CH370458A - Polumschalter an einem aus Teilelementen aufgebauten Hochspannungsgerät, insbesondere Hochspannungsgleichrichter - Google Patents
Polumschalter an einem aus Teilelementen aufgebauten Hochspannungsgerät, insbesondere HochspannungsgleichrichterInfo
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Description
Polumschalter an einem aus Teilelementen aufgebauten Hochspannungsgerät, insbesondere Hochspannungsgleichrichter Bei Gleichrichteranordnungen äst es oft notwen dig, die Polarität der Gleichspannung zu wechseln. Dazu russ der Gleichrichter umgepolt werden, was meist, wie in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt, durch Vertauschen der beiden Klemmen des Gleichrichters erfolgt.
Zu diesem Zweck russ der Gleichrichter dreh bar oder verschiebbar angeordnet sein oder ein be sonderer Umschalter vorgesehen werden, der bei höheren Spannungen einen relativ grossen Platzbedarf besitzt.
Ähnliche Probleme ergeben sich auch bei der Umpolung von Hochspannungswicklungen von Trans formatoren oder anderen Hochspannungsgeräten.
Nach der vorliegenden Erfindung soll es er möglicht werden, die Nachteile der beschriebenen Lö sungen zu vermeiden und einen Schalter von be scheidenem Platzbedarf zu schaffen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Polumschal ter an einem aus Teilelementen aufgebauten Hoch spannungsgerät, insbesondere Hochspannungsgleich richter. Der erfindungsgemässe Schalter ist so aus gebildet, dass die verschiedenen Teilelemente durch Schaltteile des Polumschalters in Serie geschaltet werden und dass bei einem Schaltvorgang jedes Teil element ruhig bleibt und für sich umgepolt wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an hand der Zeichnung erläutert.
Entsprechend den Fig. <I>2a</I> oder<I>2b</I> sind ein Ele ment bildende Teilelemente so nebeneinander ange ordnet, dass ihre positiven und negativen Anschlüsse zwei parallele Reihen bilden, wdbei jeweils die positive und die negative Klemme desselben Teil elementes einander unmittelbar :gegenüberstehen.
Durch parallel geführte, schräge Verbindungen zwi schen den positiven Polen der einen und den negativen Polen der jeweils folgenden Teilelemente können dann alle Teilelemente in Serie geschaltet werden, wobei sich nach der Schaltung nach Fig. <I>2a</I> und<I>2b</I> eine entgegengesetzte Polung des Elementes ergibt. Sieht man einen Schalter vor, der .einen Wechsel zwischen den Schaltungen nach Fig. <I>2a</I> und<I>2b</I> gestattet, so kann mit diesem das Element in einfachster Weise umgepolt werden.
Einen solchen Schalter erhält man, wenn gemäss Fig.3 die beiden Pole jedes Teilelementes zu ein- ander gegenüberliegenden Federkontakten geführt werden und als Schaltverbindungen Kontaktstifte ver wendet sind, die schräg in eine drehbare Welle ein gelassen .sind, wobei die Enden zweier aufeinander folgender Kontaktstifte einander in radialer Rich tung genau gegenüberstehen müssen.
über diese schrägstehenden Kontaktstifte werden durch diesen Schalt-er alle Teilelemente in Serie geschaltet. Bei Drehung der Welle werden die Schaltverbindungen geöffnet, bis sich nach einer Drehung um 1800 wier der eine Serieschaltungergibt, in der die Schaltver bindungen jedoch in entgegengesetzter Richtung lie gen, weshalb sich anstelle der Schaltung nach Fig. 2a die Schaltung Fig. 2b ergibt.
Es ist damit möglich, die Polung des Elementes in einfacher Weise durch Dre hung der Schaltwelle um 1800 zu wechseln, wobei die Umschaltung jedoch immer bei abgeschalteter Span nung erfolgen russ.
Die Anschlüsse am Anfang und am Ende des Elementes können entsprechend Fig. 4 über Schleif kontakte zu auf der Schaltwelle montierten Schleif ringen geführt werden, die mit den freien Enden des letzten am letzten Teilelement angeschlossenen Schaltstiftes fest verbunden sind.
Ebenso ist es möglich, das erste und das letzte Teilelement mit je einer Mittelanzapfung auszufi'ih- ren und die Anschlüsse über diese Anzapfung zu leiten. Es ergibt sich dann das Schaltbild Fig. 5, nach dem die Anschlüsse direkt über feste Verbindungen erfolgen können.
Nachteilig wirkt .sich dabei aus, dass an beiden Enden je ein halbes Teilelement ab geschaltet ist, weshalb ein zusätzliches unbelastetes Teilelement vorgesehen werden muss, was diese Schal tung nur bei einer grösseren Anzahl in Serie geschal teter Teilelemente wirtschaftlich anwendbar macht.
