CH409102A - Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen Maschine eingelegten Wicklung mittels eines Isolierstoffes aus Kunstharz - Google Patents
Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen Maschine eingelegten Wicklung mittels eines Isolierstoffes aus KunstharzInfo
- Publication number
- CH409102A CH409102A CH7549859A CH7549859A CH409102A CH 409102 A CH409102 A CH 409102A CH 7549859 A CH7549859 A CH 7549859A CH 7549859 A CH7549859 A CH 7549859A CH 409102 A CH409102 A CH 409102A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- insulating material
- synthetic resin
- coil
- isolating
- material made
- Prior art date
Links
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 title claims description 15
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 10
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims description 9
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 title claims description 8
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 title claims description 8
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 5
- 229920005989 resin Polymers 0.000 claims description 5
- 239000011347 resin Substances 0.000 claims description 5
- 238000001266 bandaging Methods 0.000 claims description 3
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 claims 1
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 2
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 2
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 2
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 2
- 239000004922 lacquer Substances 0.000 description 2
- 239000002390 adhesive tape Substances 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000010445 mica Substances 0.000 description 1
- 229910052618 mica group Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 238000010422 painting Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920001225 polyester resin Polymers 0.000 description 1
- 239000004645 polyester resin Substances 0.000 description 1
- 238000007592 spray painting technique Methods 0.000 description 1
- 229920003051 synthetic elastomer Polymers 0.000 description 1
- 239000005061 synthetic rubber Substances 0.000 description 1
- 239000002966 varnish Substances 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K15/00—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
- H02K15/12—Impregnating, moulding insulation, heating or drying of windings, stators, rotors or machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
- Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
Description
Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen Maschine eingelegten Wicklung mittels eines Isolierstoffes aus Kunstharz Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektri schen Maschine eingelegten Wicklung mittels eines Isolierstoffes aus Kunstharz, bei welchem Verfahren die Nutenisolation gemeinsam mit auf den Spulen köpfen vorgesehenen Umkleidungen eine geschlos sene, jede Spule luftdicht umschliessende Hülle bil det,
in die am Spulenkopfteil ein zunächst flüssiger Isolierstoff aus Kunstharz eingespritzt wird.
Beim Verfahren gemäss der Erfindung besteht jede Spulenkopfumkleidung aus einer in sich luft dichten, gleichzeitig als Isolierteil dienenden Ban dage aus Isolierstoff, in die beim Bandagieren zum Einspritzen des flüssigen Kunstharzes dienende Ver- schlusseinrichtungen eingebaut werden, deren vorste hende Teile nach Aushärtung des Harzes abgetrennt werden.
Nachfolgend wird ein Beispiel des erfindungs gemässen Verfahrens beschrieben, und zwar für die Wicklung des Stators eines Hochspannungsmotors. Die Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Nute des Motors. Die Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Verschlusseinrichtung. Die Fig. <I>3a, 3b,</I> 3c zeigen schematisch Spulen verschiedener Wicklungsart. Die Fig. 4 zeigt schliesslich in einem Achsschnitt die Anordnung, wie man das Verfahren anwendet.
In dem betrachteten Stator ist die Nutenisolierung in Fig. 1 dargestellt durch drei Isolierteile<I>D, E, F,</I> welche übereinander liegen und die Leiter von der Nutenwand trennen. Wenn die Leiter in der Nut eingeträufelt sind, schliessen vier Isolierbänder G, H, J, K die Nut ab. Zwei von diesen sind zwischen die Enden der drei vorher genannten Isolierteile ge legt. Diese verschiedenen Blättchen bestehen aus Ölleinen, es können auch Glimmerblättehen bei- gegeben werden. Ein Keil L, welcher aus Holz sein kann, schliesst das Ganze ab.
Die Spulenköpfe sind von zwei Lagen getränkten Baumwollbandes bedeckt und von einer rohen Baumwollbandlage, welche auf die beiden vorher genannten Lagen gepresst ist. Ausserdem bedeckt diese Bandage in der Breite noch ein Stück weit die isolierenden Teile D und G an jedem Ende der Nuten. Um dies zu ermöglichen, ist es zweckmässig, die Isolierteile D und G aus den beiden Enden der Nute in einer passenden Grösse herausragen zu las sen. Da sich auch Spalten unter der Bandage nicht vermeiden lassen, z. B. an der Stelle des Ein- und Ausganges der Spulen, sind sie abgeschlossen mittels eines isolierenden Kittes. Jede Spule ist auf diese Weise in eine völlig geschlossene Hülle eingebettet.
