CH374236A - Jaucherührwerk mit einem Propeller - Google Patents
Jaucherührwerk mit einem PropellerInfo
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Description
Jaucherührwerk mit einem Propeller Die Erfindung betrifft ein Jaucherührwerk mit einem Propeller, der am unteren Ende einer vertikalen Welle angebracht ist, die oben von einem Motor angetrieben wird und innerhalb eines Führungsmanteils angeordnet ist. Solche Ruhrwerke werden verwendet, um die in Jauchegruben befindliche Jauche vor dem Abpumpen umzurühren. Der Führungsman- tel besteht bei bekannten Jaucherührwerken dieser Art aus einem einzigen Rohr, was erhebliche Nachteile zur Folge hat. Unter anderem kommen bei derartigen Jaucherührwerken häufig Wellenbrüche und ; oder Lagerschäden vor, wie später näher erläutert werden soll. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, dass der Führungsmantel aus mehreren Rohren zusammengesetzt ist, in denen Kugellager eingebaut sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist: Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Jauche rührwerkes und Fig. 2 ein Schnitt durch eine Einzelheit in grö sserem Massstabe. Das dargestellte Jaucherühtwerk weist einen Elektromotor 1 auf, dessen Rotor mittels einer Kupplung 2 direkt mit einer vertikalen Welle 3 gekuppelt ist, auf deren unterem, freien Ende ein Propeller 4 sitzt. Die Welle 3 ist von einem z. B. 3 4 m langen, rohrförmigen Führungsmantel 5 umgeben, der von mehreren, feuerverzinkten Rohren 6 gebildet wird, die an ihren Enden durch Flanschen 7 miteinander verbunden sind. Der oberste Flansch 7a ist an ein Kupplungsgehäuse 2' angeflanscht, das seinerseits an den Motor 1 angeflanscht ist. Die Welle 3 ist in Kugellagern 8 gelagert, die gemäss Fig. 2 je zwischen zwei aufeinanderliegenden Flanschen 7 angeordnet sind. Zu diesem Zwecke ist jeder Flansch auf seiner Stirnseite mit einer zentralen Eindrehung 9 versehen, deren Durchmesser gleich dem Aussendurchmesser des Kugellagers 8 und deren Tiefe gleich dessen halber Breite ist. Die Flanschen 7 ragen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, in das Innere der Rohre 6 vor und werden paarweise durch Schrauben 10 und Muttern 11 zusammengehalten unter Zwischenlage von Dichtungen 12. Der unterste Flansch 7b ist ein Blindflansch, an welchem noch Dichtungsmittel 13, z. B. eine Stopfbüchse, angebracht sind, um die Jauche vom untersten Kugellager 8 abzuhalten und somit ein Eindrin gen derselben in den rohrförmigen Führungsmanbel 5 zu verhindern. Am untersten Rohr 6 sind zwei oder mehr radiale Arme 14 vorgesehen, von denen in Fig. 1 nur einer dargestellt ist und die einen zylin drischen Leitmantel 15 halten, dessen Durchmesser etwas grösser als derjenige des Propellers 4 ist. Am oberen Rande des Leitmanteis 15 ist eine verhältnismässig grosse Ausnehmung 16 vorgesehen. Das beschriebene Rührwerk wird so montiert, dass der untere Rand des Leitmantels 15 einen gewissen Abstand vom Boden der Jauchegrube hat, während der Motor 1 sich ganz ausserhalb derselben befindet. Durch die Drehung des Propellers 4, beispielsweise mit etwa 3000 t/min, wird innerhalb des Leitmantels 15 eine starke Jaucheströmung erzeugt, die je nach der Drehrichtung des Propellers 4 nach oben oder nach unten gerichtet sein kann und die infolge der oberen Randausnehmung 16 stark unsymmetrisch ist. Durch das Strömen der Jauche entstehen Wallungen, welche die dicke Deckschicht brechen, die sich im Ruhezustand auf der Jauche bildet. Der Propeller zerkleinert auch noch den in der Jauche enthaltenen Mist und die umgerührte Jauche ist nach kurzer Zeit zum Abpumpen bereit. Bei bekannten Jaucherührwerken besteht der Führungsmantel 3 aus einem einzigen Rohr, statt aus mehreren, aneinander angeflanschten Rohren, wie beim beschriebenen Rührwerk. Das hat erstens den Nachteil, dass man nur mit Mühe die zur Lagerung der Welle 3 erforderlichen Lager in demselben montieren kann. Zweitens ist ein einziges Rohr von etwa 3-4 m Länge in der Praxis nicht ganz gerade, so dass in das Rohr eingeführte, und in demselben z. B. durch Presssitz festgehaltene Kugellager nicht genügend miteinander ausgerichtet sind, um Vibrationen der Welle zu vermeiden. Diese Vibrationen haben Ermüdungsbrüche der Welle zur Folge sowie Beschädigungen der Lager. Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man neuerdings, ohne von der fest eingebürgerten Einrohrkonstruktion abzugehen, Bronzegleitlager verwendet, und die Welle im Ölbad laufen lassen. Diese Lagerung hat gegenüber Kugellagern den Nachteil relativ grosser Reibung und entsprechender Verluste; ferner erfordert die Ölabdichtung komplizierte Massnahmen und ist eine dauernde Kontrolle der richtigen Ölfüllung notwendig, um Lagerschäden zu vermeiden. Das einzige, etwa 3-4 m lange Schutzrohr kann ferner nicht feuerverzinkt werden und muss auf andere, teuere und weniger wirksame Weise gegen Korrosion durch die Jauche geschützt werden; ein so langes Rohr verzieht sich nämlich bei der Feuerverzinkung dermassen, dass der Einbau von etwa 5-6 Lagern in dasselbe praktisch überhaupt nicht mehr in Frage kommt. Alle diese Nachteile sind bei dem beschriebenen Jaucherührwerk behoben, bei dem der Einbau von Kugellagern keinerlei Schwierigkeiten bietet und die relativ kurzen Rohre 6 sich bei der Feuerverzinkung nicht wesentlich verziehen. Die Bearbeitung der Flanschen 7 zur Herstellung der Eindrehungen 9 findet nach der Verzinkung statt, so dass die Kugellager 8 ganz genau aufeinander ausgerichtet werden können. Dass die Verzinkung bei den Eindrehungen 9 wegfällt, spielt keine Rolle, weil die Jauche nicht zu diesen Eindrehungen kommen kann. Die Kugellager 8, die keiner Fett- oder Ölzufuhr und keiner Wartung bedürfen, gewährleisten bei ihrer genauen Ausrichtung einen vibrationsfreien, verlustarmen Lauf der Welle 3, ohne Gefahr von Ermüdungsbrüchen oder Lagerschäden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Jaucherührwerk mit einem Propeller, der am unteren Ende einer vertikalen Welle angebracht ist, die oben von einem Motor angetrieben wird und innerhalb eines Führungsmantels angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsmantel (5) aus mehreren Rohren (6) zusammengesetzt ist, in denen Kugellager (8) eingebaut sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Jaucherührwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (6) durch Flanschen (7) miteinander verbunden sind, und dass die Kugellager (8) in an den Stirnseiten aufeinanderliegender Flansche vorgesehenen, zentralen Eindrehungen (9) angeordnet sind.2. Jaucherührwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der unterste Flansch (7b) ein mit Dichtungsmitteln (13) versehener Blindflansch ist.3. Jaucherührwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschen (7) in das Innere der Rohre (6) vorragen.4. Jaucherührwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (6) feuerverzinkt sind.5. Jaucherührwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am untersten Rohr ein Leitmantel (15) befestigt ist, der den Propeller (4) umgibt und an seinem oberen Rande mit einer eine Unsymmetrie der Strömung bewirkenden Aussparung (16) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7808959A CH374236A (de) | 1959-09-11 | 1959-09-11 | Jaucherührwerk mit einem Propeller |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH7808959A CH374236A (de) | 1959-09-11 | 1959-09-11 | Jaucherührwerk mit einem Propeller |
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| CH374236A true CH374236A (de) | 1963-12-31 |
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ID=4536192
Family Applications (1)
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH374236A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110193332A (zh) * | 2019-06-18 | 2019-09-03 | 南通金通储能动力新材料有限公司 | 一种大容积三元正极材料前驱体反应釜 |
-
1959
- 1959-09-11 CH CH7808959A patent/CH374236A/de unknown
Cited By (2)
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| CN110193332B (zh) * | 2019-06-18 | 2024-05-10 | 南通金通储能动力新材料有限公司 | 一种大容积三元正极材料前驱体反应釜 |
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