CH370608A - Ventilvorrichtung - Google Patents

Ventilvorrichtung

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CH370608A
CH370608A CH6427758A CH6427758A CH370608A CH 370608 A CH370608 A CH 370608A CH 6427758 A CH6427758 A CH 6427758A CH 6427758 A CH6427758 A CH 6427758A CH 370608 A CH370608 A CH 370608A
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CH
Switzerland
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hollow cylinder
slide
housing
inlet
space
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Application number
CH6427758A
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English (en)
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Leslie Lambert Harold
Original Assignee
Rotax Ltd
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/12Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with streamlined valve member around which the fluid flows when the valve is opened
    • F16K1/126Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with streamlined valve member around which the fluid flows when the valve is opened actuated by fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description


      Ventilvorrichtung       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Ventilvor  richtung zum Regeln eines Gasstromes, insbesondere  eines Druckluftstromes und zeichnet sich aus durch  ein Gehäuse mit einem     Hohlzylinder,    der sich zwi  schen dem Ein- und dem     Auslassteil    des Gehäuses  befindet, einen in diesem     Hohlzylinder    angeordne  ten, federbelasteten Kolben mit einer federbelasteten  Kolbenstange, die aus einem Ende des     Hohlzylinders     herausragt, einen zylindrischen auf dem Hohlzylin  der beweglichen Schieber zum Regulieren des Durch  flussquerschnittes des Gasstromes durch das Gehäuse,  welcher Schieber an einem Ende der Kolbenstange  befestigt und so ausgebildet ist,

   dass dieses an der  Kolbenstange befestigte Ende des Schiebers zusam  men mit dem benachbarten Ende des     Hohlzylinders     einen Raum     einschliesst,    Mittel, um Gas in diesen  Raum einströmen zu lassen, ein Entlastungsventil,  welches den Gasdruck in diesem Raum begrenzt und  durch     Hilfsventile,    welche mittels von der     Einlass-          seite    des Gehäuses entnommenen Druckgas die Be  wegung des Kolbens steuern.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch eine Ventil  vorrichtung für Druckluft längs der Linie 1-1 von       Fig.2    und       Fig.2    einen Querschnitt längs der Linie 2-2  von     Fig.    1.  



  Gemäss der Zeichnung hat das Gehäuse des  Regelventils einen     Hohlzylinder    10, der aus einem  Stück mit einem zu diesem koaxialen     Lufteinlass    11  an einem Ende des Zylinders besteht und einen  koaxialen     Luftauslass    12 am andern Ende des Zylin  ders sowie einen ringförmigen, den Zylinder um  gebenden Rohrteil 13a. Der     Hohlzylinder    10 ist  mittels radialen Rippen 14 mit dem koaxialen Luft  einlass 11 verbunden, wobei die Zwischenräume zwi-         schen    den Rippen Öffnungen bilden, durch welche  Luft vom Einlass her durch den Kanal 13 zum       Auslass    12 gelangen kann.  



  Auf dem     Zylinder    10 ist     ein    verschiebbarer zylin  drischer Schieber 15 aufgesetzt, dessen eines Ende  offen und so ausgebildet ist, dass es den Luftstrom  vom     Einlassende    her durch die Öffnungen zwischen  den Rippen 14 zum     ringförmigen    Kanal 13     regeln     kann. Das andere Ende des Schiebers ist geschlos  sen und so ausgebildet, dass es mit dem benachbar  ten Ende des Zylinders     einen    Raum 16 einschliesst.  



  Im Zylinder ist ein Kolben 17 verschiebbar an  geordnet, der mit einer Feder 18 belastet ist, welche  zwischen dem Kolben und dem dem Einlass 11 ent  gegengesetzten Ende des Zylinders     liegt.    An der in  neren Seite des Kolbens ist ein Rohransatz 19 an  geordnet, der über eine im Zylinderboden angeord  nete Dichtung 20 an dem dem Einlass entgegengesetz  ten Ende des     Zylinders    herausgeführt ist.  



