CH428259A - Verfahren zur Auswechslung von Testgläsern bei der photometrischen Kontrolle von im Vakuum aufgedampften Schichten und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Auswechslung von Testgläsern bei der photometrischen Kontrolle von im Vakuum aufgedampften Schichten und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH428259A
CH428259A CH1661164A CH1661164A CH428259A CH 428259 A CH428259 A CH 428259A CH 1661164 A CH1661164 A CH 1661164A CH 1661164 A CH1661164 A CH 1661164A CH 428259 A CH428259 A CH 428259A
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CH1661164A
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Buril Josef
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Pristroje Lab N P
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C14/00Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material
    • C23C14/22Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material characterised by the process of coating

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Description


  Verfahren     zur    Auswechslung von Testgläsern bei der     photometrischen    Kontrolle von       im        Vakuum    aufgedampften Schichten und     Einrichtung        zur        Durchführung    dieses     Verfahrens       Die     Erfindung        betrifft        ein    Verfahren zur Auswechs  lung von Testgläsern     bei    der photometrischen Kontrolle  von im Vakuum     aufgedampften        Schichten    im Verlaufe  des     Aufdampfungsprozesses,

      wobei die Auswechslung  der Testgläser     ausserhalb    des evakuierten Raumes betä  tigt werden kann. Ein Beispiel für die Verwendung dün  ner aufgedampfter     Schichten    sind insbesondere     Interfe-          renzfilter        mit    schmalem     Durchlassbereich,    welche in der  Photometrie zur Anwendung gelangen, ferner thermi  sche Filter und Kaltspiegel, die in der     Film-Projektions-          technik    usw. verwendet werden.  



  Bei der     Vakuumaufdampfung    von sehr dünnen  Schichten wird ihre optische     Eigenschaft,    d. h. die  Durchlässigkeit oder Reflexionsfähigkeit für eine be  stimmte Wellenlänge des Lichtes derart     kontrolliert,          dass    die zur     Aufdampfung        bestimmten    Gegenstände im       Arbeitsraum    des Rezipienten     eines        Vakuum-Aufdamp-          fungsgerätes    in geeigneter Weise     rings    um die     Verdamp-          fungsquellenderart    verteilt werden,

       dass    die Schicht  dicke, welche der Entfernung der Gegenstände von den       Verdampfungsquellen    proportional ist, auf allen Gegen  ständen die gleiche     wird.    Die optische Eigenschaft der  aufgetragenen     Schicht    wird     mittels    einer photometri  schen Methode bloss auf einem Glas, dem sogenannten  Testglas,     kontrolliert    und .es wird erwogen, dass diese  Schicht entweder     übereinstimmende    optische Eigen  schaften hat     mit    den .Schichten auf :

  den übrigen Gegen  ständen, oder wenn sich das Testglas in einer anderen  Entfernung von der     Verdampfungsquelle        befindet    als     die     übrigen Gegenstände, wird ein durch     Erfahrungen    ge  wonnener     Korrektionskoeffizient        in    Erwägung gezogen.  



  Bei der     Vakuum-Aufdampfung    von mehrfachen       Schichten    ist es notwendig, in der angeführten Weise  jede Schicht     selbständig    zu kontrollieren, d. h. vor dem       Beginn    der     Aufdampfung    jeder einzelnen Schicht muss  der Bahn des     Mess-Lichtstrahlenbündels        stets    ein reines  Testglas entgegengestellt werden.  



       Damit    es     nicht    notwendig ist, vor dem     Beginn    der       Aufdampfung    einer jeden Schicht das     Vakuum        im     Arbeitsraum des     Rezipienten    des Vakuum-Aufdamp-         fungsgerätes    zu unterbrechen und dadurch die Gesamt  zeit des Arbeitsprozesses um die     Zeitdauer    zu verlän  gern, welche zur Neuevakuierung des     Rezipienten    auf  ein     Hochvakuum    erforderlich ist,

       wird        das        Innere    des  Rezipienten     mit    einer     Vorrichtung    ausgestattet, die     eine          fortlaufende    Auswechslung     einiger        Testgläser    ohne Be  einträchtigung des Vakuums im     Rezipienten,ermöglicht.     



  Das Beispiel einer bisher     bekannten        Ausführung     einer solchen     Vorrichtung    ist     in        Fig.    1     schematisch     veranschaulicht.

