CH412992A - Verstärker mit einer Dioden-Begrenzerschaltungsanordnung - Google Patents

Verstärker mit einer Dioden-Begrenzerschaltungsanordnung

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CH412992A
CH412992A CH1305364A CH1305364A CH412992A CH 412992 A CH412992 A CH 412992A CH 1305364 A CH1305364 A CH 1305364A CH 1305364 A CH1305364 A CH 1305364A CH 412992 A CH412992 A CH 412992A
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CH
Switzerland
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amplifier
emitter
base
collector
transistors
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Application number
CH1305364A
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English (en)
Inventor
Aemmer Peter
Original Assignee
Siemens Ag Albis
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/06Limiters of angle-modulated signals; such limiters combined with discriminators
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/002Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude without controlling loop

Landscapes

  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verstärker mit einer    Dioden-Begrenzerschaltungsanordnung   Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verstärker mit einer    Dioden-Begrenzerschaltungsanordnung,   bei der eine Information über die Grösse des Eingangssignals erzeugt wird. 



  Vielfach besteht bei Empfangsgeräten für besondere Anwendungen das Bedürfnis, die Grösse des Eingangssignals zu kennen. Solange ungeregelte Verstärker im Empfangsgerät verwendet werden, kann aus dem gut messbaren    verstärkten   Signal bei bekanntem Verstärkungsgrad das    Eingangssignal   errechnet werden. 



  Bei selbsttätig geregelten Verstärkern, insbesondere bei denen auf ein konstantes Ausgangssignal geregelt wird, kann aus der Regelgrösse, wie Regelstrom oder Regelspannung, eine Aussage über die Grösse des Eingangssignals bezogen werden. Diese Information geht im allgemeinen bei    amplitudenbegrenzenden   Verstärkern mit scharfer Begrenzung verloren. Die scharfe Begrenzung wird    bei   verschiedenen    Modulationsarten   verwendet, wie beispielsweise    Frequenzmodulation,   Impulsphasenmodulation oder    Impulscodemodulation.   Bei    Frequenzmodulation   beeinträchtigt die scharfe Begrenzung das Signal nicht; bei den genannten Impulsmodulat.ionsarten wird die scharfe Begrenzung aus systemtechnischen Gründen vielfach verlangt. 



  Scharf    begrenzende   Verstärker haben    gegenüber   den Regelverstärkern den Vorteil, dass sie mit einem geringen Aufwand die vielfach störend wirkenden Einschwingeffekte nicht aufweisen. Wird nun bei einem Verstärker verlangt, dass die Grösse des Eingangssignals messbar sein soll, so wird meist der wirtschaftliche Vorteil der scharf begrenzenden Verstärker nicht ausgenützt. Stattdessen werden komplizierte Regelverstärker oder, wenn das Einschwingen stört, logarithmische Verstärker verwendet. Vor der Signalauswertung wird dann eine zusätzliche Stufe zur Begrenzung benötigt. 



     Der   Zweck der Erfindung ist darin zu finden, dass bei einem eingangs beschriebenen Verstärker trotz scharfer Begrenzung eine Information über die Grösse des Eingangssignals erhalten wird, ohne den    Aufwand   zu    vergrössern.   _. 



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass    wenigstens   eine Diode durch die    Emitter-Basis-Strecke   eines Transistors gebildet wird, dessen    Kollektor   über ein    Tiefpassfilter   auf die Speisespannung geführt ist, und dass der    Kollektorstrom      ein   Mass für die Grösse des    Eingangssignals   ist. 



  Insbesondere werden zwei Dioden durch die    Emit-      ter-Basis-Strecken   von zwei komplementären Transistoren gebildet, von denen beide    Kollektorströme   je ein Mass für die Grösse des Eingangssignals ergeben. 



  Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der    beiliegenden   Zeichnung in drei beispielsweisen Ausführungen näher erläutert. Dabei zeigt:    Fig.   1 einen Begrenzer mit zwei komplementären Transistoren,    Fig.   2 einen solchen mit zwei gleichen Transistoren,    Fig.   3 eine Schaltungsanordnung für einen grossen    Dynamikbereich.   



     In      Fig.   1 gelangt das Signal vom Eingang E auf die Basis eines    Verstärkertransistors   T3    in      Emitter-      Grund-Schaltung.   Der Ausgang am Kollektor dieses Transistors T3 ist über einen Transformator    Tr   mit einer Primär- und einer Sekundärwicklung an die Ausgangsklemmen A geführt. Die Sekundärwicklung des Transformators ist mit den    Emitter-Basis-Strecken   zweier parallel geschalteter komplementärer Transistoren    T1      (NPN-Type)   und T2    (PNP-Type)   überbrückt.

