CH407347A - Verfahren zum Betrieb eines Suspensionsreaktors - Google Patents

Verfahren zum Betrieb eines Suspensionsreaktors

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CH407347A
CH407347A CH560461A CH560461A CH407347A CH 407347 A CH407347 A CH 407347A CH 560461 A CH560461 A CH 560461A CH 560461 A CH560461 A CH 560461A CH 407347 A CH407347 A CH 407347A
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CH
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reactor
particles
suspension
circuit
fission
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Application number
CH560461A
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English (en)
Inventor
G Gardner Donald
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
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Description


  Verfahren zum Betrieb     eines        Suspensionsreaktors       Die vorliegende Erfindung bezieht     sich        tauf        ein     Verfahren zum Betrieb eines     Suspensionsreaktors    mit       einem    Durchmesser     ider    Teilchen des     möglichst        hoch          auszunutzenden    Kernbrennstoffs von 0,1-10     u.    Er  findungsgemäss werden     die        Brennstoffteilchen,

      vor  zugsweise vor     ihrem    Eintritt in den     Reaktorkern,     mit einer     wasserunlöslichen,        säurelöslichen,        ,die    Neu  tronen nur     wenig    absorbierenden, jedoch     die    Spalt  produkte     zurückhaltenden        ianorganisch:en    Hülle um  mantelt, nach Erreichung der     Grenze    der Spalt  produktvergiftung     wieder    aus dem     Suspensionskreis-          lauf    des Reaktors     :

  entfernt,    von     Iden        Spaltprodukten          .befreit,    neu ummantelt und bis     zur    Erschöpfung  ,des     Spalkstoffgehaltes    immer wieder neu Odem     Sus-          pensionskreislauf    des Reaktors zugeführt.  



  Die     Spaltprodukte    werden :also     nach    dein .er  findungsgemässen     Verfahren        zurückgehalten,        also        am     Übertritt in :das     wässrige        Transportmedum    der     Teil-          chengehindert.    Der     Überzug    der Teilchen und da  mit     die    darin enthaltenen .Spaltprodukte können zu  einem     grossen        :Prozentsatz    :

  durch     chemische        Beljand-          iungbeseitgt,    und die     im        wesentlichen        spaltpro-          duktfreien    Teilchen     können    erneut mit     einem     Auf-.       fang -ü#berzug    versehen wenden.

   Diese     Aufbereitung     der     Spaltstoffteilchen    für einen wiederholten Ein  satz     im        Reaktor-Kern    kann dabei mit     verhältnis-          mässig    einfachen     chemischen    Methoden in     einem          Durchlaufverfahrmerfolgm.     



  Die     Fig.    1 und 2 dienen     ider    Erläuterung von       Ausführungsformen        der        vorliegenden     Die       Fig.    1     stellt    einen     schematischen        Querschnitt        durch     einen     Suspenssonsreaktor        und,den        zugehörigen        Spalt-          stoffkreislauf    (dar.

   Dabei ist das Reaktorgefäss mit  24, die .darin befindliche     Suspension        mit    22 und       ,die        Kreislaufleitung        ider        Spaltstoffsuspension        mit    26  bezeichnet.

   Die     Richtung    des     Kreislaufes    ist     durch          entsprechende        Pfeile        @angedeutet.        Die        erwärmte    aus-         pension,    die     gleichzeitig    :das     Wärmeübertragungsmit-          tel    darstellt, ;

  gibt ihre     Wärmeenergie    in ,den Wär  metauscher 28     @an        rdas    Arbeitsmittel 30     @ab.    Der       Dampflieses    Arbeitsmittels entweicht durch     die     Rohrleitung 3.2 zum     Verbraucher,    z. B. einer     Turbine     und gelangt ,als     Kondensat    über die Leitung 34  wieder in den     Wärmetauscher    zurück.

   Die Pumpe  38 sorgt für den     stetigen        Kreislauf    der     Suspension,          ,die        Abzweigleitungen    40 und 36 führen zu einer       Aufbereitungsanlage,    die in     Fig.    2     schematisch        @dar-          gestellt    ist.  



       Die        Fig.    2 ist eine     schematische        Darstellung     des     Verfahrensflusses    für     die        Aufmboitung    der     Spalt-          @stoffteilchen.    Diese     können        ,z.    B.

   aus     Thorium-    und  Uranoxyd     bestehen,    einen mittleren Durchmesser von       0,1-10        ,u    aufweisen und     sind    mit     einer    wasserun  löslichen,     säurelöslichen,    die     Neutronen        nur        wenig          ab;

  sorbmerenden,    anorganischen     Umhüllung,    die die       Spaltprodukte        zurückhält,        idiese        also    ,am     Austritt    in  das     wässrige    Beförderungsmittel hindert, versehen.

