CH409102A - Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen Maschine eingelegten Wicklung mittels eines Isolierstoffes aus Kunstharz - Google Patents

Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen Maschine eingelegten Wicklung mittels eines Isolierstoffes aus Kunstharz

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CH409102A
CH409102A CH7549859A CH7549859A CH409102A CH 409102 A CH409102 A CH 409102A CH 7549859 A CH7549859 A CH 7549859A CH 7549859 A CH7549859 A CH 7549859A CH 409102 A CH409102 A CH 409102A
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CH
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insulating material
synthetic resin
coil
isolating
material made
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CH7549859A
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Inventor
Laronze Joseph
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/12Impregnating, moulding insulation, heating or drying of windings, stators, rotors or machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description


      Verfahren    zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen     Maschine     eingelegten     Wicklung        mittels        eines        Isolierstoffes    aus Kunstharz    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektri  schen Maschine eingelegten Wicklung mittels eines  Isolierstoffes aus Kunstharz, bei welchem     Verfahren     die     Nutenisolation    gemeinsam mit auf den Spulen  köpfen vorgesehenen Umkleidungen eine geschlos  sene, jede Spule luftdicht umschliessende Hülle bil  det,

   in die am     Spulenkopfteil    ein zunächst flüssiger  Isolierstoff aus Kunstharz eingespritzt wird.  



  Beim Verfahren gemäss der Erfindung besteht  jede     Spulenkopfumkleidung    aus einer in sich luft  dichten, gleichzeitig als     Isolierteil    dienenden Ban  dage aus Isolierstoff, in die beim Bandagieren zum  Einspritzen des flüssigen Kunstharzes dienende     Ver-          schlusseinrichtungen    eingebaut werden, deren vorste  hende Teile nach Aushärtung des Harzes abgetrennt  werden.  



  Nachfolgend wird ein Beispiel des erfindungs  gemässen Verfahrens beschrieben, und zwar für die  Wicklung des     Stators    eines Hochspannungsmotors.  Die     Fig.    1 zeigt einen Schnitt durch die Nute des  Motors. Die     Fig.    2 zeigt einen Schnitt durch die       Verschlusseinrichtung.    Die     Fig.   <I>3a, 3b,</I> 3c zeigen  schematisch Spulen verschiedener Wicklungsart. Die       Fig.    4 zeigt schliesslich in einem     Achsschnitt    die  Anordnung, wie man das Verfahren anwendet.

   In  dem betrachteten     Stator    ist die     Nutenisolierung    in       Fig.    1 dargestellt durch drei Isolierteile<I>D, E, F,</I>  welche übereinander liegen und die Leiter von der       Nutenwand    trennen. Wenn die Leiter in der Nut  eingeträufelt sind, schliessen vier Isolierbänder G, H,  J, K die Nut ab. Zwei von diesen sind zwischen  die Enden der drei vorher genannten Isolierteile ge  legt. Diese verschiedenen Blättchen bestehen aus  Ölleinen, es können auch     Glimmerblättehen    bei-    gegeben werden. Ein Keil L, welcher aus Holz sein  kann, schliesst das Ganze ab.  



  Die     Spulenköpfe    sind von zwei Lagen getränkten  Baumwollbandes bedeckt und von     einer    rohen       Baumwollbandlage,    welche auf die beiden vorher  genannten Lagen gepresst ist. Ausserdem bedeckt  diese Bandage in der Breite noch ein Stück weit die  isolierenden Teile D und G an jedem Ende der  Nuten. Um dies zu ermöglichen, ist es zweckmässig,  die Isolierteile D und G aus den beiden Enden der  Nute in einer passenden Grösse herausragen zu las  sen. Da sich auch Spalten unter der Bandage nicht  vermeiden lassen, z. B. an der Stelle des Ein- und  Ausganges der Spulen, sind sie abgeschlossen mittels  eines     isolierenden    Kittes. Jede Spule ist auf diese  Weise in eine völlig geschlossene Hülle eingebettet.  



  Während der     Bandagierung    sind an passend ver  teilten Stellen     Verschlusseinrichtungen    V angeordnet  (vgl.     Fig.    2 und 4), die dazu dienen, den Isolier  stoff einzuspritzen und dabei die Luft im Innern  der Hülle herauszutreiben und dann das Isolier  material     allmählich    so zu verteilen, dass es die Hülle  anfüllt. Damit diese     Verschlusseinrichtungen    einen  guten Zugang zu den Leitern und nur zu diesen er  möglichen, sind sie aus synthetischem Gummi her  gestellt und mit einem weichen Vorsprung W an den  schmalen Seiten versehen, welche sich der Form der  Leiter anpassen.

   Am anderen Ende ist diese     Ver-          schlusseinrichtung    durch einen Stöpsel U verschliess  bar.  