   Der     eigentliche        evakuierbare    Arbeits  raum des     Vakuum-Aufdampfungsgeräteswird        vom     Rezipienten 1 begrenzt, in welchem die     Verdampfungs-          quellen    2 verschiedener Stoffe und die     zur        Aufdampfung     bestimmten Gegenstände 3 untergebracht     sind.    An ein  Fenster in d er Grundplatte des Rezipienten ist ein Tubus       mit    der Lichtquelle 4 angeschlossen, :

  an ein     anderes     Fenster ein Tubus mit der Photozelle 5 für     die        Kontrolle     des     Reflexionsvermögens.    An ein     Fenster    im     Flansch    6,  welcher in der Kugelhaube des Rezipienten 1 angeord  net ist, wird ein Tubus     mit    der     Pho:to.zelle    7 für die Kon  trolle der Durchlässigkeit befestigt.

   Die     .eigentliche    Vor  richtung zur Auswechslung der Testgläser besteht aus  der drehbaren     Vakuum-Betätigungsdurchführung    8,  welche dicht durch den     Flansch    6 zieht und anderen  Welle     im    unteren Teil ein     scheibenförmiger    Träger 9     für     einige Testgläser 10 angeschraubt ist.

   Unter     diesem     scheibenförmigen Träger befindet sich ein     Abdeckblech     11, welches     gleichfalls    .an dem     Flansch    6     befestigt    ist  und mit einer kreisförmigen Öffnung 12 versehen wird,       die    unter dem gerade gemessenen Testglas     angeordnet     ist.  



  Die Wirkungsweise .dieser bisher bekannten Vor  richtung für die Auswechslung von     Testgläsern    und das       eigentliche    Verfahren der Auswechslung der Testgläser  beruht darin,     dass    bei der eigentlichen     Aufdampfung        die          Schichten    bloss auf     eines    der Testgläser 10 aufgetragen  werden, bloss auf jenes, welches über der kreisförmigen       Öffnung    12 im Deckblech 11 angeordnet ist und welches  gerade photometrisch gemessen wird.     Das    Aufdampfen  der übrigen Testgläser     verhindert    das Deckblech 11.

        Nach     Beendigung    des     Aufdampfens    der     einen    Schicht       wind    mittels der drehbaren     Vakuum-Betätigungsdurch-          führung    8 der     scheibenförmige    Träger 9 um einen ge  wissen     Winkel    verschoben und dies derart, dass ein     wei-          teres        reines    Testglas über die Öffnung 12 des     D.eckblP-          ches   <B>11</B> angeordnet     wird.     



  Diese bisher bekannte     Vorrichtung    und das eigentli  che     Verfahren    zur Auswechslung der Testgläser weist       einige        wesentliche        Nachteile    auf:     die        Anzahl    der     Test-          gläser,    welche     im.        scheibenförmigen    Träger unterge  bracht     sind,        -ist    durch     ,die        Dimension    der Scheibe be  schränkt und pflegt praktisch maximal 7 bis 9 Stück zu  betragen.

   Der Stand der heutigen Technik erfordert be  reits     die    Herstellung bis     neunzehnfacher    Schichten, so  dass für diese das bisher     bekannte        Verfahren    und     die          Vorrichtung        nicht    entsprechen und     d.er    .ganze     Aufdamp-          fungsprozess    daher in     einigen    Etappen durchgeführt  werden muss, stets     mit        Belüftung    und     Neuevakuierung     des Rezipienten,

   was den ganzen Prozess     beträchtlich          verlängert    und auch die     Qualität    des resultierenden     Er-          zeugnisses        ungünstig        beeinflusst.     



  Ein weiterer     Nachteil        des    bisher bekannten Verfah  rens und der     Einrichtung        beruht    in der     langwierigen          Auswechslung        dies    scheibenförmigen Trägers     mit    den  bereits     aufgedämpften        Testgläsern    ;

  gegen neue reine Glä  ser, bei welcher es     notwendig    ist, das Deckblech und  den     scheibenförmigen    Träger abzuschrauben, sie     aus     dem     Rezipient        herauszunehmen,        die        Testgläser    gegen       reine        auszutauschen    und :die     ganze        Vorrichtung        wieder          in        entgegengesetzter    Weise     einzumontieren.     



