Druckforen für den Spiritusdruck Die Erfindung betrifft eine Druckform für den Spiri- tusdruck und ein Verfahren zur Herstellung von Druck formen für den Spiritusdruck auf photomechanischem Wege unter Benutzung eines speziellen Spritdruckfarb- blattes. Spritdruckmatrizen bestehen bekanntlich aus ei nem Träger - meist gewöhnlichem Papier - auf dem spiegelbildlich die zu vervielfältigenden Bild- und Schrift zeichen in Form eines <RTI
ID="0001.0013"> efabenen Reliefs aus einer alko hollöslichen Wachsfarbstoffmischung aufgebracht sind. Bei Berührung mit einem mit Alkohol befeuchteten Pa pier wird dann jeweils ein geringer Teil des Reliefs ab gelöst. Je nach der Stärke des Reliefs lassen sich bis zu 200 Abzüge herstellen.
Es ist bereits bekannt, derartige Druckformen auf photographischem Wege herzustellen. So wurde z. B. vorgeschlagen, einer lichtempfindlichen, photographi schen Schicht den alkohollöslichen Farbstoff oder dessen farblose Leukoverbindung zuzufügen. Nach gerbender Entwicklung und dem Auswaschen der unbelichteten Par tien verbleibt dann direkt - bzw.
nach Oxydation der Leukoverbindung - ein den Farbstoff enthaltendes Re lief, das sich, sofern die Bildaufnahme spiegelbildlich er folgte, als Spritdruckmatrize eignet.
Andere Verfahren gehen so vor, dass man nach der gerbenden Entwicklung eines von der Vorlage gezogenen Positivs die nicht belichteten Schichtanteile auf eine den Farbstoff enthaltende Empfangsschicht überträgt. Gleich- zeitig gehen dabei an den gegerbten Bildstellen Schicht- anteile, die Farbstoffe enthalten, auf das Positiv über, so dass das Positiv nach dem Abtrennen des Farbpapiers eine Spritdruckmatrize darstellt.
Alle bekannten photographischen Verfahren haben jedoch Nachteile, die vor allem darin bestehen, dass der Aufbau und die Beständigkeit der Schichten nur für rela tiv geringe Auflagenhöhen geeignet ist, so dass zur Erzie lung der nötigen Klebeeffekte für das Ausreissen von Farbschichtteilen an den Bildstellen der photographischen Schicht besondere Bäder erforderlich sind, so dass diese Verfahren allein schon durch die Anzahl der Arbeits gänge für die Praxis zu aufwendig werden.
Der vorlie- genden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues Verfahren zur Herstellung von Spiritusdruckformen zu entwickeln, bei dem die obengenannten Nachteile ver- mied@e.n werden.
Es wurde nun ein Verfahren zur photomechanischen Herstellung von Spritdruckformen gefunden, das einfa cher ist als die bekannten Verfahren und dabei zu Druck formen führt, die hohe Auflagen gestatten.
Für das erfindungsgemässe Verfahren ist ein licht empfindliches photographisches Material und ein speziel les nicht lichtempfindliches Spritdruckblatt erforderlich.
Der Aufbau des photographischen Materials ent spricht den der üblichen photographischen Papiere, wie sie beispielsweise für das Silbersalzdiffussonsverfahren angewendet werden. Derartige Materialien bestehen aus einer Unterlage, vorzugsweise Papier, und der lichtemp findlichen Halogensilberschicht, wobei bevorzugt Chlor- silberemulsionen geeignet sind, die jedoch auch noch ge wisse Mengen anderer Silberhalogenide enthalten können.
Als Bindemittel ist insbesondere Gelatine zu empfehlen, die jedoch ganz oder teilweise durch andere bekannte hy- drophile, wasserdurchlässige und härtbare Schichtbildner ersetzt werden kann.
Da .nach einer bevorzugten Ausführungsform des er findungsgemässen Verfahrens die Entwicklung in Gegen wart gerbender Entwickler durchgeführt wird, sind solche photographischen Materialien besonders vorteilhaft, die in der lichtempfindlichen Schicht gerbende Entwickler oder solche Substanzen, aus denen im Laufe der Ent wicklung bildmässig gerbende oder härtende Substanzen in Freiheit gesetzt werden, enthalten.
