CH413010A - Verfahren zur Mehrkanal-Fernübertragung verschiedener Regel- oder Steuersignale, insbesondere zur drahtlosen Übertragung zu Flugkörpern - Google Patents

Verfahren zur Mehrkanal-Fernübertragung verschiedener Regel- oder Steuersignale, insbesondere zur drahtlosen Übertragung zu Flugkörpern

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CH413010A
CH413010A CH1507763A CH1507763A CH413010A CH 413010 A CH413010 A CH 413010A CH 1507763 A CH1507763 A CH 1507763A CH 1507763 A CH1507763 A CH 1507763A CH 413010 A CH413010 A CH 413010A
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CH
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plm
pulse
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CH1507763A
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Gustav Dipl Ing Trautwein
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • G05D1/0011Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots associated with a remote control arrangement
    • G05D1/0022Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots associated with a remote control arrangement characterised by the communication link
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
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    • A63H30/02Electrical arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/30Command link guidance systems

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Description


      Verfahren    zur     Mehrkanal-Fernübertragung    verschiedener  Regel- oder     Steuersignale,    insbesondere zur drahtlosen       Übertragung    zu Flugkörpern    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf ein  Verfahren für die     Mehrkanal-Fernübertragung    ver  schiedener Regel- oder Steuersignale, das es insbeson  dere gestattet, derartige Regel- oder Steuersignale rasch  beweglichen Flugkörpern drahtlos zu "übermitteln.  



  Bei der Steuerung von Flugkörpern, beispielsweise  von Zielflugzeugen, ist das Problem zu lösen,     eine     grosse Anzahl von Informationen, etwa Steuer- und  Regelbefehle für die     verschiedenen    Aggregate eines  solchen Flugkörpers, diesem vorzugsweise gleichzeitig  zu übermitteln.  



  Beispielsweise könnte man daran denken, jede In  formation auf einer gesonderten     Trägerfrequenz    aus  zusenden und im Empfangsobjekt diese Einzelfrequen  zen zu empfangen. Bei diesem     Frequenzmultiplexver-          fahren    wird empfangsseitig die Kanaltrennung und die  Kanalzuordnung durch Filter vorgenommen, die die  gleichzeitig angebotenen, mit verschiedenen Träger  frequenzen modulierten Informationen voneinander  trennen u. damit gleichzeitig die Kanalzuordnung vor  nehmen. Für die Lösung dieser     Aufgabe    sind aufwen  dige und teuere Filter erforderlich, weshalb dieses  Verfahren für den vorliegenden Zweck     unvorteahaft     erscheint.

   Untersucht man die Möglichkeit, die ver  schiedenen Informationen in rascher Folge abzutasten  und damit eine einzige Trägerwelle zu modulieren,  d. h. die Informationen zeitlich verschachtelt auszu  senden     (Zeitmu,ltiplexverfahren)    so zeigt sich, dass  auch dieses Verfahren noch zu aufwendig ist: Die Ab  tastung der Informationsfolge muss an der Sende- und    Empfangsstelle     gleichzeitig    erfolgen, und dieser     Syn-          chronsmus    ist nur durch besondere     Massnahmen    mög  lich, etwa durch Zufügen von     Synchronisierzeichen     zur     Information,    die dann über geeignete Einrichtun  gen den Synchronismus herstellen.

   Es leuchtet ein,  dass derartige Einrichtungen an Bord eines Flugkör  pers nicht in jedem Falle eingesetzt werden können.         Ein    weiteres Problem, das     @in    diesem Zusammen  hang zu lösen ist, stellt die Auswahl eines geeigneten       Modulationsverfahrens    dar, mit dem die Information  zwecks drahtloser Übertragung einer Trägerwelle auf  moduliert werden kann.

   Eine direkte     Amplitudenmo-          dulation    durch die Steuerinformation, so     wünschens-          wert.    sie wegen der einfachen     Ausführung    der     emp-          fangsseitigen    Einrichtung auch sein mag, ist nicht mög  lich, da sich bei dem ins Auge     gefassten    Verwendungs  zwecke der Abstand Sender-Empfänger laufend und  sehr rasch verändert.

