CH404101A - Schneidmesser für motorisch betriebene Misch- und Zerkleinerungsgeräte - Google Patents

Schneidmesser für motorisch betriebene Misch- und Zerkleinerungsgeräte

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Publication number
CH404101A
CH404101A CH1246763A CH1246763A CH404101A CH 404101 A CH404101 A CH 404101A CH 1246763 A CH1246763 A CH 1246763A CH 1246763 A CH1246763 A CH 1246763A CH 404101 A CH404101 A CH 404101A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cutting knife
cutting
rotation
motor
cutting edges
Prior art date
Application number
CH1246763A
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English (en)
Inventor
Michaelis Manfred
Original Assignee
Braun Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Braun Ag filed Critical Braun Ag
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/04Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven
    • A47J43/07Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools
    • A47J43/0716Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools for machines with tools driven from the lower side
    • A47J43/0722Mixing, whipping or cutting tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


      Schneidmesser        für    motorisch betriebene     Misch..    und     Zerkleinerungsgeräte       Motorisch betriebene Misch- und Zerkleinerungs  geräte, die z. B. als sogenannte  Mixer  im Haushalt  zum Verarbeiten trockener,     breiiger    oder flüssiger  Substanzen verwendet werden, sind vielfach mit       Schneidmessern    ausgestattet, die das eingebrachte  Gut nicht nur zerkleinern, sondern gleichzeitig durch  Ansaugen zur Drehachse in ständigem     Umlauf    hal  ten, so dass sich keine Nester ausserhalb des Wir  kungsbereiches der Messerschneiden bilden können,  in denen sich unverarbeitetes Gut ansammelt.  



  Als besonders vorteilhaft in seiner Wirkung und  seinem einfachen     Aufbau    hat sich dabei ein Schneid  messer erwiesen, das zwei von der Messerwelle ab  stehende, in einem Bogen bis etwa zur Symmetrie  ebene zurückgebogene und an den Enden wieder  schräg nach oben, aussen, gerichtete Flügel besitzt,  wobei sich die jedem Flügel zugeordnete Schneide  über den gesamten     bogenförmigen    Teil bis zu den  Flügelenden erstreckt.

   Um bei diesen etwa     lyraförmi-          gen    Messern eine Nestbildung im Bereich der Dreh  achse zu     vermeiden,    sind die beiden nach aussen ge  richteten     Flügel    so ausgerichtet, dass die     geradlinigen     Schneiden in einer durch die Drehachse gehenden  Ebene liegen, d. h. von oben gesehen erscheinen die  Schneiden auf eine durch den Drehpunkt gehende  Linie projiziert, wobei beiderseits des Drehpunktes  zwischen den Flügeln nur ein geringer Abstand be  steht.

   Derartige auf Radien umlaufende Schneiden  zerkleinern das eingebrachte Gut schlagartig,     das     deswegen stets eine gewisse Masse und     damit    eine be  stimmte Trägheit besitzen muss, um weiter zerschla  gen zu werden. Der Zerkleinerungsvorgang wird  also in der Regel ein     bestimmtes    Mass nicht unter  schreiten.  



  Diesen Mangel hat man bei offenen Messeran  ordnungen, bei denen sich die Flügel von der Dreh  achse aus direkt nach aussen erstrecken, zu einem    wesentlichen     Teil        dadurch    behoben, dass die Schnei  den im Winkel oder     versetzt    zu den entsprechenden       Radienstrahlen    gerichtet sind. Man erreicht dadurch  einen sogenannten  ziehenden Schnitt , der auch  noch bei sehr geringen Massen zu einer wirksamen  Zerkleinerung führt. Offene Messeranordnungen er  fordern aber gegenüber der erstgenannten Messer  gestaltung einen erheblichen Aufwand, wenn man  tote Zonen, die sogenannten Nester, vermeiden will.  



  Die Neuerung sucht ein     Schneidmesser    zu schaf  fen, dass die Vorteile beider beschriebenen Ausbil  dungsformen besitzt, aber ihre Nachteile vermeidet,  und erreicht das dadurch, dass bei einem     lyraförmig     gebogenen Messer der eingangs beschriebenen Art  die nach aussen gerichteten Teile der Flügel so weit  gegeneinander versetzt sind, dass ihre Schneiden ausser  halb einer zwischen diesen durch die Drehachse ge  legten senkrechten Ebene liegen.  



