CH397379A - Abschalteinrichtung an selbsttätigen Drehmaschinen - Google Patents

Abschalteinrichtung an selbsttätigen Drehmaschinen

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CH397379A
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CH
Switzerland
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rod
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Application number
CH631662A
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English (en)
Inventor
Spohn Karl
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Index Werke Kg Hahn & Tessky
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
    • B23B13/06Arrangements for switching-off the drive of turning-machines after the stock has been completely machined

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description


  Abschalteinrichtung an selbsttätigen Drehmaschinen    Die Erfindung betrifft eine Abschalteinrichtung  zum Abschalten selbsttätiger Drehmaschinen bei Auf  brauch einer Materialstange bis zu einem Reststück.  



  An selbsttätigen Drehmaschinen ist es bereits  bekannt, Abschalteinrichtungen vorzusehen, die bei  Aufbrauch der Materialstange bis zu einem nicht  verwertbaren Reststück diese abschalten. Hierdurch  wird eine Bearbeitung des letzten unverwertbaren  Materialstückes und damit unnötiger Zeitaufwand  vermieden.  



  Bei einer bekannten Konstruktion wird dies nun  dadurch erreicht, dass nach Abstreifen der Vorschub  zange vom Umfang der Materialstange beim nach  folgenden Rückhub die Vorschubvorrichtung unter  der Einwirkung eines Kraftspeichers einen Überweg  fährt und dabei mit dem Vorschubschlitten auf ein  Schaltorgan auftrifft, das über Hebel auf mechani  schem Wege die Maschine stillegt. Bei dieser Kon  struktion ist der Aufwand an Hebeln und Übertra  gungselementen sehr gross, so dass sich die Maschine  wesentlich verteuert.  



  Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform  einer selbsttätigen Drehmaschine geschieht die Ab  schaltung durch einen als Schaltorgan ausgebildeten,  elektrischen Schalter, der eine Elektrokupplung aus  kuppelt und gleichzeitig eine elektrische Bremse be  tätigt, so dass die Maschine schnell ausser Betrieb  gesetzt ist. Die Abschaltung erfolgt dabei in dem  Moment, wenn das Schaltorgan durch die Vorschub  vorrichtung betätigt wird, wodurch es nicht möglich  ist, den Zeitpunkt der Abschaltung genau einzustel  len, d. h. die Abschaltung der Maschine erst dann  durchzuführen, wenn sich die Spannkurve und Vor  schubkurve in einer ganz bestimmten Lage befinden.  



  Der     Erfindung    liegt nun die Aufgabe zugrunde,  eine Abschalteinrichtung fürselbsttätige Drehmaschi  nen zu schaffen, die in ihrem Aufbau relativ einfach    und billig ist und     mit    deren Hilfe es     unabhängig    von  der Endstellung der Vorschubvorrichtung möglich ist,  den Zeitpunkt der Abschaltung der Maschine genau  -einstellen zu können.  



  Diese Aufgabe wird bei Abschalteinrichtungen  zum Abschalten selbsttätiger eine kurvengesteuerte  Vorschubvorrichtung aufweisender Drehmaschinen,  bei denen sich die Vorschubvorrichtung bei Ruf  brauch der Materialstange bis zu einem Reststück  in eine bestimmte     axiale        Richtung    bewegt und dabei  ein Schaltorgan     betätigt,    gemäss der Erfindung da  durch gelöst, dass durch eine Betätigung des Schalt  organs lediglich das Abschalten der Maschine vor  bereitet wird und das endgültige Abschalten durch  einen Abschalter erfolgt.  



  Bei selbsttätigen Drehmaschinen mit einer Innen  vorschubvorrichtung und einem bis zur Spannzange  reichenden Vorschubrohr, die bei Rufbrauch der  Materialstange bis zu einem Reststück unter der  Wirkung eines     Kraftspeichers    nach rückwärts bewegt  wird, ergibt sich dabei eine günstige Konstruktion der  Abschalteinrichtung, wenn die Vorschubvorrichtung  beim Rückwärtsbewegen das Schaltorgan betätigt,  wodurch die Abschaltung der Maschine vorbereitet  und danach durch einen Abschalter bewirkt wird.  