Werden, wie dies z. B. bei einer Greinacher- schaltung Fig.6 der Fall ist, verschiedene Gleich richter miteinander verbunden, wobei an den Ver bindungsstellen verschiedene Spannungen angeschlos sen werden, so ist es möglich, die einzelnen Teil elemente zu,einer einzigen konstruktiven Einheit zu sammenzufassen, wobei die Zuführung der äusseren Spannung über Anzapfungen erfolgen kann.
Ebenso kann gemäss Fig. 5 die Anzapfung in der Mitte eines Gleichrichterelementes angeordnet sein. Es ergibt sich dann die Schaltung Fig. 8, bei der im Gegensatz zur Schaltung Fig.5 keine zusätzlichen, stromlos bleibenden Gleichrichterelemente mehr be nötigt werden, da die in Fig. 5 stromlos liegenden Elemente in Fig. 8 jeweils bei der Umpolung von einer Teileinheit zur anderen überwechseln.
Der Schalter lässt sich auf einfache Weise her stellen, indem man die Schaltstifte in ein Giessharzrohr eingiesst. Es steht dabei frei, die Teilspannungen für die einzelnen Teilelemente so zu wählen, dass der Schalter gegenüber den Gleichrichtern so klein bleibt, dass er den Platzbedarf nur wenig vergrössert.
Eine besonders elegante Anordnung ergibt sich bei Verwendung des Polumschalters zur Umpolung eines aus Stabgleichrichtern aufgebauten Hochspannungs gleichrichters. Werden entsprechend Fig. 9a und 9b je zwei parallel liegende Stabgleichrichter 3 auf einer Seite durch eine feste Verbindung 1 in Serie ge schaltet, so liegen auf der anderen Seite die beiden Anschlüsse des Elementes 3(3 nahe beieinander und das zugehörige Paar der Schaltkontakte kann über kurze Verbindungen 2 angeschlossen werden.
Die festen Verbindungen zwischen den Stabgleichrichtern der einzelnen Paare können dann als Mittelanzap- fungen zum Anschluss von Zwischenspannungen ver wendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Polumschalter an einem aus Teilelementen auf gebauten Hochspannungsgerät, insbesondere Hoch spannungsgleichrichter, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Schalter so ausgebildet ist, d'ass die verschiedenen Teilelemente durch Schaltteile in Serie geschaltet werden, und dass bei einem: Schaltvorgang jedes Teil element ruhig bleibt und für sich umgepolt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anschlüsse der einzelnen Teil elemente zu axial entlang einer Schaltwelle verteilten, symmetrisch zu deren Drehachse liegenden Kontakt paaren führen und die Serieschaltung durch schräg gestellte, in die Schaltwelle eingelassene Kontakt stifte erfolgt, welche die auf einer Seite der Schalt welle gelegenen Kontaktpaare mit den auf der ent gegengesetzten Seite der Welle gelegenen Kontakt paaren verbindet, wodurch bei Drehung der Schalt welle um .eine halbe Umdrehung eine Umpolung aller Teilelemente erfolgt. 2.Schalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltwelle aus einem Giess harz besteht und die Kontaktstifte in dieses einge gossen sind. 3. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teilelemente je zwei parallel an geordnete Stahlgleichrichter sind, die auf einer Seite durch eine feste Schaltverbindung in Serie geschaltet sind, während auf der anderen Seite die beiden Enden der Gleichrichter mit den beiden Kontakten eines Kontaktpaares an der Schaltwelle verbunden sind. 4. Schalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zu den Teilelementen gehörige Schaltfedern unmittelbar auf diesen Teilelementen montiert sind. 5.Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anschlüsse an beiden Enden des Umschalters erfolgen, wobei der Anschluss über einen mit dem letzten Schaltstift fest verbundenen Schleif ring erfolgt. 6. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anschlüsse an beiden Enden über Mittelanzapfungen des ersten und letzten umzupolen den Teilelementes erfolgen. 7. Schalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Zwischenspannungen über Schleif ringe zugeführt oder abgenommen sind', durch welche jeweils zwei nebeneinanderliegende Kontaktstifte fest miteinander verbunden sind. B.Schalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Zwischenspannungen über Mittel anzapfungen der einzelnen umzupolenden Teilele mente zugeführt oder abgenommen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT424758A AT208437B (de) | 1958-06-17 | 1958-06-17 | Polwechselschalter zur Umpolung von Hochspannungsgleichrichtern oder andern aus Teilelementen aufgebauten Hochspannungsgeräten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH370458A true CH370458A (de) | 1963-07-15 |
Family
ID=3561548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7451059A CH370458A (de) | 1958-06-17 | 1959-06-15 | Polumschalter an einem aus Teilelementen aufgebauten Hochspannungsgerät, insbesondere Hochspannungsgleichrichter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT208437B (de) |
| CH (1) | CH370458A (de) |
-
1958
- 1958-06-17 AT AT424758A patent/AT208437B/de active
-
1959
- 1959-06-15 CH CH7451059A patent/CH370458A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT208437B (de) | 1960-04-11 |
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