CH370651A - Flugplatzbeleuchtungsanlage - Google Patents

Flugplatzbeleuchtungsanlage

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Publication number
CH370651A
CH370651A CH7308459A CH7308459A CH370651A CH 370651 A CH370651 A CH 370651A CH 7308459 A CH7308459 A CH 7308459A CH 7308459 A CH7308459 A CH 7308459A CH 370651 A CH370651 A CH 370651A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
light
runway
strips
lighting system
strip
Prior art date
Application number
CH7308459A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernardus De Boer Johannes
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH370651A publication Critical patent/CH370651A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/18Visual or acoustic landing aids
    • B64F1/20Arrangement of optical beacons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description


      Flugplatzbeleuchtungsanlage       Bekannt ist eine Flugplatzbeleuchtungsanlage,  bei der auf oder bei einer Landebahn, insbesondere  im Gelände, das in der Anflugrichtung gerechnet vor  der Landebahn liegt, mindestens ein, gegebenenfalls  unterbrochener, aus Lichtquellen bestehender Strei  fen angebracht ist, der sich wenigstens im     wesentli-          chen    quer zur Längsrichtung der Landebahn er  streckt. Solche Streifen, die die sogenannte Annähe  rungsbeleuchtung für eine Landebahn bilden, be  zwecken, den Piloten eines eintreffenden Flugzeuges  zur Landebahn zu führen.

   Dabei wird die Streifen  form     für    die Anordnung der Lichtquelle angewandt,  um dem Piloten einen künstlichen Horizont zu geben,  der ihn befähigt, auch an Hand der meist vorgese  henen, gleichfalls durch Lichtquellen markierten Mit  tellinie der Landebahn zu kontrollieren, ob die augen  blickliche Lage und der augenblickliche Standort des       Flugzeuges    in bezug auf die Landebahn eine sichere  Landung auf den Flugplatz ermöglichen.  



  Es ist bekannt, dass das Landen im Nebel für den  Piloten besondere Schwierigkeiten mit sich bringt.  Zwar stehen ihm auch Funkbaken zur     Verfügung,     aber trotzdem ist die Orts- und     Lagebestimmung    des  Flugzeuges in bezug auf die Landebahn bei Nebel  eine äusserst schwierige Aufgabe.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, Mittel zu  schaffen, mit deren     Hilfe    diese Bestimmungen im  allgemeinen nachts und insbesondere auch bei Nebel       erleichtert    werden.  



  Zu diesem Zweck ist die Flugplatzbeleuchtungs  anlage der vorstehend erwähnten     Art    gemäss der Er  findung dadurch     gekennzeichnet,    dass die zu diesen       Lichtstreifen    gehörenden Schaltmittel für die Licht  quellen mit einem Mechanismus versehen     sind,    der  diese Lichtstreifen periodisch ein- und ausschaltet.  



       Wenn    dieses     Ein-    und Ausschalten beispielsweise  mit einer Frequenz von     einmal    in der Sekunde er-    folgt, stellt sich heraus, dass die auftretende Licht  Dunkel-Wirkung die Aufmerksamkeit des Piloten  viel stärker auf sich zieht, als wenn diese Lichtstrei  fen     kontinuierlich    Licht     aussenden.    Dabei kann der       Mechanismus    der Lichtquellen derart ausgebildet  werden,     dass    sämtliche Lichtstreifen     zu    gleicher Zeit       periodisch    ein- und ausgeschaltet werden, so dass  die gesamte, durch alle.

   Lichtstreifen gebildete Kon  figuration     gleichzeitig    sichtbar oder unsichtbar ist.  



  Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Er  findung ist es jedoch auch möglich, dass     mindestens     ein     Lichtstreifen    in der Phase gegen     mindestens    einen  anderen Lichtstreifen verschoben ein- und ausgeschal  tet wird, so, dass z. B. zunächst ein Teil der Gesamt  konfiguration und     dann    ein anderer Teil dieser Konfi  guration sichtbar wird. Stets bleibt der     Vorteil    einer  grösseren Auffälligkeit der     Annäherungsbeleuchtung,     während weiter die     Orientierungsmöglichkeit    des Pilo  ten in bezug auf die Landebahn nach wie vor besteht.  



  Die     Erfindung    wird nachstehend an Hand der  Figur, die     ein        Ausführungsbeispiel    darstellt, näher  erläutert.  



