CH375776A - Ultrarapide hydraulische Steuerungseinrichtung - Google Patents

Ultrarapide hydraulische Steuerungseinrichtung

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CH375776A
CH375776A CH7631059A CH7631059A CH375776A CH 375776 A CH375776 A CH 375776A CH 7631059 A CH7631059 A CH 7631059A CH 7631059 A CH7631059 A CH 7631059A CH 375776 A CH375776 A CH 375776A
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CH
Switzerland
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control device
hydraulic control
liquid
pressurized
piston
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Application number
CH7631059A
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English (en)
Inventor
Passaquin Jean
Penet Ives
Schneider Robert
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B21/00Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Utrarapide        hydrauHsche        Stenerungseinrichtung       Die Erfindung betrifft eine hydraulische Steue  rungseinrichtung mit grosser     Ansprechgeschwindigkeit     an elektrischen Geräten. Die Fernsteuerung elektri  scher Geräte wie Schalter, Trennschalter und Um  schalter ist schwierig zu lösen, da die Entfernung, wel  che die Steuerorgane von dem zu steuernden Gerät  trennt, manchmal sehr gross ist. Die Anordnung der  Steuerapparate verlangt häufig eine verhältnismässig  verwickelte     übertragung    der Steuerbefehle. Das Pro  blem wird noch schwieriger bei Geräten für hohe und  höchste Spannungen, weil dann zwischen dem pri  mären Steuerorgan und dem Gerät eine Isolation not  wendig ist.  



  Ausserdem ist es oft nötig,     dass    die Steuerung mit  sehr grosser Geschwindigkeit durchgeführt wird und  sie in bestimmten Fällen gleichzeitig auf mehrere  Geräte wirkt. Es sind hydraulische Fernsteuerungs  einrichtungen bekanntgeworden, welche<B>Öl</B> als Über  tragungsmittel benutzen, welches     irn    allgemeinen un  ter sehr hohem Druck von etwa<B>300</B>     kg/cm2    steht  und daher grosse Energien enthält. Diese Einrichtun  gen lassen sich aber nicht zur Fernsteuerung über  grössere Entfernungen verwenden, da dann die     über-          tragungsenergie    zu gross wäre.  



  Es stellt sich nun die Aufgabe, eine Einrichtung  zu finden, welche die Befehlsübertragung nur mit ge  ringer Energie, die Betätigung selbst aber mit grosser  Energie durchzuführen gestattet. Erfindungsgemäss  wird daher eine Einrichtung vorgeschlagen, bei der  am Gerät ein Gefäss mit einem unter Druck befind  lichen Mittel angebaut ist, welches mit einer ver  schiebbaren Flüssigkeitssäule in Verbindung steht,  die das unter Druck befindliche Mittel über eine Frei  gabevorrichtung durch Fernsteuerung betätigt, um den  an sich mit geringer Energie ankommenden     Fern-          steuerbefehl    durch Freigabe des unter Druck befind-         lichen    Mittels mit grosser Energie mindestens eine  Betätigung vollziehen zu lassen.  



  Die Erfindung kann besonders bei     Druckluftschal-          tem    für hohe Spannungen, welche aufgehängt ange  ordnet sind, angewendet werden. Die hydraulische  Steuerungseinrichtung stellt dann die Verbindung zwi  schen einem zentralen Steuerorgan am Boden und  den Löschkammern her, welche auf unter Spannung  liegenden     Druckluftbehältern    aufgebaut sind. Ferner  kann die Erfindung auch auf andere Arten von Schal  tern, auf Trennschalter, Umschalter, Lastschalter von  Transformatoren angewendet werden, auch wenn sie  nicht aufgehängt sind. Sie kann auch bei anderen  elektrischen Geräten vorgesehen sein, welche eine  ähnliche Fernsteuerung besitzen.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel der Erfindung.  



  Mit<B>E</B> ist ein Einrichtungsteil bezeichnet, welcher  den unmittelbaren Steuerbefehl für den Schalter<B>31</B>  am Boden aufnimmt. R bezeichnet den Einrichtungs  teil zum Betätigen des Schalters, welcher durch die  Verbindung L betätigt wird. Der     Einrichtungsteil   <B>E</B>  liegt     irn    allgemeinen auf Erdpotential. Er enthält     ün     wesentlichen folgende Organe: einen unter Druck  befindlichen, beispielsweise Druckluft enthaltenden  Behälter 21 und ein Ventil<B>1,</B> welches von Hand oder  selbsttätig mechanisch, elektrisch, elektromagnetisch  oder mit Hilfe eines unter Druck     befindlichen-Mittels     oder einer Kombination dieser verschiedenen<B>Mög-</B>  lichkeiten betätigt wird.

