CH370657A - Fahrzeugtür mit mehrteiligem Flügel - Google Patents

Fahrzeugtür mit mehrteiligem Flügel

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CH370657A
CH370657A CH7423859A CH7423859A CH370657A CH 370657 A CH370657 A CH 370657A CH 7423859 A CH7423859 A CH 7423859A CH 7423859 A CH7423859 A CH 7423859A CH 370657 A CH370657 A CH 370657A
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CH
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CH7423859A
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Wilhelm Kiekert Friedrich
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Wilhelm Kiekert Friedrich
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description


  Fahrzeugtür mit mehrteiligem Flügel    Bei Omnibussen und Schienenfahrzeugen hat sich  die sogenannte Falttür wegen ihres geringen Raum  bedarfes beim Schliessen und der geringen Trägheits  momente, die beim Öffnen und Schliessen beschleu  nigt und verzögert werden müssen, in hohem Masse  bewährt. Bekanntlich besteht jeder Flügel einer     Falt-          türe    aus mindestens zwei Teilen, die in geschlossener  Stellung der Tür eine     zusammenhängende    Fläche bil  den, in offener Stellung dagegen übereinanderliegend  gegen einen Türpfosten geklappt sind. Dieses be  kannte Merkmal der     Falttür    hat auch die Tür nach  der Erfindung.  



  Omnibusse und auch Schienenfahrzeuge sind an  ihren Seiten häufig nicht durch ebene, sondern  krumme, nach aussen konvexe     Seitenflächen    begrenzt.  Diese krummen     Flächen    schliessen es zwar an sich  nicht aus, ebene     Türflügel    zu     verwenden.    Damit ent  stehen aber in der Aussenhaut des Fahrzeuges Ver  tiefungen, die vor allem für die Reinigung uner  wünscht sind.

   Automatische Reinigungsanlagen sind  häufig nur dann voll wirksam, wenn auch die Tür  flächen mit der Aussenfläche des Fahrzeugkörpers  in geschlossenem Zustande bündig     liegen.    Dann aber  müssen auch die Türflügel oder Türflügelteile der  Fahrzeugform angepasst, also     krummlinig        begrenzt     werden.  



  Es ist keineswegs unmöglich, eine Falttür herzu  stellen, bei der die Flügelteile die     Grundform    krum  mer Flächen haben. Doch geht mit dieser     Türflügel-          form    ein wesentlicher Vorteil der Falttür verloren.  Denn die beiden     gekrümmten    Flügelteile würden sich  beim     Öffnen    der Falttür so     übereinanderlegen,    dass  entweder ihre konvexen oder ihre konkaven Flächen  einander gegenüberstehen. Das zusammengefaltete  Gebilde würde daher einen unerträglich grossen  Raum in     Anspruch    nehmen.

   Daher scheidet die übli-    ehe     Falttür    für den Fall eines Fahrzeuges mit kon  vexer     Aussenfläche    aus.  



  Die     Erfindung    betrifft eine Fahrzeugtür mit mehr  teiligem Flügel, dessen Flügelteile in geschlossener       Stellung    eine zusammenhängende Fläche     bilden    und  in offener     Stellung    gegen einen     Türpfosten    geklappt       gegeneinander        liegen.    Die     erfindungsgemässe    Tür ist  dadurch     gekennzeichnet,    dass beim Öffnen und  Schliessen der äussere,

   diesem     Türpfosten    ständig  benachbarte Flügelteil die Bewegung eines Flügels  einer     Schwingtür    und der innere Flügelteil diejenige  eines freien Flügelteils einer Falttür     ausführt.    Da  durch wird erreicht, dass die Flügelteile beim Öffnen  zwangsläufig in Stellungen gelangen, in denen     ihre     bei offener Tür aussen     liegenden    Flächen von der  Türöffnung     abgewandt    sind.  



