CH400474A - Lösbare Stossverbindung der Zeltbahnen an einem vorgespannt verwendeten Zelt - Google Patents

Lösbare Stossverbindung der Zeltbahnen an einem vorgespannt verwendeten Zelt

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CH400474A
CH400474A CH927061A CH927061A CH400474A CH 400474 A CH400474 A CH 400474A CH 927061 A CH927061 A CH 927061A CH 927061 A CH927061 A CH 927061A CH 400474 A CH400474 A CH 400474A
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CH
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tent
butt joint
sheets
tensioned
detachable
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CH927061A
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Stromeyer Peter
Otto Frei Ing Dr
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Stromeyer & Co Gmbh L
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/32Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description


  Lösbare Stossverbindung der     Zeltbahnen    an einem vorgespannt verwendeten Zelt    Die Erfindung ist für eine solche Zelthaut eines  vorgespannt verwendeten Zeltes und ausserdem für  solche ganz oder teilweise durch pneumatischen  Überdruck sich tragende, und formende oder sich  versteifende     und/oder    mechanisch     vorgespannte     Zeltbauten bestimmt, bei denen die Zelthaut, weil  beispielsweise ihre Ausmasse und ihr Gewicht     ver-          hältnismässig    gross sind, aus einzelnen Zeltbahnen  am jeweiligen Standort     montierbar    und hier auch  wieder in diese Zeltbahnen zerlegbar sein muss.

   Die  Erfindung betrifft eine lösbare Stossverbindung,  durch die benachbarte Zeltbahnen lückenlos zusam  mengefügt werden können.  



  Es ist bereits angeregt worden, Reissverschlüsse  oder Gleitverschlüsse zu verwenden, und zwar derart,  dass diese zum lösbaren Zusammenfügen von Flä  chenstücken der Zelthaut in Form von Zeltbahnen  an deren Rändern angebracht werden.  



  Bei diesen Vorschlägen mag bedacht worden  sein, dass nur besonders kräftige Ausführungsfor  men der Reiss- und Gleitverschlüsse ausreichen kön  nen, um die     Vorspannkräfte    und die Windlast von  Zeltbahn zu Zeltbahn zu übertragen und jegliches  Versagen auszuschliessen, insbesondere also das  Aushaken einzelner Glieder-Paare irgendwo inmitten  der langen Gliederreihen des Verschlusses und  die dann     augenblicks    weitergreifende     Zerstörung.    Es  findet sich in diesen Vorschlägen aber nicht berück  sichtigt, dass solche kräftigen Verschlussleisten wie  versteifende Konstruktionsteile wirken, welche die  natürlichen     Krümmungsformen    der     vorgespannten,     d. h.

       membranartig    gespannten Zelthaut verbilden,       Fältelung    erscheinen lassen und die sogenannte     Mem-          brantragwirkung    der Zelthaut höchst     ungünstig    beein  flussen.  



  Im Gegensatz zu diesen bekannten Vorschlägen  ist die Erfindung darauf gerichtet, nirgends in der    vorgespannten Zelthaut sprunghafte     Unterschiede        in     der Spannung     aufkommen    zu     lassen.    Ein -Schaubild  des gesamten Sprungfeldes     soll    demnach nur mit  dem Ort stetig veränderliche Spannungsgrade oder  unveränderliche Spannungsgrade und bei alledem nur  solche Feldlinien zeigen, die ohne scharfe Richtungs  knicke verlaufen.  



  Um unter Berücksichtigung dieses Grundsatzes  nun doch die Reissverschlüsse     bzw:    Gleitverschlüsse  anwenden zu können, vor allem die üblichen; mässig  kräftigen und somit billigen Ausführungsformen der  selben, sind gemäss der Erfindung     zusätzlich    beson  dere     Kraftübertragungselemente    vorgesehen.  



  Die Erfindung betrifft demnach     eine    lösbare       Stossverbindung    von Zeltbahnen an einem vorge  spannt verwendeten Zelt mit mechanisch     und/oder.     pneumatisch vorgespannter Zelthaut und Verwen  dung von Reissverschlüssen, Gleitverschlüssen oder  Verschlussarten, die eine oder mehrere     Knopf-,     Druckknopf-; Knebel- oder Hakenreihen besitzen,  wobei die     lösbare    Stossverbindung gekennzeichnet ist  durch in Abständen angeordnete, den     Verschluss     bzw. seine Längsrichtung kreuzende lösbare Elemente  zur Kraftübertragung zwischen den zusammenge  fügten Zeltbahnen der Zelthaut.  