   In dem gewählten Beispiel  wird das Ventil durch einen Elektromagneten 22 be  tätigt. Ferner ist ein Zylinder 2 vorhanden, in wel  chem ein Kolben<B>3</B> läuft, welcher als Differential  kolben ausgeführt sein kann.  



  Die hydraulische Verbindung wird durch einen  dichten Kanal 4 gebildet, welcher aus Metall oder      aus Isoliermaterial bestehen kann. Es braucht auch  nur ein Teil isoliert zu sein,<B>je</B> nachdem, wie es die  Anordnung erfordert. Dieser Kanal enthält ein oder  mehrere Verzweigungen.  



  Bei Anordnungen, welche für Montage im Freien  vorgesehen sind,     muss    dieser Kanal, wenn er isoliert  ist, den verschiedenen elektrischen Prüfungen genü  gen. Der Kanal kann auch im Innern einer isolieren  den Hülle<B>23</B> untergebracht sein. Er enthält eine iso  lierende Flüssigkeitssäule, welche in Verbindung mit  der Oberfläche 24 des Kolbens<B>3</B> steht. Die Anzahl  der Einrichtungsteile<B>28</B> an den Schaltkammern selbst  ist nicht begrenzt und hängt von der Konstruktion  des betreffenden Gerätes ab. Insbesondere ist die Zahl  der Behälter<B>25</B> in unmittelbarer Nähe der Schalt  kammern unbegrenzt.

   Diese Teile<B>28</B> enthalten einen  oder mehrere     Hilfssteuerblöcke   <B>5.</B> Die     hauptsächlich-          sten    Organe dieses     Hilfssteuerblockes    sind folgende:  ein Zylinder<B>6,</B> welcher einen Kolben<B>7</B> enthält, der  als Differentialkolben ausgeführt sein kann, ein Ven  til<B>8,</B> eine Leitung<B>9</B> und einen Zylinder<B>10</B> mit dem  Kolben<B>11.</B> Um Ausdehnungen im Kanal 4 sowie Zu  sammenziehungen oder Flüssigkeitsverluste auszuglei  chen, ist ein Ausdehnungsgefäss,<B>29</B> vorgesehen. Dieses  kann mit dem Einrichtungsteil<B>E</B> verbunden     semi,    wie  in der Zeichnung dargestellt ist.

   Es enthält folgende  Teile: ein     Rückschlagventil   <B>16,</B> eine geeichte Öffnung  <B>17</B> und einen Zylinder<B>18.</B> Die Arbeitsweise einer  solchen Steuerungseinrichtung ist gleich, ob ein     öff-          nungs-    oder ein Schliessbefehl an den Schalter<B>31</B> ge  geben wird oder ob der Befehl an einen Schaltzyklus  geht. Der Steuerbefehl, welcher an den Magneten 22  gelangt, bewirkt die Öffnung des Ventils<B>1.</B> Hierdurch  wird eine Verbindung zwischen dem Behälter 21 und  dem Raum an der Oberfläche<B>32</B> des Kolbens<B>3</B> her  gestellt. Unter der Wirkung der in dem Behälter be  findlichen Druckluft wird der Kolben verschoben  und bewegt die Flüssigkeitssäule mit.

   Am Ende der  Kolbenbewegung ist der Zylinder 2 mit der Öffnung  12 verbunden, während das Ventil<B>1</B> sich wieder  schliesst. Dadurch ist der Einrichtungsteil<B>E</B> stillge  setzt.  



  Die Flüssigkeitssäule bewegt ihrerseits den Kol  ben<B>7,</B> welcher die Achse<B>13</B> verschiebt. Hierdurch  wird das Ventil<B>8</B> geöffnet, das eine Verbindung des  unter Druck befindlichen Behälters<B>25</B> über die     öff-          nung   <B>15</B> mit dem Zylinder<B>10</B> herstellt. Der Kolben  <B>11</B> wird dadurch in Bewegung gesetzt und wirkt mit  seiner Achse auf den Mechanismus des Schalters. Die  ganze Dauer dieses Vorganges ist ausserordentlich  kurz.    Am Ende der Bewegung des Kolbens<B>11</B> befindet  sich der Zylinder<B>10</B> in Verbindung mit dem Zylinder  <B>6</B> über die Öffnung 14. Der Kolben wird dadurch  wieder von der Stellung, die er unter der Wirkung der  Flüssigkeitssäule hatte, zurückgedrängt.

