CH375131A - Baukörper zur Verwendung als Wandplatte und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Baukörper zur Verwendung als Wandplatte und Verfahren zu seiner Herstellung

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CH375131A
CH375131A CH7496559A CH7496559A CH375131A CH 375131 A CH375131 A CH 375131A CH 7496559 A CH7496559 A CH 7496559A CH 7496559 A CH7496559 A CH 7496559A CH 375131 A CH375131 A CH 375131A
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CH
Switzerland
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sand
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oxide
glaze
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CH7496559A
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H Braas Rudolf
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Braas & Co Gmbh
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    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/14Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements stone or stone-like materials, e.g. ceramics concrete; of glass or with an outer layer of stone or stone-like materials or glass
    • E04F13/141Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements stone or stone-like materials, e.g. ceramics concrete; of glass or with an outer layer of stone or stone-like materials or glass with an outer layer of concrete
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/04Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres

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Description


  Baukörper zur     Verwendung        als    Wandlatte und     Verfahren        zu        seiner    Herstellung    Die Erfindung,     betrifft    einen Baukörper zur Ver  wendung als Wandplatte, vorzugsweise als verlorene  Schalung für Betonbauten oder als Wandverblen  dung im trockenen oder nassen Versatz, sowie ein       Verfahren    zur Herstellung eines     derartigen    Baukör  pers.  



  Es ist bekannt, für die Verkleidung von Fassa  den an Betonbauten sogenannte     Betonwerksteinplat-          ten    oder auch Sichtbetonplatten zu verwenden, die  auch als verlorene Schalung dienen können. Diese  Verkleidungen weisen eine verhältnismässig gute  Widerstandsfähigkeit gegenüber     Witterungseinflüssen     auf und bieten auch gewisse     Variationsmöglichkeiten     hinsichtlich der Farbe und der Oberflächenbeschaf  fenheit.

   Die Variationsmöglichkeit in der     Farbe    be  schränkt sich jedoch im     wesentlichen    auf lichte Farb  töne,     während    die     Bearbeitung    der Oberfläche mit       verhältnismässig    hohem Aufwand verbunden ist, ohne  die Gewähr dafür, dass diese Oberflächen auch nach  längerer Gebrauchsdauer keine unerwünschten Ver  änderungen durch Schmutzablagerung, Erosion oder  dergleichen erleiden.  



  Nach der     vorliegenden    Erfindung wird     ein    Bau  körper als Wandplatte, vorzugsweise     für    die Verklei  dung von Betonflächen, insbesondere als verlorene  Schalung von Betonbauten oder als Wandverblendung  im trockenen oder nassen Versatz benutzt, der einen       plattenförmigen        Betonkörper    als Grundlage aufweist.

    Auf der die     Aussenseite    bildenden Fläche dieses Be  tonkörpers     befindet    sich eine     hydraulische    Binde  schicht und/oder eine     Kunststoffschicht,    in die mit       farbiger,        vorzugsweise        alkalifester    Glasur durch Auf  schmelzen überzogene     Sandkörner    zweckmässig in  geschlossener Schicht     eingelagert        sind.     



  Der Baukörper gemäss der Erfindung     fässt    sich,  wie weiter unten beschrieben werden wird,     einfach     und     wohlfeil    herstellen und hat daneben gegenüber    den bekannten Betonplatten den Vorteil, dass er eine  vorzugsweise praktisch zusammenhängend glasierte  Oberfläche besitzt, auf der Schmutzablagerungen und  Niederschläge von     Atmosphärilien    nur sehr schlecht  haften, oder aber durch die natürlichen Niederschläge  leicht wieder abgewaschen werden.

   Selbst wenn dies  nicht in ausreichendem Mass der Fall sein sollte,-     lässt     sich die Fassade durch     einfache    Massnahmen- wie  Waschen oder     Absäuern    ohne grossen Aufwand wie  der     säubern.    Der Baukörper und die daraus gebildete  Fassadenverkleidung     sind    also     ständig    sauber und       ausserdem    wischfest. Gegebenenfalls kann auch die  Schicht, in welche die Sandkörner     eingelagert    sind,  gefärbt sein, so dass sich jede     gewünschte    farbliche  Nuance erzielen lässt.

