CH403263A - Vorrichtung zum verschiebbaren Tragen und Führen von Senkrechtlamellen von Sonnenstoren - Google Patents
Vorrichtung zum verschiebbaren Tragen und Führen von Senkrechtlamellen von SonnenstorenInfo
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- CH403263A CH403263A CH975063A CH975063A CH403263A CH 403263 A CH403263 A CH 403263A CH 975063 A CH975063 A CH 975063A CH 975063 A CH975063 A CH 975063A CH 403263 A CH403263 A CH 403263A
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/24—Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
- E06B9/26—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
- E06B9/36—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with vertical lamellae ; Supporting rails therefor
- E06B9/362—Travellers; Lamellae suspension stems
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Description
Vorrichtung zum verschiebbaren Tragen und Führen von Senkrechtlamellen von Sonnenstoren Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrich tung zum verschiebbaren Tragen und Führen der einzelnen, sich in lotrechter Richtung erstreckenden, in waagerechter Ebene schwenkbaren Lamellen von Sonnenstoren, bei welchen mit dem geführten Ende der einzelnen Lamellen verbundene Tragstangen an Traggleitern angreifen, die in einer stranggepressten, einen Längsschlitz aufweisenden Hohlschiene mittels zweier in den Schlitz reichender Gleitwangen an zwei den Schlitz begrenzenden Flanschen der Schiene auf liegen und geführt sind, wobei jeder Flansch eine Wulst als Auflagestelle für die Gleiter aufweist.
Beim Verschwenken der einzelnen sich in lot rechter Richtung erstreckenden Lamellen von Son- nenstoren zur Regelung des Lichteinfalls wird auf die die Lamellen tragenden und führenden Traggleiter ein Drehmoment ausgeübt, wodurch die Gleiter das Bestreben haben, in dem Längsschlitz der Hohlschie ne sich gegenüber der gewollten Laufrichtung zu ver drehen, wobei sie an den Flanschen der Hohlschiene anlaufen und eine Bremswirkung verursachen.
Um das Verdrehen der Traggleiter auf ein Min- destmass zu verringern, sind Gleiter bekannt, deren durch den Schlitz geführtes Mittelteil eine grosse Längsausdehnung besitzt, wobei die den Schlitz be grenzenden Flanschen der Hohlschiene als Führung dienen.
Nun ist es bei stranggepressten Hohlschienen praktisch nicht möglich, dem Schlitz bei kleinsten Masstoleranzen eine bestimmte Weite zu geben, weil die dünnen Schenkel solcher Hohlschienen seitlichen Kräften nur einen geringen Widerstand entgegenset zen können und sich bei der Verarbeitung und beim Transport verbiegen. Diese möglichen Ungenauigkei ten erfordern eine entsprechende Schlitzweite, damit die Traggleiter beim Verschieben im Schlitz nicht klemmen. Dadurch ist aber wiederum ein Schieflau- fen der Traggleiter trotz ihrer Länge möglich.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausführung ist darin zu sehen, dass bei grosser Längsausdehnung der Traggleiter die einzelnen Lamellen nur auf den der Länge des Mittelteiles entsprechenden Abstand zusammengeschoben werden können, wodurch sich das Einbaumass des Sonnenstores erheblich ver- grössert.
Die Erfindung bezweckt, die geschilderten Mängel zu beheben. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die auf der einen Wulst aufliegende Gleitwange eine die Wulst beidseitig übergreifende Nut aufweist und eine grössere Län genausdehnung besitzt als der die Tragstange aufneh mende Mittelteil, während die andere Gleitwange auf der anderen Wulst frei aufliegt und eine Längsaus dehnung besitzt, die gleich oder kleiner ist als der die Tragstange aufnehmende Mittelteil, und dass die Gleiter abwechselnd widergleich in der Schiene ange ordnet sind. Nachfolgend werden anhand der Zeich nung zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsge genstandes beschrieben.
Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch die Hohlschiene mit darin eingehängten Gleitern, Fig. 2 den Schnitt in Richtung II-H der Fig. 1, Fig. 3 den Schnitt durch eine Hohlschiene mit zwei übereinander angeordneten Paaren von Flan schen mit darin eingehängten Gleitern, Fig.3a den Schnitt in Richtung der Linie IIIa-IIIa der Fig. 3, und Fig. 4 den Schnitt in Richtung der Linie IV-IV der Fig. 3 mit Teilschnitt IVa-IVa.
Beim ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und Fig. 2 ist die aus Leichtmetall oder Kunststoff strang- gepresste Hohlschiene 1 von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt mit einen Schlitz 2 frei las senden waagerechten Flanschen 1a versehen, wobei jeder Flansch la eine sich in den Hohlraum der Schiene 1 erstreckende Wulst 1b aufweist. Der Traggleiter 3 besitzt einen Mittelteil 3a, der durch den Schlitz 2 mit ausreichendem Spiel hindurch reicht und an den die Tragstange 4 für die zu tragen den und zu führenden Lamellen gelagert ist.
Der Mit telteil 3a des Traggleiters 3 weist eine Gleitwange 3b auf, in die eine Nut 3c eingearbeitet ist, mit der sie die eine Wulst 1b beidseitig übergreift. Die Längs ausdehnung der Gleitwange 3b ist grösser als dieje nige des Mittelteiles 3a, wie aus Fig.2 ersichtlich. Zur seitlichen Führung des Gleiters 3 sind an den Enden der Nut 3c walzenförmige Vorsprünge 3d vor gesehen. Gleichartige an den Enden der Nut 3c am Nutengrund vorgesehene walzenartige Vorsprünge 3e dienen als Auflager für die Gleiter 3.