   Daraus folgt, dass sich auch die       Empfangsfeldstärke    an Bord des Flugkörpers     infolge     der     entfernungsabhängigen    Dämpfung fortwährend  verändern und somit eine     Verfälschung    der empfange  nen Steuerinformationen eintreten kann. Die Sender  ,leistung müsste     zurVermeidung        solcherErschein.ungen     so gross sein, dass auch bei der grössten     Entfernung          Sender-Flugobjekt    noch eine genügend grosse     Emp-          fangsfeldstärke    zur Verfügung stünde.

   Verringert sich  jedoch der Abstand     Sender-Flugobjekt,    so besteht die  Gefahr, dass die für die weiteste     Entfernung    benötigte  Sendeleistung in     Sendernähe    zu Übersteuerung und       Fehlansprechen    der     Regelanordnungen    führen könnte.      Dagegen ist die Verwendung von Frequenz- und Pha  senmodulation für den gedachten Anwendungsfall  prinzipiell möglich, jedoch zeigt sich wegen des gros  sen Aufwands auf der Empfangsseite, wo es auf mini  malen Energie- und Raumbedarf ankommt, dass -sie  für diesen Anwendungsfall ausscheiden.

   Der gleiche  Gesichtspunkt gilt auch für     die    meisten     Puls-Modula-          tionsverfahren;    von diesen     Modulationsverfahren    ist  die     Pulslängenmodulation        (PLM)    bezüglich ihres Auf  wands als relativ günstig zu bezeichnen.  



  Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung  zu     schaffen,    die die geschilderten Nachteile vermeidet  und     trozdem    eine sichere Übermittlung mehrerer In  formationen ermöglicht.     Erfindungsgemäss    handelt es  sich um ein Verfahren zur     Mehrkanal-Fernübertra-          gung    verschiedener Regel- oder Steuersignale, insbe  sondere zur drahtlosen Übertragung zu Flugkörpern,  das dadurch gekennzeichnet ist,

   dass sendeseitig ver  schiedene Informationen in Form längenmodulierter  Impulse mit     verschiedenen        Kanal-Kennfrequenzen    zeit  lich hintereinander einem     Amplitudenmodulator    zur  Modulation einer der Übertragung dienenden Träger  frequenz zugeführt werden, während in der Empfangs  stelle nach der     Demodulation    die empfangenen län  genmodulierten Impulse     verschiedener        Kanal-Kennfre-          quenzen    in der Amplitude begrenzt,     anschliessend    auf  Grund des     Frequenzkriteriums    kanalweise voneinan  der getrennt und dann den jeweils nachgeschalteten  Steuer- bzw.

   Regelanordnungen zur Auswertung zuge  führt werden.  



  Bevor ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an  hand der beigefügten Figuren eingehend     erläutert    wird,  sollen im folgenden kurz ihre     wesentlichen        Gesichts-          punkte    angeführt     werden.     



  Es wurden weiter oben bereits die verschiedenen       Modulationsverfahren    auf ihre Zweckmässigkeit und  Anwendbarkeit hin untersucht. Als relativ billiges und  einfaches     Modulationsverfahren    ergab sich     schliesslich     als Ergebnis dieser Überlegungen die     Pulslängenmo-          dulation        (PLM).    Diese     PLM        wird    zwecks     Aussendung     einem AM-Träger     aufmoduliert,    der empfangsseitig mit  geringem Aufwand     demoduliert    werden kann.

   Um die  auch bei diesem Verfahren noch vorhandene Abhän  gigkeit der empfangenen Steuerinformation von der  jeweiligen Entfernung Sender-Empfänger unabhängig  zu machen, ist eine     empfangsseitige    Begrenzung erfor  derlich. Die Anordnung eines Begrenzers auf der     HF-          Seite    des Empfängers verbietet sich von     selbst,    da in  diesem Falle die übertragene     PLM-Steuerinformation          ( < hinwegbegrenzt ,        also    verschwinden würde.

   Schaltet  man den Begrenzer     niederfrequenzseitig    an den Emp  fänger an, so ergeben sich für den Fall, dass nur eine       PLM-Steuerinformation        übertragen    wird, keine Schwie  rigkeiten. Bei einem     Mehrkanal-System,    bei dem die  Kanaltrennung und     -zuardnung    lediglich auf dem       Frequenzkriterium    beruht, könnten aber, z. B. dem  Flugkörper, die verschiedenen     Informationen    gleich  zeitig zugeführt werden.  