  Diese     Nachteile        beseitigt    das     erfindungsgemässe     Verfahren, dessen Wesen     darin    beruht,     dass    das reine  Testglas aus dem unteren Teil einer Säule reiner Test  gläser stets mittels     eines    Zubringers zur     Messungsstelle          herausgeschoben    wird,

   wobei     die    bereits - bedampften  und gemessenen     Testgläser        in        einen        Sammelbehälter     abgeschoben wenden und dies unter die Säule der bereits  im     Sammelbehälter    aufgeschichteten Gläser.

   Das Wesen  der Einrichtung zur     Durchführung    des     erfindungsgemäs-          sen    Verfahrens beruht     darin,    dass     eine    Scheibe, welche  im unteren     Teil    der Welle einer :

  drehbaren     Vakuum-Be-          tätigungsdurchführung    befestigt     wird,        mit    einem Zapfen  versehen ist, der in die     Führungsnut    .eines Zubringers  eingreift, welcher in einer     Führung    an einem Ende eines       Tragsupportes        derart        verschiebbar        gelagert    .ist, dass er  bei der Bewegung     in    den unteren     Teil        des        Behälters    der  reinen     Testgläser    hineinragt,

   wobei an das     entgegenge-          setzte    Ende des     Tragsupportes    ein     Sammelbehälter        an-          geschlossen    ist, dessen Boden     niedriger    ist .als der Boden  der     Führung        im        Tragsupport.     



  Das     Beispiel    einer konkreten Ausführung .der Ein  richtung zur     Durchführung    des     erfindungsgemässen          Verfahrens    ist in den     Fig.    2 und 3 der     beiliegenden     Zeichnungen     veranschaulicht.        Fig.    2 zeigt die Gesamt  disposition der     Einrichtung        zur        Auswechslung    der Test  gläser,

   welche im     Rezipient    des     Vakuum-Aufdamp-          fungsgerätesangeordnet    ist und     Fig.    3     stellt-.    die     Ausfüh-          rung        der        eigentlichen     Einrichtung  dar.  



  Die     Gesamtanordnung    ist analog wie bei der bisher  bekannten Anordnung     gemäss        Fig.    1. Der     evakuierbare     Arbeitsraum     des        Vakuum-Aufdampfungsgerätes    wird  vom Rezipienten 1     begrenzt,

          in    welchem die     Verdamp-          fungsquellen    2 und die     zum        Aufdämpfen        bestimmten     Gegenstände 3 angeordnet     sind.    An ein     Fenster    in der       Grundplatte    des Rezipienten ist ein Tubus     mit    der  Lichtquelle 4     angeschlossen,    an ein     zweites    Fenster der    Tubus     mit    der Photozelle 5 zur     Kontrolle        des    Refle  xionsvermögens.

   An dem Fenster     im    Flansch 6 der       Kugelhaube        des        Rezipienten    1 .ist ein Tubus     mit    der  Photozelle 7     zur    Kontrolle der Durchlässigkeit befestigt.  Die eigentliche Vorrichtung 13 für die     Auswechslung     :der Testgläser ist in der Kugelhaube des Rezipienten 1       befestigt.    Die detaillierte     Ausführung    dieser     Vorrichtung     ist     in        Fig.    3 dargestellt.

   Im Flansch 6, welcher in der       Kugelhaube        des        Rezipienten    1 angeordnet ist, wird     eine     drehbare     Vakuum-Betätigungsdurchführung    14     ausge-          führt    und ,am unteren     Ende        ihrer    Welle     ist,eine    Scheibe  15 vorgesehen, welche mit einem Zapfen 16 versehen       ist,    der     in    eine     Quer-Führungsnut    17 am Zubringer 18  eingreift.

       Dieser    Zubringer ist verschiebbar in .einer       Führung    .gelagert, welche     auf    dem Tragsupport 19 aus  geführt ist und ragt     in    den unteren Teil des     Vorratsbe-          hälters    20 ein, in dem     sich        die    zu einer Säule     geschichte-          ten    reinen Testgläser 21 befinden.

   Am     entgegengesetz-          ten    Ende des Tragsupportes 19, in bezug     auf    den Zu  bringer 18, ist die     Sammelvorrichtung    22 für die be  dampften     Testgläser    befestigt, deren Boden     niedriger     liegt als der Führungsboden     im    Tragsupport und     welche     an     ihrer    äusseren schrägen     Stirnwand        mit    einem     heraus-          schiebbaren    Deckel 23 und einer Feder 24 versehen ist.