Ein derartiges lichtempfindliches Material ist in der Fig. 1 skizziert, wobei die Unterlage mit 2 und die licht empfindliche Schicht mit 1 bezeichnet sind.
Das für das erfindungsgemässe Verfahren erforder- 11che Spritdruckfarbblatt, das in Fsg. 2 dargestellt ist, hat folgenden Aufbau: Auf einer Unterlage 5, die im allge meinen aus einem geeigneten Papier besteht, befindet sich eine einen alkohollöslichen Farbstoff enthaltende Schicht 4. Derartige Farbstoffe sind von der Herstellung üblicher Spiritusdruckfarbblätter bekannt;
an sie sind lediglich die Forderungen zu stellen, dass sie eine geeignete Farbe, vorzugsweise dunkelblau oder schwarz, besitzen, in Alko hol ausreichend löslich sind und sich in geeigneter Weise mit dem Bindemittel verarbeiten lassen. Geeignete Farb stoffe sind beispielsweise Kristallviolett, Rhodanin, Vik- toriablau, Viktoriagrün.
Als Bindemittel für diese Farbstoffschicht sind die bekannten Substanzen oder Mischungen geeignet, die für die Herstellung üblicher Spiritusdruckfarb- blätter beziehungsweise von Kohlepapieren verwendet werden.
Bei der Entwicklung eines geeigneten Binde- mittels ist selbstverständlich. auf die Eigenheiten des erfindungsgemässen Verfahrens zu achten.
Es ist dem durchschnittlichen Fachmann jedoch ohne wei- teres möglich, bei Kenntnis der Verfaihhrensibedihgun- gen, insbesondere der weiter unten dargelegten Forde rungen an die Hafteigenschaften der verschiedenen Schichten,
durch einfaches Ausprobieren eine geeignete Mischung aufzufinden. Die erforderlichen Eigenschaften lassen sich durch Mischung verschiedener Bind'emittel- komponenten unschwer erreichen. Als Grundkompo nente für diese Schicht kann auf die üblichen Wachse zurückgegriffen werden, wobei auf dem Markt eine grosse Anzahl von Wachstypen vorhanden äst, die speziell für dieses Anwendungsgebiet empfohlen werden.
Man wird aber Wachse verwenden, die zwischen etwa 70 und 100 schmelzen und die .in einer relativ harten, feinkristallinen Form. anfallen.
Im allgemeinen enthalten dies;. Schichten Wachsstoffe in verschiedenen Kombinationen, wie mikro kristallines Wachs, Paraffinwachs, Ozokerit, Carnauba- wachse oder dergleichen, allein oder im Gemisch mit an deren Substanzen. Dabei sind Synthesewachse oder zu mindest aufgearbeitete Wachse schon wegen der geringe ren Qualitätsschwankungen bevorzugt.
Es können grund- sätzlich jedoch auch natürliche Wachse, wie Carnauba- wachse eventuell im Gemisch mit anderen Wachsen ver wendet werden. Das Wachsbindemittel kann zur Errei chung optimaler Eigenschaften der Schicht variiert wer den durch andere Zusätze, hier sind insbesondere Kunst stoffe, zu erwähnen, die den Schichten eine grössere Fle- xibilität und mechanische Festigkeit verleihen.
Die Zu mischung von Kunststoffen ist auf dem vorliegenden Ge biet der Druckformtechnik an sich bekannt. Vorzugsweise wird man thermoplastische Kunststoffe verwenden, die sich im Temperaturbereich von 60 bis l50 verarbeiten lassen und in diesem Temperaturbereich wachslöslich sind; so dass homogene Schmelzen erhalten werden.
Diese Eigenschaften der Kunststoffe sind im allgemeinen dann zu fordern, wenn die Farbschicht aus der Schmelze, bei spielsweise unter Benutzung einer Rakeleinrichtun:g aufgebracht wird. Verwendet man eine Griesslösung, so ist selbstverständlich nur die Löslichkeit in einem geeig neten Mittel erforderlich.