Während der Bandagierung sind an passend ver teilten Stellen Verschlusseinrichtungen V angeordnet (vgl. Fig. 2 und 4), die dazu dienen, den Isolier stoff einzuspritzen und dabei die Luft im Innern der Hülle herauszutreiben und dann das Isolier material allmählich so zu verteilen, dass es die Hülle anfüllt. Damit diese Verschlusseinrichtungen einen guten Zugang zu den Leitern und nur zu diesen er möglichen, sind sie aus synthetischem Gummi her gestellt und mit einem weichen Vorsprung W an den schmalen Seiten versehen, welche sich der Form der Leiter anpassen.
Am anderen Ende ist diese Ver- schlusseinrichtung durch einen Stöpsel U verschliess bar.
Die Fig. 3a,<I>3b, 3c</I> zeigen schematisch die An ordnung dieser Verschlusseinrichtungen V an. Die Richtung des Fliessens des eingespritzten Isolier materials ist durch Pfeile angezeigt. Die Fig. 3a entspricht einer Spule mit grossem Wicklungsschritt. Die Fig. 3b entspricht einer Spule mit kleinem Wick- lungsschritt. Die Fig. 3c entspricht einer Spule, wel che in Halbspulen gewickelt ist.
Vor dem Einspritzen des Isoliermaterials erhält der vorher getrocknete Motor zunächst eine Ober flächenlackierung durch ein rasches Eintauchen in einem geeigneten Lack, z. B. Wicklungslack. Die ganzen Verschlusseinrichtungen V sind mit Hilfe der Stöpsel U verschlossen.
Es ist wichtig, dass dieser Lack genügend dicht ist und die Zeit des Eindringens in das Material genügend kurz, damit er nicht unter die Bandage ge langen kann. Nach der Trocknung des Lackes ist dann die Hülle jeder Spule dicht.
Gegebenenfalls kann diese Tauchlackierung durch eine Spritzlackierung an den Spulenköpfen er setzt werden oder sogar weggelassen werden in dem Fall, dass die Bandage an sich genügend dicht ist. Dies ist beispielsweise beim Gebrauch eines Haft bandes mit plastischem Träger möglich.
Zum Einspritzen des Isolierstoffes kann beispiels weise eine Anordnung, wie in Fig. 4 dargestellt, gebraucht werden.
Der Stator M ist in einem Gestell derart an geordnet, dass seine Achse senkrecht oder geneigt ist. Die Stöpsel aller Verschlusseinrichtungen V wer den weggenommen. über dem Stator M ist ein Behälter A angeordnet, in welchem sich der Isolier stoff in flüssigem Zustand befindet. Dies kann bei spielsweise ein Polyester-Harz sein. Die Spulen B1 und B2 usw., ausgeführt hier von der Type 3b, enthalten jede zwei Verschlusseinrichtungen V. Bei der gewählten Lage des Stators liegt die eine oben und die andere unten an jeder Spule.
Jede oben befindliche Verschlusseinrichtung V ist mit dem Be hälter<I>A</I> durch einen biegsamen Schlauch<I>N</I> ver bunden. Die Spulen können nacheinander in Grup pen oder gemeinsam behandelt werden. Die Ver- schlusseinrichtungen V am unteren Ende münden in einen Kessel C.
Durch einen passenden Druck auf das Giessharz in dem Behälter A lässt man dies in die Hülle ein- dringen, welche die Spulen B1, B2 usw. umgibt. Im Verlauf des Eindringens treibt das Isoliermaterial die in der Hülle eingeschlossene Luft vor sich hin, welche schliesslich durch die Verschlusseinrichtungen V am unteren Ende austritt so lange, bis das Giessharz selbst an dieser Stelle erscheint.
Dann werden die Verschlusseinrichtungen am unteren Ende durch die Stöpsel U abgeschlossen, der Druck wird noch wäh rend einiger Momente aufrechterhalten, dann wer den die oberen Verschlusseinrichtungen V vom Schlauch N getrennt und ihrerseits verschlossen.
Es muss nun nur noch die Polymerisation des Harzes durch ein geeignetes Mittel bzw. durch Er hitzen hervorgerufen werden. Dann werden die her ausragenden Teile der Verschlusseinrichtungen V von den Spulenköpfen getrennt.
