CH374342A - Ventil - Google Patents

Ventil

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CH374342A
CH374342A CH7948359A CH7948359A CH374342A CH 374342 A CH374342 A CH 374342A CH 7948359 A CH7948359 A CH 7948359A CH 7948359 A CH7948359 A CH 7948359A CH 374342 A CH374342 A CH 374342A
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CH
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valve
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Application number
CH7948359A
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English (en)
Inventor
Victor Grisel Yvan
Original Assignee
Victor Grisel Yvan
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
    • B65D83/44Valves specially adapted for the discharge of contents; Regulating devices
    • B65D83/48Lift valves, e.g. operated by push action

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description


  
 



  Ventil
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ventil für   Aerosol-Behälter.   



   Aerosol-Behälter, wie sie auf zahlreichen Gebieten, beispielsweise zum Verspriihen von flüssigen Substanzen wie Imprägniermittel, Insektenvertilgungsmittel, kosmetischen Präparaten, Fleckentfernungsmittel und dergleichen in zunehmendem Masse verwendet werden, bestehen gewöhnlich aus einer Druckflasche, die mit einem einfach zu betätigenden Ventil verschlossen ist. Bei Betätigung des Ventils wird der Inhalt der   Druckillasche    unter der Wirkung eines Treibmittels nach aussen gepresst und beispielsweise in Form eines Nebels versprüht.



   Die bisher bekannten Ventile besitzen gewöhnlich den Nachteil, dass sie entweder nicht einwandfrei arbeiten, d. h. nicht unter allen praktischen Betriebsbedingungen einwandfrei abdichten oder zu kompliziert bzw. zu teuer sind.



   Die Undichtigkeit des Ventils zeigt sich besonders bei der Betätigung des Ventils. Der   fiaschenin-    halt und/oder das Treibmittel entweichen unter Umgehung der vorgesehenen Austrittsöffnung, was dazu führt, dass die flasche verschmutzt und der Inhalt vergeudet wird.



   Auch besteht die Möglichkeit, dass bei ungenügend dichtem Ventil das Treibmittel vorzeitig entweicht, so dass der Flascheninhalt nur unter Zerstörung der Flasche herausgebracht werden kann.



   Die vorliegende Erfindung soll nun eine Lösung des Dichtungsproblems des Ventils von Aerosolflaschen ermöglichen;   das      erfindungsgemässe    Ventil soll bei einfacher und billiger Konstruktion sowohl in Ruhelage als auch in Arbeitslage einwandfrei abdichten.



   Bei den bekannten Ventilen von Aerosoldosen werden metallische Druckfedern und Dichtungsringe verwendet. Das erfindungsgemässe Ventil ist nun dadurch gekennzeichnet, dass es eine elastische Dichtung aufweist, welche die für die Rückstellung des geöffneten Ventils notwendige federnde Wirkung besitzt.



   Anhand der Zeichnung soll das erfindungsgemässe Ventil in einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Ventil mit profiliertem Deckel;
Fig. 2 ein Ventil wie in Fig. 1 aber in Anpassung an ein anderes Deckelprofil, wobei die elastische Dichtung eine Ausnehmung besitzt;
Fig. 3 einen Schnitt durch ein Ventil in einem abgeänderten Deckelprofil unter Verwendung eines zusätzlichen Ringelementes;
Fig. 4 eine Abänderung des in Fig. 3 dargestellten Ventiles.



   Im einzelnen zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Ventils in Anordnung auf einem üblichen   Fiaschenverschluss    1, der beispielsweise aus Aluminium besteht und für die Aufnahme des Ventilmechanismus profiliert ist. Ein Rohr 2, beispielsweise aus. einem thermoplastischen Material, ist an seiner unteren Seite mit dem Teller 3 verschlossen und besitzt eine horizontale durchgehende Bohrung 4. Eine erste Gummidichtung 5   spund    eine zweite, grössere Gummidichtung 6 sind vorgesehen. Die Dichtung 6 ist senkrecht durchbohrt, um das Rohr 2 aufzunehmen und besitzt eine federnde Wirkung.



