CH392003A - Vorrichtung zum Steuern der Geschwindigkeit eines Gleichstromaufzugmotors - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern der Geschwindigkeit eines Gleichstromaufzugmotors

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CH392003A
CH392003A CH454962A CH454962A CH392003A CH 392003 A CH392003 A CH 392003A CH 454962 A CH454962 A CH 454962A CH 454962 A CH454962 A CH 454962A CH 392003 A CH392003 A CH 392003A
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CH
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frequency
elevator
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track
motor
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CH454962A
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Blokland Adriaan
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Blokland Adriaan
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    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/24Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration
    • B66B1/28Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration electrical
    • B66B1/285Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration electrical with the use of a speed pattern generator
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    • B66B1/30Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration electrical effective on driving gear, e.g. acting on power electronics, on inverter or rectifier controlled motor
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Vorrichtung     zum    Steuern der     Geschwindigkeit    eines     Gleichstromaufzugmotors       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zum Steuern der Geschwindigkeit eines Gleichstrom  aufzugmotors in Abhängigkeit von der Stelle des  Aufzugs, durch Änderung der an dem Motor an  gelegten Spannung, welche Spannung entsprechend  einem aus der Wahrnehmung der Stelle und der  Geschwindigkeit des Aufzugs erhaltenen Signal ge  steuert wird.  



  Bei einer solchen Vorrichtung wird durch ein  Magnetsystem, das an einer bestimmten Stelle orts  fest in dem Fahrschacht angeordnet sein kann, in  einem Satz ortsfest in dem Fahrkorb aufgestellter  Spulen eine Steuerspannung erregt, welche Span  nung von der Form und der Anordnung der Spulen  und der Geschwindigkeit, mit der die zwei Systeme  in bezug aufeinander bewegen, abhängig ist. Die in  dieser Weise erhaltene Steuerspannung wird mit  einer Normalspannung in einer solchen Weise ver  glichen, dass ein Unterschied zwischen den zwei  Spannungen dazu benutzt wird, die Geschwindigkeit  des Korbes zu korrigieren, bis der Spannungsunter  schied auf ein Minimum zurückgebracht ist.  



  Ein Nachteil dieser bekannten Vorrichtung be  steht darin, dass infolge eines seitlichen Spiels des  Fahrkorbes unerwünschte Schwankungen in der ma  gnetischen Kupplung entstehen, welche falsche Werte  der Steuerspannung herbeiführen, wodurch die Ge  schwindigkeit des Aufzugs der gewünschten Ge  schwindigkeit nicht länger entspricht.  



  Ein weiterer Nachteil ist, dass zum Unterbringen  der Systeme ein verhältnismässig grosser Raum er  forderlich ist.  



  Die Erfindung will die genannten Nachteile ver  meiden, indem auf einem der Aufzugbahn entspre  chenden Programmträger eine     Frequenzspur    ange  ordnet ist, die in jedem Punkt eine Anzahl Perioden  pro laufendes Zentimeter festlegt, welche einer Nor-         malfrequenz    in Per./Sek. dividiert durch die ange  strebte Aufzuggeschwindigkeit in cm/Sek. in dem  entsprechenden Punkt der Liftbahn gleich ist, wobei  der Unterschied zwischen der in einer der Lage  des Aufzugs entsprechenden Lage des     Ablesekopfes     wahrgenommenen Frequenz und der genannten Nor  malfrequenz die Motorgeschwindigkeit derart beein  flusst, dass der besagte     Frequenzunterschied    möglichst  gering wird.

   Durch Ausnützung der Frequenz als  Parameter wird die Steuergenauigkeit auch für ge  ringe Geschwindigkeiten beibehalten.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung  beispielsweise näher erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.1    schematisch eine Aufstellung des Fahr  korbes und des dabei benutzten Aufzeichnungsban  des, sowie die unterschiedlichen Stockwerke,       Fig.2    den gewünschten Verlauf der Korb  geschwindigkeit zwischen zwei Stockwerken als Funk  tion der Zeit mit dem zugehörigen Verlauf der Be  schleunigung,       Fig.    3 die gleiche Geschwindigkeit als Funktion  der Bahn zwischen zwei Stockwerken und die zu  gehörige Frequenz auf dem Aufzeichnungsband in  Perioden pro cm,       Fig.4    ein Schaltschema des Gleichstromlift  motors, der hier beispielsweise in eine     Ward-Leo-          nard-Schaltung    aufgenommen ist,

         Fig.5    eine Anzahl     Frequenzspuren,    wie diese  nebeneinander auf dem Programmträger angeordnet  sind.  