  Eine NF-seitige Begrenzung mehrerer gleichzeitig  auftretender     PLM-Informationen    durch einen einzigen    Begrenzer scheidet wegen der dabei auftretenden     Klirr-          produkte    aus. Die einzelnen     PLM-Informationen     müssten daher zunächst gemäss .ihrer Kanalzuordnung  durch Filter voneinander getrennt werden. Jeder der  so entstehenden Kanäle benötigt dann einen eigenen  Begrenzer, und man erkennt, dass man nichts weiter  als ein     Frequenzmultiplexverfahren    vor sich hat, dessen  Aufwand für vorliegenden Zweck oben als zu gross  erachtet wurde.  



  Die Erfindung trägt diesem Gesichtspunkt Rech  nung. Es sollen daher nach dem     Frequenzmultiplex-          prinzip        gebildete    Kanäle nach dem     Zeitmultiplexprin-          zip    nacheinander ausgesendet werden; damit entfällt  empfangsseitig     sowohl    die Notwendigkeit, teuere und  aufwendige Filter (wie beim reinen     Frequenzmultiplex)     als auch die Notwendigkeit,     Synchronisiereinrichtun-          gen    (wie beim reinen Zeitmultiplex) einzusetzen oder,  mit anderen Worten:

   empfangsseitig erfolgt die Ka  naltrennung bereits durch die sendeseitige zeitliche  Staffelung, so     dass    die empfangsseitigen Filter im we  sentlichen nur die Aufgabe der Kanalzuordnung ha  ben. Diese Aufgabe ist aber mit einfachen und billi  gen Filtern ohne     weiteres    ,lösbar. Gleichzeitig     ergibt     sich nunmehr die Möglichkeit, mit nur einem Be  grenzer auszukommen, ohne dabei Schwierigkeiten  befürchten zu müssen.  



  Die     Kanalzuordnung    auf Grund einer     besonderen          Kanalzugehörigkeits-Kennzeichnung    der einzelnen Im  pulse     vorzunehmen,    obwohl zudem eine zeitliche Tren  nung     vorliegt,    ist an sich bereits     bekannt.    Solche Sy  steme, die man häufig     (ca    = synchron  nennt, sind  vorgeschlagen worden, um dem unnötigen Zeitver  schleiss zu begegnen, der sich durch gleichlange Ka  nalperioden dann ergibt, wenn diese     Perioden    infolge  der Eigenart der Nachrichtenmodulation nur unvoll  kommen und schwankend     ausgenutzt    werden.

   Ein sol  ches asynchrones System wird dann zusätzlich     arhyth-          misch,    wenn die Kanalreihenfolge nicht mehr durch  eine äussere Gesetzmässigkeit bestimmt wird, sondern  von den Nachrichten in den einzelnen     Kanälen    selbst,  etwa in dem Sinn, dass die Kanäle nicht     regelmässig,     sondern immer dann bedient werden, wenn dies auf  Grund der Nachrichtenfunktion erforderlich ist.  



  Ein solches Übertragungsverfahren ist dort am  Platze, wo es auf eine maximale Ausnutzung der ver  fügbaren     übertragungskanalkapazität        ankommt;    der  dazu     erforderliche    erhebliche Aufwand wird dabei in  Kauf genommen,     ebenso    die relativ hohe Störanfällig  keit. Dagegen kommt es bei der vorliegenden Erfin  dung insbesondere darauf an, ein sicheres Verfahren  zur Fernsteuerung von Flugkörpern zu schaffen, das  den Raum- und Energieverhältnissen an Bord solcher  Objekte angepasst ist.    Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten  Zeichnungen beispielsweise näher erläutert werden; bei  den zu übertragenden Informationen soll es sich um  Steuer- oder Regelbefehle für die verschiedenen Steuer  geräte eines Flugkörpers handeln.

             Fig.    1 zeigt den     Aufbau    einer Sende- und Emp  fangsanlage. Es wird angenommen, dass drei Steuer  vorgänge für die wirksame Steuerung eines Flugkör  pers erforderlich sind und dass diese Vorgänge gleich  zeitig geregelt werden sollen. Die durch diese Vor  gänge zu übertragende Information wird in Form  von Spannungen     oder    Strömen den Reglern la,       1b    und     1c        zugeführt,    mit denen der     gewünschte    Steue  rungsgrad eingeregelt werden kann.