  In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele  der Erfindung schematisch und auf das Wesentliche  beschränkt dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 eine Draufsicht auf ein (abgebrochen ge  zeichnetes) Stück der lösbaren Stossverbindung in  einem vorgespannten Zeltdach, und zwar im fertig  montierten Zustand ;       Fig.    2 einen Querschnitt (gemäss     strichpunktierter     Linie     A-B)    durch das gleiche     Ausführungsbeispiel,     und zwar, abgesehen von dem grösseren     Zeichnungs-          masstab,    passend zu     Fig.    1 ;

             Fig.    3 einen Querschnitt (gemäss strichpunktierter  Linie     C-D)    durch das gleiche     Ausführungsbeispiel,     und zwar, abgesehen von dem grösseren     Zeichnungs-          masstab,        passend    zu     Fig.    1 ;       Fig.    4 eine Draufsicht auf ein anderes Aus  führungsbeispiel,     wiederum    auf ein (abgebrochen ge  zeichnetes) Stück der lösbaren     Stossverbindung    in  einem vorgespannten Zeltdach, und zwar im fertig  montierten Zustande ;

         Fig.    5 einen Querschnitt     (gemäss    strichpunktier  ter Linie     A-B)    durch das Ausführungsbeispiel nach       Fig.    4 in grösserem     Zeichnungsmasstab    dargestellt;       Fig.    6 eine Draufsicht auf ein drittes Ausfüh  rungsbeispiel, wiederum auf ein (abgebrochen ge  zeichnetes) Stück der lösbaren     Stossverbindung        in     einem vorgespannten Zeltdach, und zwar in fertig  montiertem Zustande ;

         Fig.    7 einen Querschnitt (gemäss strichpunktierter  Linie     A-B)    durch das     Ausführungsbeispiel    nach       Fig.    6, in grösseren     Zeichnungsmasstab    dargestellt.  



  In der     Fig.    1 ist mit 1 das eine Flächenstück und  mit 2 ein anderes, nämlich das     benachbarte    Flächen  stück der in üblicher Weise aus wasserdichtem Zelt  tuch bestehenden Dachhaut angedeutet, d. h. abge  brochen gezeichnet. Die Dachhaut kann aus mehreren  voneinander lösbaren Zeltbahnen bestehen ; und jede  Zeltbahn kann     wiederum    aus mehreren Zeltstoff  stücken gebildet sein,     die    dann     allerdings        miteinander     fest vernäht oder     sonstwie        fix    verbunden sind.

   Auf  bzw. an die Kante der Zeltbahn 1 ist mittels fester  Nähte die eine Verschlussleiste 3' gesetzt und auf  bzw. an die Kante der Zeltbahn 2 die andere, also  die zugehörige Verschlussleiste 3" eines genügend  starken, aber durchaus     handelsüblichen        Reissver-          schlusses.    Dieser Reissverschluss 3', 3" ist in der  Zeichnung schematisch dargestellt ;

   seine vielen klei  nen     hakenähnlichen        Glieder    sind     lediglich    in einer  senkrechten     Strichelung    angedeutet, und den bzw. die       klammerartigen    Schieber des     Reissverschlusses    möge  man sich ausserhalb des Ausschnittes vorstellen, auf  den sich die     Fig.    1     beschränkt.    Mit 4 sind die     Kraft-          übertragungselemente    bezeichnet, welche     mechanisch     hoch belastbar sind und die Zeltbahn 1 mit der Zelt  bahn 2     kraftschlüssig    verbinden,

   sofern das Ganze  fertig     montiert    ist, d. h. unter     Vorspannung    steht. Die  Elemente 4 überqueren, wie     Fig.    1 zeigt, den     Reiss-          verschluss    3', 3". Sie entlasten diesen von den  statischen und dynamischen Kräften.     Mit    5' sind die  auf der Zeltbahn 1 aufgesteppten Verstärkungsadern  und     mit    5"     die    auf der Zeltbahn 2     aufgesteppten     Verstärkungsadern bezeichnet.