   Er stösst die  Flüssigkeitssäule, die nicht mehr durch den Teil<B>E</B>  erregt ist, zurück, da der Zylinder 2 keine Druckluft  mehr hat und das Ventil<B>1</B> geschlossen ist. Inzwischen    schliesst sich das Ventil<B>8</B> unter der Wirkung seiner  Feder wieder.  



  Alle beweglichen Organe der Steuerungseinrich  tung nehmen schnell die Stellung wieder ein, die sie  vor dem Steuerbefehl hatten. Der Vorgang ist be  endet, und die Einrichtung ist bereit, einen neuen  Befehl wieder auszuführen.  



  Das Ausdehnungsgefäss<B>29</B> ist unter Druck ge  halten mittels eines Gegengewichtes, eines Gegen  druckes oder einer anderen Kraft, insbesondere auch,  wie in der Zeichnung dargestellt, durch eine Feder<B>19.</B>  Die Veränderungen der Flüssigkeitssäule gleichen sich  in beiden Richtungen durch die Öffnung<B>17</B> aus. Im  Falle der Ausdehnung geht der Ausgleich in Rich  tung zum Gefäss, und im Falle der Zusammenziehung  oder von Verlusten wird der Ausgleich durch die  Feder<B>19</B> bewirkt. Ausserdem ist für die Nachfüllung  ein Trichter<B>30</B> vorgesehen mit einem     Rückschlag-          ventil   <B>33.</B> Der Anzeiger 34 zeigt die     Öhnenge    an,  welche sich in dem Gefäss<B>29</B> befindet.

   Dieses kann  auch mit einer selbsttätigen     Signalisierung    versehen  sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Hydraulische Steuerungseinrichtung mit grosser Ansprechgeschwindigkeit an elektrischen Geräten, da durch gekennzeichnet, dass am Gerät ein Gefäss mit einem unter Druck befindlichen Mittel angebaut ist, welches mit einer verschiebbaren Flüssigkeitssäule in Verbindung steht, die das unter Druck befindliche Mittel über eine Freigabevorrichtung durch Fernsteue rung betätigt, um den an sich mit geringer Energie ankommenden Fernsteuerbefehl durch Freigabe des unter Druck befindlichen Mittels mit grosser Energie mindestens eine Betätigung vollziehen zu lassen.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Hydraulische Steuerungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss mit dem unter Druck befindlichen Mittel unter Span nung steht. 2. Hydraulische Steuerungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das unter Druck befindliche Mittel Druckluft ist. <B>3.</B> Hydraulische Steuerungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das unter Druck befindliche Mittel eine Flüssigkeit ist. 4.
    Hydraulische Steuerungseinrichtung nach Pa tentanspruch, an Schaltern, dadurch gekennzeichnet, dass der Schliess- und der öffnungsbefehl durch beson dere Flüssigkeitssäulen übertragen werden, wobei die Säulen unabhängig voneinander betätigt werden kön nen. <B>5.</B> Hydraulische Steuerungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüs sigkeitssäule sich im Innern mindestens eines Kanales verschiebt, von dem mindestens ein Teil elektrisch isoliert ist.
    <B>6.</B> Hydraulische Steuerungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüs sigkeitssäule mit einem Ventil verbunden ist, welches das unter Druck befindliche Mittel freigibt und sich selbsttätig zurückstellt. <B>7.</B> Hydraulische Steuerungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüs sigkeitssäule mit mehreren Organen desselben Ge rätes verbunden ist, welche unter verschiedenen Span nungen stehen. <B>8.</B> Hydraulische Steuerungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aus- dehnungsgefäss vorgesehen ist, in welchem ein Kraft speicher und ein Kolben untergebracht ist, welcher auf die Flüssigkeitssäule drückt.
    <B>9.</B> Hydraulische Steuerungseinrichtung nach Un- teransprach <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Kol ben eine Achse besitzt, an welcher ein Zeiger ange bracht ist, welcher die Menge der in dem Ausdeh nungsgefäss vorhandenen Flüssigkeit anzeigt.
CH7631059A 1958-10-21 1959-07-28 Ultrarapide hydraulische Steuerungseinrichtung CH375776A (de)

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