Bei Ausarbeitung einer Rezep tur kann im allgemeinen auf die Kunststoffe zurückge- griffen werden, die speziell als verträglich mit Wachsen empfohlen werden. Hierzu ,gehören Polymerisate von Vinylder'vaten, Mischpolymerisate verschiedener Vinyl- monomerer, z.
B. von Äthylen und Vinylestern oder Poiy- äthylen oder Polytuten. Es können aber auch Konden sationsharze wie Alkydharze oder natürliche Harze wie Schellack oder Kolophonium zugesetzt werden.
Als weitere Zusätze können Weichmachungsmittel wie Mineralöle, beispielsweise Produkte vom Typ der be kannten Spindelöle, Fettsäuren und dergleichen verwen det werden. Erfindungsgemäss ward nun auf diese Farb- schicht eine dünne Schicht 3 eines Metallei, vorzugsweise Aluminium oder Zink, aufgebracht. Die Schichtdicke soll ungefähr 0,01-1 ic betragen.
Das entspricht einem Metallauftrag von etwa 10-'-1 g pro m9. Hierbei ist je doch zu berücksichtigen, dass das Metall im allgemeinen nicht in einer zusammenhängenden Schicht, sondern in selartig , etwa in Form eines statistischen Rasters vor handen ist, wobei die Rasterelemente mikroskopisch klein sind. Diese Schichtstruktur wird nach einer bevor zugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durch Aufdampfen des Metallei im Hochvakuum erhal ten.
Geeignet sind aber auch zusammenhängende Auf- d'ampfschichten, so fern diese so dünn sind, d'ass die Bin dekräfte innerhalb der Metallschicht kleiner sind als die Haftung der Metallschicht 3 an der farbstoffhaltigen Schicht 4. Für den vorliegenden Zweck sind beispiels weise die folgenden Metalle brauchbar: Silber, Kupfer, Titan, Cadmium, Zink oder Aluminium.
Die oben beschriebenen Materialien werden, wie in den Fig. 3 und 4 schematisch dargestellt ist, in folgender Weise verarbeitet: Zunächst wird das lichtempfindliche Material so belichtet, dass nach der Entwicklung ein nega tives, seitenverkehrtes Bild der Vorlage entsteht. Die be lichteten Teile sind in der Fig. 1 in der Schicht 2 durch eine weite Schraffierung gekennzeichnet.
Nach der Be lichtung wird das photographische Material in einem Ent wickler üblicher Zusammensetzung, jedoch mit einem Gehalt an Silberhalogenidlösungsmittel, wie z. B. Alkali- oder Ammoniumthiosulfat, oder -rhodanid entwickelt. Während oder nach der Entwicklung wird, wie in Fig. 3 dargestellt, das photographische Material mit dem Sprit- druckfarbblatt so in Kontakt gebracht,
d'ass die dünne Metallschicht 3 die lichtempfindliche Schicht 2 berührt. Der Kontakt kann beispielsweise durch Zusammenpres sen der beiden Materialien zwischen zwei Rollen herbei geführt werden. Anschliessend werden die beiden Mate rialien getrennt, wobei infolge der besseren Haftung zwi schen Metallschicht und den unbelichteten Bildteilen der photographischen Schicht die entsprechenden Teile der Farbschicht aus dieser bildmässig herausgerissen werden.
Dadurch erhält man ,ein photographisches Material mit einem seitenverkehrten, positiven Farbschichtrelief, das als Druckform im Spritdruck verwendet wird. Das Ergeb nis dieses Verfahrensschrittes ist in Fig. 4 dargestellt.