  Der Kolben ist mittels einer zweiteiligen     änein-          anderschiebbaren    Kolbenstange 22, 24 mit dem  Schieber verbunden. Die zweiteilige Kolbenstange ist  mittels einer Feder 21 vorbelastet, deren Enden sich  gegen den Kolben bzw. gegen den Schieber stützen.  Der Teil 22 der Kolbenstange, der mit dem Schie  ber verbunden ist, ist hohl ausgebildet und weist eine  ringförmige Schulter 23 auf. Der andere     Teil    24 der  Kolbenstange, welcher sich     in    das Kolbenrumpf  stück 19 erstreckt, ist massiv und hat einen Kopf  25, der unter der Wirkung der Feder 21 auf der ge  nannten Schulter aufzuliegen bestrebt ist und so die  Grösse der durch die Feder 21 bewirkten Relativ  bewegung des Schiebers in bezug auf den Kolben  begrenzt.

   Ebenfalls im Zentrum des geschlossenen  Endes des Schiebers befindet sich eine enge Öffnung  26. Durch diese Öffnung und durch     Öffnungen    27  im hohlen Teil 22 der Kolbenstange kann Luft vom           Auslass    12 in den Raum 16 zwischen Schieber und       Zylinder    gelangen.     In    der Zylinderwand ist ein Ka  nal 28 ausgebildet, der vom Raum 16 und durch  eine der Rippen 14 hindurch zu einem Entlastungs  ventil 29 führt, das auf dem Einlass 11 montiert ist.  Das Ventil ist durch eine Feder 30 belastet, damit  es sich öffnet und Luft entweichen lässt, wenn ein  vorbestimmter Wert des     Luftdruckes    im Raum 16  überschritten wird.  



  Statt der oben genannten engen Öffnung 26  könnte im Kolben eine enge Öffnung 31 angeordnet  sein (wie in     Fig.1    gestrichelt angedeutet), durch  welche Luft von der     Einlassseite    des     Zylinders    her  in den Raum 16 gelangen könnte. Es ist klar, dass  der Durchmesser der Öffnungen 26 oder 31 be  trächtlich kleiner ist als der Durchmesser des Kanals  28 in der Zylinderwand.  



  Am Gehäuse ist ein Ventilblock 32 angegossen  bzw. befestigt, in welchem eine Kammer 33 ausgebil  det ist, welche durch einen Kanal 34 mit dem Luft  einlass 11 in Verbindung steht. Im Ventilblock ist  auch noch eine Kammer 35 ausgebildet, die an einem  Ende mit der Atmosphäre in Verbindung steht und       eine        Solenoidwicklung    36 aufweist. Zwischen diesen  Kammern befinden sich zwei     Bohrungen    37, 38, die  mittels Kanälen 39, 40 mit entgegengesetzten Enden  des Zylinders 10     in    Verbindung stehen. In der Boh  rung 37 befindet sich ein     axial    bewegbares Ventil  41, das mittels einer Feder 42 belastet ist.

   Dieses  Ventil besitzt     beiderends    einen Teller, der auf     Sitzen     am Ende der     Bohrung    37     aufliegen    kann.  



  Die     Bohrung    38 enthält ein axial bewegliches  Ventil 43, das mittels einer Feder 44 belastet ist.  Dieses Ventil ist so ausgebildet, dass es in seinen  Endlagen auf Sitzen in der     Bohrung    aufliegt. Die  Ventile 41 und 43 können entgegen der Wirkung  ihrer Federn 42 und 44 mittels des axial beweg  lichen, am Kern 46 des Magneten befindlichen Kopf  teiles 45 bewegt werden.  



  Bei der in     Fig.2    dargestellten Lage liegt das  rechte Ende des     Ventils    41 auf dem     benachbarten     Sitz am rechten Ende der     Bohrung    37 auf, wodurch  der Kanal 39 und die Kammer 35 von der Kammer  33 getrennt sind. Gleichzeitig     liegt    das linke Ende  des Ventils 43 auf dem ihm     benachbarten    Sitz auf  und trennt dadurch die Kammer 35 von der Kam  mer 33,     iässt    aber eine Verbindung vom Kanal 40  zur Kammer 33 offen.  



  Gesetzt den Fall, dass der Schieber 15 sich in  der Schliesslage wie bei     Fig.    1 befindet, und dass die  Luft im     Einlassende    11 den     Druck    einer daran an  geschlossenen     Druckluftquelle    hat, während der Ma  gnet nicht eingeschaltet ist, dann gelangt Luft aus  dem     Einlassende    11 durch den Kanal 34 in die Kam  mer 33 und von dort durch den Kanal 40 zur rech  ten Seite des Kolbens 17, wo sie die Wirkung der  Feder 18, die den Schieber 15 geschlossen hält, unter  stützt.