    Es wurde gefunden, dass für solche     Umhüllungen     speziell die     Verbindungen        Aluminiumoxyd,        Magne-          siumoxyd,        .Alununiumhydroxyd    und     Magnesiumhy-          droxyd    geeignet     sind.     



  Jedes     Oxydteilchen    der Suspension enthält dabei  zweckmässig spaltbares Material, in Gestalt von  Uran 235 und     Brutmaterial        Thorium    232.     Wenn     natürliches Uran     verwendet        wird,

      kann     zusätzlich     eine     kleine    Menge     rdes    Brutstoffes Uran     2.38    in       dem        grösstenteils    aus dem Isotop U 235 bestehenden  Spaltstoff enthalten     sein.    Die     Umhüllung    der     Reak-          torbrennstoffteilchen    wird     vorzugsweise    unter     Erhit-          zung    und ;erhöhtem     ,Druck        in        :

  einer        geeigneten        Kam@-          mer,        ,z.    B. einem     Autoklaven,        durchgeführt.    Zu     die-          ser    Zweck wird die ,gewünschte Menge .der Brenn  stoffteilchen     mit    Wasser und dem     Umhüllungsmittel,         das     eine    ,der ,genannten Verbindungen     enthält,    in       eine    derartige Kammer gegeben.

       Nach        mehreren     Stunden     umhüllt    eine dünne Lage     ,dieses        Umhüllungs-          mittels    die     Oberfläche    :der Teilchen. Diese werden  dann durch     geeignete    Methoden, wie     Filtration    oder       Zentrifugieren,    von     denn    flüssigen     Medlum    getrennt  und     schliesslich    getrocknet.

   Dadurch     wird    jede       Feuchiigk;        it        .ausgetrieben    und     die        aufgebrachte        Um-          hüllung    ausgehärtet.  



  Ein anderes ,beispielsweises Verfahren     zur    Um  hüllung der     Brennstoffteilchen    arbeitet mit einer       Aluminium    enthaltenden     Verbindung.    Aus einer Lö  sung von     Aluminiumnitrat    wird ;das Aluminiumnitrat  ,durch die     :

  darin    .aufgeschwemmten     Spaltstoffteilchen          adsorbiert.    Diese dadurch mit einer     Aluminiumnitrat-          umhüllung    versehenen     Teilchen    werden wie oben  unter Druck in     ,einer        geeigneten        Kammer        erhitzt.     Anschliessend werden die Teilchen mit einer     Lauge     <I>wie z. B.</I>     Natriumhydroxyd        .gewaschen,    so     @dass    sich  aus ,dem     Aluminiumnitrat        Aluminlumhydroxyd    bil  det.

   Die Teilchen werden     ,dann        zur    Entfernung der       'überschüssigen    Lauge     ;gewaschen    und     abschliessend     wieder erhitzt, um jede     Restfeuchtigkeit        aus:zutrei-          b:en    uni die Umhüllung der Teilchen zu härten.  



  Anderseits kannaher :auch     die        Aulschwemmung     -der     Spaltstoffteilchen    in der     Aluminiumnitratlösung     bei höheren Temperaturen und Drücken     behandelt     werden. Dadurch werden     die        Nitrationen        zerlegt     und die     Aluminiumoxyd-    oder     Aluaniniumhydroxyd-          ummantelung    ,gebildet.  



  Auch können die mit einem     Film    aus     Alumi-          niumnitraten    versehenen     Teilchen        von    der Lösung  getrennt und ,durch Erhitzen in     einem    Ofen     ent@-          wässert    werden.

   Dadurch     zersetzt    sich     gleichfalls     das     Nitration,    so     ,dass        ein        Film        aus        Aluminiumoxyd     .auf den     Spaltstoffteilchen    niedergeschlagen     wird.     



  Die z. B. .durch ,diese     Verfahren        umhüllten        Brenn-          stoffteilchen    wenden zum     Betrieb    ,des     Kernreaktor-          systems    21 nach     F!,.    1 in     :einem        Beförderungs-          mittel    z.

   B. ,aus     schwerem        Wasser        (D20),    suspen  diert und über die     Einlassleitung    36     ,zugeführt.    Wie  bereits     kurz        ,beschrieben,    läuft diese     Suspension    22  durch (den     Kreislauf    26 mit     Hilfe    der Pumpe 38  ,um.