   Im vorliegenden Aus  führungsbeispiele sind sie aus besonders belastungs  fähigem und haltbarem     textilem    Werkstoff zuge  schnitten und gegebenenfalls noch durch Gurtband  Besatz oder durch     Seil-Besatz    verstärkt. Der     ketten-          linienartige    Verlauf     dieser    Verstärkungsadern 5' und  5", der über den grössten Teil des Abstandes. benach  barter     Kraftübertragungs-Elemente    4 hinweg sichtbar  ist, soll nun aber weniger durch den Zuschnitt und  das     Aussteppen,    als vielmehr erst unter dem     Einfluss       der     Vorspannung    bewirkt sein.

   Obwohl die mittleren  Abschnitte der Adern 5' und 5" nicht am äussersten  Rande der Zeltbahnen 1 bzw. 2 angebracht sind,  lassen sie sich, und zwar ihrer Funktion nach, doch  recht gut mit den bekannten Fangseilen von gespann  ten Seilnetzen vergleichen : Auch diese     VerstäTkungs-          adern    5' und 5"   fangen   die     Feldlinien,    und zwar  die der inneren Randbezirke der Zeltbahn 1 bzw. 2  ein und führen sie den     Kraftübertragungs-Elementen     4 gebündelt zu.

   Die äusseren Randbezirke der Zelt  bahn 1, die zwischen den Verstärkungsadern 5' und  der     Reissverschlussleiste    3' liegen, und ebenso die  äusseren Randbezirke der Zeltbahn 2, welche sich  zwischen den Verstärkungsadern 5" und der     Reiss-          verschlussleiste    3" erstrecken, können zweckmässig  aus einer dehnfähigeren oder/und schwächeren  Textilware oder dergleichen als der sonstige Teil  der Zeltbahn 1 bzw. 2 bestehen oder ganz oder teil  weise aus einem besonderen elastischen Werkstoff  gefertigt sein.  



  Der Querschnitt nach Linie     A-B,    welchen die     Fig.     2 wiedergibt, lässt     insbesondere    die in diesem Beispiel  vorliegende Ausführung und     Anbringung    der lösbaren       Kraftübertragungs-Elemente    4 erkennen. Diese Ele  mente 4 sind als sog.     Schäkel,    und zwar als     ver-          schraubbare        Schäkel    ausgeführt, wie solche z. B. als  Verbindungsglieder     für    Ketten - aus Stahl, Bronze  oder Leichtmetall und gegebenenfalls verzinkt, ver  chromt oder vernickelt angefertigt -, bekannt und  gebräuchlich sind.

   Bezüglich der     Bezugszeichen    ent  spricht die     Fig.    2 der vorangehenden Figur. Mit 6'  und 6" sind überdies die metallischen Fassungen der  in den Zeltbahnen 1 und 2 befindlichen     Schäkellö-          cher    bezeichnet. Bei 7 sind     elastisch        kompressible,     aus     wetterfestem    Schaumstoff bestehende Abdichtun  gen für die     Schäkellöcher    angedeutet.

   Diese Teile 7  können sich erübrigen, wenn die lösbare     Stossverbin-          dung    mitsamt den     Schäkellöchern    über seine ganze  Länge und Breite hinweg oder zumindest im Bereiche  der Elemente 4 zusätzlich     mit    (nicht eingezeichneten)       klappenartig    oder dergleichen aufgesetzten     Abdeck-          streifen    gegen den Regen versehen ist, die aus Zelt  tuch bestehen und mit     Knöpfmitteln    geschlossen sein  können.  



  Die     Fig.    3, welche den Querschnitt nach Linie       C-D    wiedergibt, ist ohne weiteres verständlich,     zumal     keine anderen Bezugszeichen benutzt sind als in den  vorangegangenen Figuren.  



  In der     Fig.    4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel  der hier zu beschreibenden lösbaren Stossverbindung  dargestellt. Hier besitzt die Zeltbahn 1 keine be  sonderen Verstärkungsadern ; diese sind     vielmehr     eingespart und ihre Aufgabe ist der starken und  haltbaren, flexiblen Verschlussleiste 3' des     Reissver-          schlusses    auferlegt. Hierbei krümmen sich die durch  die     Kraftübertragungs-Elemente    4 bewirkten Ab  schnitte der aus starkem Bandmaterial bestehenden       Verschlussleiste    3' - und damit auch die Abschnitte  der     zugehörigen    Verschlussleiste 3" - zu den ge  zeichneten     kettenlinienartigen    Kurven.

