CH384635A - Tragbarer Telephonapparat - Google Patents
Tragbarer TelephonapparatInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
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Description
Tragbarer Telephonapparat Bei tragbaren Telephongeräten, bei denen das Mikrotelephon unter dem Deckel eines Apparatge- häuses untergebracht ist und die Anrufsignalgebung dadurch geschieht, dass dem Telephon oder dem Mikrophon ein Tonfrequenzsignal zugeführt wird, ist es sehr schwierig, das Signal mit genügender Lautstärke in der Umgebung des Gerätes hörbar zu machen, besonders wenn es sich um Signale auf sehr langen Linien handelt.
Die Problemlösung wird noch mehr durch die Anforderung, dass das Gerät in Transportlage ein Untertauchen in Wasser ver tragen soll und im Betriebszustand sprühwasserge- schützt sein soll, erschwert. Es ist früher vorgeschla gen worden, den Deckel mit Öffnungen zu versehen, die durch Plastikmembranen bedeckt sind; aber eine solche Ausführung verursacht eine Dämpfung des vom Telephon oder vom Mikrophon ausgesandten Signals.
Gemäss der Erfindung wird nun vorgeschla gen, dass ein Deckel, welcher das am Apparatge- häuse angebrachte Mikrotelephon umschliesst, in einer seiner Lagen in solcher Weise am Apparatgehäuse angeordnet ist, dass zwischen Deckel und Gehäuse ein Schallschlitz derart gebildet ist, dass ein akusti scher Resonanzraum für die Signalfrequenz vorhan den ist.
Da der zwischen dem Deckel und dem Appa- ratgehäuse befindliche Schallschlitz und das Luftvo lumen unter dem Deckel einander angepasst sind und dadurch Resonanz geben, wird eine kräftige Verstärkung des Signals erhalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an schliessend anhand der beigelegten Zeichnung näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt von einem tragbaren Telephongerät das auf dem oberen Teil des dazugehörenden Appa- ratgehäuses angeordnete Mikrotelephon; Fig.2 und 3 zeigen einen Teil des Apparat deckels mit seiner Befestigung am Gehäuse in zwei verschiedenen Stellungen im Schnitt; Fig. 4 und 5 zeigen dieselben Teile wie Fig. 2 und 3, in Seitenansicht der Gehäuseoberfläche, auf welcher die Befestigungsmittel angeordnet sind.
In Fig. 1 ist das Mikrotelephon am Apparatge- häuse in einer zum Aussenden von Läutesignalen geeigneten Stellung angebracht. Mit 1 ist das Tele phon eines Mikrotelephons bezeichnet, welches in dieser Stellung auf einem Empfängersitz 2 ruht. Dieser Sitz weist einen Schallhohlraum 3 auf, unter dem eine ebene Fläche 4 angeordnet ist. Sein Ab stand zur Fläche 4 ist durch z. B. drei Abstand stücke 22 bestimmt, von welchen in Fig. 1 nur zwei gezeigt sind.
Zwischen den Abstandstücken sind Schallöffnungen 21 vorgesehen. Die Abmessun gen des Schallhohlraumes 3, des Abstandes -zur Flä che 4 und der Schallöffnungen 21 sind so gewählt, dass man bei dem vom Telephon ausgesendeten, Signal ausgewählter Frequenz einen Resonanzeffekt erzielt.
Mittels des eben beschriebenen Resonators kann eine Signalverstärkung bis auf 15 Dezibel erhalten werden. Der Sitz 2 ist mit einem umgebogenen Rand 5 versehen. Anstatt dieses Randes können auch Zinken vorhanden sein.
Der Gabelumschalterhebel 6 des Apparates ist drehbar auf einer Welle 7 angeordnet und wird durch die Feder 9 gegen das Gehäuse des Mikro telephons gedrückt. Mittels eines Balges 10 ist die wasserdichte Durchführung des Hebels 6 gewähr leistet. Durch die Hebelkraft wird das Telephon 1 infolge des umgebogenen Randes 5 mit einer Kraft komponente auf den Sitz 2 gepresst.
In Fig. 2 wird ein Schnitt durch einen Teil des Apparatdeckels 11 gezeigt; dieser Deckel ist abnehm- bar und in zwei verschiedene Stellungen zum Appa- ratgehäuse einstellbar. Das Gehäuse 12 kann z. B. einen Magnetgenerator enthalten. Der Raum, in wel chem das Mikrotelephon während der Signalabgabe untergebracht ist, ist mit 13 bezeichnet. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass der Deckel 11 in der gezeigten Stellung ein wenig vom Gehäuse angehoben ist. Da durch wird ein Schlitz 14 gebildet, der als Schall austrittsöffnung dient.
