CH406366A - Elektromagnetisches Kipprelais - Google Patents
Elektromagnetisches KipprelaisInfo
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- CH406366A CH406366A CH350264A CH350264A CH406366A CH 406366 A CH406366 A CH 406366A CH 350264 A CH350264 A CH 350264A CH 350264 A CH350264 A CH 350264A CH 406366 A CH406366 A CH 406366A
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/02—Non-polarised relays
- H01H51/04—Non-polarised relays with single armature; with single set of ganged armatures
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Description
Elektromagnetisches Kipprelais Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Kipprelais, das insbesondere für impulsbetätigte Fernsteuergeräte bestimmt ist. Das Relais weist zwei Magnetsysteme mit je einer Erregerspule und einem gemeinsamen Klappanker sowie einen über den Spu len angeordneten Kontaktfedersatz auf.
Es sind bereits Kipprelais bekanntgeworden, bei denen ein Anker in zwei stabile Lagen gekippt wer den kann, wobei entweder ein relativ grosser Luft spalt oder eine grosse Federspannung überwunden werden muss.
Diese bekannten Ausführungen haben aber den Nachteil, dass die Ansprechleistung relativ hoch ist, die Kippwirkung von der jeweiligen Kon taktbelastung abhängig ist und der für die zwei Kipp- richtungen normalerweise verschiedene Kraftbedarf zur Betätigung des Kippankers entweder verschie- dene Erregerspulen oder verschieden grosse Am perewindungszahlen der Erregerspulen zur Folge hat.
Diese Nachteile der bekannten Ausführungen werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass ein zur Magnetachse praktisch parallel verlau fender Lappen des Relaisjoches eine Justierfeder trägt, die eine mit dem Kippanker zusammenwirken de Kippstelze vorspannt und ein dem Kontaktdruck entgegengesetztes Drehmoment auf den Anker aus übt, dass die Vorspannung der Justierfeder entspre chend der Kontaktbelastung einstellbar ist und dass die Justierfeder praktisch senkrecht zur Kippbewe- gung verstellbar befestigt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. In einem U-förmig gebogenen Relaisjoch 1 aus Eisenblech sind zwei Elektromagne te mit den Erregerspulen 2 und 3 gleichachsig ange ordnet. Mit 4 ist ein Kippanker bezeichnet, der auf der Kippachse 5 im Magnetjoch 1 drehbar gelagert ist.
Mit dem zur Magnetachse etwa parallel verlau- fenden Schenkel 6 des L-förmigen Kippankers 4 ist eine Kontaktfedergruppe 7 mittels eines als Isolier- plättchen ausgebildeten Mitnehmers 8 verbunden.
Der eine Schenkel 9 des Magnetjoches 1 besitzt einen rechtwinklig abgebogenen Lappen 10, der eine Justierblattfeder 11 trägt. Die in ihrer Längsrichtung verschiebbare Justierfeder 11 ist unter Verwendung einer Spannfeder 12 mittels einer Schraube 13 am Lappen 10 angeschraubt. Die entsprechende Vor- spannung der Justierfeder 11 wird mit Hilfe einer Stellschraube 14 eingestellt.
Der Kippanker 4 arbeitet mit einer Kippstelze 15 zusammen. Die Stelze 15 ist eine Blattfeder von zweckmässiger Stärke,
die am einen Ende in einer Kerbe 16 des Ankers 4 gelagert ist und am anderen Ende in einen Schlitz der Justierfeder 11 eingreift. Eine Verstellung der Justierfeder 11 in ihrer Längs richtung bringt eine Änderung des Auflagepunktes der Kippstelze 15 in bezug auf die Kippachse 5 mit sich und damit eine entsprechende Einstellung der Kippkraft für die Erregerspule 2 in der einen Kipp- richtung bzw. für die Erregerspule 3 in der anderen Kipprichtung.
Aufbau und Wirkungsweise des erfindungsgemäs sen Kipprelais sind wie folgt: Fig. 1 zeigt das Kippre- lais in der einen Endlage, bei der die Spule 2 erregt ist und der Kippanker 4 entsprechend nach rechts angezogen wird. Durch den Schenkel 6 des Ankers wird gleichzeitig mittels des Mitnehmers 8 der Kon- taktfedersatz 7 betätigt.
Im vorliegenden Ausfüh rungsbeispiel besteht der Kontaktfedersatz aus Umr- schaltkontaktgruppen. In der in Fig. 1 dargestellten Stellung des Kipprelais sind die Kontakte der mittle ren Kontaktfeder 17 und der oberen Kontaktfeder 18 geschlossen. Von diesen beiden Kontaktfedern resul tiert eine Kraft P1, die entsprechend dem Abstand von der Kippachse 5 ein Drehmoment DK auf den Anker 4 ausübt. Die Justierfeder 11 anderseits übt über die Stelze 15 eine Kraft P2 auf den Anker 4 aus.
