CH370978A - Rotationsmaschine - Google Patents
RotationsmaschineInfo
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- F01B1/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements
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Description
Rotationsmaschine Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Rota tionsmaschinen, wie Flüssigkeitsmotoren, Verbren nungsmotoren oder dergleichen, welche mit sternför mig angeordneten Zylindern versehen sind, in dienen Kolben vermittels Enddruckkrollen. mit Kurvenrin gen zusammenwirken.
Rotationsmotoren dieser Art haben. den Vorteil, grosse Arbeitseffekte bei kleinen Dimensionen lei sten zu können, leiden aber gleichzeitig unter dem Nachteil grosser Reibungsverluste, niedrigen Wir kungsgrades sowie auch maschineller Schwierigkei ten auf Grund: grosser, seitlich gerichteter Reaktions- ('.rucke und schiefgerichteterWirkungskräfte von den Kurvenringen auf die Kolben und Zylinder.
Ebenfalls entstehen oftmals Klopfstörungen und Vibrationen bei hoher Geschwindigkeit.
Die vorliegende Erfindung soll diese Unannehm lichkeiten bei Rotationsmotoren obenerwähnter Art beseitigen, und die Erfindung ist dadurch gekenn- zeichnet, dass Führungsrollen für die Kolben in Zu sammenwirkung mit axialen, parallel zu den Kolben bewegungsbahnen sich erstreckenden Führungsflä chen angeordnet sind, um die zwischen den Kolben und den Kurvenringen entstehenden, seitlich und schief gerichteten Reaktions- und Arbeitsdrucke auf- zunehmen.
In der beigelegten Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung veranschaulicht, welches sich auf einen Rotationsmotor für Flüssigkeit bezieht, wobei Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil des Rotationsmotors und Fig. 2 einen entsprechenden Querschnitt davon zeigen. Fig. 3 ist eine schema- tische Darstellung des Motors.
Der in der Zeichnung gezeigte Rotationsmotor ist dafür vorgesehen, von einem flüssigen oder gasför migen Druckmedium, beispielsweise öl oder derglei chen, angetrieben zu werden. Der Motor besitzt ein festes Motorgehäuse 2, das von einem Gestell 1 ge tragen und' mit einer Anzahl radialgerichteter Zylin der 3 versehen ist, die in einem Kranz um eine zen trale Achslinie verlegt sind.
Jeder Zylinder enthält einen freilaufenden Kolben 4 in Zusammenwirkung mit einem drehbaren Kurvenringkörper 6, welcher den Zylinderkranz umgibt und auf Rollenlagern 5 an gebracht ist, wobei der Kurvenringkörper von den durch das Drucköl angetriebenen Kolben zum Drehen gebracht wird.
Der Kurvenringkörper kann wie eine Riemenscheibe 7, Seiltrommel oder dergleichen ge formt oder für die Kraftübertragung an eine Welle angeschlossen sein.
Jeder Kolben 4 besitzt eine Hülse mit geschlos- senem Kopfende, in welcher Hülse eine Feder 8 an geordnet ist, die sich zwischen dem Kopfende der Hülse und einem inneren Sitz an dem Motorgehäuse erstreckt.
Da das Drucköl unter seiner Wirkung die Kolben nach aussen treibt, so ist diese Zusatzfeder nur dazu vorgesehen, eine ununterbrochene Berüh- rung zwischen den Kolben und dem Kurvenringkör- per zu sichern, welche nötig ist, um Klopfen und Vibrationen bei .hohen Geschwindigkeiten zu vermei den,
wo die Kolben beim Passieren der Kurven Ten denz zu Hüpfbewegüngen haben. Der Kolben hat an seinem Kopfende einen Querkopf 9, welcher mit zwei einander entgegengprichteten Achszapfen 9a, 9b ver sehen ist, die parallel zu der Motorachse liegen, wo bei jeder von diesen, Achszapfen eine Druckrolle 10a, 10b in Zusammenwirkung mit einem zugehörigen Kurvenring 6a, 6b trägt,
welche zwei Kurvenringe Teile des Kurvenringkörpers 6 sind. Jeder Achszap fen trägt ausserdem. an dem Aussenende eine Füh- rungsrolle 11<I>a,</I> 11<I>b</I> in Zusammenwirkung mit axialen Führungsflächen 15a', 15b', welche sich parallel zu der Bewegungsbahn des Kolbens erstrecken. Der Querkopf ruht vermittels einer Lagerplatte 12,
die eine sphärische Lagerfläche hat, auf einer ebensol chen Lagerplatte dIer Kolbenhülse, wodurch ein ge- ringes freies Kippen des Querkopfes möglich gemacht wird. Der letztere ist an dem Kolbenende, vermittels eines durchgehenden Bolzens 13 gesichert, und eiine äussere Feder 14 drückt den Querkopf gegen den Kolben.
Die Druckrollen wie auch die Führungsrol len sind in Form: von Rollenlagern ausgeführt.
Zwei einander gleiche Kurvenringe 6a, 6b sind wie erwähnt für die Zusammenwirkung mit je einer von den beiden Druckrollen jedes Kolbens. vorhan den, und jeder Kurvenring hat eine. Anzahl Kurven 6', 6" usw., die eine Anzahl Wellen bilden.