Der Schlitz 14 ist in seinen Dimensionen auf den Raum 13 abgestimmt, der innerhalb des Deckels das Mikrotelephon umschliesst, derart, dass mit der ausgewählten Frequenz des vom Telephonempfänger gesendeten Signals Resonanz er zielt wird, wobei zusätzlich zu den schon erwähnten 15 Dezibel eine weitere Verstärkung des Signals um etwa 2 Dezibel erhalten wird.
Vergleichende Messungen wurden mit entspre chenden Deckeln gemacht, die keinen Schallschlitz 14, sondern Schallöffnungen im Deckel besitzen, wo bei diese mit dünnen Plastikmembranen abgedeckt sind. Es ergab sich eine Abschwächung um 8 Dezi bel. Beide Messungen wurden direkt gegenüber den Schallöffnungen gemacht.
Fig. 3 zeigt den Deckel in der Schliesslage. Er ist gegen das Apparatgehäuse 12 gepresst und ver schliesst mittels der Dichtung 15 wasserdicht.
Fig. 4 und 5 zeigen, wie am gezeigten Beispiel zwei verschiedene Deckelstellungen am Apparatge- häuse erreicht werden können. Es sind Befestigungs mittel in Form von Scharnierplatten 16 und 17 an geordnet. Die Platten 17 sind mit Löchern 18 und 19 versehen, mit denen sie wahlweise an Befesti gungsknöpfen 20 eingeknipst werden können, die an der Gehäusewand angebracht sind. Wenn das Loch 19 gebraucht wird, ist der Schallschlitz offen. Wenn das Loch 18 verwendet wird, ist der Schall schlitz beseitigt, und der Apparat ist wasserdicht geschlossen.
Oben ist gezeigt worden, dass der hörbare Ton vom Telephon ausgesendet wird. Wie erwähnt, kann der Ton auch vom Mikrophon ausgesendet werden, wenn dieses z. B. elektromagnetisch ist. Die Anordnung ist dann so getroffen, dass anstelle des Telephons das Mikrophon auf dem Sitz 2 ruht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Tragbarer Telephonapparat, dessen Telephon oder Mikrophon mit Tonfrequenz-Signalstrom ge- spiesen wird und dabei als akustischer Signalgeber dient, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckel (11), der das am Apparatgehäuse (12) angebrachte Mikro telephon umschliesst, in einer seiner Lagen in sol cher Weise am Apparatgehäuse angeordnet ist, dass zwischen Deckel und Gehäuse ein Schallschlitz (14) derart gebildet ist, dass ein akustischer Resonanz raum für die Signalfrequenz vorhanden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Apparat gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sitz (2) für das Mikrophon oder das Telephon am Apparatgehäuse mit einem Schallhohlraum (3) versehen ist und dass im Ab stand von diesem Hohlraum eine ebene Fläche (4) angeordnet ist, neben welcher Schallöffnungen (21) angebracht sind, wobei der Schallhohlraum (3), die Fläche (4) und die Schallöffnungen (21) so dimen sioniert sind, dass innerhalb eines ausgewählten Fre quenzbandes akustische Resonanz erhalten wird. 2.Apparat gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mikrophon bzw. das Tele phon satt auf seinen Sitz (2) gepresst ist, weil eine auf den Gabelumschalterhebel (6) wirkende Kraft das Mikrotelephon gegen einen umgebogenen Vor sprung (5) am Sitz (2) drückt. 3. Apparat gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Deckel (11) mit Vorrichtun gen ausgestattet ist, welche ermöglichen, dass der Deckel in zwei verschiedenen Stellungen mit dem Gehäuse (12) des Apparates verbunden werden kann, wobei in der einen Stellung der Deckel wasserdicht über das Mikrotelephon am Gehäuse (12) befestigt ist und in der andern Stellung zwischen dem Deckel (11) und dem Gehäuse (12) der Schallschlitz (14) besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO13290859 | 1959-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH384635A true CH384635A (de) | 1964-11-30 |
Family
ID=19908484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH955960A CH384635A (de) | 1959-08-26 | 1960-08-24 | Tragbarer Telephonapparat |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH384635A (de) |
| NL (1) | NL255287A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2415394A1 (fr) * | 1978-01-24 | 1979-08-17 | Lepoix Louis | Telephone a commutation manuelle |
-
0
- NL NL255287D patent/NL255287A/xx unknown
-
1960
- 1960-08-24 CH CH955960A patent/CH384635A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2415394A1 (fr) * | 1978-01-24 | 1979-08-17 | Lepoix Louis | Telephone a commutation manuelle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL255287A (de) |
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