CH375682A - Verfahren zum Herstellen eines Hohlzylinders mit Boden durch Rückwärtsfliesspressen eines zylindrischen Metallblockes - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Hohlzylinders mit Boden durch Rückwärtsfliesspressen eines zylindrischen Metallblockes

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CH375682A
CH375682A CH7565459A CH7565459A CH375682A CH 375682 A CH375682 A CH 375682A CH 7565459 A CH7565459 A CH 7565459A CH 7565459 A CH7565459 A CH 7565459A CH 375682 A CH375682 A CH 375682A
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rod
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hollow cylinder
backward extrusion
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CH7565459A
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Wilhelm Dipl Ing Rosenkranz
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Fuchs Fa Otto
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Description


  Verfahren zum Herstellen eines     Hohlzylinders        mit    Boden     durch        Rückwdrtsfliesspressen     eines     zylindrischen    Metallblockes    Es ist     beim        Rückwärtsfliesspressen        .eines        Metall          blockes    zur Bildung eines     Hohlzylinders    mit Boden  bekannt,

   zur Vermeidung von schlechten mechani  schen Eigenschaften im unteren Zylinderteil dicht  oberhalb des Bodens und im Boden selbst den     Matri-          zenbodenteil    mit stufenförmigen     Ausdrehungen        zu     versehen. Hierdurch wird angestrebt, einen     querrich-          tungsfreien        Faserverlauf        im        unteren     und einen parallelen Faserverlauf längs des  Bodens zu erzielen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen an  gestrebten     Faserverlauf    schon an den     entsprechenden     Stellen des Ausgangsblockes für das,     Fliesspressen    im  voraus westgehend     auszubilden    und erreicht dies da  durch, dass bodenseitig ein Teil des     Metallblockes     durch     Strangpressen    bei einem     Verpressungsgrad    von       mindestens        9011/9    zu einer zentralen Stange     verformt,

       darauf die Stange vom Block getrennt und dieser zum  gewünschten     Hoihlkörper        rückwärtsfliessgepresst    wird,  wobei dem     Pressstempel    die Stirnseite des.     Blockes     abgekehrt ist, aus der die     Stange    ausgepresst wurde.  



  Dieses     Verfahren    ist anwendbar für beliebig  warm oder kalt     verknetbare    Metallstoffe, insbeson  dere aber für     Leichtmetalle    und deren Legierungen.  



  Wenn eine     bestimmte        Durchknetung    dies     ganzen          Metallblockes    vor dem     Rückwärtsfliesspressen    er  wünscht ist, kann nach     Abtrennung    der Stange der  restliche Metallblock     zunächst    durch     Strangpressen     zu einem Block     mit    geringerem Durchmesser ver  formt und dieser alsdann durch     Rückwärtsfliesspres-          sen    zum Hohlzylinder verformt werden.  



  Zu     einem        Optimum        hinsichtlich    des Faserverlau  fes im unteren     Zyginderteil    und     im    Boden des Hohl  körpers gelangt man dadurch, dass die vor dem     Rück-          wärtsfliesspressen        am        den        bodenseitigen        Randzonen     beim     Stranigpressen    nicht verkneteten Teile auf der    Stirnseite und dem benachbarten     Blockmantel    span  abhebend     entfernt        werden.,

      was     vorzugsweise    durch       Abdrehen        erfolgt.     



  Das Bearbeiten dieser Randzonen kann gegebe  nenfalls unterbleiben, wenn das     Presswerkzeug    beim  Auspressen der Stange so     ausgebildet    ist, dass seine  dem Block zugewandte Fläche konzentrisch     zur    Ma  trizenöffnung nicht unter     einem    rechten, sondern  unter einem stumpfen     Winkel    zur     Pressrichtung    ver  läuft.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren     ist    nachstehend  anhand der Zeichnung     beispielsweise    näher erläutert.  Es zeigen:  Die     Fig.    1-3 je einen Längsschnitt durch die     we-          sentlichen    Teile einer     Strangpresse    in schematischer  Darstellun<B>g</B> bei     aufeinanderfolgenden    Stufen des       Strangpressens,          Fig.    4 das     Strangpresserzeugnis,

            Fig.    5     seine    Aufnahme im     Gesenk    vor     Beginn    des       Rückwärtsfliesspressens,          Fig.    6     einen    Längsschnitt durch den     fliessgepress-          ten        Hohlkörper.     



       Fig.    1 zeigt den Aufnehmer 1, die Matrize 2     und:     den     Pressstempel    3 mit vorgelegter     Pressscheäbe    4.       Aus    einem in den Aufnehmer     eingelegten    Block wird  eine Stange 5 ausgepresst, wobei ein im Volumen ver  ringerter Block 6 übrigbleibt. Die Linien 7     deuten     den Faserverlauf im Block 6 nach     dem    Auspressen  der Stange 5 an.  



       Fig.    2     veranschaulicht    die Abtrennung der Stange  5 vom Block 6. Durch seitliche     Verschiebung    des       Matrizenhalters    8 mit der Matrize 2 wird die Stange  5 vom Block 6     abgeschert.     