  Die genaue     Richtung    der Schneiden gegenüber  der Ebene kann an sich beliebig     gewählt    werden, da  jede Abweichung, auch eine bogenförmige Schneide,  einen ziehenden Schnitt ergibt, wie es bei     offenen     Messeranordnungen bereits bekannt ist.  



  Es hat sich aus fertigungstechnischen Gründen  als zweckmässig und für die Praxis als ausreichend  erwiesen, wenn die Schneiden, bezogen auf die senk  rechte Ebene durch die Drehachse und auf die Dreh  richtung, parallel nach rückwärts versetzt sind.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    der  Neuerung dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht des     Schneidmessers    und       Fig.    2 eine Draufsicht dazu.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, besitzt das Schneid  messer ein unteres, ebenes Joch 1, in dem eine Öff  nung 2 zur Kupplung mit der     nicht    dargestellten  Antriebswelle angebracht ist. Die beiden nach aussen  stehenden Flügel 3 und 4, die an     ihren    in Drehrich-           tung    (Pfeil A,     Fig.2)    vorn liegenden Kanten die  Schneiden 5 und 6 tragen, sind     zunächst    in einem  Bogen nach oben bis fast zur Symmetrieebene 7       (Fig.2)    zurückgebogen und von     dort    geradlinig  schräg nach oben, aussen, gerichtet.

   Das Schneid  messer ist also etwa     lyraförmig    ausgebildet, ohne  dass sich die Flügel kreuzen.  



  Wie     Fig.    2 zeigt, sind die nach aussen gerichteten  Flügel gegeneinander versetzt, und zwar derart, dass  ihre Schneiden 5 und 6, bezogen auf die Drehrichtung  und eine     zwischen    den Schneiden liegende, durch  die Drehachse 8 gehende senkrechte Ebene 9     (Fig.    2),  hinter und parallel zu dieser liegen. Dieser Schneiden  versatz wird in einfacher Weise dadurch erzielt, dass  die beiden Flügel beim Biegen gleichzeitig in ent  gegengesetzter Richtung nach aussen verschränkt wer  den, wie aus     Fig.    2 deutlich hervorgeht.  



  Durch diese Massnahme wird erreicht, dass die  Messerschneiden unter einem bestimmten Winkel       (Fig.2)    auf jedes Teilchen des zu verarbeitenden  Gutes auftreffen und dieses nicht lediglich     schlagartig          zertrümmern,        sondern    auch . ziehend zerschneiden,    wodurch der     Zerkleinerungseffekt    wesentlich verbes  sert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schneidmesser für motorisch betriebene Misch- und Zerkleinerungsgeräte mit zwei von der Messer welle abstehenden, in einem Bogen bis etwa zur Symmetrieebene zurückgebogenen und an den Enden wieder schräg nach oben, aussen, gerichteten Flügeln, wobei sich die jedem Flügel zugeordnete Schneide über den gesamten bogenförmigen Teil bis zu den Flügelenden erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die nach aussen gerichteten Teile der Flügel (3 und 4) so weit gegeneinander versetzt sind, dass ihre Schnei den (5 und 6) ausserhalb einer zwischen diesen durch die Drehachse (8) gelegten senkrechten Ebene (9) lie gen.
    UNTERANSPRUCH Schneidmesser nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schneiden (5 und 6) bezogen auf die senkrechte Ebene (9) und auf die Drehrich tung (Pfeil-A), .parallel nach rückwärts versetzt sind.
CH1246763A 1962-11-09 1963-10-09 Schneidmesser für motorisch betriebene Misch- und Zerkleinerungsgeräte CH404101A (de)

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DE1962B0051144 DE1872496U (de) 1962-11-09 1962-11-09 Schneidmesser fuer motorisch betriebene misch- und zerkleinerungsgeraete.

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CH404101A true CH404101A (de) 1965-12-15

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ID=6969427

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CH1246763A CH404101A (de) 1962-11-09 1963-10-09 Schneidmesser für motorisch betriebene Misch- und Zerkleinerungsgeräte

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DE (1) DE1872496U (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1872496U (de) 1963-05-22

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