  Die     Fig.    3a,<I>3b, 3c</I> zeigen schematisch die An  ordnung dieser     Verschlusseinrichtungen    V an. Die  Richtung des     Fliessens    des eingespritzten Isolier  materials ist durch Pfeile angezeigt. Die     Fig.    3a  entspricht einer Spule mit grossem Wicklungsschritt.  Die     Fig.    3b entspricht einer Spule mit kleinem Wick-           lungsschritt.    Die     Fig.    3c entspricht einer Spule, wel  che in Halbspulen gewickelt ist.  



  Vor dem Einspritzen des Isoliermaterials     erhält     der vorher getrocknete Motor zunächst eine Ober  flächenlackierung durch ein rasches Eintauchen in  einem geeigneten Lack, z. B. Wicklungslack. Die  ganzen     Verschlusseinrichtungen    V sind mit Hilfe  der Stöpsel U verschlossen.  



  Es ist wichtig, dass dieser Lack genügend dicht  ist und die Zeit des     Eindringens    in das Material  genügend kurz, damit er nicht unter die Bandage ge  langen kann. Nach der Trocknung des Lackes ist  dann die Hülle jeder Spule dicht.  



  Gegebenenfalls kann diese Tauchlackierung  durch eine Spritzlackierung an den     Spulenköpfen    er  setzt werden oder sogar weggelassen werden in dem  Fall, dass die Bandage an sich genügend dicht ist.  Dies ist beispielsweise beim Gebrauch eines Haft  bandes mit plastischem Träger möglich.  



  Zum Einspritzen des Isolierstoffes kann beispiels  weise eine Anordnung, wie in     Fig.    4 dargestellt,  gebraucht werden.  



  Der     Stator    M ist in einem Gestell derart an  geordnet, dass seine Achse senkrecht oder geneigt  ist. Die Stöpsel     aller        Verschlusseinrichtungen    V wer  den weggenommen. über dem     Stator    M ist ein  Behälter A angeordnet, in welchem sich der Isolier  stoff in flüssigem Zustand befindet. Dies kann bei  spielsweise ein     Polyester-Harz    sein. Die Spulen     B1     und     B2    usw., ausgeführt hier von der Type 3b,  enthalten jede zwei     Verschlusseinrichtungen    V. Bei  der     gewählten    Lage des     Stators    liegt die eine oben  und die andere unten an jeder Spule.

   Jede oben  befindliche     Verschlusseinrichtung    V ist mit dem Be  hälter<I>A</I> durch einen biegsamen Schlauch<I>N</I> ver  bunden. Die Spulen können nacheinander in Grup  pen oder gemeinsam behandelt werden. Die     Ver-          schlusseinrichtungen    V am unteren Ende münden  in einen Kessel C.  



  Durch einen passenden Druck auf das Giessharz  in dem Behälter A lässt man dies in die Hülle ein-    dringen, welche die Spulen     B1,        B2    usw. umgibt.  Im Verlauf des     Eindringens    treibt das Isoliermaterial  die in der Hülle eingeschlossene Luft vor sich hin,  welche schliesslich durch die     Verschlusseinrichtungen     V am unteren Ende     austritt    so lange, bis     das    Giessharz  selbst an dieser Stelle erscheint.

   Dann werden die       Verschlusseinrichtungen    am unteren Ende durch die  Stöpsel U abgeschlossen, der Druck wird noch wäh  rend einiger Momente aufrechterhalten, dann wer  den die oberen     Verschlusseinrichtungen    V vom  Schlauch N getrennt und ihrerseits verschlossen.  



  Es muss nun nur noch die     Polymerisation    des  Harzes durch ein geeignetes Mittel bzw. durch Er  hitzen hervorgerufen werden. Dann werden die her  ausragenden Teile der     Verschlusseinrichtungen    V von  den     Spulenköpfen    getrennt.  



  Selbstverständlich gibt es noch andere Möglich  keiten, dieses Verfahren durchzuführen, ohne aus  dem Bereich der Erfindung herauszutreten. Es kann  auch ein Gestell benutzt werden, bei dem der     Stator     so angeordnet ist, dass seine Achse geneigt oder auch  horizontal liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen Maschine eingelegten Wick lung mittels eines Isolierstoffes aus Kunstharz, bei welchem Verfahren die Nutenisolation gemeinsam mit auf den Spulenköpfen vorgesehenen Umkleidun- gen eine geschlossene, jede Spule luftdicht um schliessende Hülle bildet, in die am Spulenkopfteil ein zunächst flüssiger Isolierstoff aus Kunstharz ein gespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spulenkopfumkleidung aus einer in sich luftdichten,
    gleichzeitig als Isolierteil dienenden Bandage aus Isolierstoff besteht, in die beim Bandagieren zum Einspritzen des flüssigen Kunstharzes dienende Ver- schlusseinrichtungen eingebaut werden, deren vor stehende Teile nach Aushärtung des Harzes ab getrennt werden.
CH7549859A 1958-07-11 1959-07-08 Verfahren zur Isolierung einer bereits in die Nuten einer elektrischen Maschine eingelegten Wicklung mittels eines Isolierstoffes aus Kunstharz CH409102A (de)

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