CH408596A - Nachformfräsmaschine - Google Patents
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Description
Nachformfräsmaschine Die Erfindung betrifft eine Nachformfräsmaschine mit einem in drei zueinander senkrechten Richtungen verstellbaren horizontalen Trägerbalken, an dem das Werkzeug und der Taster angeordnet sind, und mit räumlich getrennten Tischen für das Werkstück und das Modell.
Bekannte Maschinen für Nachformfräsarbeiten in drei Dimensionen weisen .den Nachteil auf, dass der sämtliche Bewegungen ausführende Trägerbal ken an einem eigenen Fuss längs des Maschinentisches geführt, und ,diese Führung zwischen den getrennten Tischen für die Modell- bzw. Werkstückaufnahme angeordnet ist.
Das behindere die Beobachtung von Modell und Werkstück, denn der Fuss steht genau an der Stelle, von der aus beides am günstigstem zu ,beobachten wäre.
Die Erfindung ermöglicht es, während des ge samten Arbeitsganges zwischen Modell- und Werk- stücktisch zu stehen und dem Trägerbalken zwischen Modell und Werkstück hindurch zu folgen. Erfin- dungsgemäss ist die Führungsbahn .für die horizon- tale
Bewegung des Trägerbalkens in Längsrichtung des Werkstücktisches an der dem Modelltisch Zuge wandten Längsseite des Werkstücktisches angeord net. Dieser Vorteil macht sich besonders bemerkbar bei der Bearbeitung sehr langer Werkslücke.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Er findung ist :der gemeinsame Träger des Werkzeuges und des Fühlers als fühlergesteuerte Vorfräseinrich- tung ausgebildet und durch einen zweiten Träger ergänzt, ;
der ebenfalls ein Werkzeug und einen Taster trägt und an dem ersten Träger in drei Koordinaten parallel zu sich selbst beweglich befestigt ist. Stattet man diesen zweiten Träger mit einem Schlichtwerk- zeug aus, so kann man ihn für ein von Hand ausge führtes Schlichten des vorgefrästen Werkstückes ver- wenden, während noch ,die Vorfräseinrichtung ihre Arbeit beendet.
Es können an der Maschine zwei spiege'lbi'ldlich .ausgebildete Träger für Werkzeug und Fühler vorge sehen sein, deren jeder von einem am Längsvorschub teilnehmenden Ständer getragen ist und die beide unabhängig voneinander steuerbar sind.
Mit einer solchen Maschine kann ein grosses Modell durch zwei gleichzeitig -arbeitende Werkzeuge etwa in der halben Zeit nachgeformt werden, wenn die Arbeits bereiche der beiden Werkzeuge so eingerichtet wer den, dass sie sich in der Mitte etwas überdecken.
Bei Anwendung von Fühlersteuerungen bekannter Art äst es auch möglich, beide Träger gleichlaufend von einem :der beiden Fühler ,aus steuern Du lassen, um gleichzeitig zwei gleiche Werkstücke herzustellen, oder bei gemeinsamer Steuerung durch einen Fühler die Bewegung in einer waagrechten Richtung umzu kehren,
um zwei spiegelbildlich gleiche Werkstücke herzustellen.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in .der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Nachformfräsmaschine im Aufriss, Fig. 2 die gleiche Maschine im Grundriss, Fig. 3 eine andere Nachformfräsmaschine, Fig. 4 :die ;gleiche Maschine im Grundri ss, Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel im Grund- riss, Fig. 6 ein viertes Ausführungsbeispiel im Grund riss.
Ein Maschinengestell 10 trägt euf seiner mit Auf- spannuten versehenen Oberfläche 12, welche gegen ,die -Horizontale geneigt :
ist, eine Aufspannvorrichtung 14 von dreieckigem Querschnitt für das Werkstück 16, welche sowohl entlang der geneigten Oberfläche 12 horizontal verschoben, als auch in verschiedener Höhe auf ihr befestigt werden kann.
In horizontalen Längsführungen .an einer zur Vertikalen geneigten Seitenfläche des Maschinengestells ist ein Schlitten 18 längs des Werkstücktisches :geführt und durch das Handrad 20 verschiebbar, der einen durch das Hand rad 22 senkrecht verstellbaren ;Ständer (Getriebe- kasten) 24 trägt.