  In der Zeichnung stellt 1 den Gleichstrommotor  dar, der mit einer auf der Achse befestigten     Trak-          tionsscheibe    versehen ist. Um diese Scheibe sind  Seile 2 geschlungen, an denen der Korb 3 und das  Gegengewicht 4 aufgehängt sind. An dem Korb  ist ein     Ablesekopf    5 montiert, dem ein Aufzeich-           nungsband    6 entlang läuft. Dieses Aufzeichnungs  band kann aus magnetischem Material bestehen,  wie das z. B. in Tonbandgeräten benutzt wird, und  sich zur Aufnahme einer oder mehrerer nebenein  ander angeordneter     Frequenzspuren    eignen.

   Die Fre  quenz ist in Perioden pro cm Bandlänge bestimmt,  und die Spur muss derart sein, dass in dem Ablese  kopf eine möglichst     rein-sinusförmige    Wechselspan  nung entsteht.  



  Das Aufzeichnungsband kann auch aus durch  sichtigem Material bestehen und, was Aufzeichnung  und Wiedergabe betrifft, einem bei dem Tonfilm  benutzten Band entsprechen.  



  Die Buchstaben<I>A, B, C, D,</I> E und F bezeichnen  die Stockwerke.  



  Die Linie 7 in     Fig.2    stellt den Verlauf der  Korbgeschwindigkeit als Funktion der Zeit und die  Linie 8 den Verlauf der zugehörigen Beschleunigung  dar, wobei von der Forderung ausgegangen ist, dass  zu einer bequemen Beförderung der Fahrgäste nicht  nur der Verlauf der Geschwindigkeit, sondern auch  der Verlauf der Beschleunigung möglichst einfach  sein soll und weiter, dass die Zeit zum Zurücklegen  der gewünschten Strecke möglichst kurz sein soll.  



  Die Linie 9 in     Fig.3    stellt den gleichen Ge  schwindigkeitsverlauf dar wie die Linie 7 nach     Fig.    2,  jetzt jedoch als Funktion der zurückgelegten Bahn.  Die Linie 10 stellt die zugehörige Frequenz auf dem  Aufzeichnungsband 6 als Funktion der Bahn dar.  Die Zahl der Perioden pro cm ist für jeden Punkt  des Bandes der gewählten Normalfrequenz in  Per./Sek. dividiert durch die für jeden. Punkt ge  wünschte Korbgeschwindigkeit in cm/Sek. gleich.  



  Wenn nun der     Ablesekopf    5 mit genau der  gewünschten Geschwindigkeit das Band entlang be  wegt wird, entsteht in ihm eine Wechselspannung,  deren Frequenz genau der Normalfrequenz gleich  bleibt.  



  Der Verstärker 11 in     Fig.    4 vergleicht die von  dem     Ablesekopf    5 zugeführte Frequenz mit einer  Normalfrequenz, die z. B. von einer     Frequenzquelle     12 über den Schalter 13 zugeführt wird.  



  Abhängig von der Belastung und der Geschwin  digkeit bleibt ein kleiner     Frequenzunterschied    vor  handen, der über den Verstärker eine entsprechende  Spannung auf der Feldwicklung 14 des     Ward-Leo-          nard-Generators    ergibt, so dass in der bekannten  Weise dem     Ward-Leonard-Motor    1 der richtige  Strom und die richtige Spannung geliefert wird, da  mit bei der gegebenen Belastung die gewünschte  Geschwindigkeit erhalten wird.  



  In die     Ward-Leonard-Schaltung    ist ein     Mess-          widerstand    16 aufgenommen, der über den Leiter 17  ein Korrektursignal an den Verstärker 11 zurück  leitet, welches Signal dem Eingangssignal derart ent  gegenwirkt, dass auf jeden Fall kein zu grosser  Belastungsstrom fliessen kann.

      Fährt der Korb ab und steht dieser noch still,  so wird der Schalter 13 geschlossen, wodurch sofort       ein    sehr grosser     Frequenzunterschied    auf den Ein  gang des Verstärkers kommt, so dass unter Berück  sichtigung der in dem System vorhandenen Ver  zögerung eine rasch wachsende Beschleunigung des  Korbes herbeigeführt wird, welche Beschleunigung  durch den Einfluss der Spannung über Widerstand  16 und das Ansteigen der     Viessfrequenz    durch die  Zunahme der Korbgeschwindigkeit begrenzt wird.  