Die An zahl dieser Wellen ist zweckmässigerweise ungleich der Anzahl der Motorzylinder, um zu erzielen, dass die Druckrollen im Verhältnis zueinander gleichzei tig an verschiedenen Punkten der Kurven angreifen, wie in Fig. 3 gezeigt ist.
Die ungefähr in radialer Richtung sich erstreckenden Führungsflächen 15a', 15b' für die Führungsrollen 11a, 11b sind Teile von bügelförmigen Aussparungen in ringförmigen Füh- rungsscheiben 15a, 15b, welche an dem Motor gehäuse starr angebracht sind.
Diese Führungsflächen nehmen die Reaktionsdrucke von den Kurvenringen vermittels der zwischenliegenden Führungsrollen auf und überführen diese Drucke in das feststehende Motorgehäuse.
In dieser Weise sind alle Kolben und Zylinder von den seitengerichteten oder schiefgerich- teten Druckkräften befreit, und die Reibungsverluste sind auf ein Minimum vermindert. Länigs der zen tralen Achse des feststehenden Motors ist ein dreh bar gelagerter Schieber 16 angeordnet und von dem Kurvenringkörpergetrieben. Eine Achse 18 in einem nicht gezeigten Anschluss an den Kurvenringkörper dreht den Drehschieber vermittels einer Zahnkupp- lung 17.
Der Drehschieber bringt Einlaufkanäle 19 in abwechselnde Verbindung mit Einläufen 19a zu den Zylindern sowie auch einen Ablaufkanal 20 in abwechselnde Verbindung mit Zylinderabläufen 20a. Alle Einlaufkanäle sind in, vorgesehener Ordnung für die Speisung der Zylinder mit der Flüssigkeit oder mit einem anderen zweckmässigen Antriebsmittel an geordnet.
Der beschriebene Rotationsmotor hat den Vorteil, dass die Zylinder vollständig von seitengerichteten Drucken entlastet und die Reibungsverluste auf Grund der Anordnung -der Führungsrollen auf ein Minimum vermindert sind, was einen äusserst günstigen Wir- kungsgrad zur Folge hat.
Die Lagerung des Quer kopfes für die Rollen sichert denselben eine selbst tätige Einstellung, und die Zusatzfedern verhindern jede Entstehung von Klopfstörungen. Die Ausbildung bewirkt deshalb eine vollständig vibrationsfreie Ro tationsbewegung.
Die Erfindung umfasst auch Ausführungen, bei denen jeder Kolbenkopf mit nur einer zentralen Druckrolle mit vorzugsweise an beiden Seiten an gebrachten Führungsrollen versehen ist. Gegebenen falls kann die Maschine auch als Rotationspumpe ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rotationsmaschine, welche mit sternförmig an geordneten Zylindern versehen ist, in denen Kolben auf axial verlegten Achszapfen angebrachte End- druckrollen in Zusammenwirkung mit den Zylinder kranz umgebenden, Kurvenringen tragen, wobei das Gehäuse und die Kurvenringe für relative Drehbewe gungen einander gegenüber angeordnet und Steuer mittel für flüssiges oder gasförmiges Treibmittel zu den Zylindern vorhanden sind, dadurch gekennzeich- net, dass für die Kolben Führungsrollen auf axialen Achszapfen, an,den Kolbenendköpfen in Zusammen wirkung mit axialen Führungsflächen an dem Ge häuse angeordnet sind, welche sich parallel zu den Bewegungsbahnen der Kolben erstrecken. UNTERANSPRÜCHE 1. Rotationsmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Achszapfen für die Führungsrollen Verlängerungen der Achszapfen für die Druckrollen bilden.2. Rotationsmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Endkopf an jedem Kolben eine zentrale Druckrolle sowie auf zwei ent- gegengerichteten Seiten eine Führungsrolle trägt. 3. Rotationsmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an jedem Kolben in ent gegengesetzten Richtungen sich erstreckende Achs zapfen vorhanden sind-, wobei jeder Achszapfen an jeder Seite des Kolbens ein;, Druckrolle sowie eine Führungsrolle trägt. 4.Rotationsmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Kolben von einer Druckfeder belastet ist, die den Kolben in ununter brochener Berührung mit dem Kurvenring hält. 5. Rotationsmaschine nach Patentanspruch, in der Form eines mittels Druckflüssigkeit oder ande rem Druckmedium gespeisten Motors, dadurch ge- kennzeichnet, dass die die Druckrollen und die Füh rungsrollen tragenden Kolbenendköpfe mit einer sphärischen Lagerfläche versehen sind,mit welcher sie vermittels einer Feder gegen eine ebensolche Flä che des Kolbenkörpers gedrückt werden, und dass ein druckmediumsteuernder Schieber längs der zentralen Achslinie des Motors angeordnet und von dem Kur- venriingkörper betrieben sowie mit Einläufen und Abläufen für die Zylinder versehen ist, welcher Kur venringkörper als Abtriebsorgan des Motors ausge führt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7279859A CH370978A (de) | 1959-05-01 | 1959-05-01 | Rotationsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7279859A CH370978A (de) | 1959-05-01 | 1959-05-01 | Rotationsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH370978A true CH370978A (de) | 1963-07-31 |
Family
ID=4532098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7279859A CH370978A (de) | 1959-05-01 | 1959-05-01 | Rotationsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH370978A (de) |
-
1959
- 1959-05-01 CH CH7279859A patent/CH370978A/de unknown
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