   Die Ver-           schlussleiste    3' ist also zu einem   Fangseil   für  die aus der Zeltbahn 1 kommenden     Vorspannkräfte,     Windlasten usw. geworden. Die Zeltbahn 2 dagegen  besitzt bei der gezeichneten Stossverbindung die  besondere Verstärkungsader 5. Bei einer rechtecki  gen Zeltbahn wird man     zweckmässig,    der Austausch  barkeit solcher Zeltbahnen wegen, an zwei     anein-          anderstossenden        Rechteckseiten    für die     Stossvorbin-          dung    das Komplement ohne Verstärkungsader 5  anordnen, während an der dritten und vierten Recht  eckseite dann das Komplement mit Verstärkungsader  5 angebracht ist.

   Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.     4 weicht auch noch insofern von dem vorangehenden  Ausführungsbeispiel ab, als die     Kraftübertragungs-          Elemente    4 nicht als metallene     Schäkel,        sondern    als       Gurte-Verschnallung    ausgeführt sind. Diese     Ver-          schnallung    4 ist unterhalb der Zelthaut, d. h. auf der  Innenseite des Zeltes, angebracht.

   Der eine der bei  den kurzen     Schnallgurte    oder     -riemen,    aus denen  jedes Element 4 besteht, ist an der Zeltbahn 1 befe  stigt, die hier durch den aufgesteppten Flecken 8'  aus festem Zelttuch, Gurtband oder dergleichen ver  stärkt ist. Dementsprechend ist der andere Schnall  gurt oder     -riernen    an der durch den Flecken 8" ver  stärkten Zeltbahn 2 angebracht. Die     Schnallgurte     oder     -riemen    4 müssen stark genug ausgeführt und  ausreichend befestigt sein, um die in dem Zeltdach  bzw. Zeltbau auftretenden Kräfte aufnehmen und  weiterleiten zu können.

   Anderseits können     die        äusse-          ren    Randbezirke - in der     Fig.    4 sind dies die  zwischen der Verschlussleiste 3" und der Verstär  kungsader 5 gelegenen Bezirke - zweckmässig aus  einer dehnfähigeren oder/und schwächeren Textilware  oder dergleichen als der sonstige Teil der Zeltbahnen  1 bzw. 2 bestehen oder aus einem besonders elasti  schen     Werkstoff    gefertigt sein.  



  Die     Fig.    5, welche in etwas grösserem     Zeich-          nungsmasstabe    den Querschnitt nach Linie     A-B    für  das eben geschilderte Ausführungsbeispiel der     Fig.    4  wiedergibt, ist ohne weiteres verständlich. Das an  der Zeltbahn 1 mitsamt dem Flecken 8' angebrachte  kurze Schnallengurtband ist mit 9' bezeichnet. Der  komplementäre kurze Schnallengurt, welcher an der  durch den Flecken 8" verstärkten Zeltbahn 2 ange  bracht ist, trägt die Bezeichnung 9". Der Schnallen  gurt 9' bildet also zusammen mit dem zugehörigen  Schnallengurt 9" ein Kraftübertrag     ungselement    4.

         Ansonst    sind in der     Fig.    5 keine anderen Bezugszei  chen     benutzt    als in der vorangehenden     Figur.    Die  Verstärkungsader 5 ist hier unter     Verwendung    eines  Hanfseiles gefertigt. Der verwendete Reissverschluss  kann übrigens in bekannter Weise mit einer Dich  tungsanlage ausgestattet sein, gegebenenfalls mit einer  solchen, die auch gegen pneumatischen     Überdruck          abzudichten    vermag.  



  In den folgenden Figuren ist ein drittes Ausfüh  rungsbeispiel dargestellt. Es unterscheidet sich, wie  aus     Fig.    6 ersichtlich ist, von den vorangehenden  beiden Ausführungsbeispielen insbesondere dadurch,  dass an Stelle des Reiss- bzw. Gleitverschlusses eine    Reihung einzelner, in gleichmässigem Abstand sit  zender Knebelverschlüsse 10 vorliegt, womit die an  der Zeltbahn 1 bei 11 wasserdicht angenähte Klap  perleiste 12 aus wasserdichtem Zelttuch an der Zelt  bahn 2 geschlossen zu werden vermag. Mit 4 sind  wiederum die     Kraftübertragungs-Elemente    bezeichnet.  