  In jedem beliebigen     Punkt    der Bahn wird, wenn  z. B. die Geschwindigkeit des Korbes niedriger ist  als für diesen Punkt erwünscht ist, auch die     Mess-          frequenz    derart niedrig sein, dass der grössere Unter  schied von der Normalfrequenz eine höhere Span  nung am Motor zur Folge hat, als dazu erforderlich  wäre, bei der gegebenen Belastung die herrschende  Geschwindigkeit beizubehalten, so dass die Geschwin  digkeit des Motors ansteigen wird und     demzufolge     der     Frequenzunterschied    abnehmen wird, bis sich  ein Gleichgewicht eingestellt hat.  



  Wenn der Lift von Stock zu Stock fährt, kann       immer    der gleichen     Frequenzspur    10 nach     Fig.3     gefolgt werden. Wenn jedoch eine Strecke über  einige Stockwerke zurückgelegt werden muss, muss  der     Ablesekopf,    nachdem der Lift die Vollgeschwin  digkeit erreicht hat, auf eine Spur 18 umgeschaltet  werden, die bei allen zwischenliegenden Stockwerken  eine konstante Frequenz hat. Erst auf etwas mehr  als die Länge der Verzögerungsbahn vor dem ge  wünschten Stockwerk wird der     Ablesekopf    wieder  auf Spur 10 zurückgeschaltet.  



  Wenn die maximale Liftgeschwindigkeit so gross  wird, dass die Summe der     Beschleunigungs-    und  Verzögerungsbahn länger ist als die Strecke zwischen  zwei Stockwerken, können zusätzliche     Frequenzspu-          ren    hinzugefügt werden, wobei eine Steuervorrich  tung, die mit der gewöhnlichen Aufzugsteuerung  zusammenwirkt, dafür sorgt, dass in bestimmten Tei  len der Bahn auch der für diese Bahn erforderlichen       Frequenzspur    gefolgt wird. Die Linien 19, 20, 21  und 22 in     Fig.    5 stellen den Verlauf für eine zuein  ander gehörende Gruppe     Frequenzspuren    dar.  



  Als Beispiel diene, dass zum Fahren von Stock  werk B nach Stockwerk C nur Spur 19 benutzt wird,  zum Fahren von Stockwerk<I>B</I> nach Stockwerk<I>D</I>  nur Spur 21 und zum Fahren von Stockwerk B  nach Stockwerk E die Spuren 21, 22 und 20, und  zwar Spur 21 zur Beschleunigung, Spur 22 für  konstante Geschwindigkeit und Spur 20 für Ver  zögerung des Korbes.  



  Als Alternative der Anordnung von Frequenz  spuren auf einem Band in dem Schacht kann die  Anordnung der     Frequenzspuren    auf einer oder meh  reren Scheiben oder auf einer Trommel, die von  dem Korb angetrieben wird und z. B. in der Maschi  nenkammer der Aufzugsanlage aufgestellt wird, be  nutzt werden. Der     Ablesekopf    wird dabei durch eine  richtige Übertragung über die gewünschte Frequenz  spur geführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Steuern der Geschwindigkeit eines Gleichstromaufzugmotors in Abhängigkeit von der Stelle des Aufzugs duch Änderung der an dem Motor angelegten Spannung, welche Span nung entsprechend einem aus der Wahrnehmung der Stelle und der Geschwindigkeit des Auf zugs erhaltenen Signal gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem der Aufzugbahn entsprechenden Programmträger eine Frequenzspur angeordnet ist, die in jedem Punkt eine Anzahl Perioden pro laufendes Zentimeter festlegt, welche einer Normalfrequenz in Per./Sek.
    dividiert durch die angestrebte Aufzuggeschwindigkeit in cm/Sek. in dem entsprechenden Punkt der Liftbahn gleich ist, wobei der Unterschied zwischen der in einer der Stelle des Aufzugs entsprechenden Lage des Ablese kopfes wahrgenommenen Frequenz und der genann ten Normalfrequenz die Motorgeschwindigkeit derart beeinflusst, dass der besagte Frequenzunterschied mög lichst gering wird.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Anzahl Frequenzspuren nebeneinander auf dem Programmträger angeordnet sind, die je einen gesonderten Geschwindigkeitsver lauf vorschreiben, der sowohl durch den Abstand von dem Anfangspunkt einer Aufzugbewegung, wie durch den Abstand zu dem Bestimmungspunkt be stimmt ist, aus welchen Frequenzspuren sich von Stelle zu Stelle eine Wahl für die genannte Auf zugsteuerung treffen lässt,
    so dass eine gewählte Bahn nach einem Geschwindigkeitsprogramm durch laufen werden kann, das aus Teilen der Einzel frequenzspuren zusammengesetzt ist.
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