In Führungen auf der Oberseite des Ständers 24 ist, durch das Handrad 28 horizontal querverschiebbar, .ein horizontaler Trägerbalken 26 ,gelagert, welcher auf der linken Seite ;das :durch den Motor 29 angetriebene Werkzeug 30 und auf der rechten Seite den Fühler 32 trägt.
Vom Fühler geht ein elektrisches Kabel 34 zu einer nicht dargestellten Steuervorrichtung, welche die Ausschläge :des Fühlers auf die zu den Handrädern 22, 20 und/oder 28 ge hörenden Verstellspindeln oder entsprechende Ver stellmittel überträgt, so dass die Bewegungen des Trä gerbalkens 26 durch den .Fühler 32 gesteuert werden.
Der Fühler 32 ist in einem Halter 36 gehalten, der ;auf dem Trägerbalken 26 verschoben und festge schraubt werden kann, so dass ;der Abstand vom Werkzeug zum Fühler veränderlich ist.
Rechts von dem Ständer 24 und durch diesen von dem Werkstücktisch 12, 14 getrennt, befindet sich der Modelltisch 38, der durch die Handräder 40, 42 und 44 unabhängig von :dem Werkstücktisch in drei Koordinatenrichtungen einstellbar ist.
Die Arbeitsweise dieser Maschine ergibt sich für den Fachmann ohne weiteres .aus .der Zeichnung, so dass sie hier nicht im einzelnen beschrieben zu wer den braucht.
Die Maschine nach Fig. 3 und 4 ist im wesentli chen seit der Maschine nach Fig. 1 und 2 überein stimmend gebaut. Gleiche Bezugszeichen bedeuten gleiche Teile. Es ist jedoch ein anders gestalteter Träger für das Werkzeug und den Fühler auf dem Ständer 24 .angebracht.
An der linken Seite des horizontalen Trägerbalkens 46 .ist in einer Schwalben- schwanzführung ein Schlitten 48 horizontal ver- schiebbar geführt, ;der ;das Werkzeug 30 und den Motor 29 enthält.
Der :Schlitten ,kann in die ge strichelt gezeichnete Stellung verschoben werden, in welcher er dem Fühler 50 gegenübersteht. Ferner ist an dem Trägerbalken 46 in senkrechten Führun gen ein weiterer Schlitten<B>52</B> beweglich gelagert, welcher einen auf ihre horizontal beweglich geführten dritten Schlitten 54 trägt. An diesem Schlitten 54 ist mittels Lenkern 56 und 58 ein zweiter Träger 60 befestigt,
der ein weiteres Werkzeug 62 und einen Fühler 64 trägt. Der Träger 60 ist somit parallel zu sich selbst in drei Koordinatenrichtungen beweglich.
Auf .dem Träger 60 ist ferner in Odem Halter 66 der zu dem Werkzeug 30 gehörige Fühler 50 befestigt. Der Schlitten 60 wird durch einen Pantographen be tätigt, der auf dem Trägerbalken 46 ;gelagert ist, aus den Lenkern 70, 72, 74 und 76 besteht und an dem Lenker 76 einen Handgriff besitzt. Der Lenker 74 des Pantographen ist :durch das Kupplungsstück 80 mit dem Träger 60 verbunden.
Das Werkzeug 62 wird durch ;den Motor 82 angetrieben. Mit dieser Maschine kann wahlweise unter Be nutzung des Werkzeuges 30 und des Fühlers 50 vorgefräst oder unter Benutzung des Werkzeuges 62 und .des Fühlers 64 von Hand geschlichtet werden.
Beim Vonfräsen ist der Träger 60 ,gegenüber dem Trägerbalken 46 in allen .drei Koordinatenrichtun gen arretiert und der Schlitten 48 in .die gestrichelte Stellung vorgeschoben, so dass der Fühler 50 ;die richtige ;Stellung zu dem Werkzeug 30 in seiner Ar beitsstellung einnimmt. Beim Schlichten wird ;die Arretierung des Trägers<B>60</B> gelöst, so dass er frei beweglich ist.