   Wenn der Baukörper in an  sich bekannter Weise als Element einer verlorenen  Schalung eingesetzt wird, bietet er ausserdem alle Vor  züge einer solchen verlorenen Schalung.  



  Besteht die die     Sandkörner    tragende Schicht aus       hydraulischem        Bindemittel,    kann es zweckmässig sein,  z. B. als weiteren Schutz oder zur Erzielung. beson  derer farblicher     Effekte    auf dieser Schicht eine Deck  schicht aus Kunststoff vorzusehen. Die Deckschicht       kann    sehr     dünn,    z. B. 100,u dick     sein.     



       Die        Herstellung    des Baukörpers erfolgt derart,  dass auf den     Betongrundkörper,    z B. eine Betonplatte,  die Schicht aus     hydraulischem        Bindemittel        undjoder     Kunststoff in eine Stärke von beispielsweise 1/2 bis  2 mm aufgetragen und     in    diese der farbig glasierte  Sand eingebracht     vorteilhafterweise        mit    Rüttelgeräten  eingelagert wird, bevor der     hydraulische        Binder    ab  gebunden hat bzw. der Kunststoff erstarrt ist.

   Zur  besseren Verankerung der Sandkörner und zur     allige-          meinen    Verbesserung der     Oberflächeneigenschaften     kann der     hydraulische        Bänder    mit     Zusätzen    anorgani  scher oder organischer Natur zur Anwendung ge  bracht werden. Hierfür haben sich beispielsweise      Quarzmehl,     Polyvinylazetat,        Silikone    und anderes  mehr bewährt.

   Derartige Zusätze können eine     Ver-          besserung    der Bindeschicht bewirken.     Während        Poly-          vinylazetat    die     Abriebfestigkeit    der Bindeschicht er  höht, kann durch Zusatz geeigneter     Silikone    eine  wasserabstossende Oberfläche der     Bindeschicht    erzielt  werden.  



  Der glasierte Sand kann z. T. auch schon vor  dem Auftragen der ihn     .aufnehmenden    Schicht, in  den     hydraulischen    Binder, z. B. Zement, oder den  Kunststoff bzw. das Gemisch aus     hydraulischem     Binder und     Kunststoff,    eingemischt werden. Je nach  der     gewünschten    Farbe     kann    auch     Buntsand    Ver  wendung fänden.  



  Das überziehen des Sandes mit Glasur soll unter  Bedingungen     erfolgen,    die Gewähr leisten, dass mög  lichst jedes     einzelne    Sandkorn mit     einer        Glasurschicht     umhüllt wird.

   Man kann zu diesem Zweck beispiels  weise so     verfahren,    dass der Sand vermischt     mit    der  Glasur oder den     Glasurbestandteilen    unter Bewegung,  etwa in einem Drehrohr, bis     zum        Schmelzbereich    der  fertigen Glasur erhitzt     wird.    Die Zusammensetzung  der Glasur hängt     gegebenenfalls    von den gewünsch  ten Farbeffekten und von der geforderten     Chemika-          lienbeständigkeit    ab.

   Als     Grundbestandteile    werden  zweckmässig Feldspat,     Borverbindungen    oder derglei  chen     gewählt,    die mit     anorganischen    Farben, insbe  sondere     Oxydfarben,    versetzt werden.

   Als eine     vor-          teilhafte    Glasur     mit    geringem Ausdehnungskoeffizien  ten und geringer     Oberflächenspannung    hat sich für  das     Überziehen    des Sandes folgendes Gemisch er  wiesen:

      100 Teile     Siliziumdioxyd        (frei    oder gebunden),  bis zu 33 Teile     Alkalioxyd,     bis zu 50 Teile     Kalziumoxyd    und     Boroxyd,     bis zu 10     Teile    mindestens eines der Oxyde       Magnesiumoxyd,        Aluminiumoxyd,        Titandioxyd,

       bis     zu    10     Teile        Bariumoxyd.       Eine     Ausführungsform    des Baukörpers gemäss  der     Erfindung    ist aus der     beiliegenden    Abbildung im  Schnitt     ersichtlich.     