  Die Führung und Steuerung der     Flügelteile    ge  schieht zweckmässig     in    der Weise, dass jeder Flügel  teil, von oben gesehen, in einem ersten Punkt auf  einer Kreisbahn von annähernd     90o    und mit     annä-          hernd    zum     Türpfosten    parallelen Drehachse geführt  wird, während die Führung in einem zweiten Punkt,  der von der Drehachse     einen    grösseren     Abstand    hat  als der erste Punkt, auf einer     annähernd        geradlinigen,     zur Ebene der Türöffnung annähernd parallelen  Bahn geschieht.

   In der bevorzugten Ausführungs  form der Erfindung, die sich durch besondere bau  liche Einfachheit auszeichnet, dienen dazu schwenk  bare Arme, an denen die Flügelteile gelenkig be  festigt sind, in Verbindung mit zur Ebene der  Türöffnung     annähernd    parallele Führungsschienen,  in denen die Flügelteile mit Zapfen gleiten.  



  Türen nach der     Erfindung    können, wie es für  Fahrzeugtüren häufig gefordert wird, ohne weiteres  mit einem pneumatischen, elektrischen oder hydrau  lischen     Kraftantrieb    ausgerüstet werden. In diesem      Fall greift ein vom Antrieb erzeugtes Drehmoment       zweckmässig    an einer Welle     an,    deren Achse mit  der bereits bezeichneten Drehachse zusammenfällt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Türe nach der     Erfindung    schema  tisch dargestellt und zwar zeigen  Fig. 1 eine einflüglige Fahrzeugtür in Ansicht  von aussen gesehen, mit geschlossenem Flügel in  vollen Linien und mit     offenem    Flügel in strichpunk  tierten Linien gezeichnet;  Fig. 2 eine Ansicht der Tür nach Fig. 1 von  oben in den beiden bezeichneten Stellungen;  Fig. 3 die Tür nach Fig. 1 in Ansicht von oben  und in einer Zwischenstellung;  Fig. 4 eine zweiflüglige Tür in einer der Fig. 1  entsprechenden Darstellung, jedoch mit dem linken  Flügel in geschlossener und dem rechten Flügel in  offener Stellung und  Fig. 5 eine Ansicht der Tür nach Fig. 4 von  oben.  



  Der einzige Flügel der Tür nach Fig. 1 bis 3  besteht aus zwei Flügelteilen 1 und 2, die in ge  schlossener Stellung den in Fig. 2 nur mit seinen  Seitenteilen 3, 4 sichtbaren Türrahmen füllen. Die  Flügelteile 1 und 2 sind an ihren den Rahmenteilen  3, 4     zugewandten    Kanten mit nachgiebigen Belägen  5 und 6 versehen, welche die     unvermeidlichen    Spal  ten abdichten. Einer der beiden Flügelteile, im dar  gestellten Beispiel der Flügelteil 2, hat ausserdem  an seiner bei geschlossener Tür dem Flügelteil 1 zu  gewandten Kante einen entsprechenden Belag 7, der  den Spalt     zwischen    den Teilen 1 und 2 füllt.  



  Auf einer Welle 8, die parallel zur Kante des  Rahmenteiles 3, d. h. des Türpfostens, und in ge  ringem Abstand davon     gelagert    ist, sitzen zwei Arme  9 fest. Mit diesen Armen 9 sind die Flügelteile 1  und 2 durch Gelenke 10 und 11 drehbar verbunden.  Das Gelenk 10 des Flügelteiles 1 ist an einem am  Flügelteil 1 fest angebrachten Auge 12 ausgebildet,  so dass die Achse des Gelenkes 10 etwas versetzt  gegen die Ebene des Flügelteiles 1 und zwischen  seinen beiden Längskanten     liegt.    Ähnlich ist für das  Gelenk 11 ein am Flügelteil 2 fest     angebrachtes     Auge 13 vorgesehen, das nahe an der Kante 7 des  Flügelteiles 2 liegt, wobei die Achse des Gelenkes 11  gleichfalls etwas gegen die Ebene des Flügelteiles 2  versetzt ist.  