   Durch Erhöhung der     Konzentration    der Suspen  sion     wird    ,die     kritische    Masse,     die        ;zu        einer    Kern  reaktion     notwendig    ist, im     Reaktionskessel    24, der  ein grosses     Volumen    besitzt,     eingestellt.    Die     Spalt-          produkte    werden fast     vollständig    in ,den     Suspensions-          teilchen,

      die     sich    jeweils     innerhalb    des Reaktor  kessels     selbst        befilden,        @entstehen        und    nur eine     ver-          hältnismässig        kurze        Strecke    in :

  der     Grössenordnung     von     1/Io        ,u,    von der     Reaktionsstelle    in jedem     Teil-          chen,ausgemessen,    wandern.     Darmwerden    sie inner  halb     einer        verhältnismässig    kurzen Zeit     ,durch    die  Umhüllung der     Spaltstbffteilchen        adsorbiert.    Als  Folge :

  dieser Reaktion wird die     Suspension        ,auf    hohe       Temperaturen        ,erhitzt.    Der heisse     Suspensionsstxom     verlässt :den     Reaktorkessel    24 über die Leitung 26  und gelangt in einen     Wärmetauscher    28, in     dem       durch     Verndampfung    der .darin enthaltenen     Flüssig-          keit    30     Arbeitsdampf        :entnvickelt    wird.  



  Durch     Iden    ständigen Kreislauf der Spaltstoff  suspension     .bildet    sich nach     einiger    Zeit eine nennens  werte     Spaltproduktkonzentration,    wobei ein hoher       Prozentsatz    der Spaltprodukte in der Umhüllung  der Teilchen     adsorbiert    wird.

   Zu diesem Zeitpunkt       wind        ein        kleiner        Teil    der verseuchten Brennstoff  suspension über     idie        Leitung    40     vorzugsweise    mehr       :oder    weniger kontinuierlich :entnommen, nach dem       Schema    gemäss     Fig.    2 aufgearbeitet     und,anschliessend     :dem     Kreislauf    über die     Leitung    36 wieder zugeführt.  



  Nach der     Fig.    2 geht die     Aufarbeitung    etwa  folgendermassen vor sich: Zunächst wird ;das schwere  Wasser vom     Brennstoff    durch     geeignzte    Mittel 6  wie z. B.     Abdampfen    oder     Filtriereinrichtungen        ger-          trennt.    Die verbleibenden festen     Stoffe    3, die aus  ,dem     eigentlichen    Brennstoffteilchen 2 mit     der    Hülle 4  bestehen, werden sodann mehrere Stunden lang     mit     kochender     konzentrierter    Salpetersäure (5n :

  Salpeter  .säure wurde zu     diesem        Zweck    .als     speziell    :geeignet       gefunden)    in einem     :entsprechenden        Behälter    8 be  handelt.     Dadurch    werden     wenigstens    die äusseren  Teile .der Umhüllung, welche die Mehrzahl der Spalt  produkte     enthalten,        aufgelöst,    wobei die Spaltpro  dukte nicht wieder von den Teilchen     adsorbiert     werden, sondern     in    der     .Säure    verbleiben.

   In ,der       nächsten    Stufe 10 werden ,die festen Teilchen von  der     ,Säure        getrennt    und     anschliessend        einem    Wasser  bad 12     zugeführt,        wodurch    die Säurereste     entfernt     wenden, so dass ein     gereinigtes        Brennstoffteilchen     14 übrig ,bleibt.

   In der nächsten Arbeitsstufe 16       werdendiese    Teilchen wieder wie vorher beschrieben  umhüllt, so     d@ass    ein     wiederverwendbares        Brennstoff-          teilchen    19 :entsteht, das aufs     ,dz#m        eigentlichen    Brenn  stoffteilchen 18 ,und seiner Oxyd- oder     Hydroxyd-          hülle    20 ,besteht.  



  Die für die     Adsorbierung    der Spaltprodukte not  wendige     Umhüllung    der     ,Brennstoffteilchen    kann auch  noch     lauf    ,eine     ,andere    Art und Weise erzielt werden:  ,die     nichtumhüllten    Teilchen werden durch .das     Reak-          torwärmetauschersystem    gepumpt, :das aus rostfreiem  Stahl aufgebaut ist.