Selbstverständlich gibt es noch andere Möglich keiten, dieses Verfahren durchzuführen, ohne aus dem Bereich der Erfindung herauszutreten. Es kann auch ein Gestell benutzt werden, bei dem der Stator so angeordnet ist, dass seine Achse geneigt oder auch horizontal liegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen Maschine eingelegten Wick lung mittels eines Isolierstoffes aus Kunstharz, bei welchem Verfahren die Nutenisolation gemeinsam mit auf den Spulenköpfen vorgesehenen Umkleidun- gen eine geschlossene, jede Spule luftdicht um schliessende Hülle bildet, in die am Spulenkopfteil ein zunächst flüssiger Isolierstoff aus Kunstharz ein gespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spulenkopfumkleidung aus einer in sich luftdichten,gleichzeitig als Isolierteil dienenden Bandage aus Isolierstoff besteht, in die beim Bandagieren zum Einspritzen des flüssigen Kunstharzes dienende Ver- schlusseinrichtungen eingebaut werden, deren vor stehende Teile nach Aushärtung des Harzes ab getrennt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR770104 | 1958-07-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH409102A true CH409102A (de) | 1966-03-15 |
Family
ID=8706966
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7549859A CH409102A (de) | 1958-07-11 | 1959-07-08 | Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen Maschine eingelegten Wicklung mittels eines Isolierstoffes aus Kunstharz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH409102A (de) |
-
1959
- 1959-07-08 CH CH7549859A patent/CH409102A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2541084A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer im wicklungsbereich freitragend ausgebildeten spule | |
| DE6601162U (de) | Fuellstreifen zur anordnung in einer nut einer elektrischen maschine zwischen den isolierten wicklungsleitern und dem nutenverschlusskeil | |
| DE1488663B2 (de) | Verfahren zum impraegnieren und massgerechten aushaerten der isolierung von wicklungselementen der staenderwicklung einer elektrischen grossmaschine mit geteiltem staenderblechpaket | |
| DE2746954C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Läufers für einen kernlosen Elektromotor | |
| CH409102A (de) | Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen Maschine eingelegten Wicklung mittels eines Isolierstoffes aus Kunstharz | |
| DE1564792B2 (de) | Impraegnierter elektrischer kondensator mit kunststoff folie als dielektrikum | |
| DE1141705B (de) | Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen Maschine eingelegten Wicklung mittels eines Isolierstoffes aus Kunstharz | |
| DE2713847B2 (de) | Verfahren zum Versteifen von Wickelköpfen einer elektrischen Maschine mittels Bandage und Distanzstück zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1287692B (de) | Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Wicklungsanordnung mit einem Huellkoerper aus einer giessbaren duroplastischen Kunststoffmasse | |
| DE1488663C (de) | Verfahren zum Imprägnieren und maßgerechten Aushärten der Isolierung von Wicklungselementen der Ständerwicklung einer elektrischen Großmaschine mit geteiltem Ständerblechpaket | |
| DE522550C (de) | Verfahren zur Herstellung von Rohren aus Faserzementschichten | |
| DE2723634A1 (de) | Verfahren zum aushaerten von hochspannungsisolierungen an wicklungen elektrischer maschinen | |
| DE1538711A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Hochspannungs-Spulenwicklungen fuer elektrische Maschinen | |
| CH403068A (de) | Verfahren zum Verfestigen von Wicklungen für Hochspannungstransformatoren, Drosselspulen und Messwandler | |
| DE567908C (de) | Elektrischer Wickelkondensator, bei dem eine oder mehrere Metallbelegungen mit einerIsolierschicht versehen sind | |
| DE807284C (de) | Elektrischer Apparat mit Eisenkern, z. B. Transformator | |
| DE1514231B2 (de) | Mit duroplastischer isoliermasse umgossene lagenwicklung insbesondere hochspannungswicklung fuer spannungswandler | |
| DE965259C (de) | Kondensator fuer grosse Kapazitaeten | |
| DE1784467C3 (de) | Vorkomprimiertes Fugendichtungsband, Verfahren zu seiner Herstellung und Transporteinheit aus solchen Bändern | |
| DE1949411A1 (de) | Verfahren zum beidseitigen Auftragen einer im Mikrometerbereich liegenden Isolations- und/oder Kleberschicht auf einen duennen Traeger | |
| DE532425C (de) | Wickelform zur Herstellung von Ankerspulen | |
| DE1438284C (de) | Isolierter Feldpol | |
| DE1490427C (de) | Glimmerband zur Herstellung einer mit einer heißhartbaren Trankharzmischung imprag nierten Isolierung fur elektrische Leiter, insbesondere fur Wicklungsstabe bzw Spulen elektrischer Maschinen | |
| DE703788C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Hochspannungskabels, dessen geschichtete feste Isolierung mit einem sehr zaehen Isoliermittel getraenkt und der Einwirkung eines unter erhoehtem Druck stehenden Gases ausgesetzt ist | |
| DE1160938B (de) | Verfahren zum Herstellen eines Glimmschutzes fuer die Leiterstaebe elektrischer Maschinen |