  Der als     Wandplatte    geeignete, vorzugsweise als  verlorene Schalung für Betonbauten oder als Wand  verblendung im trockenen oder nassen Versatz zu       verwendende    Baukörper besteht aus dem     plattenför-          migen    Betonkörper 1, der an der die Aussenseite  bildenden Fläche 2     mit    einer Schicht 3 überzogen ist,  in der die mit farbiger     Glasuz    durch     Aufschmelzen     überzogenen Sandkörner 4, 5     eingelagert    sind.

       Über     der Schicht 3 und den     Sandkörnern    4, 5     kann    gege  benenfalls     eine    nicht     veranschaulichte,    vorzugsweise  dünne     Kunststoffdeckschicht    vorgesehen sein.  



  Die Schicht 3     kann    durch ein     hydraulisches    Mate  rial, z. B. eine     Zementschlemme,    ein Kunststoffma  terial, z. B. ein thermoplastisches oder     duroplastnsches     Material, oder aus einer Mischung eines hydraulisch  abbindenden Materials     mit    einer Kunststoffdispersion  gebildet sein.    Der Betonkörper ist an seiner dem Bauwerk       zuzukehrenden    Innenseite mit strichpunktiert ange  deuteten Aussparungen 6 versehen.  



  Wird der Baukörper z. B. an einer Ecke des  Bauwerkes vorgesehen, so wird der Betonkörper vor  zugsweise auch an der oder den weiteren Aussenflä  chen mit der Schicht versehen, in welche die farbig  glasierten Sandkörner eingelagert sind.  



  Die dargestellte Wandplatte kann ganz     allgemein     zur Verkleidung der beliebigsten     Aussengestaltung     eines Bauwerkes kongruent angepasst werden, z. B.       indem        plattenförmige        Eckengebilde,    Wölbungen und  dergleichen hergestellt und aufgesetzt werden. Die  Sichtflächen der Wandplatten können eben oder       profiliert    oder ornamentiert sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Baukörper zur Verwendung als Wandplatte, vor zugsweise als verlorene Schalung für Betonbauten oder als Wandverblendung im trockenen oder nassen Versatz, gekennzeichnet durch einen plattenförmigen Betonkörper, der an der die Aussenseite bildenden Fläche mit einer hydraulischen Bindeschicht und,loder einer Kunststoffschicht überzogen ist, in welche Binde- und!oder Kunststoffschicht mit farbiger Gla sur durch Aufschmelzen überzogene Sandkörner ein. gelagert sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Baukörper nach Patentanspruch I, gekennzeich- net durch eine auf die hydraulische Bindeschicht mit den eingelagerten Sandkörnern aufgebrachte Kunst stoffdeckschicht. z. Baukörper nach Patentanspruch 1 und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er zur An passung an die Konturen des Bauwerkes als Ecken gebilde ausgestaltet oder mit Wölbungen versehen ist. 3. Baukörper nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass seine Aussenfläche profiliert oder ornamentiert ist.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung des Baukörpers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Betongrundkörper mit einem hydraulischen und/oder Kunststoffaufstrich versehen und in die so erhaltene Schicht vor dem Abbinden bzw. Erstarren der gla sierte Sand eingebracht wird. UNTERANSPRÜCHE 4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass dem hydraulischen Binder Zu sätze wie Polyvinylazetat bzw. Quarzmehl oder Sili- kone zugesetzt werden. 5.
    Verfahren - nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorgebrannter, gefärbter, ge gebenenfalls bunter Sand verwendet wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sand verwendet wird, der zusammen mit einem Glasurgemisch oder dessen Komponenten unter Bewegung auf Temperaturen bis zum Schmelzbereich der Glasur erhitzt wird.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sand verwendet wird, der mit einer Glasur folgender Zusammensetzung über- zogen ist: 100 Teile Kieselsäure, bis 33 Teile Alkali- oxyd, bis 50 Teile Kalziumoxyd und Boroxyd, bis 10 Teile mindestens eines der Oxyde Magnesium oxyd, Aluminiumoxyd, Titandioxyd, bis 10 Teile Bariumoxyd.
CH7496559A 1958-07-05 1959-06-26 Baukörper zur Verwendung als Wandplatte und Verfahren zu seiner Herstellung CH375131A (de)

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