  An den Flügelteilen 1 und 2 sind nach innen  ragende Arme 14 und 15 starr befestigt, an denen  nach oben ragende Zapfen 16 und 17 ausgebildet  sind. Auf diesen Zapfen sind Rollen 18 und 19  drehbar, die in eine im Querschnitt     U-förmige    Schie  nenführung 20 ragen. Diese     Schienenführung        ver-          läuft    im     wesentlichen    parallel     zur    Ebene der Türöff  nung. Bei der kinematischen     Durchbildung    erweist es  sich als     zweckmässig,    dieser Führung eine leichte    Krümmung oder einen Knick an der Stelle zu geben,  die der Zapfen 16 einnimmt, wenn die Tür geschlos  sen ist.  



  Es sei angenommen, dass an der Welle 8 ein  pneumatischer, elektrischer oder hydraulischer An  trieb angreift, der die Welle in die beiden in Fig. 2  gezeichneten Stellungen zu drehen vermag. Ist die  Tür geschlossen und wird die Welle in Fig. 2 links  herum um     90o    gedreht, so     führt    sie den     Gelenkpunkt     10 des Flügelteils 1 auf einem Kreisbogen von 900.  Zugleich wird der Zapfen 16 nahezu     geradlinig        und     nahezu parallel zur geschlossenen Stellung der Ebene  des Flügelteils 1 in der     Schienenführung    20 geleitet.

         Schliesslich    gelangt daher der Flügelteil 1 in die in  Fig. 1 und 2 strichpunktiert gezeichnete Stellung, in  der seine Aussenfläche 21 wiederum aussen liegt.  In kinematischer Ausdrucksweise wird dem Flügel  teil 1 mithin eine Rotation um     90o    im Uhrzeigersinn  und zugleich eine     Translation        erteilt,    was die     über-          führung    des Gelenkpunktes 10 in die Lage 10' er  gibt     und    der Bewegung eines Flügels einer Schwing  türe entspricht.  



  Ähnliches gilt für den Türflügelteil 2. Sein Gelenk  punkt 11 wird durch die Arme 9 gleichfalls auf einem  Kreisbogen von     90,1    geschwenkt. Zugleich     wandert     der Zapfen 17 in der Schienenführung 20 in die Stel  lung 17'. Auch der Flügelteil 2     führt    daher während  des     öffnens    eine Rotation um     90,)    im     Uhrzeigersinne     und eine Translation aus, was die Verschiebung des  Gelenkes 17 in die Stellung 17' ergibt und der Be  wegung eines freien     Flügelteils    einer Falttüre ent  spricht. Auch bei geöffneter Tür liegt Seite 22 des  Flügelteiles 2 daher aussen.  



  Das Schliessen geschieht durch Drehung der  Welle 8 um     90o    rechts herum. Beim öffnen und  Schliessen durchlaufen die Teile die Zwischenstellung  nach     Fig.    3.  



  In Anpassung an die Aussenhaut des     Fahrzeuges     sind beide Flügelteile 1 und 2     gekrümmt,    so dass  sich bei geschlossener Tür nach aussen eine zusam  menhängende stetige Seitenfläche darbietet, wie sie  aus den eingangs angegebenen Gründen     vielfach    ge  fordert wird. Bei geöffneter Tür nehmen die beiden  gekrümmten Flügelteile die aus     Fig.    1     ersichtliche,          strichpunktiert    gezeichnete Stellung ein, in der sie  flach     aufeinanderliegen,    wie es bei     gewöhnlichen     Falttüren nur möglich ist, wenn die Flügelteile eben  sind.

   Zugleich ergibt sich eine     Türöffnung,    die von  der     Rechteckform    abweicht und auf etwa halber  Höhe ihre grösste Weite hat, wie es der natürlichen  Tatsache entspricht, dass korpulente Personen etwa  auf halber Höhe der Türe ihre     grösste    Breite aufwei  sen.  