Materialien, die für das erfindungsgemässe Verfahren brauchbar sein sollen, müssen in bezug auf die Haftung zwischen den verschiedenen Schichten in der in Fig. 4 dargestellten letzten Verfahrensstufe folgende Bedingun gen erfüllen:
Die Haftung der Metallschicht 3 an den un belichteten, nicht entwickelten Stellen der photographi schen Schicht 2 muss grösser sein als die Haftung der Farbschicht 4 an der Unterlage 5 des Spiritusdruckfarb- blattes, und diese wiederum muss grösser sein als die Haf tung der Metallgchicht 3 an den belichteten und ent wickelten Stellen der photographischen Schicht 2.
Ausser dem müsste die photographische Schicht 2 an der Unter lage 1 und die Metallschicht 3 an der Farbschicht 4 fester haften als die übrigen Grenzflächen. Die Haftung der Metallschicht 3 an der farbstoffhaltigen Schicht 4 kann gegebenenfalls durch Zwischenlegen einer dünnen Haft- .Schicht erhöht werden. Als spezielle Haftschichten eignen sich z. B. andere Wachs- oder Kunststoffschichten, die gegebenenfalls durch Vakuumbedampfung aufgebracht werden können.
Bewährt haben sich beispielsweise Wachse vom Typ des Appreturwachs WL (Handels- name der Farbwerke Hoechst). Eine derartige Haftschicht erhöht ausserdem noch in vorteilhafter Weise die Abf'ärb- festigkeit der Farbschicht beim Berühren. Bei Berück- sichtigung der oben beschriebenen Haftbedingungen ist es ohne Schwierigkeiten möglich,
unter Zugrundelegung bekannter Materialien und bekannter Erkenntnisse über die Herstellung von Farbschichten in der Druck- oder Kohlepapiertechnik durch systematisches Ausprobieren gezignete Substanzen oder Substanzkombinationen zu finden.
Zur Erhöhung der Haftunterschiede der metallischen Schicht des Spiritusdruckfarbblattes zwischen den belich teten und entwickelten Schichtteilen der photographi schen Schicht einerseits und den nichtbelichteten und nichtentwickelten Teilen dieser Schicht anderseits wird nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Entwicklung .in Gegenwart gerbender Entwickler durchgeführt.
Hierzu gehören beispielsweise aromatische Verbindungen, die zwei Hydroxylgruppen enthalten, wie Hydrochinon, Brenzkatechin, 2,3-Di'hydroxynaphthalin, 3,4-Dihydroxydiphenyl oder ähnliche.
Anstelle der gerbenden Entwickler können auch solche Stoffe verwendet werden, die bei der Entwicklung bildmässig Substanzen mit gerbender oder härtender Wir kung abspalten. Hierzu gehört beispielsweise die Form- aldehyd-BisulfitVerbindung, aus der bei der Entwick lung Formaldehyd abgespalten wird, so d'ass die photo graphische Schicht, die härtbare Proteine wie Gelatine als Schichtbindemittel enthält, an diesen Stellen gehärtet wird.
Die gerbenden Entwickler oder die Verbindungen mit gerbender Wirkung überhaupt können entweder dem Entwickler zugesetzt oder der photographischen Schicht einverleibt werden. Die zuletzt genannte Ausführungs form ist vorzuziehen. <I>Beispiel 1</I> a) Negativmaterial: Eine Chlorsilberemulsion, wie sie in photographischen Materialien für die Herstellung von Bürokopien üblich ist, wird auf eine Papierunterlage aufgebracht. Danach wird das Material in üblicher Weise getrocknet.
b) Positivmaterial: Ein normales, feinfaseriges Papier wird mit einer Farbstoffpaste bestrichen, die aus 40 Teilen Klistallviolett und 60 Teilen eines Bindemittels folgender Zusammen setzung besteht:
42 Teile mikrokristallines Wachs, beispielsweise das unter der Bezeichnung KP-Wachs von den Farbwerken Hoechst AG vertriebene Produkt, 40 Teile Spindelöl, 18 Teile eines Mischpolymerisates aus Äthylen und Vinylacetat, mit einem Gehalt von 25-35 % Vinylacetat. Die Herstellung eines derartigen Mischpolymerisates ist in der DAS 1 126 613 beschrieben.