   Jeder Vorgang ge  langt anschliessend in je einen     PLM-Modulator    2a, 2b  und 2c,     deren    jeder von einem getrennten Trägergene  rator 4a, 4b und 4c mit den     Frequenzen        f1,        f,    und     f3     gespeist wird. Ein Zyklusschalter 9 schaltet     ähnlich     dem     Zeitmultiplexprinzip    jeden der     PLM-Modulato-          ren    2a, 2b und 2c zeitlich versetzt an die gemein  schaftliche Ausgangsleitung an.

   Die     PLM-Impulse    der       PLM-Modulatoren    gelangen somit in einem einzigen  Kanal zeitlich hintereinander zum     AM-Modulator    5,  in dem die zur Aussendung nötige     Amplitudenmodu-          iation    erfolgt. Der     AM-Modulator    erhält seine HF  Trägerfrequenz von einem nacht besonders dargestell  ten Trägergenerator. Die     amplitudenmodulierte        fre-          quenz-    und     pulslängencodierte    Information     durchläuft     einen Sender 6 und wird von diesem über die Antenne  abgestrahlt.  



  Auf der     Empfangsstelle    gelangt das von der Emp  fangsantenne aufgenommene Signal in einen Emp  fänger 7 und wird dort     demodu;liert.    Am Ausgang des       Empfängers    erhält man somit wieder die drei ur  sprünglichen     PLM-Signale    in zeitlicher Staffelung. Die  se können in einem     Amplitudenbegrenzer    8 nunmehr       leicht    auf das gewünschte Mass     begrenzt    werden, ohne  dass Signalanteile verloren gehen oder     verfälscht    wer  den.

   An den Ausgang des     Amplitudenbegrenzers    sind  Bandpässe 9a, 9b und 9c     parallel    zueinander     ange-          schlossen.        Deren    Aufgabe ist es, die in zeitlicher     Staffe-          lungeintreffenden        PLM-Signalegemäss    ihrer Trägerfre  quenz     f,,        f.,    und     f3    voneinander zu trennen und den zu  steuernden Anordnungen zuzuführen.

   Die nunmehr  ausgesiebten     PLM-Signale    gelangen auf je eine Regel  anordnung 10a,     lob    und 10c und steuern diese in ge  wünschter Weise. Der Regler wirkt auf einen Motor  M, der mit einem Getriebe verbunden ist. An die  Steuerwelle des Motors wiederum können die zu  steuernden Anordnungen angeschlossen sein, beispiels  weise die Ruder eines Flugkörpers.  



  In     Fig.    2 sind zur Erläuterung der     Fig.    1 die       Spannungs-Kurvenformen    aufgetragen, die an den in       Fig.    1 mit einem bezifferten Kreis versehenen     Stellen     der Schaltungsanordnung auftreten.  



  Zeile 1 der     Fig.    2 zeigt die auf der     gemeinsamen     Leitung zum     AM-Modulator    zeitlich hintereinander  auftretenden     PLM-Impulse.    In Zeile 2 der gleichen  Figur sind die gleichen Impulse     dargestellt,    nachdem  sie im     AM-Modulator    5 den HF-Träger     amplituden-          moduliert    haben. Zeile 3 zeigt das Impulsbild, wie es  sich an der     Empfangsantenne    ergibt. Dadurch, dass  der Sender fest, der Empfänger aber sehr rasch be  weglich ist, ergeben sich die Schwankungen in der  Empfangsamplitude.

   Diese zeitlich sich ändernden    Impulse werden im Empfänger 7     demoduliert;        man     erhält so die Impulse gemäss Zeile 4. Nach     anschlies-          sender    Begrenzung im Begrenzer 8 erhält man wieder  Impulse ähnlich den ursprünglichen Sendeimpulsen  (Zeile 5). Die Zeilen 6, 7, 8 zeigen, wie vermittels der  Bandpässe die zeitlich hintereinander auftretenden Im  pulse ausgesiebt und auf die einzelnen Regelanord  nungen verteilt werden.  



  Anhand der Figuren 3, 4a und 4b soll nunmehr  der Ablauf eines Regelvorganges erläutert werden.       Fig.    3 zeigt das Wirkschaltbild einer der in     Fig.    1       dargestellten    Regelanordnungen 10a, 10b und 10c, die  sämtlich gleich ausgeführt sein mögen. Der besseren  Übersichtlichkeit halber ist die Schaltungsanordnung  gemäss     Fig.    3 in der     rechten        Hälfte    der Zeichnung in  zwei Stromzweige, Zweig 1 und Zweig 2, aufgetrennt  worden.  