  Die     Fig.    7, welche in etwas     grösserem        Zeich-          nungsmasstabe    den Querschnitt nach Linie     A-B    für  dieses dritte Ausführungsbeispiel der     Fig.    6 wieder  gibt, ist ohne weiteres     verständlich,    da nur die schon  früher gebrauchten     Bezugszeichen    verwendet sind.  Diese     Fig.    7 lässt erkennen, dass als lösbare     Kraft-          übertragungs-Elemente    4     verschraubbare        Schäkel    aus       Metall    vorgesehen sind.

   Als flexible Verstärkungs  adern dienen flexible Hanfseile 5' und 5", indem  ersteres     als    Randseil an der Zeltbahn 1 und das  zweite als Randseil an der Zeltbahn 2 eingenäht ist.  



  Die     Kraftübertragungselemente    sind, wie be  schrieben, mechanisch hoch belastbar, führen in  ausreichender Zahl von Zeltbahn zu Zeltbahn, und       greifen    in passenden Abständen über die Reissver  schluss- oder     Gleitverschlussleisten    quer zu deren  Längsrichtung, wodurch die Leisten von den     Vor-          spannungs-    und Windkräften frei sind.

   Für den über  diese Elemente geführten Kräftefluss sind in den  Randbezirken der Zeltbahnen     flexible    Verstärkun  gen der Zelthaut vorgesehen, die so     gewaltet    und  angeordnet sind, dass sie - gleich Adern für den aus  dem Randbezirk kommenden     Feldlinienfluss    - die  Feldlinien knickfrei     bündeln    und auf die     Kraftüber-          tragungs-Elemente    hinleiten. Anstelle der Reiss- oder  Gleitverschlüsse kann auch eine Verschlussart ver  wendet werden, die auf der Reihung einer grossen  Zahl einzelner Knöpfe, Knebel oder Haken     mitsamt     den zugehörigen einzelnen     Knopflöchern,    Knebel  schlitzen oder Ösen beruht.

   Somit     umfasst    die hier       beschriebene    lösbare     Stossverbindung,        ausser    der  Zelthaut, im allgemeinen drei Arten von Bestandtei  len, nämlich einen     langgestreckten        Verschluss,    eine  Anzahl diesen     Verschluss    überquerender oder sonst  wie kreuzender     Kraftübertragungselemente    und     die     Kräfte sammelnden bzw.     verteilenden    Verstärkungen  an der Zelthaut.

   Bei erfindungsgemässer Anordnung  der     Kraftübertragungselemente!hatder        Reissverschluss,          Gleitverschluss    oder sonstige Verschluss kaum noch  eine statische Bedeutung ; er hat nur noch das lücken  lose,     gegebenenfalls    auch gegen Regenwasser oder  gegen pneumatischen Druck abdichtende     Abschlies-          sen    zu besorgen. Die kreuzenden Elemente und die  flexiblen Verstärkungen müssen zur     Kräfte-Übertra-          gung    ausreichen und erstere zudem zum bequemen  Lösen bzw. Öffnen ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lösbare Stossverbindung der Zeltbahnen an einem vorgespannt verwendeten Zelt mit mechanisch und/oder pneumatisch vorgespannter Zelthaut und Verwendung von Reissverschlüssen, Gleitverschlüssen oder Verschlussarten, die eine oder mehrere Knopf-, Druckknopf-, Knebel- oder Hakenreihen besitzen, gekennzeichnet durch in Abständen angeordnete, den Verschluss bzw. seine Längsrichtung kreuzende lös bare Elemente zur Kraftübertragung (4) zwischen den zusammengefügten Zeltbahnen (1, 2) der Zelt haut. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Lösbare Stossverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb aller oder eines Teils der Randbezirke der Zeltbahnen (1, 2) flexible Verstärkungsadern (5', 5" bzw. 5) ange bracht sind, die zu den Elementen zur Kraftübertra- gung (4) führen. 2. Lösbare Stossverbindung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von lös baren, insbesondere verschraubbaren Schäkeln als Element zur Kraftübertragung (4).
CH927061A 1960-08-12 1961-08-08 Lösbare Stossverbindung der Zeltbahnen an einem vorgespannt verwendeten Zelt CH400474A (de)

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DE1184468B (de) 1964-12-31

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