    An der     Unterseite    ist der Tragsupport 19     mit        einem    ab  nehmbaren Deckel 25 versehen und in gleicher     Weise    ist       ein    Teil seiner Oberseite durch     einen    Deckel 27 ver  deckt. Im Tragsupport ist eine Öffnung 26 vorgesehen  und die gleiche     Öffnung        wird    in der Abdeckung 25 und  im Deckel 27 derart ausgeführt,     dass        ihre    Achsen bei  der     Zusammenstellung    der     ganzen        Vorrichtung    identisch  sind.

   Der Tragsupport ist     mittels    der Säulen 28 an den  Flansch 6 in der     Kugelhaube        des    Rezipienten 1 befe  stigt.  



  Die Wirkungsweise dieser     Vorrichtung    ist folgender  massen: Durch die Verdrehung der     Vakaum-Betäti-          gungsdurchführung        um    180      -aus    der gezeichneten Lage  wird .auch die Scheibe 15 und deren     in    die     Querfüh-          rungsnut    17     :

  eingreifenden    Zapfen 16     verdreht,        wodurch     der     Zubringer    18 in der Richtung     nach    rechts     derart     verschoben wird, dass er das untere Glas .aus der Säule  .der Testgläser 21 herausdrückt, welche im     Behälter    20       aufgeschichtet    sind, und dies .bis über die     Öffnung    26     im     Tragsupport.

   Durch     Verdrehung    der     Vakuum-Betäti-          gungsdurchführung    14 um weitere 180      wird    der Zu  bringer 18 in die linke Randlage zurückgeschoben, wel  che mit der eingezeichneten Lage     identisch    ist und die  Säule der     Testgläser    21 sinkt     im        Behälter    20 durch das  Eigengewicht auf den Boden der im     Tragsupport    19       ausgebildeten        Führung.    Das Testglas, welches in der be  schriebenen Weise über ,die Öffnung 26 .geschoben  wurde,

   ist     während        dos        Aufdampfungsgrozesses    dem  Auftragen der Schicht ausgesetzt; da es .in der Bahndes       Lichtstrahlen-Messbündels    aus der Lichtquelle 4 ange  ordnet ist, kann in ,dieser Lage die optische Eigenschaft  der auf dem Glas aufgetragenen     Schicht        gemessen    wer  den, z. B. die Durchlässigkeit     mittels    der     Photozelle    7  oder das     Reflexionsvermögen    mittels der Photozelle 5.

    Nach Beendigung des     Auftragens    der .einen Schicht,  wenn es     notwendig    wird, das     :bereits    bedampfte und     ge-          messene    Testglas durch .ein reines auszutauschen,     kann          dies    abermals     nach    dem oben beschriebenen Verfahren       erreicht    worden, d. h. durch Verdrehung der     Vakuum-          Betätigungsdurchführung    um 360 .

   Beim     Herausdrük-          ken    des neuen reinen Glases aus dem Vorratsbehälter  über die     Öffnung    26 verschiebt dieses Glas das bereits       aufgedampfte    Glas in der Führung des     Tragsupportes    in      der Richtung nach rechts. Derart     wird    der ganze Vor  gang nach     Aufdampfung    einer Schicht stets wiederholt.

    Wenn das erste aufgedämpfte     Testglas        mit    seiner rechten  Kante bis über den rechten Rand des     Tragsupportes          herausgeschoben    wird, so     überwiegt    es und stützt sich  mit seiner rechten Kante auf den Boden der Sammelvor  richtung 22. Bei der weiteren Auswechslung des Test  glases     wird    das     rechte    bedampfte Glas in der Führung  des Tragsupportes     unter    das     schräg    abgestützte Glas in  der     Sammelvorrichtung    geschoben, hebt dieses Glas .und  beide Gläser kippen durch das Eigengewicht wieder um.

    Bei den weiteren Auswechslungen der Testgläser wird       fortlaufend    die     ganze    Säule der im Sammelbehälter auf  geschichteten Gläser     .gehoben,    weil das in den     Sammel-          behälter    gebrachte Glas stets     unter    diese     Säule        einge-          schoben    wird.  



  Die Feder 24 verhindert hierbei das     völlige    Umkip  pen irgend     eines    Glases der Säule im     Sammelbehälter     22.  