Die andere mit dem Mittelteil 3a verbundene Gleitwange 3f besitzt eine Längsausdehnung, die kleiner ist als der Mittel teil 3a und liegt auf der Wulst 1b frei auf. Auf diese Weise erhält der Traggleiter 3 eine Dreipunktaufla- gerung, ist also statisch bestimmt auf den beiden Wülsten 1b gelagert, wobei diese Ausbildung die Möglichkeit gibt, die Gleiter abwechselnd widergleich in der Schiene 1 anzuordnen.
Wie aus Fig. 2 ersicht lich, können damit die Mittelteile 3a beim Zusam menschieben des Stores dicht aneinander liegen. Das Einbaumass des Stores wird also ausschliesslich von der Grössenausdehnung des Mittelteils 3a, unabhän gig von der Länge des Traggleiters 3, bestimmt.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig.3 und 4 sind die Traggleiter 3 in der gleichen Weise wie nach dem ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet. Gleiche Bezugszahlen beziehen sich auf gleiche Teile. Abweichend von dem ersten Ausführungsbei spiel besitzt die Führungsschiene 5 zwei übereinander angeordnete Paare von Flanschen la mit entspre chenden Führungswülsten 1b. Damit ermöglicht wird, dass die Tragstange 4 der oberen Reihe der Tragglei ter 3 ohne zusätzlichen Platzbedarf an den Gleitern 3 der unteren Reihe vorbeigeführt werden kann, ist die Längsausdehnung der die Wulst 1b übergreifenden Gleitwange 3b so gross gewählt,
dass zwischen den aneinandergeschobenen Gleitern 3 ein Zwischenraum 6 vorhanden ist, durch den die Tragstange 4 der oberen Gleiterreihe hindurchgeführt werden kann. Der Durchmesser der Tragstange 4 bestimmt also den Abstand der Mittelteile 3a in der unteren Glei- terreihe.
Wie aus der Zeichnung ferner hervorgeht, liegt die Tragstange 4 drehbar mittels eines Nietkopfes 4a auf dem Mittelteil 3a auf. Am Nietkopf 4a sind in Gegenüberstellung zwei nasenartige Vorsprünge 4b angebracht, die in entsprechende Vertiefungen 3g des Mittelteiles 3a einrasten, um die Lamellen in einer bestimmten Stellung, z. B. in der Schliesstellung, zu halten. Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann auch mit Vorteil bei durchgehenden Storm benutzt wer den, die sich beim Zusammenschieben gegenüber der Verschiebeeinrichtung verdrehen bzw. sich in Falten legen. Die Lamellen oder Storen können entweder nur am oberen Ende oder am oberen und unteren Ende von Traggleitern geführt sein.
Auch ist es möglich, dass sich die zusammengeschobenen Gleiter nur an einzelnen Punkten berühren.
Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht einer seits eine gute Führung der Traggleiter unabhängig von etwaigen Massungenauigkeiten des Schlitzes der Hohlschiene, wobei andererseits das Einbaumass des Sonnenstores auf das geringstmögliche Mass verrin gert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum verschiebbaren Tragen und Führen der einzelnen, sich in lotrechter Richtung er streckenden, in waagerechter Ebene schwenkbaren Lamellen von Sonnenstaren, bei welcher mit dem ge führten Ende der einzelnen Lamellen verbundene Tragstangen an Traggleitern angreifen, die in einer stranggepressten, einen Längsschlitz aufweisenden Hohlschiene mittels zweier in den Schlitz reichender Gleitwangen an zwei den Schlitz begrenzenden Flan schen der Schiene aufliegen und geführt sind, wobei jeder Flansch eine Wulst als Auflagestelle für die Gleiter aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der einen Wulst (1b) aufliegende Gleitwange (3b) eine die Wulst (1b)beidseitig übergreifende Nut (3c) aufweist und eine grössere Längsausdehnung besitzt als der die Tragstange (4) aufnehmende Mittelteil (3a), während die andere Gleitwange (3f) auf der an deren Wulst (1b) frei aufliegt und eine Längsausdeh nung besitzt, die gleich oder kleiner ist als der die Tragstange (4) aufnehmende Mittelteil (3a), und dass die Gleiter (3) abwechselnd widergleich in der Schie ne (1) angeordnet sind. UNTERANSPRt7CHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, für eine mit zwei übereinander angeordneten Paaren von Flan schen versehene Führungsschiene, dadurch gekenn zeichnet, dass die Längsausdehnung der die eine Wulst (1b) übergreifenden Gleitwange (3b) so bemes sen ist, dass zwischen je zwei Mittelteilen (3a) der widergleich in der unteren Führungsbahn aneinander gereihten Gleiter (3) ein Zwischenraum (6) für die Hindurchführung der Tragstangen (4) der in der oberen Führungsbahn widergleich aneinander gereih- ten Gleiter (3) entsteht. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der die eine Wulst (1b) übergreifenden Nut (3c) an den Enden walzenförmige Vorsprünge (3e bzw. 3d) als Auflage und als seitliche Führung für die Traggleiter (3) vorgesehen sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstangen (4) in den Gleitern (3) drehbar gela gert sind und ihre Köpfe<I>(4a)</I> mit Erhebungen<I>(4b)</I> bzw. Vertiefungen versehen sind, die in Vertiefungen (3g) bzw. Erhöhungen der Mittelteile (3a) der Trag- gleiter (3) in bestimmten Schwenkstellungen der La mellen einrasten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0047643 | 1962-08-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH403263A true CH403263A (de) | 1965-11-30 |
Family
ID=7224641
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH975063A CH403263A (de) | 1962-08-31 | 1963-08-07 | Vorrichtung zum verschiebbaren Tragen und Führen von Senkrechtlamellen von Sonnenstoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH403263A (de) |
-
1963
- 1963-08-07 CH CH975063A patent/CH403263A/de unknown
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