CH397992A - Beschlag für Schwenkklappen an Möbeln - Google Patents

Beschlag für Schwenkklappen an Möbeln

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CH397992A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
flap
fitting
furniture
pivoting
swivel
Prior art date
Application number
CH305162A
Other languages
English (en)
Inventor
Walder Emil
Original Assignee
Egli Wilhelm
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C1/00Ladders in general
    • E06C1/005Ladders in use as furniture or ladders in relation to furniture, e.g. in cupboards
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables
    • A47B1/04Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B2220/00General furniture construction, e.g. fittings
    • A47B2220/05Furniture provided with a ladder

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description


  Beschlag für     Schwenkklappen    an Möbeln    Es ist oft erwünscht an Schreibtischen, Zeichen  tischen     un        dergl.    Möbeln eine zusätzliche Arbeits  fläche anzubringen, die, wenn ausser Gebrauch weg  genommen oder ausgeschwenkt werden kann, um den  vom betreffenden Möbel beanspruchten Raum an die  jeweils benutzte Oberfläche anzupassen und im allge  meinen so klein wie möglich zu halten. Vorzugsweise  wird dieses Ziel durch das Anbringen von ausschwenk  baren Klappen erreicht, und eine Anzahl von Kon  struktionen, die verschiedene kinematische Anordnun  gen benutzen, ist wohl bekannt.

   Was mit diesen Kon  struktionen angestrebt wird, ist u. a. eine einfache  Bedienung und Verhütung von Klemmerscheinungen,  wenn das Gerät misshandelt wird, ferner Starrheit und  selbstsperrende, positive Abstützung der zusätzlichen  Arbeitsfläche in der Arbeitslage sowie ein geringer       Platzbedarf    und ansprechende äussere Form im aus  geschwenkten Zustand und natürlich     geringe    Her  stellungskosten.  



  Die vorliegende Erfindung versucht alle die     obge-          nannten    Nachteile zu umgehen, die wenigstens teil  weise in den bisher bekannten Ausführungen vor  kommen und ermöglicht es, die Konstruktion des  Beschlages, welcher die Schwenkklappe betätigt,  kräftig und zugleich billig zu gestalten.  



  Der     erfindungsgemässe    Beschlag für Schwenk  klappen an Möbeln ist gekennzeichnet durch min  destens ein Schwenkelement, welches     einerends    zum  schwenkbaren Verbinden mit dem Möbel und     an-          dernends    zum schwenkbaren Verbinden mit der  Schwenkklappe vorgesehen ist, sowie durch mindestens  ein zum Eingreifen in das Möbel und zum Befestigen  an der Schwenkklappe bestimmtes Halteorgan, welches  dazu dient, den Beschlag in seiner Arbeitsstellung  festzuhalten, das Ganze derart dass das Auf- und       Abklappen    praktisch ausschliesslich aus der Kombi-         nation    von Drehbewegungen zwischen Schwenkklappe  und Schwenkelement besteht.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des wird anschliessend anhand von Figuren erläutert.  Es zeigt:       Fig.    1 einen Beschlag mit der Schwenkklappe in  Arbeitslage;       Fig.    2 den gleichen     Beschlag    mit der Klappe in  der zurückgeschwenkten Lage;       Fig.    3 in perspektivischer Darstellung den oberen  Teil des Beschlages in Arbeitslage.  



  An einer Rückwand 2 einer     Hauptarbeitsfläche     1 eines Schreibtisches ist ein Beschlag befestigt. Ein  feststehender Teil 3 des Beschlages ist mit einer  Anzahl Schrauben 4 am Schreibtisch angeschraubt.  Ein Schwingarm 5 ist mittels     eines    Drehstiftes 6  drehbeweglich am Schreibtisch gelagert und durch eine  Zugfeder 7 belastet.  



  Der obere Teil des Beschlages 8 ist über einen  Drehstift 9 am Schwingarm 5 drehbeweglich befestigt.  Er ist mit einem Anschlag 10 versehen, dem ein Teil  11 des Schwingarmes 5 entspricht. Dieser obere Teil  des Beschlages ist mit einem Anschlagelement 12  versehen, das in einen Ausschnitt in einer am Schreib  tisch befestigten Anschlagplatte 13 passt und an der  Kante 14 dieser Platte anliegt.  