  Der Restblock 6 wird darauf, wie     Fig.    3 zeigt,  durch     eine    Matrize 2'     zu    einem Block 6' mit einem      geringeren Durchmesser ausgepresst. Die Linien 7'  deuten den Faserverlauf an.  



       Fig.    4 zeigt den auf diese Weise erhaltenen Block  6' in grösserem     Massstabe.        Mit    den schraffierten Flä  chen 9 sind die nicht oder nur unvollständig     verkne-          teten    Randzonen an der     Stirnseite    und am benachbar  ten Mantel des Blockes 6' angedeutet. Mit der schraf  fierten Fläche 10 ist der der     Pressscheibe    4 bzw. dem       Pressstempel    3 benachbarte Teil des Blockes bezeich  net, der     Pressl!unker    enthalten kann. Die den schraf  fierten Flächen 9 und 10 entsprechenden Teile des  Blockes werden     abgeschnitten,    zweckmässig abgedreht.

    Der übrigbleibende Block 6" wird jetzt dem Rück  wärtsfliesspressen unterworfen.  



  Wie in     Fig.    5 angedeutet, wird der Block 6" in  ein Gelenk 11 gelegt. Durch den     Pressstempel    12       bzw.    seinen Kopf 13 wird der Werkstoff des Blockes  6" rückwärts entlang dem Stempel 12 zum     Fliessen     gebracht, wodurch der in     FLg.    6 in grösserem Massstab       dargestellte     .entsteht. Der     Faserverlauf          im        fertigen    Hohlkörper ist durch die     Linien    14 an  gedeutet.  



  <I>Ausführungsbeispiel</I>  Ein     Stran.ggu@ssblock    von 1 m Länge und 440 mm  Durchmesser aus einer     Aluminiumlegierung    mit       4,7        %        Kupfer,        0,71%        Magnesium,        0,79        0/n        Silizium,          0,8511/o    Mangan,<B>0,1807e</B> Zink,     0,3411/e    Eisen, Rest       Aluminium,

      wird einer     Homogenisierungsglühung    un  terworfen und     darauf    in der     Strangpresse    bei einer  Temperatur von 440 bis 460  C und einem     Verpres-          sungsgrad    von etwa 95     O/o    verformt,     bis    eine Rund  stange von 2 m Länge und 100 mm Durchmesser  ausgepresst ist     (Fi!g.    1).

   Darauf wird die     Rundstange          abgeschert        (Fig.    2) und dann die Matrize     ausgewech-          selt.        Der        um        etwa        10%        seines        ursprünglichen        Volu-          mens    verringerte Block von 440 mm     Durchmesser     wird nun zu .einem Block von 358 mm Durchmesser  ausgepresst     (Fig.    3)

   und dieser zwecks     Entfernung    von       Presslunkern    auf eine Länge von 720 mm geschnitten       (Fig.4).        Jetzt    werden die nicht     verkneteten    Rand  zonen an der     Stirnseite    und am benachbarten Mantel    dieses Blockes unter einem Winkel von etwa 45  zum  Blockmantel abgedreht     (Fig.    4) und der Block       schliesslich    im Wege des     Rückwärtsfliesspressens          (Fig.    5) zu einem     Hdhlkörper    mit Boden     (Fig.    6) mit  einer     Wandstärke    von 25 mm verformt.

   Bei einem  idealen Faserverlauf im unteren     Zylinderteil    und mm  Boden des Hohlkörpers ist die     Gussstruktur    vollstän  dig     verschwunden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen eines Hohlzylinders mit Boden durch Rückwärtsfliesspressen eines zylindri schen Metallblockes, dadurch gekennzeichnet, dass bodenseitig ein Teil des Metallblockes durch Strang pressen bei einem Verpressungsgrad von mindestens 90 % zu einer zentralen Stange verformt,
    darauf die Stange vom Block getrennt und dieser zum gewünsch ten Hohlkörper rückwärtsfliessgepresst wird, wobei dem Pressstempel die Stirnseite des Blockes. abgekehrt ist, aus der die Stange ausgepresst wurde. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Bildung der Stange der zylin- drische Metallblock um etwa 10 % des ursprüng- lichen Blockvolumens verformt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass nach Abtrennung der Stange der restliche Metallblock zunächst durch Strangpresserr zu einem Block mit geringerem Durchmesser und dieser alsdann durch Rückwärtsfliesspressen zum Hohlzylinder verformt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch. ge- kennzeichnet, dass die vor dem Rückwärtsflnesspressen an den bodenseitigen Randzonen beim Strangpressen nicht verkneteten Teile auf der Stirnseite und dem benachbarten Blockmantel spanabhebend entfernt werden.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die spanabhebende Bearbeitung durch Abdrehen erfolgt.
CH7565459A 1958-07-15 1959-07-11 Verfahren zum Herstellen eines Hohlzylinders mit Boden durch Rückwärtsfliesspressen eines zylindrischen Metallblockes CH375682A (de)

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DE1119806B (de) 1961-12-21

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