  In     Fig.    4a sind die     beim    Betrieb der Regelanord  nung verwendeten Impulsformen dargestellt.     Fig.    4b  zeigt die an verschiedenen Punkten der Schaltung nach       Fig.    3 auftretenden     Impulsverläufe.     



  Es werde zunächst das     Empfangssignal    nach De  modulation im     Empfanger    am Ausgang des Begren  zers 8     (Fig.    3) betrachtet. An dieser Stelle     erscheinen     die je nach Informationsgehalt verschiedenen längen  modulierten Empfangssignale und werden den drei       parallelliegenden    Bandpässen 9a, 9b und 9c angeboten.

    Jeder Bandpass filtert aus den zeitlich hintereinander  auftretenden     PLM-Signalen    mit den     Frequenzen        f1,          f.    und     f3    die ihm zugeordnete Frequenz aus und     leitet     sie an die angeschlossene Regelanordnung weiter.

   Da  mit wird eine Aufteilung der eintreffenden Regelbe  fehle auf die     jeweilige        Regelanordnung,    beispielswei  se die Höhen- oder Seitenruder eines Flugkörpers,       getroffen.    Im folgenden werden in     Fig.    3 nur der  Weg der     PLM-Signale    mit der Frequenz     f1    näher  betrachtet. Nach     Aussiebung    durch den     Bandpass    9a  und Gleichrichtung in einem Gleichrichter 11 werden  die     PLM-Impulse        zwecks    Herstellung einheitlicher  Flankensteilheit einem     Schmitt-Trigger    12 zugeführt.

    Am Ausgang des     Schmitt-Triggers    treten dann Im  pulse auf, wie sie in     Fig.    4a dargestellt sind, deren  Impulslänge je nach ihrer Regelaufgabe verschieden  ist. Die Bezeichnungen  Ruder links, Ruder neutral,  Ruder rechts  geben die mit der jeweiligen     Impuls-          form    erzielbare Ruderstellung an. Man erkennt, dass  durch Variation der     Impulsbreite    von  Ruder links   bis  Ruder     rechts         jede        Ruder-Zwischenstellung     möglich ist.  



  Vom Ausgang des     Schmitt-Triggers    gelangen die  Regelimpulse gemäss     Fig.    3 auf eine     monostabile     Kippschaltung 13. Diese wird jeweils durch eine an  steigende Impulsflanke angestossen und ihre     Verweil-          zeit    wird durch die Stellung eines     Potentiometers    P  bestimmt.

   An die monostabile     Kippschaltung    sind in  einem Zweig 1 eine     UND-Schaltung    14a mit einer  nachfolgenden Schaltstufe 16a und in einem zweiten  Zweig 2 zwei     Inverterstufen    15a, 15b, eine     UND-          Schaltung    14b und eine Schaltstufe 16'b     angeschlossen.     Über die Ausgänge der Schaltstufen wird die Steue-           rung    des Motors mit nachgeschaltetem Getriebe vorge  nommen. Die Wirkungsweise dieser     Schaltglieder        soll     nun anhand der     Fig.    4a und 4b näher dargestellt wer  den.  



  Es werde angenommen, dass der     Regelbefehl     Ru  der links  (d. h. das Ruder soll     nach        links    gedreht  werden) empfangen wird     (Fig.    4a, Zeile 1, Links). Das  Ruder habe bisher in der     Stellung     Ruder neutral   gestanden, die     Verweilzeit    der monostabilen     Kipp-          schaltung    13 beträgt also die     Hälfte    der für einen Re  gelvorgang zur Verfügung stehenden Zeit, nämlich  
EMI0004.0014  
       (Fig.    4a, Zeilen 1 und 2).

   Am Ausgang des       Sohmitt-Triggers    12 erscheint das Signal  Ruder links   mithin am     Ausgang    der monostabilen Kippschaltung  13 als ein Impuls     umgekehrter    Polarität mit der Dauer       T1        (Fig.    4b, links). Diese beiden Impulse werden jetzt  den beiden Schaltungszweigen 1 und 2     (Fig.    3) zuge  führt. Im Zweig 1 gelangen sie zur UND-Schaltung  14a mit unveränderter Impulsform; die     UND-Schal-          tung    13 formt aus ihnen ein resultierendes Signal, das  der Schaltstufe 16a zugeleitet wird     (Fig.    4b).