Durch das Ausknicken der Stelze 15 entsteht aus der Kraft P2 eine Kraftkomponente P3, die ein dem Drehmoment DI, entgegenwirkendes Drehmoment Dr auf den Anker 4 ausübt.
Zum Schalten des Kipprelais in die andere Kipprichtung muss demnach die Spule 3 lediglich die Differenz der beiden Dreh momente Ds = DF,-DK aufbringen. Die Ansprechleistung der Spule, d. h. das zum Schalten erforderliche Mindestdrehmoment DC, ist somit unabhängig von der Zahl und der Art der Kontakte.
Bei einer Erhöhung des Drehmomen tes Dlt infolge einer höheren Kontaktbelastung muss lediglich die Justierfeder 11 mittels der Stell schraube 14 stärker vorgespannt werden, damit die gleichgrosse Drehmoment-Differenz Ds entsteht.
Für die in Fig. 2 dargestellte Endlage des Kippre- lais sind die Kraft- und Schaltverhältnisse die glei chen wie bereits beschrieben für Fig. 1. In dieser Endlage wird der Kontaktdruck zwischen der betätig ten mittleren Kontaktfeder 17 und der vorgespannten unteren Kontaktfeder 19 ein Drehmoment im Gegen uhrzeigersinn ausüben, während das Drehmoment der Justierfederkraft im Uhrzeigersinn auf den Anker einwirkt.
Die Ansprechleistung kann somit unabhän gig von der Kontaktbelastung der jeweiligen Diffe renzarbeit angepasst werden.
Die Symmetrie der Mindestansprechspannungen für die Erregerspulen 2 und 3 lässt sich durch die Verstellung der Justierfeder 11 in ihrer Längsrich tung einstellen. Dabei ist es nicht nötig, dass die Kraftkomponente P, für beide Kipprichtungen gleich gross ist. Kleine Abweichungen bei der Justierung der vorgespannten Kontaktfedern 18 und 19 können da durch kompensiert werden, dass bei Einstellung der Justierfeder 11 mittels der Stellschraube 14 die An sprechspannung für beide Endlagen symmetrisch ge wählt wird.
Durch einfaches Verschieben der Justierfeder 11 und Einstellung der Stellschraube 14 lassen sich somit Toleranzen wie für Kontaktfederjustierung, Wicklungsdrahtdurchmesser, Windungszahl, sowie Bearbeitungstoleranzen des Kippankers weitgehend kompensieren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektromagnetisches Kipprelais, insbesondere für impulsbetätigte Fernsteuergeräte, mit zwei gleichach sigen Magnetsystemen mit je einer Erregerspule und einem gemeinsamen Klappanker sowie einem über den Spulen angeordneten Kontaktfedersatz, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Magnetachse praktisch parallel verlaufender Lappen des Relaisjoches eine Justierfeder trägt, die eine mit dem Kippanker zu sammenwirkende Kippstelze vorspannt und ein dem Kontaktdruck entgegengesetztes Drehmoment auf den Anker ausübt,dass die Vorspannung der Justier- feder entsprechend der Kontaktbelastung einstellbar ist und dass die Justierfeder praktisch senkrecht zur Kippbewegung verstellbar befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektromagnetisches Kipprelais nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Justier- feder als Blattfeder ausgebildet ist, die unter Verwen dung einer Spannfeder mittels einer Stellschraube vorspannbar ist. 2.Elektromagnetisches Kipprelais nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der im Re- laisjoch schwenkbar befestigte Kippanker zwei schenklig ausgebildet ist, wobei sich der magnetisch wirksame Schenkel zwischen den Erregerspulen be findet und der andere zur Magnetachse etwa parallel verlaufende Schenkel als Hebelarm zur Betätigung des Kontaktfedersatzes dient. 3. Elektromagnetisches Kipprelais nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kon- taktfedersatz mehrpolig ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH350264A CH406366A (de) | 1964-03-16 | 1964-03-16 | Elektromagnetisches Kipprelais |
| FR44871A FR1397860A (fr) | 1964-03-16 | 1964-06-05 | Perfectionnements aux relais électro-magnétiques basculants |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH350264A CH406366A (de) | 1964-03-16 | 1964-03-16 | Elektromagnetisches Kipprelais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH406366A true CH406366A (de) | 1966-01-31 |
Family
ID=4257370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH350264A CH406366A (de) | 1964-03-16 | 1964-03-16 | Elektromagnetisches Kipprelais |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH406366A (de) |
| FR (1) | FR1397860A (de) |
-
1964
- 1964-03-16 CH CH350264A patent/CH406366A/de unknown
- 1964-06-05 FR FR44871A patent/FR1397860A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1397860A (fr) | 1965-04-30 |
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