CH413503A - Spreizdübel - Google Patents
SpreizdübelInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
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Description
Spreizdübel Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Spreizdübel, der von der Spitze weg über einen Teil seiner Länge geschlitzt ist, und der an seinem hin teren Ende eine in den Schlitz auslaufende Bohrung zum Einführen einer Befestigungsschraube und am Umfang seines geschlitzten Teils eine Mehrzahl von Ringnuten besitzt.
Ein Dübel dieser Art besitzt gegenüber den eine geschlitzte Spreizhülse mit relativ grosser Mittelboh rung aufweisenden Dübeln den Vorteil, dass durch den Längsschlitz der Querschnitt des Dübels nur relativ wenig geschwächt wird, so dass relativ viel Material für die Spreizungen zur Verfügung steht, welche durch die längs der Dübelachse eindringende Befestigungsschraube stark gespreizt werden.
Ein Hauptnachteil dieser bekannten Dübel liegt jedoch darin, dass der einer Axialebene folgende, durchwegs konstanten Querschnitt aufweisende Längsschlitz der Befestigungsschraube nur eine schlechte Führung bietet; die Schraube wird schon durch kleinste Quer kräfte abgelenkt und kann seitlich durch die beim Spreizen stark erweiterten Schlitze austreten. Da durch wird einerseits die erzielbare Spreizung wieder stark verringert und anderseits liegt der Schrauben kopf nicht mehr senkrecht auf dem zu befestigenden Gegenstand auf.
Es wurde auch schon vorgeschlagen, den im Querschnitt konstanten Längsschlitz in Rich tung der Dübelachse einen welligen Verlauf zu geben, doch konnte auch dadurch das seitliche Ausweichen der Befestigungsschraube nicht verhindert werden. Durch diese Nachteile ist die praktische Anwen- dungsmöglichkeit solcher bekannter Spreizdübel viel fach in Frage gestellt und beschränkt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt demgegen über die Schaffung eines Spreizdübels, der die in der grossen Spreizmöglichkeit liegenden Vorteile der Schlitzung beibehält und gleichzeitig für eine ein- wandfreie axiale Führung der Befestigungsschraube sorgt.
Zu diesem Zweck ist der erfindungsgemässe Spreizdübel dadurch gekennzeichnet, dass der Quer schnitt des geschlitzten Dübelteils durch einen zur Dübelachse parallelen Schlitz, dessen Querschnitt in. der Dübelachse eine Kröpfung aufweist, diametral in zwei spiegelbildlich gleiche Teilflächen geteilt ist.
Bei einem solchen Dübel kann dabei im Axialschnitt senkrecht zur Mittelebene des Schlitzes die radiale Dicke des geschlitzten Dübelteils und die radiale Schlitzhöhe achssymmetrisch von beiden Seiten her gegen die Längsmitte des geschlitzten Dübelteils hin zunehmen.
Dadurch werden beim Einsetzen des Dübels in das Bohrloch die durch den Schlitz gebildeten Dübel segmente in ihrer Längsmitte unter entsprechender Verengung des Schlitzes einwärts gedrückt, so dass ein dauernd einwandfreies Haften des Dübels im Bohrloch gewährleistet ist.
Da die Bombierung der Schlitzhöhe entsprechend gewählt ist, wird der Schlitz des im Bohrloch auf annähernd Zylinderform zusam mengedrückten Dübels annähernd konstante Höhe aufweisen; die in der Dübelachse vorgesehene Kröp- fung des Schlitzes verhindert dabei ein seitliches Ausweichen der Schraubenspitze, so dass auch eine einwandfreie, axiale Schraubenführung gewährleistet ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des erfindungsgemässen Spreizdübels dargestellt; es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des Spreizdübels, Fig.2 eine Frontansicht des Spreizdübels nach Fig. 1 und Fig.3 einen Querschnitt nach Linie III-III in Fig. 1.
In der Zeichnung ist 1 der längsgeschlitzte Spreizteil und 2 der mit einer Einführbohrung 3 ver- sehene hintere Teil des Dübels; der Dübel besteht zweckmässig aus Kunststoff. Der vordere, geschlitzte Spreizteil 1 des Dübels ist mit ,durch Ringnuten 4 voneinander getrennten Umfangsrippen 5 versehen; an seiner Spitze la ist der Spreizteil 1 konisch ver jüngt.
Die axiale Einführbohrung 3 für eine nicht ge zeichnete Befestigungsschraube ist nach hinten ent sprechend der konischen Erweiterung eines Endflan- sches 2a des Dübelteils 2 konisch erweitert, während sie nach vorn konisch verengt ist und am Übergang des Einführteils 2 in den Spreizteil 1 in den axialen, bis zur Dübelspitze la führenden Längsschlitz 6 mündet.
Zwischen zwei benachbarten Umfangsrippen 5 des Spreizteils 1 sind zwei in einer zur Schlitzebene senkrechten Axialebene diametral angeordnete dünne und mit den Rippen bündige Längsstege 7 vorgese hen. Auch von der hintersten Umfangsrippe 5 führen zwei solche Stege 8 zum hinteren Dübelteil 2; diese Stege 8 ragen über den Aussenumfang der benach barten Dübelteile etwas hinaus. Die Stege 7 und 8 dienen der Drehsicherung des Dübels im Bohrloch.
