CH417397A - An einer nichtautomatischen Armeefeuerwaffe lösbar angebrachte Stütze - Google Patents
An einer nichtautomatischen Armeefeuerwaffe lösbar angebrachte StützeInfo
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- F41—WEAPONS
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Description
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An einer nichtautomatischen Armeefeuerwaffe lösbar angebrachte Stütze Da mit dem Sturmgewehr allgemein ab Stütze geschossen wird hat sich der Wunsch gezeigt, auch andere, nichtautomatische Armeefeuerwaffen mit Stützen ausrüsten zu können, um die Bedingungen für alle Teilnehmer an Schiessanlässen zu vereinheit- lichen.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine solche, an einer Armeefeuerwaffe lösbar ,angebrachte Stütze. Es ist dabei besonders Rücksicht zu nehmen auf die Vorschrift, dass die Armeewaffe durch das Anbringen der,
Stütze in keinem Weisse geändert wird. Die erfindungsgemässe Stütze ist gekennzeichnet durch ein mit mindestens einem ortsfesten metalli- schen, Teil der Waffe in eindeutiger Lage lösbar verbundenen und in dieser Lage gegen Drehung gesicherten Stützenhalter.
Vorzugsweise wird der Stützenhalter in der Gegend des Magazins der Waffe, insbesondere an der die Magazinöffnung aufweisenden Schiene, unmittel- bar vor der Magazinöffnung angebracht.
Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäs- sen Stütze sind in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine für. den, Karabiner Mod. 31 ge- eignete Ausführungsform im Schnitt und Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Stützenhalter für ein Langgewehr oder Karabiner Mod. 11.
Fig. 1 zeigt lediglich die Umgebung des vorderen Endes des Magazins .des Karabiners Mod.31 im Schnitt. Bekanntlich ist die .mit der Magazinöffnung versehene Schiene 1 des Karabiners mittels zweier Schrauben mit dem Stollen des Verschlussgehäuses beim Patronenlager und mit dem nicht dargestellten hinteren Forstsatz des Verschlussgehäuses verschraubt.
In Fig. 1 ist nur die vordere Befestigungsschraube 2 dargestellt, welche mit dem Stollen beim Patronenlager 3 verschraubt ist. Die Schiene 1 weist am vorderen, Ende der Magazinöffnung einen ausge- stanzten, nach oben gebogenen Lappen; 4 -auf, wobei am übergang zwischen dem vorderen ebenen Ende der Schiene 1 und dem Lappen 4 eine :gerundete Übergangsfläche 5 gebildet ist.
Zwischen dieser Übergangsfläche 5 und dem eingesetzten Magazin 6 entsteht somit ein keilförmiges Raum.
Unter dem vorderen Ende der Schiene 1 liegt eine Platte 7, die mit einem länglichen, eine Bohrung 8 .aufweisenden Auge 9 versehen ist. Die Platte 7 weist eine angesenkte Öffnung 10 zur, Aufnahme der Befestigungsschraube 2, sowie eine Sicherungs schnaube 11 für die Befestigungsschraube 10 auf.
Am hinteren Ende weist die Platte 7 einen nach oben ragenden Kamm 12 .auf, dessen Profil dem Quer- schnitt des oben erwähnten keilförmigen Raums zwischen dem Magazin 6 und dem gerundeten übergang zwischen dem Schienenende 1 und dem Lappen 4 angepasst ist. Mit anderen Worten weist der Kamm 12 eine gerundete Innnenfläche auf, welche der Rundung an der übergangsstelle zwischen den Teilen 1 und 4 angepasst ist.
Die mittels der Schraube 2 gegen die Schiene 1 angepresste .Platte 7 ist daher durch ,den leicht in die Magazinöffnung eingreifenden Kamm 12 gegen Drehung gesichert, iso dass .die Platte 7 in, einer eindeutig bestimmten Lage festgehalten wird, trotzdem sie nur mittels einer Befestigungsschraube mit der Waffe verbunden ist.
In die Bohrung 8 des Auges 9 ist ein Schwenkzapfen 13 eingesetzt und mittels eines in: eine Nut des Zapfens 13 greifenden Spannstifts gesichert. Mit dem hinten aus .der Bohrung 8 vorragenden abgesetzten Ende des Zapfenss 13 ist eine Platte 14 verschweisst, welche ihrerseits mit den :eigentlichen Trägern:
15 für die Stützenbeine 1.6 verschweisst ist. Abgesehen von
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der Ausbildung des Stützenhalters entspricht die Stütze der für das Sturmgewehr benützten Stütze.
Die Beine 16 der Stütze können .aus der in. Fig. 1 dargestellten Gehrauchslaga nach vorne an ,den Lauf bzw. den Vorderschaft der Waffe hochgeklappt werden, in welchem Falle die Waffe ohne Entfernung der Stütze auch benützt werden kann, um liegend frei, kniend oder stehend zu schiessen.
Zieht jedoch der Schütze vor, die Stütze bei Nichtgebrauch zu entfernen, so ist lediglich vorerst die Sicherungsschraube 11 und sodann die Befestigungsschraube 2 zu lösen, worauf der Stützenhalter mit den Beinen 16 entfernt werden kann.. Dann ist die Schraube 2 wieder einzusetzen.