  Ist dagegen eine Drehmaschine mit einer Aussen  vorschubvorrichtung und einer einschwenkbaren, eine  Nachschubstange aufweisenden Nachschubvorrich  tung versehen, die einen Schwenkarm aufweist, in  dem die Nachschubstange nachschiebbar ist, und bei  Rufbrauch der Materialstange zu einem Reststück in  axialer Richtung vorwärtsbewegt wird, so ergibt sich  eine zweckmässige Konstruktion der     Abschalteinrich-          tung,        wenn    die     Nachschubstange    bei Ankunft in einer  vorderen, gegebenenfalls einstellbaren Stellung, einen       Vorbereitungsschalter    betätigt, so dass erst nach des  sen Umschaltung das endgültige Abschalten durch      den Abschalter erfolgen kann.

   Um den Zeitpunkt  der Abschaltung verändern zu können, ist es dabei  zweckmässig, wenn der Abschalter mit einem Schalt  glied     zusammenwirkt,    das verstellbar und feststellbar  an der Steuerkurve der Vorschubvorrichtung an  geordnet ist.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  der Erfindung dargestellt. Es zeigen:  Fig. 1 eine eine Innenvorschubzange aufweisende  selbsttätige Drehmaschine mit einer ersten Ausfüh  rungsform einer erfindungsgemässen einstellbaren Ab  schalteinrichtung,  Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1  in grösserem Massstab,  Fig. 3 eine mit einer Aussenvorschubzange ver  sehene selbsttätige Teilansicht einer Drehmaschine  mit einer zweiten Ausführungsform einer erfindungs  gemässen Abschalteinrichtung.  



  In Fig. 1 ist eine selbsttätige Drehmaschine dar  gestellt, aus deren Oberteil 10 ein mit 12 bezeichneter  Spindelstock mit einem vertikal verstellbaren Stahl  halter 14 angeordnet ist, in dem ein Drehstahl 15  befestigt ist. Ausserdem ist diesem gegenüber im Ab  stand ein Revolverschlitten 16 mit einem Revolver  kopf 18 und zwischen beiden vorbeschriebenen Ma  schinenteilen ein Quersupport 20 vorgesehen.  



  Im Spindelstock ist eine Materialspannzange 22  sowie eine Vorschubzange 24 angeordnet, und letz  tere bildet einen Teil einer Vorschubvorrichtung 25,  die einen gemäss Fig. 1 links vom Spindelstock auf  Führungswangen 26 verschiebbar angeordneten Füh  rungsschlitten 27 aufweist, mit dem die Vorschub  zange 24 über ein Vorschubrohr 23 starr verbunden  ist. Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, ist im       Maschinenoberteil    10 zur Steuerung sowohl der Vor  schubzange als auch der Spannzange eine Leitwalze  28 auf einer Antriebswelle 29 vorgesehen, die  Steuernuten 30 und 32 aufweist.  



  Durch diese Steuernuten werden Hebel 34 und 36  zur Betätigung der Vorschubzange und Spannzange  gesteuert. Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, ist  im Spindelstock eine Materialstange 38 eingesetzt.  Um nun     zu    vermeiden, dass ein unbrauchbares, in  der Spannzange eingespanntes Reststück nochmals  bearbeitet wird, was mit einem sehr grossen Zeit  verlust und eventuellen Werkzeugbeschädigungen ver  bunden ist, ist eine erfindungsgemässe Abschalt  einrichtung vorgesehen, die im folgenden des näheren  beschrieben wird.  



  Zu diesem Zweck ist im Abstand hinter dem  Revolverschlitten 27 ein Endschalter 40 am Ma  schinengestell befestigt. Des weiteren ist gemäss Fig. 1  und 2 an der Steuerkurve 28 ein verstellbarer Ein  stellnocken 42 angeordnet, der mit einem Abschal  tet 44 zusammenwirkt. Ist nun die Materialstange  so weit aufgebraucht, dass die Vorschubzange von  dieser abrutscht, so führt durch eine auf den Hebel 34  einwirkende, sich am Maschinengestell abstützende  Feder 48 der Vorschubschlitten einen Überweg aus,  und läuft am Endschalter 40 an bzw. betätigt diesen.    Dadurch wird ein elektrischer Arbeitskreis geschlos  sen, der den Abschalter 44 derart beeinflusst, dass  bei Auftreffen des Einstellnockens ein Element des  Abschalters 44 eine nicht dargestellte Elektrokupp  lung abschaltet und eine Elektrobremse einschaltet  bzw. die Maschine stillegt.  