  Über das Rohr 2 ist der für dieses als Mitnehmer dienende Teil 7   aufgestülpt    und so am Rohr 2 festgeklemmt, dass die Dichtung 6 bei geschlossenem Ventil um etwa 25 % komprimiert ist. Dadurch liegt die Dichtung 6 dichtend gegen die   Profilwand    des Deckels 1 und gegen das Rohr 2 an. Die durch den Teller 3 und die Dichtung 5 im Ruhezustand geschlossene Öffnung 8 ist etwas grösser als der Aus  sendurchmesser des Rohres 2. Das Tauchrohr 9 ist auf den untersten Teil des Deckels 1 aufgeschoben und reicht bis auf den Boden des nicht dargestellten Behälters. Am oberen Ende des Rohres 2 mit dem Mitnehmer 7 ist ein üblicher, in der Fig. 1 nicht dargestellter Verteiler, beispielsweise eine Sprühdüse, aufgesetzt.



   Die Wirkungsweise des in Fig. 1 dargestellten Ventiles lässt sich folgendermassen zusammenfassen: Durch Druck auf den Verteilerkopf bzw. das Rohr 2 und den Mitnehmer 7 wird die vorkomprimierte Dichtung 6 verformt, d. h. noch weiter komprimiert; der Teller 3 senkt sich und gibt die mit der Dichtung 5 verschlossene öffnung 8 mindestens teilweise frei. Unter dem Druck des   Treibmittels    kann nun der Behälterinhalt durch das Steigrohr 9 und die Öffnung 8 in die Kammer 10, de Bohrung 4 und das Rohr 2 zum Verteilerkopf gelangen und von diesem versprüht werden. Wird der Druck auf den Verteilerkopf unterbrochen, so dehnt sich die Dichtung 6 wieder aus und hebt über das Rohr 2 den Teller 3 nach oben, der mit Hilfe der Dichtung 5 die Öffnung 8 wieder verschliesst.



   Aus der Beschreibung der Wirkungsweise des Ventils geht hervor, dass die Dichtungswirkung der Dichtung 6 im Arbeitszustand des Ventils grösser ist als im Ruhestand, da die zur Betätigung des Ventils nötige   Verformung    der Dichtung 6 diese noch stärker gegen das Deckelprofil und das Rohr 2 presst. Damit ist der Austritt von Behälterinhalt zwischen der Dichtung 6 und dem   Deckeiprofil    bzw. dem Rohr 2 während der Betätigung des Ventils mit Sicherheit noch weniger möglich als im Ruhestand, d. h. die Dichtungswirkung der Dichtung 6 wird durch ihre Betätigung noch besser.



   Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass der Behälterinhalt auch bei fertig auf dem Behälter montiertem Ventil durch das Rohr 2 eingefüllt werden kann, wobei lediglich der Verteilerkopf aufgesetzt bzw. abgenommen werden muss. Damit ist eine Nachfüllung der Aerosoldosen praktisch und ohne wesentlichen Montage aufwand durchführbar.



   In Fig. 2 ist eine modifizierte Form des in Fig. 1 beschriebenen Ventils dargestellt. Der profilierte Deckel 1 ist in Fig. 2 so abgeändert, dass die in Fig. 1 dargestellte Kammer 10 wegfällt. Dafür besitzt die Dichtung 6 eine Ausnehmung 11, welche den Zutritt des Behälterinhaltes zum Loch 4 ermöglicht. Ausserdem ist das Tauchrohr 9 so abgeändert, dass es um das Ventil herum erweitert ist, wobei der erweiterte Teil die Kammer 12 umgrenzt, die ein freies Arbeiten des Tellers 3 bei Betätigung des Ventils ermöglicht.



   Fig. 3 zeigt ein Ventil wie in den Fig. 1 und 2, wobei aber die in Fig. 1 dargestellte Kammer 10 und die in Fig. 2 erkennbare Aussparung 11 in der Dichtung 6 durch einen lose oder klemmend im Profil 1 angebrachten Abstandsring 13 ersetzt ist, dessen Innendurchmesser grösser ist als der Aussendurchmesser des Rohres 2, so dass die Durchmesserdifferenz einen rohrförmigen Hohlraum bedingt. Die Dichtung 6 und die sie umgebende Profilierung des Deckels 1 sind so modifiziert, dass der Mitnehmer 7 nicht wie in der Fig. 1 und 2 gebördelt ist, sondern mit seinem unteren Teil den Raum, der zwischen dem Deckel 1 und dem Rohr 2 liegt, ausfüllt und auf der Oberseite der Dichtung 6 aufsitzt.