Die Maschine nach Fig. 5 stimmt ebenfalls mit der in den Fig. 1 und 2 :dargestellten Maschine Über ein. Die Bedeutung der Bezeichnungsziffern ergibt; sich aus der Beschreibung der Fing. 1.
Ausser der den Schlitten 18, den Ständer 24 und den Trägerbalken 26 mit denn Werkzeug 30 und dem Fühler 32 um fassenden Baugruppe ist eine zweite, die gleichen, mit 18' bis 36' bezeichneten Teile umfassende spie gelbildlich ausgebildete Baugruppe vorgesehen, de ren Trägerbalken 26' unabhängig von dem Träger balken 26 gesteuert werden kann.
Die Maschine nach Fig. 6 besitzt im Gegensatz zu der nach Fig. 1 einen vom Maschinengestell ge bildeten Werkstücktisch 12a mit horizontaler Auf- spannfläehe. An dem Maschinengestell sind insge- samt vier Baugruppen (18 .bis 36, 18' Abis 36', 18a bis 36a, 18ä Abis 36a') für je einen Trägerbalken anmit Werkzeug und Fühler vorgesehen, sowie zwei Mo dellfische 38 und 38a,
welche zu beiden Seiten des Werkstücktisches 12a angeordnet sind. Mit dieser Maschine können sehr .grosse Werkstücke bearbeitet werden, wobei das Modell in zwei Hälften geteilt sein kann, :deren jede auf einem der beiden Modell- tische aufgespannt wird.
Die einzelnen Trägerbalken 26, 26', 26a und 26ä .können wahlweise, jeder ge trennt vom,andern oder faber in :beliebiger Weise ge- koppelt gesteuert! werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Nachformfräsmaschine mit einem in drei zuein ander senkrechten ,Richtungen verstellbaren horizon talen Trägerbalken, an dem das Werkzeug und der Taster angeordnet sind, und mit räumlich getrennten Tischen für ;dass Werkstück und das Modell, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn für die hori- zontale Bewegung des Trägerbalkens in Längsrich- tung :des Werkstückti@sches an der dem Modelltisch zugewendeten Längsseite des Werkstücktisches ange ordnet eist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Nachfornnfräsmaschine nach Paibentan Spruch, .dadurch gekennzeichnet, dass in der horizontalen Führungsbahn :am Werkstücktisch für den Träger balken ein Schlitten geführt ist, ,der senkrechte Füh rungen für einen den Trägerbalken tragenden Stän der enthält, auf dem der Trägerbalken horizontal in Querrichtung verschiebbar geführt ist. 2. Nachformfräsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der :beiden Tische unabhängig vom andern Tisch,einstellbar ist. 3.Nachformfräsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .der Albstand Wischen Werkzeug und Fühler veränderlich ist. 4. Nachformfräsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerbalken füh lergesteuert ist und dass an ihm in drei Koordinaten parallel zu -sich ,selbstbeweglich ein zweiter Träger befestigt ist, ,der ebenfalls ein Werkzeug und einen Fühler trägt. 5.Nachformfräsmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des zweiten Trägers von Hand ein Pantograph vorgese hen ist. 6. Nachformfräsmaschine nach Patentanspruch, mit Fühlersteuerung für den Trägerbalken, dadurch gekennzeichnet, dass zwei spiegelbildlich ausgebildete Trägerbalken je mit Werkzeug und Fühler auf je einem Ständer vorgesehen .sind, die unabhängig von einander steuerbar sind. 7.Nachformfräsmaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder der beiden Längsseiten ,des Werkstücktisches mindestens eine aus Schlitten, Ständer, Trägerbalken mit Werkzeug und Fühler, sowie Modalltisch bestehende Baugruppe angeoxdnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH932961A CH408596A (de) | 1960-09-14 | 1961-08-09 | Nachformfräsmaschine |
Country Status (2)
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| CH (1) | CH408596A (de) |
| GB (1) | GB978942A (de) |
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1961
- 1961-08-09 CH CH932961A patent/CH408596A/de unknown
- 1961-09-14 GB GB3306661A patent/GB978942A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB978942A (en) | 1965-01-01 |
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