CH423366A - Aufspann- und Anreissplatte, insbesondere zur Verwendung als Maschinenfundament - Google Patents
Aufspann- und Anreissplatte, insbesondere zur Verwendung als MaschinenfundamentInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Aufspann- und Anreissplatte, insbesondere zur Verwendung als Maschinenfundament Die Erfindung .betrifft eine Aufspann- und An- reissplatte, die insbesondere ,als Maschinenfundament dienen soll und,die Form eines nach unten offenen Tastens mit sich kreuzenden Verstärkungsrippen be sitzt, .anderen Kreuzungen nach unten überstehende,
einen Hohlraum bildende Befestigungsauflager vor gesehen sind.
Es ist bereits eine Aufspannplatte dieser Art be kanntgeworden, bei der die buchsenartigen Befesti gungsnäpfe mit abgesetzter Bohrung zur Aufnahme von Fundamentschrauben, .aber auch von Aufstellele- menten, dienen können. Dabei ist ges erforderlich, beim Guss der Platte von vornherein zu wissen, in welcher Form die Aufspannplatte im Fundament ver ankert werden soll, um sie dieser Verwendungsart anpassen zu können.
tung Die einer Erfindung Aufspannplatte, .bezweckt die eine gleichzeitig solche Ausgestal- auch als Anreissplatte Verwendung finden kann,
@dass die Be- festigungsart im Fundament frei wählbar ist und auch nachträglich geändert werden kann, hne dass @an der Platte selbst irgendwelche A.nderungen vorzunehmen sind.
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäss vorge schlagen, dass die Befesti@aungsauflager einen ovalför- migen Querschnitt ,besitzen und .am Grunde mit zwei Bohrungen zur wahlweisen Aufnahme von Anker- oder Druckschrauben ,bzw. höhenverstellbaren und nachsichtbaren Auf stellelementen versehen ,sind.
Dabei ist es weiterhin zweckmässig, wenn,die Be- festigungs:auflager an der Oberseite der Platten mit Deckeln verschlossene Öffnungen :besitzen, die mit den Bohrungen fluchten.
Eine Erweiterung (der Befestigungsmöglichkeiten ergibt sich, dass in der Platte ausserhalb der Befesti- gungsauflager und der Verstärkungsrippen durch Deckel verschlossene Öffnungen zum Vergiessen der Platte in Beton vorgesehen sind.
Es ist aber auch möglich, id.ass in den Wandungen ,der .hohlen Befestigungsauflager seitliche Öffnungen zum Vergiessen der Platte auf Beton vorgesehen sind.
Beim Zusammensetzen mehrerer Platten, sei es als Fundament einer einzelnen grösseren Maschine, sei es zum Aufstellen einer Mehrzahl zusammenar beitender Maschinen, besteht immer die Gefahr, dass Öl, Bohrflüssigkeit oder adergleichen zwischen den Rändern der Platten nach unten durchisicke,rt, da Dichtungen an den Plattengrenzen, insbesondere an Kreuzungspunkten, nicht mit Sicherheit auf die Dauer .dicht bleiben.
Es kann daher weiterhin zweckmässig sein, wenn ein ringsumlau-fender Rahmender kasten- förmigen Platte mit nach innen vorstehenden Rand verstärkungen ausgestattet ist, an deren Unterseite .eine Nut eingearbeitet ist, die zusammen mit einer darunter angeordneten, U-Profilschiene mit leichtem Gefälle die Ableitung und eventuelle Wiedergewin nung von an den Plattengrenzen durchgesickertem Öl oder anderen Flüssigkeiten ermöglichen.
Schliesslich besteht auch die Möglichkeit, idass die Verrippung parallel zu .den Plattengrenzen :angeordnet ist. Wie bei der vorbekannten Platte kann aber :auch die Verrippu ng schräg zu den Plattengrenzen ver laufen.
Im übrigen kann aber auch - wie an sich be kannt - idie Platte an der Oberseite etwa umgekehrt T-förmige Aufspannuten aufweisen.
Die Erfindung sei an Hand der beigefügten Zeich nung. näher erläutert, idieschematisch ein Ausfüh rungsbeispiel mit verschiedenen Variationsmöglich keiten darstellt. So zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf eine ;solche Platte mit verschiedener Anordnung der sich kreuzenden Rip pen. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die :Platte, .der lediglich eines der Auflager durchsetzt.
Fig. 3 isst ein weggebrochener senkrechter Schnitt durch den Auflagesteil einer Platte in einer zur Schnittebne der Fig. 2 senkrechten Ebene.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch Beine Ver stärkungsrippe.
Fig. 5 ein Schnitt entsprechend Fig. 3 mit einer Abwandlung und Fig. 6 ein senkrechter Schnitt durch die Stoss stelle zweier Platten.
Die Oberseite der Platte 1 :bildet mit einem rings umlaufenden Rahmen 2 .einen unten offenen, kasten- förmigen Aufbau, der durch Verstärkungsrippen 4 bzw. 7 versteift ist.
In den Knotenpunkten der Ver stärkungsrippen sind buchsenartige Befestigungsnäpfe 3 als Auflager vorgesehen, !die um einen .geringen Betrag unter die Unterkante des kastenartigen Auf baus vorstehen und oval ausgebildet sind. An ihrer Unterseite besitzen sie eine glatte Bohrung 5 und eine abgesetzte Bohrung 6 zur wahlweisen Aufnahme von Anker-, Druckschrauben bzw.
höhenverstellbaren und nachsichtbaren Aufstellelementen. An der Ober seite sind Öffnungen vorgesehen, die mit .den Boh rungen axial verlaufen und durch Deckel 8 bzw. 9 verschliessbar sind.