   Fig. 4 zeigt schliesslich eine Kombination der Ventiltypen von Fig. 1 und Fig. 3, wobei aber der Abstandsring als Kronenring 14 prolifiert und klemmend im   Deckeiprofil    1 angeordnet ist. Hier bildet der Ring 14 nicht nur die Aussparung um den gebohrten Teil des Rohres 2, sondern auch den Sitz des mit einer Dichtungsscheibe 5 versehenen Tellers 3, weicher das Rohr 2 abschliesst.



   Die in den Fig. 1-4 dargestellte, aus einem mindestens annähernd hohlzylindrischen Stück bestehende Dichtung 6 mit federnder Wirkung kann auch aus einzelnen übereinandergelegten Scheiben bestehen, was u. U. zur Erhöhung der   Dichtungswirkang    führt. Die Dichtung 6 besteht zweckmässigerweise aus einem gummielastischen Material, das durch den Behälterinhalt nicht angegriffen wird. In vielen Fällen wird natürlicher,   handelsüblicher    Gummi befriedigend arbeiten, doch können auch zahlreiche synthetische Gummitypen wie Zahlen-Buna, Buchstaben-Buna (Buna ist eine eingetragene Marke), Polychloropren und dergleichen verwendet werden. Auch die Dichtungsscheibe 5 ist zweckmässigerweise aus einem solchen Material.



   Die übrigen Ventilteile sowie der profilierte Dekkel können sowohl aus Metall, wie Aluminium, als auch aus einem entsprechenden Kunststoff wie   Poly-    styrol, Phenolformaldehydharz, Polyamid, Polyvinylchlorid und dergleichen bestehen, vorausgesetzt, dass der gewählte Werkstoff der Bearbeitungsmethode zugänglich ist.



   Während man für das Rohr 2, den Mitnehmer 7 und den Teller 5 gewöhnlich Metall wählt, verwendet man für das Rohr 9 aus Fertigungsgründen häufig   Kunststoff,    wie Polyäthylen. Der Mitnehmer 7 mit oder ohne flanschartiger Erweiterung kann sowohl als selbständiger Ventilteil vorgesehen sein oder einen Teil des Rohres 2 darstellen, d. h. das Rohr wird in diesem Falle so profiliert, dass es selbst von der Dichtung 6 bei sich schliessendem Ventil mitgenommen wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ventil für Aerosol-Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass es eine elastische Dichtung aufweist, welche die für die Rückstellung des geöffneten Ventils notwendige federnde Wirkung besitzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (6), die in einem mit dem Behälterdeckel (1) verbundenen Gehäuse angeordnet ist, von einem Ventilorgan (2) durchsetzt wird, das einen an einem unteren Ende vorgesehenen Teller (3) trägt, wobei der Teller in der Schliesslage eine Ventil-Öffnung (8) im Gehäuse absperrt und in dieser Lage durch die auf das Ventilorgan (2) einwirkende vorkomprimierte Dichtung gehalten wird.
    2. Ventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilorgan durch ein Rohr (2) gebildet ist, das einen Mitnehmer (7) trägt, der mit der dem Teller (3) abgekehrten Seite der Dichtung (6) zusammenwirkt, wobei das Rohr eine Querbohrung (4) aufweist, und dass der Teller (3), der das Rohr (2) an seinem unteren die Öffnung (8) durchsetzenden Ende in der Schliesslage absperrt, über eine weitere Dichtung (5) in dieser Lage an dem die Öffnung (8) enthaltenden Gehäuseboden anliegt.
    3. Ventil gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Dichtung (6) aus natürlichem oder synthetischem Gummi besteht.
    4. Ventil gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Dichtung (6) aus einem einzigen zylindrischen Könper besteht, welcher entlang seiner Mittelachse eine Bohrung besitzt.
    5. Ventil gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Dichtung (6) aus mehreren übereinanderliegenden Scheiben besteht, die zusammen einen zylindrischen Körper bilden, welcher entlang seiner Mittelachse eine das Ventilorgan (2) aufnehmende Bohrung besitzt.
CH7948359A 1959-10-14 1959-10-14 Ventil CH374342A (de)

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