   Zum Öffnen des     Schiebers    wird die     Magnet-          Wicklung    36 erregt, so dass der bewegliche Magnet  kern 46 bewirkt, dass die Ventile 41 und 43 in ihre    andere Endlage gebracht werden. In dieser Lage  kann Luft aus der Kammer 33 durch die     Bohrung     37 des Ventils 41 zum Kanal 39 und durch diesen  zur linken Seite des Kolbens 10 gelangen, so dass  dieser den Schieber in die geöffnete Lage bringt.  Dabei kann die an der rechten Seite des Kolbens  befindliche Luft durch den Kanal 40, entlang dem  Ventil 43 und durch die Kammer 35 ins Freie ent  weichen.  



  Jetzt strömt am     Auslassende    des Gehäuses be  findliche     Druckluft    durch die Öffnung 26 in den  Raum 16 ein, so dass der     Druck    in diesem Raum 16  sich dem     Druck    am     Auslassende    angleicht, wenn der  Schieber in der geöffneten Stellung verharrt. über  steigt der     Druck    am     Auslassende    12 den am Entla  stungsventil 29 eingestellten Wert, dann öffnet sich  letztgenanntes Ventil und lässt Luft aus dem Raum  16 ins Freie entweichen.

   Der Druck im     Auslassende     12 kann nun     in    diesem Falle den Schieber entgegen  der Wirkung der Feder 18 in Richtung der Schliess  lage bewegen, der sich nun in eine solche Lage ein  stellt, bei welcher der gewünschte, das heisst kleinere  als am Ventil 29 eingestellte     Druck    im     Auslassende     12     aufrechtgehalten    wird.  



  Eine ähnliche Wirkung wird erzielt, wenn als  Variante dem Raum 16 durch eine enge Öffnung  31 Luft zugeführt wird. Immer, wenn der     Druck    in  diesem Raum den     Öffnungsdruck    des Entlastungs  ventils übersteigt, öffnet sich dieses und wird der  Druck im     Auslassende    12 den Schieber zur Schliess  lage hin bewegen, bis sich der gewünschte     Druck    im       Auslass    eingestellt hat.  



  Das Schliessen des Schiebers wird durch Ab  schalten des Magneten erzielt, wodurch die Federn  42, 44 die Ventile in die .in     Fig.    1 dargestellte Lage  zurückbringen.  



  Die oben beschriebene Ventilvorrichtung ist ins  besondere entworfen zum Regulieren der Zufuhr für  die Antriebsluft einer Luftturbine, beispielsweise einer  Turbine zum Anlassen eines Motors, diese lässt sich  aber auch für andere Zwecke gebrauchen. Diese  Ventilvorrichtung kann auch zum Regulieren anderer  Gase wie Luft verwendet werden. Es ist klar, dass  der zum Steuern der     Hilfsventile    verwendete Elek  tromagnet durch andere Mittel wie z. B. einen von  Hand     betätigbaren    Hebel ersetzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ventilvorrichtung für Gase, insbesondere für Druckluft, gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit einem Hohlzylinder, der sich zwischen dem Ein- und dem Auslassteil des Gehäuses befindet, einen in die sem Hohlzylinder angeordneten, federbelasteten Kol ben mit einer federbelasteten Kolbenstange, die aus einem Ende des Hohlzylinders herausragt, einen zylin drischen auf dem Hohlzylinder beweglichen Schie ber zum Regulieren des Durchflussquerschnittes des Gasstromes durch das Gehäuse, welcher Schieber an einem Ende der Kolbenstange befestigt und so aus gebildet ist,
    dass dieses an der Kolbenstange befestigte Ende des Schiebers zusammen mit dem benachbar ten Ende des Hohlzylinders einen Raum einschliesst, Mittel, um Gas in diesen Raum einströmen zu las sen, ein Entlastungsventil, welches den Gasdruck in diesem Raum begrenzt und durch Hilfsventile, welche mittels .von der Einlassseite des Gehäuses entnomme nen Druckgas die Bewegung des Kolbens steuern.
    UNTERANSPRUCH Ventilvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder mittels Rappen mit dem Einlassteil des Gehäuses verbunden ist, und dass der Auslassteil des Gehäuses als ringförmiger den Hohlzylinder umgebender Kanal ausgebildet ist, der art, dass die Zwischenräume zwischen den Rippen als Gaskanäle dienen, die vom Einlass zu dem ge nannten ringförmigen Kanal führen, und dass die Strömung durch diese Kanäle vom Schieber geregelt wird.
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