   Der Kollektor des    Transistors   TI ist über ein    Tiefpass-      filter      TP   und ein Gleichstromanzeigegerät Ml auf die positive Spannungsquelle geführt; der Kollektor des Transistors T2 ist über ein    Tiefpassfilter      TP2   und ein Gleichstromanzeigegerät M2 auf die negative Spannungsquelle geführt. 

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 Die Begrenzung des Signals mit diesen zwei Transistoren    T1   und T2 arbeitet    gleich   wie die bekannte Begrenzung mit zwei parallelgeschalteten Dioden, deren    Durchlassrichtungen   gegeneinander gerichtet sind. Die Transistoren TI und T2 könnten ohne eine    Vorspan-      nung   zwischen Basis und Kollektor betrieben werden.

   Falls aber die Kollektoren an die entsprechenden Spannungsquellen angeschlossen sind,    .fliessen   in den    Basis-      Kollektor-Kreisen   die    gieichen   Ströme wie in den dazugehörigen    Emitter-Basis-Kreisen.   Sofern der Verstärker nicht mit einem durch    geradzahlige   Oberwellen verzerrten Signal    gespiesen   wird, sind diese Ströme pulsierende Gleichströme, deren Mittelwerte bei beiden Transistoren betragsmässig gleich gross sind. 



  Durch die Gegenkopplung mit dem    Emitterwider-      stand   R2 arbeitet der Transistor T3 im linearen Bereich, so dass der    Kollektorstrom   proportional zur Wechselspannung an der Basis ist. Die begrenzenden    Emitter-Basis-Strecken   der Transistoren TI und T2 halten die Ausgangsspannung auf etwa 0,5 V, also auf einem sehr    kleinen   Wert, und wirken bei grosser Aussteuerung annähernd als    Kurzschluss.   Der gleichgerichtete Strom in den begrenzenden Transistoren    T1   und T2 ist damit    praktisch      proportional   zur Eingangsspannung.

   Dies ändert sich nur, wenn die Eingangsspannungen derart    klein   sind, dass der Begrenzer nicht ausgesteuert wird. ' Werden keine zu .grossen Ansprüche an die Symmetrie der Begrenzung gestellt, so kann einer der beiden Transistoren durch    eine   Diode ersetzt werden. Die Symmetrie    bleibt   annähernd erhalten, wenn die    Kollek-      tor-Basis-Strecke   eines der beiden Transistoren    TI   oder T2 kurzgeschlossen wird. Die beiden    Tiefpassfilter   können im einfachsten Fall aus einem zwischen Kollektor und Basis geschalteten Kondensator bestehen. 



     In      Fig.   2 ist wiederum der Transistor T3 der Verstärker in    Emitter-Grund-Schaltung.   Die Gegenkopplung    erfolgt   mit dem    Emitterwiderstand   R2. Die Sekundärseite des Transformators    Tr   ist mit einem Mittelabgriff versehen.

   Die    Emitter-Basis-Strecken   der zwei gleichartigen Transistoren T4 und    T5      (beispiels-      weise   vom    NPN-Typ)   bilden einen    Zweiweggleichrich-      ter.   Die    beiden   Kollektoren sind zusammengeschaltet und gemeinsam über ein    Tiefpassfilter      TP3   und über eine Messanordnung M3 auf die positive Spannungsquelle geführt. 



  Mit dieser Schaltungsanordnung wird gegenüber derjenigen .in    Fig.   1 die im    Tiefpassfilter   anfallende    Welligkeit   des Gleichstromes verringert. Es ist ohne weiteres möglich, mit den    Emitter-Basis-Strecken   von Transistoren jede bekannte    Gleichrichteranordnung   in diesem Zusammenhang zu verwenden. 



  In    Fig.   3 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, bei der ein grösserer    Dynamikbereich   möglich ist als bei den zwei vorhergehenden Beispielen. Die Transistoren T6 und T7 sind zwei komplementäre Transistoren. Vom Eingang E wird der Basis des    Transistors   T6 das Signal über einen    Koppelkondensator   C5 zugeführt. Dieser Transistor T6 sei    beispielweise   vom    PNP-Typ   und ist als    Emitterfolger   geschaltet.