  In dieser Figur ist     in    Perspektive ein     Teil    eines  Flugplatzes dargestellt, wobei die     Landebahn    mit 1  bezeichnet ist. In dem Gelände des Flugplatzes, das  in der Anflugrichtung gerechnet vor der     Landebahn          liegt,    ist die durch 2 angegebene     Annäherungsbe-          leuchtung    angeordnet. Die     Mittellinie    der     Landebahn     ist durch     X-X    angegeben.

   Bei der dargestellten Flug  platzbeleuchtung ist diese     Mittellinie    vor dem soge  nannten     Schwellenlicht    3, das den Beginn der Lande  bahn 1 angibt, durch kurze     linienförmige        Leuchten     4     markiert.    Wenn sich ein Flugzeug 5 in einer Höhe  h über dem Flugplatz befindet, sieht der Pilot vor  sich das     Schwellenlicht    3 und die Abgrenzungsleuch  ten 6 und 7, die die Seiten der     Landebahn    1 mar  kieren.

   Er kann sich hinsichtlich der     MittelIinie    der      Landebahn 1 nach den gemäss der     Mittellinie    ange  ordneten     kurzen        linienförmigen    Lichtquellen 4 orien  tieren. Im Bereich der     Annäherungsbeleuchtung    2  sind weiter unterbrochene Lichtstreifen 8 angebracht,  die sich quer zur     Mittellinie        X-X    der     Landebahn    er  strecken.

   An Hand dieser     Streifen        kann    der Pilot  die     horizontale    Lage seines Flugzeuges     kontrollieren.     Die Lichtstreifen 8     sind        mit        Schaltmitteln    versehen,  die durch einen     Mechanismus    so betätigt werden,  dass diese     Lichtstreifen    8 periodisch ein- und ausge  schaltet werden. Hierdurch werden diese Lichtstrei  fen insbesondere nachts und/oder bei Nebel viel auf  fälliger, als wenn sie kontinuierlich brennen würden.  Die Orientierungsmöglichkeit bleibt jedoch unbe  rührt.  



       Alle    Lichtstreifen können zu gleicher Zeit mit  einer bestimmten Frequenz     ein    und     ausgeschaltet     werden; es ist jedoch auch möglich, die Lichtstreifen  periodisch nacheinander ein- und     auszuschalten,    so  dass sich     eine    gewisse Phasenverschiebung ergibt.  Nacheinander können z.

   B. zunächst der Lichtstrei  fen     8d,    dann der     Streifen        8b,    darauf der Streifen     8c     und     schliesslich    der Streifen     811    eingeschaltet und wie  der ausgeschaltet werden, wonach wiederum beim  Streifen     811    angefangen wird. Es ist jedoch auch     mög-          licht,    z.

   B. zunächst gleichzeitig die Streifen     8d    und       8c    und dann die Streifen     8b    und     811    ein- und aus  zuschalten.     Selbstverständlich    brauchen die     Ein-    und       Ausschaltzeiten    der Streifen     und/oder    der Streifen  kombinationen nicht     untereinander    gleich zu     sein..       Die Streifen können verschiedenartig ausgebildet       sein.    In der     Zeichnung    werden sie je durch kurze  Zwischenräume unterteilt.

   Die Streifen können aus  mehreren,     mit    geeigneten optischen     Mitteln    zusam  menarbeitenden, konzentrierten oder     langgestreckten,     insbesondere     linienförmigen    Lichtquellen bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flugplatzbeleuchtungsanlage, bei der im Gelände, das in der Anflugrichtung gerechnet vor der Lande bahn liegt, mindestens ein unterbrochener, durch Lichtquellen gebildeter Streifen, der wenigstens im wesentlichen sich quer zur Längsrichtung der Lande bahn erstreckt, angebracht ist, dadurch gekennzeich net, dass die zu diesen Lichtstreifen gehörenden Schaltmittel für die Lichtquellen mit einem Mechanis mus versehen sind, der diese Lichtstreifen periodisch ein- und ausschaltet.
    UNTERANSPRUCH Flugplatzbeleuchtungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus min destens einen Lichtstreifen in der Phase gegen min destens einen anderen Lichtstreifen verschoben ein- und ausschaltet.
CH7308459A 1958-05-14 1959-05-11 Flugplatzbeleuchtungsanlage CH370651A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL227807 1958-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH370651A true CH370651A (de) 1963-07-15

Family

ID=19751210

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7308459A CH370651A (de) 1958-05-14 1959-05-11 Flugplatzbeleuchtungsanlage

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