Die Zusammensetzung des genannten Bindemittels kann innerhalb der folgenden Bereiche variiert werden: 30 - 45 Teile des Wachses 40 Teile Spind'elöl 30 - 15 Teile Mischpoiymerisat. Auf diese Pigmentschicht wird im Hochvakuum eine Aluminiumschicht aufgedampft. Der Aluminiumauftrag beträgt etwa 10-i g pro m2. Das würde einer Schicht dicke von etwa 0,05,u entsprechen.
Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die aufgedampfte Aluminiumschicht nicht homogen ist, sondern aus mikroskopisch kleinen Aluminiuminseln besteht, die als statistisches Raster auf zufassen sind. Das Negativmaterial wird bildmässig belichtet und mit einem Entwickler der folgenden Zusammensetzung be handelt: 26 g NaOH 160 g Nag-S03 sicc. 27 g Hydrochinon 2 g p-Methylaminophenol 18 g Na2S203 krsst.
8 g Athylend'iamintetraessigsäure, aufgefüllt mit Wasser auf 21. Für die bisherige Verarbeitung können Entwickler- vorrichtungen, wie sie üblicherweise im Rahmen des Sil- bersalzdiffusionenverfahrens, verwendet werden, benutzt werden. Nach einer Kontaktzeit von 30 Sek. werden die beiden Materialien voneinander getrennt.
Die Druckform wird getrocknet und dann in einer üblichen Spiritusdruckmaschine verwendet. Es können etwa 250 Vervielfältigungen vorzüglicher Qualität erhal ten werden.
<I>Beispiel 2</I> a) Negativmaterial: Eine Papierunterlage wird mit einer Gelatineschicht versehen und auf dieser eine Chlorsilbergelatineschicht, die für das grüne Spektralgebiet sensibilisiert ist, aufge tragen. Das so hergestellte Material wird in üblicher Weise getrocknet.
b) Positivmaterial: Es wird ein Material verwendet, das dem in Beispiel 1 beschriebenen Typ entspricht. Statt einer Aluminium- Schicht wird jedoch eine Zinkschicht aufgedampft in der gleichen Oberflächenkonzentration von 0,1 g pro m2.
Das Negativmaterial wird bildmässig belichtet und mit folgendem Entwickler verarbeitet: 25 g NaOH 180 g Na2S03 sicc. 30g Hydrochinon 2 g 1-Phenylpyrazolidon-(3) 20 g Na2S203 krist.
8 g Äthylendiamintetraessigsäure, aufgefüllt mit Wasser auf 2 1. Nach der Entwicklung wird das Negativ- und Positiv material für etwa 30 Sekunden in Kontakt gebracht und anschliessend auseinandergerissen. Dabei wird eine Druck form erhalten, die in üblichen Spritdruckmaschinen ver arbeitet werden kann.
<I>Beispiel 3</I> a) Negativmaterial: Es wird ':ein photographisches Material verwendet, das eine Chlorsilberemulsionsschicht mit einem Silber gehalt von etwa 2 g pro m9 enthält. Die lichtempfindliche Schicht enthält ferner die Formaldehyd-Bisulfit-Verbin- dung in einer Konzentration von etwa 0,8 g/m2. b) Positivmaterial: Es wird ein Material verwendet, das dem in Beispiel 1 beschriebenen Typ entspricht.
Es wird wie in Beispiel 1 beschrieben verarbeitet. Man erhält eine Druckform mit einem hervorragend scharfen Farbschichtrelief.
<I>Beispiel 4</I> Die verwendeten Materialien entsprechen denen in Beispiel 2 beschriebenen; auch die Verarbeitung wird in der dort angegebenen Weise durchgeführt, wobei jedoch ein gerbender Entwickler der folgenden Zusammenset- zung verwendet wird: 45 g NaOH 30g Brenzkatechin 2 g 1-Phenylpyrazolidon-(3) 18 g Na2S20a krist.
4 g KBr 8 g Äthylendiamintetraessigsäure, aufgefüllt mit Wasser auf 21.
Man erhält eine Druckform mit einem hervorragend scharfen Farbbild.