   Vor dem     eigentlichen        Anfahren     ;des Reaktors werden     auf        diese    Weise     Korrosions-          produkte    aus den metallischen Wänden des Systems       gebildet,        idie        teilweise    die     Brennstoffteilchen    ein  hüllen. Nach dem Einschalten des Reaktors werden  sowohl Spaltprodukte als auch mehr metallische       Korrosionsprodukte    erzeugt.

   Dabei werden die Spalt  produkte in einer verhältnismässig kurzen Zeit von  ,der     Korrosionsproduktschicht    der     Bennstoffteilchen          adsorbiert.     



  Da die     Korrosion    des Metalls innerhalb     ,des     ganzen     Kreislaufsystems    stattfindet :und ein     grosser          Teil    ,dieses     Systems    ausserhalb des Reaktors liegt,       haben    die     kleinen    Brennstoffteilchen     die        Möglichkeit,     sich     rasch    genug     anit    Korrosionsprodukten zu um  hüllten, so :

  dass die     innerhalb    des     Reaktorgefässes          gebildeten    Spaltprodukte sofort nach ihrer     Entste-          hung    aufgefangen werden können.      Eine andere     Möglichkeit    zur Umhüllung der Teil  chen besteht     idarin,    dieses Verfahren -mit dem erst  gerannten zu     kombinieren,    also die     Spaltstoffsuspen-          sion,    die noch     nicht    die kritische     Konzentration    be  sitzt, z.

   B. für     mehrere    .hundert Stunden im Re  aktorkreislauf oder in einem     diesen        entsprechenden          Kreislauf        (hinsichtlich    der Abgabe der     Korrosions-          produkte)

      mit metallischen     KorrosionsproJukten    zu  ummanteln und anschliessend     nochmals        mit        einer     Hülle aus Aluminium- oder     Magnesiumoxyd        ib.zw.          Hydroxyd    wie     voribeschrieben    zu     umgeben.     



  Die     Aufbereitung    des so ummantelten Brenn  stoffes     erfolgt    in ähnlicher Weise wie     bereits    be  schrieben.     Dabei        wird    für     idie        Wiedereinführung    des  aufgearbeiteten     Bnennstoffos    in     ,den        Reaktorkreislauf     darauf     hingewiesen,        idass    es     zweckmässig    ist, zusätz  lich     frischen        Brennstoff        einzubringen.     



  Für die     Reinigung    der     Teilchen    bei der     Auf-          bereitung    kann     selbstverständlich    jede Säure ver  wendet werden, die sich     zur    Auflösung der ad  sorbierten Spaltprodukte     eignet,    ohne dabei gleich  zeitig die     Brennstoffteilchen    selbst     ganz.au,fzulösien.     



  Die folgenden Beispiele zeigen     verschipdene    Mög  lichkeiten zur     Ablösung    der     Spaltprodukte,    wobei  zur     Simulienung    des nicht     durchgeführten        ,kritischen     Reaktorbetriebes     bestimmte    Konzentrationen von       Zerium    (als Spaltprodukt) in die     Umhüllung    mit       eingebracht    wurden.  



       Zerium    wurde     gewählt,    da es eines der     schwie-          rIgsten        Spaltprodukte    für die     Herauslösung,        laus        Oxydt-          brennstoff    aus     ider        Reihe    der     Ordnungszahlen    zwi  schen 37 und 63 ist.

   Die folgenden     Untersuchungen     zeigen daher     mit        grosser    Deutlichkeit .die     grosse    Be  deutung der     vorliegenden        Erfindung.       <I>Beispiel 1</I>    Eine bestimmte Menge einer     Thorium-Uranium          oxydsuspension,deren        Teilchen        eine    mittlere Grösse  zwischen 0,1 und 1     ,u        besassen,    wunde zur Erzeu  gung einer     Zeriumkonzentration    von 0,

  004     in    mit  einer     entsprechenden    Menge von     Zeriumnitnat          [Ce        (N03)3],        :die    mit     radioaktivem        Zerium    144 ver  setzt war,     zusammengegeben.   <B>Die</B>     Teilchen    wunden  dann im     Autoklaven    12 - 15 Stunden lang bei  etwa 320  C (600  F) behandelt, dadurch wunde  das     Zerium    auf den Teilchen     adsorbiert    und das  Nitrat     (N0;

  3)    durch Pyrolyse zersetzt.     Anschliessend     wurden die     zeriumumhüllten    Teilchen etwa 6 Stun  den lang in 5n     Salpetersäure    ,gekocht und dadurch  45   des     adsorbierten        Zeriums    herausgelöst.  