   Der Transistor T7 sei demzufolge vom    NPN-Typ   und arbeitet in    Emit-      ter-Grund-Schaltung.   Von dessen Kollektor wird ein Transformator    Tr      gespiesen,   dessen Primärwicklung mit einem Kondensator C6 auf Resonanz abgestimmt ist. Die Sekundärseite des Transformators    Tr   .ist ähnlich dem Beispiel in    Fig.   1 mit den zwei parallel geschalteten    Emitter-Basis-Strecken   von zwei komplementären Transistoren T8 und T9    überbrückt.   Zwischen den Transformator    Tr   und den Ausgang A ist ein Transistor T10 geschaltet, der als    Emitterfolger   arbeitet.

   Die Ausgangsspannung wird dem Ausgang A vom    Emitter   über einen Koppelkondensator C7 zugeführt. 



  Die früher aufgeführten    Tiefpassfilter   sind hier durch Kondensatoren C8 für den Transistor T8 und    C9   für den Transistor T9 zwischen jedem    Emi.tter   und der entsprechenden Basis dargestellt. Die Messanordnungen M8 und M9 verbinden die Kollektoren der Transistoren T8 und T9 mit den entsprechenden Spannungsquellen. 



     Oft   ist man daran interessiert, mit einem derartigen    Begrenzer-Verstärker   einen möglichst grossen Bereich zu überdecken, um im ganzen Bereich auf die Grösse des Eingangssignals zu schliessen. Der gesamte Variationsbereich muss daher in einer einzigen Begrenzerstufe verarbeitet werden. Die Belastung am    Ausgang   der Stufe muss möglichst klein    sein,   damit schon kleine Eingangsspannungen genügen, den    Kollektorkreis   der    Begrenzerstufe   auszusteuern und das Signal zu begrenzen. Dies bedingt    kollektorseitig   eine hohe    Reaktanz   des vorzugsweise als Resonanzkreis ausgeführten Übertragers und einen hohen Eingangswiderstand der nachfolgenden Stufe.

   Da eine hohe Verstärkung an der    Begrenzerstufe   möglich ist, können bei kleinem Eingangssignal störende Rückwirkungen über die    Kollek-      tor-Basis-Kapazität   auftreten. Durch eine    niederohmige   Ansteuerung der    Begrenzerstufe   können diese Rückwirkungen weitgehend unschädlich gemacht    werden.   



  Gemäss    Fig.   3 sind sowohl am Eingang wie    am   Ausgang der    Begrenzerstufe      Emitterfolger   als    Impe-      danzwandler   vorgesehen. Der Variationsbereich des Begrenzers wird weitgehend durch den    Emitterwider-      stand   R8 und den gewählten    Kollektorgleichstrom   begrenzt.

   Der    Emitterwiderstand   R8, der als    Stromgegen-      kopplungswiderstand   wirkt, bestimmt das Verhältnis zwischen steuernder Wechselspannung an der Basis und dem von ihr hervorgerufenen Wechselstrom im    Kollektorkreis.   Der Wert dieses Widerstandes ist je nach der Grösse des    Kallektorstromes   und je nach den Anforderungen an die Stabilität zu wählen. 



  Die Schaltungsanordnung wird besonders einfach, wenn der    Emitterwiderstand   gleichzeitig zur Stabilisierung des Arbeitspunktes verwendet wird. Da jedoch an einem kleinen    Emitterwiderstand   auch ein kleiner Gleichspannungsabfall entsteht, muss die Temperaturabhängigkeit der    Basis-Emitter-Spannung   berücksichtigt werden. Dies kann bekanntlich am einfachsten geschehen, indem der vorgeschaltete Transistor T6 ein zum    Verstärkertransistor   T7 komplementärer Transistor ist. 

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Claims (1)

  1. PAENTANSPRUCH Verstärker mit einer Dioden-Begrenzer-Schaltungs- anordnung, bei der eine Information über die Grösse des Eingangssignals erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Diode durch die Emitter- Basis-Strecke eines Transistors gebildet wird, dessen Kollektor über ein Tiefpassfilter auf die Speisespannung geführt ist, und dass der Kollektorstrom dann ein Mass für die Grösse des Eingangssignals ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Emitter-Basis-Strecken zweier komplementärer Transistoren parallelgeschaltet und deren Leitrichtungen gegeneinander geschaltet sind, und deren Kollektoren über Tiefpassfilter auf die entsprechende Speisespannung geführt sind. 2. Verstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzerschaltungsanordnung galvanisch getrennt an den Verstärkerteil gekoppelt ist. 3.
    Verstärker nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung zwei gleiche Transistoren verwendet werden, deren Emitter je auf einen Anschluss der sekundären Wicklung eines Trenntransformators die Basis zusammengeschaltet und an eine Mittelabzapfung geführt, und die beiden Kollektoren über ein gemeinsames Tiefpassfilter an die Speisespannungsquelle angeschlossen sind.
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