  Die     Arme    9 bilden nicht nur das Mittel, die Flü  gel zu schwenken, sondern nehmen auch das Flügel  gewicht auf. Die Flügel können entweder auf dem  unteren Arm ruhen oder am oberen Arm hängen.      Bei der zweiflügligen Tür nach Fig. 4 und 5 sind  die beiden Flügel in Übereinstimmung mit Fig. 1 bis  3 gestaltet. Teile, die in Fig. 4 und 5 identisch wie  derkehren, haben     daher    die gleichen Bezugszeichen  erhalten. An die Stelle der     Schienenführung    20     in.     Fig. 2 ist eine durchlaufende Schienenführung 23  getreten, die durch symmetrische     Verdoppelung    der  Führung 20 entstanden ist.  



  Die Antriebe für die beiden Wellen 8 in     Fig.    4  und 5     können    in der bei     zweiflügligen        Falttüren    be  kannten Weise gekuppelt sein, so dass sich beide Flü  gel stets gleichzeitig öffnen oder schliessen.     Lediglich     um die Lage der Teile bei geschlossenem und bei of  fenem Flügel in den     Enizelheiten    zu zeigen, sind in       Fig.    4 und 5 die beiden Flügel in verschiedener Stel  lung wiedergegeben.  



  Um die oben an den     Türflügeln    .     angebrachten     Führungszapfen und Führungsrollen sichtbar zu ma  chen, sind in     Fig.    1 und 4 die Schienenführungen 20  und 23 fortgelassen worden.  



       Grundsätzlich    ist es nicht notwendig, für die bei  den Flügelteile ein und dieselbe Drehachse 8 vorzu  sehen.     Viehmehr    kann man den Flügelteilen auch  getrennte, etwas gegeneinander versetzte Drehachsen  zuordnen. Ebensowenig ist es     grundsätzlich    möglich,  für jeden Flügelteil einen gesonderten Hebel oder  ein gesondertes Hebelpaar vorzusehen, statt beide  Hebel durch ein und dasselbe Hebelpaar zu schwen  ken.  



  Soweit in dieser Beschreibung von     inneren    und  äusseren Flügelteilen gesprochen wird, ist an die Ver  hältnisse gedacht, die bei einer geschlossenen zwei  flügeligen Tür vorliegen. Dort sind die äusseren Flü  gelteile dem Türpfosten benachbart, während die  inneren den mittleren Bereich der Türöffnung füllen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrzeugtür mit mehrteiligem Flügel, dessen Flügelteile in geschlossener Stellung eine zusammen hängende Fläche bilden und in offener Stellung gegen einen Türpfosten geklappt gegeneinander liegen, da durch gekennzeichnet, dass beim Öffnen und Schlies- sen der äussere, diesem Türpfosten (3) ständig benachbarte Flügelteil (1) die Bewegung eines Flü gels einer Schwingtür und der innere Flügelteil (2) diejenige eines freien Flügelteils einer Falttür aus führt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Tür nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass jeder Flügelteil (1 ; 2), im Querschnitt gesehen, in: einem ersten Punkt (10 ;
    11) auf einer Viertelkreisbahn mit einem mindestens annähernd mit der seitlichen Türrahmenkante (3)<U>zusammenfal-</U> lenden Mittelpunkt (8) und in einem zweiten Punkt <B>(16;</B> 17), der von dem Mittelpunkt (8) einen grösse- ren Abstand hat als der erste Punkt (10 ; 11), auf einer annähernd geradlinigen, zur Ebene der Türöff nung mindestens annähernd parallelen Bahn (20 ; 23) geführt ist. 2.
    Tür nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch um die Drehachse schwenkbare Arme (9), an denen die Flügelteile (1, 2) gelenkig befestigt sind, und zur Ebene der Türöffnung annähernd parallele Führungsschienen (20, 23), in denen die Flügelteile mit Zapfen (16, 17) gleiten. 3. Tür nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen Kraftantrieb für die Drehachse (8).
CH7423859A 1958-06-27 1959-06-10 Fahrzeugtür mit mehrteiligem Flügel CH370657A (de)

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