  <I>Beispiel 2</I>  Proben von     Thor        ium-Unanium-Oxydsuspensionen          wurden    in     einem        Kreislauf    aus     rostfreiem        Stahl,     der     dem    Kreislauf in einem     Re.aktor-Wärmetauscher-          system,    siehe     Fig.    1,     nachgebildet    war, für     mehrere          h:und"rt    Stunden unigepumpt.

   Mehrere     Siuspensions-          proben    mit     Konzentrationen    bis zu 300     ig    Oxyd  (285     Th0z    und 15 g     U03)    ,pro Liter Wasser  wurden     damit    hergestellt.

   Danach wurde eine Ze-         riumnitnatlösung        mit        radioaktiven        Zerium        144          und    jeder der     Suspensonsproben    zugegeben,  so     dass    die Proben     ischlesslich    eine     Zeriumkonzen-          tration    von 0,004 m hatten.

   Jede Probe wurde  dann im     Autoklaven    10-15 Stunden lang bei etwa  320  C (600  F) behandelt.     Dadurch    wunde das       Zenium    von     Iden        Brennstoffteilchen        ,ad.sonbiert    und  das     Nitrat        durch    Pyrolyse zersetzt.

   Aus     lall    den       genannten    Proben wurden nahezu 75     %    .des     Zeriums          durch    annähernd     6stündiges    Kochen in 5n Salpeter  säure     ,zurückerhalten.       <I>Beispiel 3</I>       Eine        Suspensionsprobz,        idie    wie     in        Beispiel    2       vonumgepumpt        wund--,        wurde        mit        ,

  genügend        frisch     gefälltem     Aluminiumhyd'roxyd    [Al     (0H)3]    ge  mischt.     Dadurch    wurde eine     Aluminiumkonzentra-          tion    von 0,003     in        erzeugt.    Die Probe wurde dann  wieder im     Autoklaven        Ibis    zu 15 Stunden lang bei  .etwa 320  C (600  F) behandelt und     @anschliessenid     ,

  die festen     Teilchen    von der     Flüssigkeit    getrennt und       getrocknet.        Anschliessend        wurde    eine     Zeriumnitrai          Lösung    mit     radioaktivem        Zerium        14.4.    versetzt und       dieser        ,Probe    zugegeben, so     dass    wiederum eine     Ze-          riumkonzentnation    von 0,004 m erreicht wurde.

         Nach    .der bekannten Behandlung     im        Autoklaven     wunden die Teilchen 6     Stunden    lang in kochender  5n Salpetersäure behandelt und ;dabei 75 %     .des        Ze-          riumsabgelöst.     



  <I>Beispiel 4</I>  Zur     Erzielungeiner        Aluminiumkonzentration    von  0,1 m     vwlde    eine Probe einer frischen     Suspension          ,entsprechend    Beispiel 1     mit        Alwminmmnhydroxyd    ge  mischt und     im        Autoklaven    unter den     üblichen    vor  beschriebenen Bedingungen behandelt.

       Anschliessend     wunde die     Zersu        mlösung        zugegeben    und     die    Be  handlung im     Autoklaven    wiederholt. Durch     Kochen          ider    so behandelten     .Suspension    über etwa 6     Stunden     in 5n     ,Salpetersäure    -kann     nahezu    70 % des     Zeriums     wieder herausgelöst werden.  



  <I>Beispiel S</I>  Eine     Suspension    wurde nach demselben Ver  fahren wie     in    Beispiel 3 behandelt mit der Aus  nahme,     @dass        ;die        Alummiumkonzentnation    0,03 m  betrug.

   Durch etwa 6stündiges Kochen der     b.ehan-          @de1ten        Suspension    in .5n     ;Salpetersäure    wurden     nahezu     95 % des     Zeniums        wiedergewonnen,

     RTI ID="0003.0228" WI="9" HE="4" LX="1687" LY="2162">  wobei        bereits          etwa   <B>50%</B> des     Zeriums    durch Untertauchen in       Salpetersäure    bei     Raumtemperatur    erhalten     wurden.     <I>Beispiel 6</I>  Es wurde das gleiche Verfahren wie in     Beispiel    3       wiOderholt,    jedoch     anstelle    von     Aluminvumhydroxyd          Magnesiumhydroxyd    Mg     (OH)2        ,beigeimischt,

      so     idass          sich        eine        Magnesiumkonzentration    von 0,3     m    ein  stellte. Auch     hier    wunden     fast    95 %     ides        Zeriums    durch  etwa 6stündiges Kochen     in        5.n    Salpetersäure     wieder-          gewonnen    bzw.