  Im folgenden soll nun eine weitere in Fig. 3  dargestellte Konstruktion einer selbsttätigen Dreh  maschine mit einer weiteren     Ausführungsform    der  erfindungsgemässen Abschalteinrichtung des näheren  beschrieben werden. Gleiche Teile wie in den Fig. 1  und 2 sind dabei mit denselben Bezugszeichen ver  sehen.  



  Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, ist hinter  dem Spindelstock 12 auf Führungswangen 26 ein  mit einer Aussenvorschubzange 50 versehener Vor  schubschlitten 52 angeordnet. Dieser wird vom Hebel  34 gesteuert und bei Aufbrauch der Materialstange  38, d. h. wenn die Aussenvorschubzange 50 von  dieser abgleitet, wird der Vorschubschlitten durch  die Druckfeder 48 gegen den Endschalter 40 bewegt,  was dadurch geschieht, dass der eine Hebelarm des  Hebels 34 unter Federwirkung in eine nicht ge  zeichnete Ausnehmung der Steuernut 30 bewegt wird.

         Hierdurch    wird wiederum ein elektrischer Arbeits  kreis geschlossen, der den Abschalter 44 derart be  einflusst, dass bei Auftreffen des Einstellnockens 42  auf dem Abschalter 44 letzterer die gesamte Ma  schine für die Zuschaltung einer am hinteren Ende  der Maschine angeordneten Vorschubzusatzvorrich  tung 55 stillegt. Letztere weist eine in ihrer Rücklauf  sperre 56 geführte Transportstange 58 mit einem  Anlaufstück 60 auf. Diese wird nach Stillegung der  Maschine von Hand in die Aussenvorschubzange bis  zum Anschlag an der Materialstange hineingescho  ben, und nach erneuter Einschaltung der Maschine  erfolgt nun der Materialvorschub über die Vorschub  stange 58.  



  Wie aus Fig. 3 deutlich zu ersehen ist, ist an der  Rücklaufsperre ein Arm 62 mit einem Schalter 64  angeordnet. An diesem Schalter läuft in     Vorschub-          endstellung    das Anlaufstück 60 der Vorschubstange  58 an, und in oben beschriebener Weise wird durch  den nun geschlossenen Stromkreis auf den     Abschal-          ter    44 derart     eingewirkt,    dass bei Auftreffen des  Einstellnockens 42 auf den     Abschalter    44 die Ma  schine zum Einsetzen einer weiteren Materialstange  stillgelegt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abschalteinrichtung zum Abschalten selbsttätiger, eine kurvengesteuerte Vorschubeinrichtung auf weisender Drehmaschinen, bei denen sich die Vor schubvorrichtung beim Aufbrauch der Materialstange bis zu einem Reststück in eine bestimmte axiale Rich tung bewegt und dabei ein Schaltorgan betätigt, da durch gekennzeichnet, dass durch eine Betätigung des Schaltorgans lediglich das Abschalten der Maschine vorbereitet wird und das endgültige Abschalten durch einen Abschalter erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Abschalteinrichtung nach Patentanspruch, mit einer Innenvorschubvorrichtung und einem bis zur Spannzange reichenden Vorschubrohr, die bei Auf brauch der Materialstange bis zu einem Reststück unter der Wirkung eines Kraftspeichers nach rück wärts bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubvorrichtung beim Rückwärtsbewegen das Schaltorgan betätigt, wodurch die Abschaltung der Maschine vorbereitet und danach durch einen Abschalter bewirkt wird. 2.
    Abschalteinrichtung nach Patentanspruch, mit einer Aussenvorschubvorrichtung und einer ein schwenkbaren, eine Nachschubstange aufweisenden Nachschubvorrichtung, die einen Schwenkarm auf weist, in den die Nachschubstange nachschiebbar ist und bei Aufbrauch der Materialstange zu einem Rest stück in axialer Richtung vorwärtsbewegt wird, da durch gekennzeichnet, dass die Nachschubstange bei Ankunft in einer vorderen, gegebenenfalls einstell baren Stellung einen Vorbereitungsschalter betätigt, so dass erst nach dessen Umschaltung das endgültige Abschalten durch den Abschalter erfolgen kann. 3.
    Abschalteinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Abschalter mit einem Schaltglied zusammenwirkt, das verstellbar und fest stellbar an der Steuerkurve der Vorschubvorrichtung angeordnet ist.
CH631662A 1961-06-15 1962-05-24 Abschalteinrichtung an selbsttätigen Drehmaschinen CH397379A (de)

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DEJ0020086 1961-06-15

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