Der Querschnitt des Schlitzes 6 im Spreizteil 1 besitzt zwei zueinander parallele Äste, die durch eine Ab kröpfung 6a in der Dübelachse miteinander in Ver bindung stehen (Fig.2 und 3). Der Schlitz 6 teilt jeden Querschnitt des Spreizteils 1 in zwei spiegel bildlich gleiche Teilflächen, die sich (bei geschlosse nem Schlitz) zu einer Kreisfläche zusammenfügen lassen.
Während diese Kreisfläche für alle Quer schnitte gleich ist, nehmen im Axialschnitt senkrecht zur Schlitzebene die radiale Dicke des geschlitzten Spreizteils 1 sowie die radiale Höhe des Schlitzes 6 von beiden Enden her gegen die Längsmitte des Spreizteils 1 hin stetig zu. Gemäss Fig. 1 erfolgt diese Zunahme beim gezeichneten Beispiel linear; die Zu nahme könnte aber auch längs einer Bogenlinie er folgen.
Wird der beschriebene Spreizdübel in ein passen des Bohrloch eingesetzt (dessen Durchmesser etwas grösser ist als der Durchmesser des durch die Teilflä- chen des Spreizteilquerschnittes gebildeten Kreises), so werden die beiden im Axialschnitt nach Fig. 1 nach aussen geknickten Spreizsegmente unter ent sprechender Verengung des Schlitzes 6 elastisch zu sammengedrückt, so dass der Schlitz 6 über seine ganze Länge annähernd gleiche Höhe besitzt. Da durch wird gleichzeitig ein sicheres Anliegen des Dübels an der Bohrlochwand gewährleistet.
Durch die genannte Abkröpfung 6a des Schlitzes 6 in der Dübelachse ist eine gegenüber den beiden seitlichen Schlitzästen leicht abgesetzte, gegenüber der Einführ- bohrung 3 jedoch relativ enge Mittelöffnung geschaf fen. Diese bewirkt beim Eindrehen der Schraube ein erseits eine starke Spreizung der relativ grossen Querschnitt aufweisenden Spreizsegmente und ge währleistet anderseits eine einwandfreie Führung für die Schraube, so dass letztere am seitlichen Auswei chen in die beiden Schlitzäste gehindert wird.
Diese Schraubenführung wird noch verbessert, wenn die Abkröpfung 6a des Schlitzes 6 im Drehsinn der Befe- stigungsschraube erfolgt; da diese Abkröpfung beim gezeichneten Beispiel im Uhrzeigersinn vorgesehen ist, eignet sich der gezeichnete Dübel besonders zur Verwendung mit einer Schraube mit Rechtsgewinde. Beim Eindrehen der Befestigungsschraube wirkt diese durch Reibung an den abgekröpften Schlitzflä chen im Sinne des Schliessens des Schlitzes auf die beiden Spreizsegmente, was seinerseits einem seitli chen Ausweichen der Schraubenspitze entgegenwirkt.
Bei im Gegenuhrzeigersinn abgekröpftem Schlitz eig net sich der Dübel zur Verwendung mit einer Befesti gungsschraube mit Linksgewinde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spreizdübel, der von der Spitze weg über einen Teil seiner Länge geschlitzt ist, und der an seinem hinteren Ende eine in den Schlitz auslaufende Boh rung zum Einführen einer Befestigungsschraube und am Umfang seines geschlitzten Teils eine Mehrzahl von Ringnuten besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des geschlitzten Dübelteils durch einen zur Dübelachse parallelen Schlitz, dessen Querschnitt in der Dübelachse eine Kröpfung auf weist, diametral in zwei spiegelbildlich gleiche Teil- flächen geteilt ist.UNTERANSPRüCHE 1. Spreizdübel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Axialschnitt senkrecht zur Mittelebene des Schlitzes die radiale Dicke des ge schlitzten Dübelteils und die radiale Schlitzhöhe achssymmetrisch von beiden Seiten her gegen die Längsmitte des geschlitzten Dübelteils hin zunehmen. 2. Spreizdübel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schlitz in Einschraubdreh- richtung der Befestigungsschraube abgekröpft ist. 3.Spreizdübel nach Unteranspruch 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Dickenzunahme des Spreizteils des Dübels der Schlitzhöhenzunahme so angepasst ist, dass der durch die Ringnuten gegebene Kernquerschnitt der durch den Schlitz gebildeten Spreizsegmente über die ganze Länge des Spreizteils wenigstens annähernd konstant ist. 4. Spreizdübel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Dicken- und Schlitzhöhenzu- nahme gegen die Längsmitte des Spreizteils hin linear erfolgen. 5.Spreizdübel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Dicken- und Schlitzhöhenzu- nahme gegen die Längsmitte des Spreizteils hin längs einer Bogenlinie erfolgen. 6. Spreizdübel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen mindestens zwei be nachbarten, eine Ringnut begrenzenden Rippen in einer zur Schlitzebene senkrechten Axialebene ein ander diametral gegenüberliegende Stege zur Dreh sicherung des Dübels im Bohrloch vorgesehen sind.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family
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Family Applications (1)
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| CH939262A CH413503A (de) | 1962-08-07 | 1962-08-07 | Spreizdübel |
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