  Eine Klappe 15 ist mit dem oberen Teil des  Beschlages 8 über einen Passtift 16 mittels Schrauben  17 fest verbunden.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, erzeugt das Eigenge  wicht der Klappe 15 um den Drehstift 9 ein Dreh  moment, welches den Anschlag 10 gegen den Teil 11  des Schwingarmes 5 presst und jede weitere relative  Drehbewegung zwischen der Schwenkklappe 15 und  dem Schwingarm 5 verhindert. Das gleiche Gewicht  erzeugt auch ein Drehmoment um den Drehstift 6,  welches versucht, den Schwingarm 5 im Gegenuhr-           zeigersinn    zu drehen und welches deshalb das An  schlagelement 12 fest gegen die Anschlagkante 14  presst. Die Klappe 15 ist also in ihrer Arbeitsstellung  unbeweglich eingebaut und jede zusätzliche Belastung  vergrössert nur den Druck an den beiden     Anschlägen     10 und 12 ohne indessen irgend eine Bewegung her  vorzurufen.  



  Zum     Zurückschwenken    in die     Nichtgebrauchslage     wird die Schwenkklappe 15 an ihrem freien Ende  angehoben, d. h. im Uhrzeigersinn geschwenkt. Diese  Schwenkung hebt den Anschlag 10 ab und verursacht  je nach Bemessung der Teile allfällig eine anfängliche  Drehung des Schwingarms 5 im Uhrzeigersinn, die  durch die Anschlagplatte 13 begrenzt wird und das  Anschlagelement 12 von der Kante 14 abhebt. Aus  dieser Stellung kann, sobald das Spiel zwischen dem  Anschlagelement 12 und der Kante 14 genügend  gross ist, der Schwingarm 5 im     Gegenuhrzeigersinn     geschwenkt werden. Das wird sehr einfach durch einen  leichten Handdruck auf die Klappe 15 erreicht.

   Es  dreht sich dann während der ganzen     Ausschwenk-          bewegung    die Schwenkklappe 15 stetig und immer im  Uhrzeigersinn, so dass ein Verklemmen der Einrich  tung infolge unsachgemässer Behandlung praktisch  unmöglich ist.  



  Wenn sich das Anschlagelement 12 ausserhalb der  Unterkante 19 des Schreibtisches bzw. der Anschlag  platte 13 befindet, wird die Drehung des Schwingarmes  5 fortgesetzt, bis er in der     Abstellage    annähernd  senkrecht nach unten weist, wie aus     Fig.    2 ersichtlich  ist. Die entsprechende Schwenkbewegung bringt die  Schwenkklappe 15 ebenfalls in die senkrechte Lage,  wobei sich der obere Teil des Beschlages 8 in der  ausgeschwenkten Lage nun unten befindet und die  Unterseite 20 der Schwenkklappe 15 aussen liegt,  währenddem deren Arbeitsfläche 21 dem Schreibtisch  zugewendet und dadurch vor Beschädigung geschützt  ist.  



  Der Beschlag kann geometrisch so angeordnet  werden     (Fig.    2), dass die Unterseite 20 der Klappe  15 genau senkrecht steht womit die ganze Einrichtung  in der     abgeklappten    Lage nett und sauber aussieht  und der Beschlag kaum sichtbar ist. Die Klappe 15  kann in dieser Lage z. B. durch eine federbelastete  Kugel 22, die in eine Bohrung 23 in der Schwenkplatte  ein- und ausklinkt, einem Riegel oder ähnlichem fest  gehalten werden. Es ist auch möglich, die Geometrie  der Einrichtung so zu gestalten, dass das Eigen  gewicht der Schwenkklappe 15 in der     abgeklappten     Lage ein Drehmoment im Uhrzeigersinn um die Achse  des Drehstiftes 9 ausübt. In diesem Falle erübrigt  sich eine Sicherung der Schwenkklappe 15 in dieser  Stellung.

   Das letztere kann noch erleichtert werden,  wenn man die Schwenkklappe 15 in der     abgeklappten     Lage über die senkrechte Richtung hinaus dreht, oder  wenn der Schwerpunkt der Schwenkklappe der Ar  beitsfläche 21 näher liegt als der Unterseite 20.  



  Das Ausschwenken der Klappe 15 in ihre Arbeits  lage     (Fig.    1) erfolgt auf die gleiche Weise aber im  umgekehrten Sinn wie der     vorbeschriebene    Abklapp-         vorgang.    Das Aufklappen wird durch die Zugfeder 7  erleichtert, die wenigstens teilweise das vom Eigen  gewicht der Einrichtung erzeugte Drehmoment kom  pensiert.  