   50 % bereits durch     Eintauchen    in  Salpetersäure bei     Raumtemperatur        erhalten.         Aus den genannten     Beispielen    geht hervor, dass  aus     Suspensionsteilchen        die    einem     .denn        Rü.aktor-          system        nachgebildeten        .Kreislauf    aus     rostfreiem    Stahl  etwa tausend Stunden vor der     eigentlichen    Um  mantelung     umgepumpt    wurden,

   das     Zerium    in we  sentlich höheren Beträgen wieder herausgelöst werden       kann        gegenüber        Suspensiongteilohen,    die vorher nicht       umgDpumpt        wurden.     



       Dieser        Unterschied    ist den     adsonbierten        metalli-          schen        .Korrosionsprodukten    zu verdanken.

       Aus    der  Tatsache, dass     Abis        zu    95     %    des     Zeriums,        Idas        un#     m     ittelbar    aus einer 0,004 m     Zeriumlösung        adsor-          biert    wurde,     durch    eine Behandlung     mit    heisser Säure  wieder herausgelöst werden kann, ist     zu    folgern,

   dass       .alle    während des Reaktorbetriebes     adsorbierten    Ele  mente     zwischen    den     Ordnungszahlen    37 und 63  in wenigstens     ;dem    gleichen Ausmasse     wiedergewon-          n-.n    werden können.

   Diese     Elemente    stellen nun  etwa 70     %    der     zu        erwartenden        Gleichgewnchtskon-          zentration    der Spaltprodukte dar.

       ,Die    verbleibenden       30ä    bestehen aus den Elementen     Zirkon,        Niob    und       Molybdän.        Auch    wenn     diese        ,zuletzt    genannten Ele  mente     nicht        in        nennenswertem    Masse     zurückgewon-          nen    werden :

  können,     @so    ist ihre     Wirkung        als    Neu  tronengift     verhältnismässig        gering,        @da    der Ab  sorptionsquerschnitt für     thermische    Neutronen bei       .diesen    3     Elementen    nichtgross ist.  



  Die genannten Beispiele     dienen        lediglich        dem     besseren Verständnis der Erfindung, die     selbstver-          ständfch        @dadurch        nicht        eingeschränkt    werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren ,zum Betrieb .eines Suspensionsreaktors mit einem Durchmesser :der Teilchen des möglichst hoch auszunutzenden Kernbrennstoffs von 0,1-,10,u, dadurch :
    gekennzeichnet, dass die Brennstoffieilchen mit einer wasserunlöslichen, isäurelöslichen, die Neu- tronen nur wenig absorbierenden, die Spaltprodukte jedoch zurückhaltenden .anorganischen Hülle um mantelt werden,
    .nach Erreichung der Grenze der Spaltproduktvergiftung wieder aus dem Suspensions- kreislauf des Reaktors entfernt, von den Spaltpro dukten befreit, neu ummantelt und bis zur Er schöpfung des Spaltstoffgehaltes :immer wieder neu d= Suspensionskreislauf des Reaktors zugeführt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, ,dadurch ge kennzeichnet, idass die unwesentlichen aus Thorium- und Uranoxyd bestehenden Brennstoffteilchen aus wenigstens einer der Verbindungen Aluminiumoxyd, Aluminiumhydroxyd oder Magnesiumhydroxyd um mantelt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, idass die Brennstoffteilchen zusiammen mit Wasser und den Ausgangsstoffen für die Um hüllung mehrere Stunden lang :unter Druck erwärmt und anschliessend zur Erhärtung -der damit erzielten Umhüllung ;getrocknet werden.
    ,3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, @dass ,die Brennstoffteilchen vor der Aufbringung der eigentlichen Hülle für eine be- stimmte Zeit Iden ,abgeschalteten Reaktorkreislauf bzw.
    einen simulierten Kreislauf, der .aus demselben Material wie der Reaktorkreislauf .aufgebaut ist, zur oberflächlichen Aufnahme von metallischen Korro sionsprodukten durchlaufen. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ,die Brennstoffteilchen zur Be freiung von den versgiftenden Spaltprodukten etwa 5 Stunden lang in einer kochenden Salpetersäure lösung behandelt, die Säurereste mit einer Lauge neutralisiert und vor der erneuten Ummantelung mit Wassergespült und ,getrocknet werden.
CH560461A 1960-05-16 1961-05-12 Verfahren zum Betrieb eines Suspensionsreaktors CH407347A (de)

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