Anstelle der schräg zu Iden Plat tenkanten verlaufenden Verstärkungsrippen 4 können auch parallel verlaufende Verstärkungsrippen 7 vor gesehensein, an .deren Kreuzungspunkten die .gleichen Auflager angeordnet sind, wobei @es nicht unbedingt erforderlich ist, an jedem Kreuzungspunkt solche Auf lager vorzusehen;
dies hängt vielmehr von der vor gesehenen Belastung der Platte bzw. der gewünschten Druckverteilung auf die Fundamentstellen ab. Im Sinne einer Vielseitigkeit der Verwendung kann @es jedoch zweckmässig sein, solche Auflager :an sämtli chen Kreuzungspunkten .anzuordnen.
Zum Vergiessen der Platte auf einem Betonfunda ment können auch gemäss Fig. 5 in der Wandung der Auflager 3 seitliche Öffnungen 10 vorgesehen sein, so dass durch eine der Öffnungen :des Auflagers nach Abnehmen des Deckels 8 und/oder 9 Beton in die Auflager eingegossen werden kann, der dann :durch die Öffnungen 10 abfliesst und sich mit dem Fundamentbeton verbindet.
Eine :andere Möglichkeit besteht darin, @dassge- mäss Fig. 2 zusätzliche, idurch einen Deckel ver schliessbare Öffnungen 11 vorgesehen sind, ,durch ;
die die Platte in ein Betonfundament eingegossen werden kann, wobei sich der gesamte innere Hohl raum des kastenförmigen Aufbaus mit Beton .aus- füllen lässt. In jedem Falle .erfolgt dieses Vergiessen jedoch erst nach dem sorgfältigen und vollständigen Ausrichtender Platte.
Schliesslich können auch gemäss Fig. 6 in die verbreiterten Auflageflächen 12 des ringsumlaufenden Rahmens 2 Nuten eingearbeitet sein, die @an den Plattengrenzen durchsickerndes Öl, .Bohrwaliser oder andere Flüssigkeiten ,ableiten,
wobei unter diesen Nu ten eine U -Profilschiene 14 mit leichtem Gefälle an- geordnet sein kann, die Idas Abziehen der Flüssig keit und ihre eventuelle Wiederverwendung ermögli chen.
Welche der verschiedenen möglichen Befesti- gungsarten für die Aufspann- bzw. Anreissplatte end- gültig verwendet wird, kann an Ort und Stelle @ent- schieden werden, da sie Befestigungsmittel für die verschiedenartigsten bekannten Ver-ankerungsarten besitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aufspann- und Anreissplatte, insbesondere zur Verwendung als Maschinenfundament, in Form eines nach unten offenen Kastens mit sich kreuzenden Verstärkungsrippen, .an deren :Kreuzungen nach unten überstehende, einen Hohlraum bildende Befestigungs- auflager vorgesehen sind, idadurch gekennzeichnet, idass die Befestigungsauflager (3) seinen ovalförmigen Querschnitt besitzen und ,am Grunde mit zwei Boh rungen (5, 6) zur wahlweisen Aufnahme von Anker- oder Druckschrauben bzw.höhenverstellbaren und nachsichtbaren Aufstellelementen versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Platte nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass :die Befestigungsauflager (3) ,an der Oberseite der Platte (1) mit Deckeln (8, 9) ver schlossene Öffnungen besitzen, :die mit den Bohrun gen (5, 6) fluchten. 2.Platte nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch :gekennzeichnet, dass in der Platte (1) au sserhalb der Befestigungsauflager und der Verstär- kungsrippen .durch Deckel verschlossene Öffnungen (11) zum Vergiessen der Platte in Beton vorgesehen ,sind. 3.Platte nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, @dass in den Wandungen der hohlen Befestigungsauflager (3) seitliche öff- niungen (10) zum Vergiessen der Platte .auf Beton vorgesehen sind. 4.Platte nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1-3, dadurch gekennzeichnet, (dass ein ringsum laufender Rahmen (2) der kastenförmigen Platte mit nach innen vorstehenden Randverstärkungen (12) ausgestattet ist, :an deren Unterseite eine Nut (13) ein gearbeitet ist, die zusammen mit einer darunter ,an geordneten U-Profilschiene (14) mit Gefälle die Ab leitung und :eventuelle Wiedergewinnung von an den Plattengrenzen idurohgesickertem <B>öl</B> oder ;anderen Flüssigkeiten ermöglichen. 5. Platte nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrsp- pung parallel .zu den Plattengrenzen angeordnet ist. 6. Platte nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1-4, dadurch gekennzeichnet, (dass die Verrip- pung schräg zu :den Plattengrenzen verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963B0055764 DE1893374U (de) | 1963-12-21 | 1963-12-21 | Aufspann- und anreissplatte, insbesondere als maschinenfundament. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH423366A true CH423366A (de) | 1966-10-31 |
Family
ID=6971094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1022564A CH423366A (de) | 1963-12-21 | 1964-08-05 | Aufspann- und Anreissplatte, insbesondere zur Verwendung als Maschinenfundament |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH423366A (de) |
| DE (1) | DE1893374U (de) |
| NL (1) | NL6411709A (de) |
-
1963
- 1963-12-21 DE DE1963B0055764 patent/DE1893374U/de not_active Expired
-
1964
- 1964-08-05 CH CH1022564A patent/CH423366A/de unknown
- 1964-10-08 NL NL6411709A patent/NL6411709A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6411709A (de) | 1965-06-22 |
| DE1893374U (de) | 1964-05-21 |
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