Damit wird auch klar, dass an der bestehenr den Waffe zum Anbringen der Stütze keinerlei Ände- rungen vorzunehmen sind. Zum Anbringen der Stütze wird in umgekehrtem Sinne vorgegangen, d. h. die Befestigungsschraube 2 wird vorerst entfernt, dann die Platte 7 in die in Fig. 1 dargestellte Lage aufgelegt und dann die Schraube 2 wieder eingeführt und angezogen und schliesslich mit der Schnaube 11 gesichert.
Bei anderen Armeewaffen .steht kein keilförmiger Raum zwischen der Vorderseite des Magazins und dem vorderen Rand der Magazinöffnung zur Verfii- gung, wie beim Karabiner Mod. 31. Für diese Waffen: ist daher eine andere Lösung zu suchen, von welchen in Fig. 2 eine dargestellt ist. Beim Langgewehr oder Karabiner Mod.11 befinden sich unmittelbar vor und hinter der Magazinöffnung Befestigungsschrauben.
Der Stützenhalter wird daher mit zwei Platten- teilen ausgeführt, von welchen: der eine Plattenteil 17 unmittelbar vor und der andere Plattenteil 18 unmit- telbar hinter der Magazinöffnung liegt, und welche Teile mit je einer Öffnung 19 bzw. 20 zur Aufnahme der Befestigungsschrauben versehen sind:. Die Plattenteile 17 und 18 sind durch einen seitlich der Magazinöffnung 21 verlaufenden Steg oder Bügel 22 miteinander verbunden.
Der Bügel 22 ist so bemes: sen, dass er nirgends störend vorsteht. Der Plattenteil 17 ist mit einem Auge 9 versehen, mit welchem die in Fig.2 nicht dargestellten Teile 13 bis 16 gemäss Fig. 1 verbunden sind.
Der Stützenhalber kann auch auf andere Weise mit der Waffe verbunden werden. So könnte beispielsweise eine der Platte 7 nach Fig. 1 entspre- chende Platte mit denn Boden eines an Stelle des Waffenmagazins einsetzbaren gleichartigen Ersatz- magazines verbunden werden.
Diese Ausführung hat zwar den Nachteil, dass zum bereits bestehenden Magazin der Waffe eine zweites Magazin, mit der Stütze angeschafft werden muss, .und dass der Halt der Stütze durch das eingesetzte Magazin unter Umständen etwas unsicher ist.
Dagegen bietet diese Aus\ führung den Vorteil, dass das Einsetzen und Entfernen des die Stütze tragenden Magazins besonders einfach durchgeführt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH An einer nichtautomatischen. Armeefeuerwaffe lösbar, angebrachte Stütze, gekennzeichnet durch ein mit mindestens einem ortsfesten metallischen Teil der Waffe in eindeutiger Lage lösbar verbundenen und in dieser Lage gegen Drehung gesicherten Stützenhaltes. UNTERANSPRITCHE 1.Stütze nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, .dass der Stützenhalter in der Gegend des Magazins der Feuerwaffe angebracht ist. 2. Stütze nach Unteranspruch 1"dadurch gekenn- zeichnet"dasis,der Stützenhalter unmittelbar vor dem Magazin der Feuerwaffe ,angebracht ist. 3.Stütze nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Stützenhalter auf der die Magazin- öffnung aufweisenden Schiene der Feuerwaffe angebracht ist. 4. Stütze nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Stützenhalter mit einem. anstelle des Magazins eingesetzten Ersatzmagazin verbunden ist. 5.Stütze nach Unteranspruch 3, für Karabiner 31, dadurch gekennzeichnet, idass der Stützenhalter eine die vordere Befestigungsschraube der Schiene aufnehmende Öffnung aufweist. 6.Stütze nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn@- zeichnet, .dass der Stützenhalter als Platte ausgebildet ist, die mit einem zwischen, Magazin und Schiene in ,die Magazinöffnung eingreifenden und .die Platte gegen Drehung sichernden Kamm versehen ist. 7. Stütze nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche des Kammes eine der Rundung der Schiene am Vorderrand der Magazin- öffnung angepasste Rundung aufweist.B. Stütze nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Platte eine Sicherungsschraube für die vordere Befestigungsschraube verschraubt ist. 9. Stütze nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Stützenbeine mit ihrem Halter über ein mindestens annähernd zum Waffenlauf parallelachsiges Schwenklager verbunden sind. 10. Stütze nach Unteranspruch 3, für Langgewehr oder Karabiner 11, dadurch gekennzeichnet, dass :der Stützenhalter vor und hinter der Magazinöffnung liegende Plattenteile mit von Befestigungsschrauben durchragten Öffnungen und einen .die Plattenteile verbindenden, seitlich der Magazinöffnung liegenden Bügel aufweist. 11.Stütze nach Unteranspruch 10, dadurch ge- kennzeichnet, dass das oder die Stützenbeine mit dem vorderen Plattenteil verbunden ist. 12. Stütze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Beine der Stütze an den Lauf bzw. Vorderschaft der Waffe hochklappbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH102564A CH417397A (de) | 1964-01-29 | 1964-01-29 | An einer nichtautomatischen Armeefeuerwaffe lösbar angebrachte Stütze |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| CH417397A true CH417397A (de) | 1966-07-15 |
Family
ID=4200684
Family Applications (1)
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| CH102564A CH417397A (de) | 1964-01-29 | 1964-01-29 | An einer nichtautomatischen Armeefeuerwaffe lösbar angebrachte Stütze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH417397A (de) |
-
1964
- 1964-01-29 CH CH102564A patent/CH417397A/de unknown
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