       Fig.    3 zeigt als Einzelheit in perspektivischer Dar  stellung den Oberteil 8 des Beschlages und die an  liegenden Teile des Schwenkarmes 5. Um die     Ver-          windungssteifheit    des Beschlages zu erhöhen, sind  in dieser Ausführung zwei parallele Schwenkarme 24,  die mittels zweier Traversen 25 miteinander verbunden  und versteift sind, vorgesehen. Die Schwenkarme 24  können auch über     Diagonalstäbe    miteinander ver  bunden und versteift werden. Der Anschlag 10 besteht  in der gezeigten Ausführung aus einer Rippe, welcher  eine zweite Rippe 26 zugeordnet ist.  



  Die in     Fig.    3 gezeigten Einzelteile sind nach be  kannten Grundsätzen so zu bemessen, dass sie den  ihnen gestellten Ansprüchen und Belastungen ge  wachsen sind, wobei gleichzeitig die der Erfindung  zugrunde liegenden, geometrischen Bedingungen er  füllt werden.  



  Auch ist es in den meisten Fällen sehr erwünscht,  die Schwenkklappe so auszuschwenken, dass ihre Ar  beitsfläche sich an das Möbel anlehnt und deren  Unterseite nach aussen gewendet ist. Dies ist besonders  wichtig bei Schwenkklappen, die an der Rückseite von  Schreibtischen angebracht sind, da bei diesen die  Arbeitsfläche in der     abgeklappten    Lage sehr leicht  von Besuchern, die an der Rückseite des Schreib  tisches sitzen, beschädigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Beschlag für Schwenkklappen an Möbeln, gekenn zeichnet durch mindestens ein Schwenkelement (5), welches einerends zum schwenkbaren Verbinden mit dem Möbel und andernends zum schwenkbaren Ver binden mit der Schwenkklappe (15) vorgesehen ist, sowie gekennzeichnet durch mindestens ein zum Ein greifen in das Möbel und zum Befestigen an der Schwenkklappe (15) bestimmtes Halteorgan (12), welches dazu dient, den Beschlag in seiner Arbeits stellung festzuhalten, das Ganze derart, dass das Auf- und Abklappen praktisch ausschliesslich aus der Kom bination von Drehbewegungen zwischen Schwenk klappe (15) und Schwenkelement (5) besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Beschlag nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in montierter Arbeitsstellung des Beschlages mindestens ein durch das Klappengewicht belasteter, mit der Klappe (15) fest verbundener Anschlag (10) am Schwingarm (5) anliegt, der die relative Drehbewegung zwischen Klappe (15) und Schwingarm (5) verhindert und dass mindestens ein durch das Eigengewicht der Klappe (15) belastetes, mit dieser fest verbundenes Element (12) angeordnet ist, das die Bewegung des Schwingarmes (5) in der Arbeitslage des Beschlages verhindert, das Ganze derart, dass das Abklappen der Klappe (15) aus der Arbeitsstellung aufwärts und mit sich voneinander entfernenden Anschlägen (10, 11) erfolgt. z.
    Beschlag nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet dass der mit der Schwenkklappe fest zu verbindende Teil (8) des Be schlages derart angeordnet ist, dass während des ganzen Ausschwenkvorganges dessen Drehrichtung gleich bleibt. 3. Beschlag nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass bei montierter Schwenkklappe (15) diese in abgeklappter Lage praktisch senkrecht steht. 4. Beschlag nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei montierter Schwenkklappe (15) an einem Möbelstück die Arbeitsseite der Schwenk klappe (15) in der abgeklappten Lage gegen das Möbelstück gewendet ist. 5.
    Beschlag nach Patentanspruch und Unteran- spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (20) der Schwenkklappe (15) das gleiche Oberflächen aussehen aufweist wie die restlichen, an die Unterseite (20) anstossenden Oberflächen des Möbelstückes. 6. Beschlag nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Federn (7) zum Zwecke, bei montiertem Beschlag das durch das Eigengewicht der Ausrüstung während des Schwenkens auf einen Drehzapfen (9) ausgeübte Drehmoment wenigstens teilweise auszugleichen. 7. Beschlag nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel (22, 23), um bei montiertem Beschlag die Schwenkklappe (15) in der abgeklappten Lage zu sichern.
CH305162A 1962-03-14 1962-03-14 Beschlag für Schwenkklappen an Möbeln CH397992A (de)

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