  Nach     Beendigung    des     ganzen        Prozesses    der     Vakuum-          aufdampfung,    d. h. nach     Aufdampfung    aller Schichten,  Anlassen des Rezipienten mit Luft und seines     Anhe-          bens,    können die bedampften Testgläser aus dem     Sam-          melbehälter    nach dem     Heraussch:ieben    des     Deckels    23  in der Aufwärtsrichtung herausgenommen werden,  wobei die Testgläser durch das Eigengewicht selbst aus  dem     Sammelbehälter    herausgleiten.

   Das Anfüllen des       Vorratsbehälters    20 mit den neuen reinen Testgläsern  21 kann entweder durch :die     offene    obere Seite des Vor  ratsbehälters erfolgen oder von der Seite her, nach Um  klappen     einer    der Seitenwände des Vorratsbehälters.  



  Der     Hauptvorteil    des     Verfahrens    zur Auswechslung  der Testgläser und der     Einrichtung        zur    Durchführung  dieses Verfahrens liegt darin, dass ohne Unterbrechung  des Vakuums im Rezipienten der     Vakuum-Aufdamp-          fungsvorrichtung    eine grosse     Anzahl    von Schichten auf  getragen werden .kann, d. h., dass z.

   B. hochwertige In  terferenzfilter aufgedämpft werden     können,    denn     in    den  Vorratsbehälter der     Testgläser    der     erfindungsgemässen          Vorrichtung    kann eine weitaus grössere Anzahl von       Testgläsern    eingelegt werden als dies bei der bisher be  kannten Einrichtung der Fall ist.  



  Ein weiterer wesentlicher     Vorteil    beruht     in    der ein  fachen Auswechslung des     ganzen        Satzes    der     bedampften     Testgläser gegen einen Satz reiner Gläser.

   Einen     Vorteil     bildet auch die konstruktive     Konzeption    :der ganzen  Einrichtung, welche die Anordnung des zu messenden  Testglases in der gleichen Entfernung von den     Ver-          dampfungsquelllen    ermöglicht wie die     Entfernung    der       zum        Auftragen    der mehrfachen Schichten bestimmten  Gegenstände.

       Dadurch    kann auch die gleiche optische       Eigenschaft    der Schicht am     Testglas    wie die optische       Eigenschaft    der     Schicht    auf den zu bedampfenden Ge  genständen     erreicht    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHI Verfahren zur Auswechslung von Testgläsern bei der photometrischen Kontrolle von im Vakuum aufge dampften Schichten im Verlaufe des Aufdampfungspro- zesses, wobei die Auswechslung der Testgläser von aus serhalb des evakuierten Raumes betätigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Messstelle das reine Testglas stets aus dem unteren Teil einer Säule von rei nen Testgläsern (21) zugeschoben wird, welche in einem Vorratsbehälter (20) geschichtet sind und dies mittels eines Zubringers (18),
    wobei die bereits gemessenen und bedampften Testgläser in einen Sammelbehälter (22) geschoben werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die bedampften Testgläser stets als unterste in die Säule der bereits im Sammelbehälter (22) geschichteten Gläser eingeschoben werden. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umkippen der Gläser im Sammelbehälter (22) durch eine Feder (24) verhindert wird.
    PATENTANSPRUCH II Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ge mäss Patentanspruch I, enthaltend eine Vakuum-Betäti- gungsdurchführung (14), welche vakuumdicht in einem Flansch (6) in der Kugelhaube des Rezipienten (1) eines Vakuum-Aufdampfungsgerätes gelagert ist, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Scheibe (15), welche am unteren Ende der Betätigungswelle der drehbaren Durchführung (14) befestigt ist, mit einem Zapfen (16) versehen ist, der in die Führungsmut (17) eines Zubringers (18) eingreift,
    welcher verschiebbar in einer Führung .an einem Ende eines Tragsupportes (19) derart gelagert ist, dass er bei der Bewegung in den unteren Teil .des Vorratsbehälters (20) der reinen Testgläser (21) hineinragt, wobei am ent gegengesetzten Ende des Tragsupportes (19) ein Sam- melbehälter (22) angeschlossen ist, dessen Boden medri- ger liegt, als der Führungsboden im Tragsupport (19).
    UNTERANSPRÜCHE 3. Einrichtung gemäss Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Stirnwand des Sam- melbehälters (22) schräg verläuft und mit einem ab nehmbaren Deckel (23) und mit einer Feder (24) verse hen ist. 4. Einrichtung gemäss Patentanspruch II und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Testgläser (21) Rechteckform haben.
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