   Es sei       vorausgesetzt,    dass die Schaltstufen, die beispielsweise  mit Transistoren arbeiten, nur     bei    Auftreten negativen  Potentials     durchschalten    sollen. Das der Schaltstufe       16a    im Zweig 1 zugeführte Potential gemäss     Fig.    4b  ist aber Null Volt, so dass sie nicht in Aktion tritt.  Im Zweig 2 hingegen werden in den beiden     Inverter-          stufen    15a und 15b das     ursprüngliche    Signal  Ruder  links>> und der von der monostabilen Kippschaltung  herrührende Impuls mit der Zeitdauer TI in ihrer  Polarität vertauscht und dann der UND-Schaltung 14b  zugeführt     (Fig.    4b).

   Diese bildet einen resultierenden  Ausgangsimpuls negativer Polarität, der der Schalt  stufe 16b zugeführt wird und diese durchschaltet. Der  Motor wird an Betriebsspannung gelegt und verstellt  über ein Getriebe das     Potentiometer    der monostabilen  Kippschaltung und somit dessen Verweildauer so lan  ge, bis diese neue Verweildauer gleich der Impuls  länge des     Impulses     Ruder links  ist. Ist dies erreicht,  so bleibt der Motor stehen; dann ist, wie gewünscht,  die Steuerachse     abhängig    von der     Impulsdauer    des  Regelimpulses     verstellt    worden.

   Die Regelanordnung  bleibt bis zum Eintreffen eines anderen     Regelbefehls     in Ruhe; daraus folgt, dass nur für die Regelvorgänge  Sendeenergie benötigt wird, es ist also klein ständig  arbeitender Trägergenerator sendeseitig     erforderlich.     



  Da elektrische Energie nur während der Regelvor  gänge benötigt wird ist der Stromverbrauch bei Sender  und Empfänger gering, was insbesondere für kleine       Flugkörper    wichtig ist.    Für die Regelbefehle  Ruder neutral  und  Ruder  rechts  sind in     Fig.    4a und 4b die auftretenden Im  pulsformen dargestellt, die aus den oben erläuterten  Schaltvorgängen leicht abzuleiten sind. Auf eine ge  naue Darstellung der Entstehung der Impulsformen  gemäss     Fig.    4a und 4b kann daher verzichtet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Mehrkanal-Fernübertragung ver schiedener Regel- oder Steuersignale, insbesondere zur drahtlosen Übertragung zu Flugkörpern, dadurch ge kennzeichnet, dass sendeseitig verschiedene Kanal- Kennfrequenzen zeitlich hintereinander in Form von längenmodulierten Impulsen einem Ampl.itudenmod.u- lator zur Modulation einer der Übertragung dienenden Trägerfrequenz zugeführt werden,
    während in der Empfangsstelle nach der Demodulation die empfan genen längenmodulierter Impulse verschiedener Ka- nal-Kennfrequenzen in der Amplitude begrenzt, an- schliessend auf Grund des Frequenzkriteriums kanal- we:se voneinander getrennt und dann den jeweils nachgeschalteten Steuer- bzw. Regelanordnungen zur Auswertung zugeführt werden.
    1I. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass empfangsseitig Mittel zur Aussiebung, Gleichrichtung und Impulsformung der PLM-Impulse vorgesehen sind sowie eine Schaltungsanordnung für die Erzeu gung eines Regelkriteriums für die nachgeschaltete Regelanordnung, wobei die Schaltungsanordnung aus zwei Schaltungszweigen besteht, denen gemeinsam eine monostabile Kippschaltung zugeordnet ist und deren einer Zweig eine UND-Schaltung und eine Schaltstufe, deren anderer Zweig eine UND-Schaltung eine Schaltstufe und zwei Inverterstufen umfasst,
    und dass ferner das Regelkriterium durch einen Zeitver gleich zwischen einem aus dem empfangenen PLM- Signal gebildeten Impuls und der Verweildauer der inonostab:,len Kippschaltung gebildet wird, welches entsprechend der Zeitdifferenz zwischen empfange nem PLM-Impuls und jeweiliger Verweildauer der monostabilen Kippschaltung einen Motor mit ange schlossenem Getriebe, einer Steuerwelle und einer Rückführung zum Potentiometer (P) der monostabi len Kippschaltung so lange in einer, vom empfange nen PLM-Impuls abhängigen Drehrichtung steuert,
    bis die Verweildauer der monostabilen Kippschaltung mit der Zeitdauer des empfangenen PLM-Impulses übereinstimmt.
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