CH425252A - Erdbebenwahrnehmgerät - Google Patents

Erdbebenwahrnehmgerät

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CH425252A
CH425252A CH1476564A CH1476564A CH425252A CH 425252 A CH425252 A CH 425252A CH 1476564 A CH1476564 A CH 1476564A CH 1476564 A CH1476564 A CH 1476564A CH 425252 A CH425252 A CH 425252A
Authority
CH
Switzerland
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contact
pendulum
relay
dependent
sensing device
Prior art date
Application number
CH1476564A
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English (en)
Inventor
Schatzmann Hans
Original Assignee
Schatzmann Hans
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Publication date
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Publication of CH425252A publication Critical patent/CH425252A/de

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V1/00Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting
    • G01V1/16Receiving elements for seismic signals; Arrangements or adaptations of receiving elements
    • G01V1/18Receiving elements, e.g. seismometer, geophone or torque detectors, for localised single point measurements
    • G01V1/181Geophones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description


  



  Erdbebenwahrnehmgerät
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Erdbebenwahrnehmgerät und ist dadurch gekennzeichnet, dass in einen batterie-oder netzgespeisten Stromkreis wenigstens eines   Signalorgans    ein Kontaktpendel geschaltet ist.



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 eine Seitenansicht der Pendeleinrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht nach Fig.   1,   
Fig. 3 eine einfache Schaltung des Geräts mit vereinfacht dargestellten Funktionsorganen,
Fig. 4 ein anderes Schaltungsbeispiel mit symbolisch dargestellten   Funktionsorganen    und
Fig. 5 ein drittes Schaltungsbeispiel mit ebenfalls symbolisch dargestellten Funktionsorganen.



   Entsprechend den Fig. 1 und 2 besitzt die Kontaktpendeleinrichtung zwei übereinander, beispielsweise an einer senkrechten Platte oder Wand   1    eines nicht dargestellten Gerätegehäuses übereinander angeordnete Befestigungsbolzen 2, 3, die je mit einem elektrischen Anschluss 4a, 4b versehen sind. Der obere Befestigungsbolzen 2 besitzt zwei senkrechte Bohrungen 2a, 2b, die ein   U-förmiger Einstellbüel    5 mit seinen Schenkeln   5a, Sb    von oben her durchragt.



  Der Schenkel   5b    ist mit Aussengewinde versehen, mit welchem zwei   gerändelte    Muttern 6a, 6b zusammenwirken. Die Mutter 6a stützt sich gegen die obere Flache 2c des Befestigungsbolzens 2 ab, während die Mutter 6b in einem dreiseitig offenen Schlitz 2d des vorderen Bolzenendes angeordnet ist. In dem Schenkel 5b ist zentrisch die metallene Pendellitze 7 befestigt, an deren unterem Ende das Pendelgewicht 8 angeordnet ist. Dieses durchragt mit seinem oberen, konischen Kontaktbereich 8a eine Bohrung 9a der am unteren Befestigungsbolzen 3 befestigten Kontaktscheibe 9.

   Infolge eines Erdbebens wird das Pendel 8, 9 in Bewegung versetzt, so dass der Mantel des konischen Kontaktbereichs 8a des Pendels 8 mit dem Bohrungsrand der Kontaktscheibe 9 in Berührung kommt und durch den dadurch erzeugten Stromimpuls   einen später    beschriebenen Stromkreis schliesst.



  Die Schraubverbindung 9b zwischen dem Befestigungsbolzen 3 und der Kontaktscheibe 9   lässt    eine   Zentrierung der letzteren    in   bezug auf Idas Pendel    8 zu. Eine feinere oder gröbere Einstellung des Kon  taktpendels    7, 8 in bezug auf die Kontaktscheibe 9 ist durch   Hbhenverstellung    des   Einstellbügels    5 mittels der Muttern 6a, 6b möglich, die den eingestellten Bügel gleichzeitig starr an den Befestigungsbolzen 2 befestigen.



   Wie aus   Fic,.    3 zu ersehen ist, wird der Stromkreis von einer Batterie B gespeist. Der Minuspol liegt   tuber    den oberen Befestigungsbolzen   2'an    der Pendellitze   7'des    vereinfacht dargestellten Pendels P und parallel dazu an der oberen Kontaktfeder des   Selbst-    haltekontakts r des Relais R an. Vom die Kontaktscheibe 9'tragenden unteren Befestigungsbolzen 3' führt eine Verbindungsleitung zur unteren Kontaktfeder des Selbsthaltekontakts r und von diesem aus zur Spule des Relais R und zum Summer. Der Pluspol der Batterie B ist   tuber    die   Löschtaste    in Parallelschaltung sowohl an die Spule des Relais R wie auch an den Summer geführt.

   Schlägt das Pendel infolge eines Erdbebens aus, so bekommt die Pendellitze 7' mit der Kontaktscheibe 9'Kontakt und erzeugt dadurch einen Stromimpuls. Das Relais R zieht an und hält sich   tuber    den Selbsthaltekontakt r. Der gleichzeitig mit dem Relais R in Betrieb gesetzte Summer S wird nun in Unabhängigkeit vom Pendel P solange gespeist, d. h. warnt durch seinen Summton solange, bis die   Löschtaste    LT gedrückt wird. Die beiden Be festigungsbolzen 2',   3'sind    auf eine senkrechte Platte 1' montier, die ihrerseits auf der die Anschlusskontakte 10a, 10b tragenden Scokelplatte 11 befestigt   i, st.   



   Sowohl die Sockelplatte 11, wie auch die senkrechte Platte 1'können Wandungen eines wenigstens das Pendel P umschliessenden Gehäuses sein.



   Die Schaltung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 4 wird ebenfalls durch eine Batterie B gespeist.



  Der Pluspol führt über eine äsochtaste LT, einen Bi  metallkontakt    Bi und das Pendel P an das Relais R, das seinerseits mit dem Minuspol der Batterie verbunden ist. Parallel zum Pendel P liegen eine Prüftaste PT und der Haltekontakt   rt    des Relais R. Als Signalorgan sind ein Summer S, eine Lampe L und eine Fallklappe F vorgesehen, die in Parallelschaltung mit der Bimetallheizung BiH einerseits direkt am Minuspol und andererseits   tuber    den Arbeitskontakt r2 am Pluspol der Batterie B liegen. Ein dritter Arbeitskontakt r3 des Relais R   lient    in der Zuleitung einer 220 Volt gespeisten   Alarmhupe    Hu, die in grösser Entfernung zum Erdbebenwahrnehmgerät, beispielsweise draussen an einem Gebäude, angeordnet sein kann.

   Infolge eines Erdbebens wird durch einen vom Pendel P erzeugten Stromimpuls das Relais R erregt, welches sich   tuber    den Haltekontakt   ri hält.    Durch das Relais R werden nun   tuber    die Arbeitskontakte r2 und   ra    alle Signalorgane S, L, F und Hu gespeist. Gleichzeitig liegt aber auch die   Bimetallheizung    BiH an Spannung, die den Bimetallkontakt Bi nach der vorbestimmten Zeit schaltet und   soumit    das Relais R und dadurch alle Signalorgane abschaltet. Bevor der   Bimetallkontakt    Bi in Funktion getreten ist, kann die Abschaltung auch durch die Löschtaste LT erfolgen.

   Die Funktionsbereitschaft des Geräts kann durch die Prüftaste PT kontrolliert werden, wodurch der zuvor beschriebene Schaltungszyklus in gleicher Weise eingeleitet wird wie durch einen Pendelausschlag. Die Schaltung des Ausfüh  rungsbeispiels    nach Fig. 5 unterscheidet sich zunächst dadurch von der Ausführung nach Fig. 4, dass an   stelle einer Batteriesjpeisung eino Netzsìpeisunig vorge-    sehen ist, die   tuber    den Transformator Tr und den Gleichrichter C1 erfolgt. Ausserdem ist auf einem Bimetallunterbrecher und eine   Fallldappe    verzichtet worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Erdbebenwahrnehmgerät, dadurch gekennzeichnet, dass in einen batterie-oder netzgespeisten Stromkreis wenigstens eines Signalorgans ein Kontaktpendel geschaltet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktpendel zwei an einer senkrechten Platte im Abstand übereinander angeordnete, mit je einem elektrischen Anschluss versehene Befestigungsbolzen aufweist, an deren oberem eine metallene, mit einem Gewicht versehene Pendellitze aufgehängt ist und deren unterer eine mit einem Loch finir den Durchtritt des Kontaktpendels versehene Kontaktscheibe trägt.
    2. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Befestigungsbolzen mit zwei in seiner Läsngsrichtung hintereinander liegenden senkrechten Löchern versehen zist, die ein. U-förmig gewölbter Einstellbügel mit seinen Schenkeln von oben her durchragt, und dass der das Pendel tragende Schenkel des Einstellbügels zu seiner Höhenverstellung und Feststellung mittels zweier Muttern mit Aussengewinde versehen ist.
    3. Gerät nach Patentanspruch und den Unteranspruchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Bohrung der Kontaktplatte durchragender Kon- taktbereich des Pendelgewichts konisch ausgebildet ist.
    4. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein vor das Signalorgan geschaltetes, mit einem Haltekorllbakt versehenes, Relais.
    5. Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine vor das Relais geschaltete handbedienbare Löschtaste und/oder ein Zeitverzögerungsorgen, z. B. ein Bimetallkontakt.
    6. Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine zum Kontaktpendel und Haltekontakt des Relais parallel geschaltete Prüftaste.
    7. Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Signalorgane tuber einen oder mehrere Arbeitskon talcte des Relais aus einem oder mehreren Stromkreisen gespeist werden.
    8. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Netzspeisung tuber einen Transfomator mit nachgeschaltetem Gleichrichter erfolgt.
CH1476564A 1964-11-12 1964-11-12 Erdbebenwahrnehmgerät CH425252A (de)

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