CH370314A - Vorrichtung zur Herstellung von Reproduktionen nach dem Silbersalz-Diffusionsverfahren - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Reproduktionen nach dem Silbersalz-Diffusionsverfahren

Info

Publication number
CH370314A
CH370314A CH7663659A CH7663659A CH370314A CH 370314 A CH370314 A CH 370314A CH 7663659 A CH7663659 A CH 7663659A CH 7663659 A CH7663659 A CH 7663659A CH 370314 A CH370314 A CH 370314A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
guide
silver salt
diffusion process
guide rails
production
Prior art date
Application number
CH7663659A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr Laessig
Original Assignee
Agfa Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Ag filed Critical Agfa Ag
Publication of CH370314A publication Critical patent/CH370314A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D9/00Diffusion development apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Vorrichtung zur Herstellung von    Reproduktionen   nach dem    Silbersalz-      Diffusionsverfahren   Es sind    zahlreiche   Ausführungsformen von Entwicklungsgeräten zur Herstellung von Reproduktionen nach dem    Silbersalz-Diffusionsverfahren   bekanntgeworden, in denen die Führung von Negativ- und Positivpapier durch den Entwickler zu einem    Quetsch-      walzenpaar   durch    sogenannte   Leitelemente gewährleistet wird. Diese    Leitelemente   bestehen meist aus einer Anzahl von korrosionsfestem    Material,   wie z. B.

   Kunststoffen, hergestellten, je nach dem    Gerätetyp   mehr oder weniger durchgebogenen, teilweise auch geraden Platten oder Bändern, die übereinander und über die ganze Breite der    Papiereinführungsschlitze   angeordnet sind. Sie ermöglichen, dass man    Negativ-      und   Positivpapier    getrennt   einführen und beide Papiere im Entwickler    völlig   und ausreichend benetzen kann. Die Leitelemente sind bei bekannten Geräten so ausgestattet, dass sie die Papiere nach erfolgter Benetzung    zusammenführen.   Dabei endet das untere    Leitelement   kurz vor den    Walzen   und übernimmt die endgültige    Einführung   der Papiere    in   das Walzenpaar. 



  In diesen bekannten Geräten werden nun    Negativ-      und   Positivpapier    innerhalb   der    Entwicklerlösung   durch die    Leitelemente   umgelenkt, was stets zu gewissen    Torsionen   der    einzelnen      Blätter   führt. Selbst bei geschicktester Handhabung des    Gerätes   lassen sich dann schräge,    verzerrte   Kopien nicht    immer   vermeiden. Nun ist dieser Mangel bei einer    Einzelkopie   unbedeutend, da eine nachträgliche Korrektur durch Beschneiden leicht möglich ist. 



     Dies   trifft    jedoch   nicht zu für die in    neuerer   Zeit auf dem Markt eingeführten    Offsetdruckfolien,   bei denen auf    einer      Metallplatte   oder auf einer beschichteten Papier- bzw.    Kunststoffolie   ein    Silberbild   nach dem    Silbersalz-Diffusionsverfahren      erzeugt   wird, das nachträglich zur    Farbannahme   präpariert wird.

   Da an den üblichen:, vor allem im Bürosektor verwendeten    Offsetdruckmaschinen,   auf denen die Verarbeitung der    Diffusionsfolien      erfolgt,   nur    Kor-      rekturmöglichkeiten      hinsichtlich   der Höhen- und Seitenverschiebung des Druckbildes, aber    keine   Vorrichtung zum    Diagonalausgleich   vorgesehen sind, ist hier eine    Korrektur   allenfalls an den Abzügen möglich, was nur unter Verlust der optimalen Formatausnutzung des Druckpapiers und somit unter erheblichen Unkosten    möglich   ist. Damit wird der wirtschaftliche Wert der Folien stark gemindert. 



  Nun lässt sich dieser Fehler    prinzipiell   unterbinden und ausserdem ein genaues Einpassen des    aufzukopie-      renden   Bildes    hinsichtlich   d er Höhen- und Seitenlage durchführen, wenn man die beiden    Materialien,   in diesem Fall also das Negativpapier und die Offset    folie,   vor der Entwicklung an der Kante, die    zuerst   in die    Quetschwalzen   eintritt, fest    verbindet.   Dies kann beliebig    erfolgen,   am    einfachsten   aber,    indem   man von der Rückseite der    Offsetfolie   gegen die Perforationslöcher einen    Klebstreifen      anbringt,

     so    d@ass   das Negativ durch die    Perforationslöcher   hindurch auf dem    Klebstreifen   angeheftet werden kann. 



     Erfahrungsgemäss   lässt sich aber nun in den bekannten    Entwicklungsgeräten   ein auf diese Weise fest    mit   der    Offsetfolie      verbundenes   Negativpapier nicht mehr    einwandfrei      verambeiten;      weil   jetzt    eine   getrennte    Einführung   der    Materialien   über die    Leitelemente      unmöglich   ist, und demzufolge nur    unvollständige   Benetzung des    Negativs   durch den Entwickler, meist nur an den Rändern,    erfolgt.   



  Es wurde nun    gefunden,   dass sich diese Schwierigkeiten mit    Hilfe      einer   Vorrichtung zur Herstellung von Reproduktionen nach dem    Silbersalz-Diffusions-      verfahren      überwinden   lassen, die dadurchgekennzeichnet ist, dass    mindestens   eines der Leitelemente 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aus zwei    Leitschienen   besteht, die zu beiden Seiten des    Einführungsschlitzes   angeordnet sind. 



  Der Aufbau und Wirkungsweise eines mit diesen Leitschienen ausgestatteten    Ausführungsbeispiels   der erfindungsgemässen Vorrichtung werden anhand der beiliegenden Zeichnung beispielsweise erläutert: Die    Fig.   1 zeigt das Entwicklungsgerät in Aufsieht und im Längsschnitt. 



  Dieses Entwicklungsgerät besitzt ein unteres    Leit-      element   1, welches so gebogen ist, dass die Papiere von diesem nach Passieren des Entwicklers 2 den Quetschwalzen 3 zugeführt werden. Dafür befindet sich auf beiden Seiten des    Einführungsschlitzes   4 je    eine   Leitschiene 5, die aus einem    Kunststoffkörper   besteht und zweckmässig aus dem    Einführungsschlitz   herausragt. Nach oben wird der    Einführungsschlitz   durch ein weiteres Leitelement 6 derart abgeschlossen, dass dieses an den Rändern mit den zuvor beschriebenen Leitschienen 5 eine Einführungsrille 7 für das beim    Entwickeln   oben liegende    Blatt   bildet.

   Anstelle des Leitelementes 6    kann   auch zur Ausbildung dieser Rille eine weitere    Leitschiene   entsprechend 5 herangezogen werden. 



  Die    Durchführung   der Entwicklung ist in der    Fig.2   veranschaulicht. Zunächst werden von dem    lichtempfindlichen   Negativpapier    die   beiden oberen Ecken 8 schräg    abgeschnitten.   Dann wird an der    Offsetfolie   9    rückseitig   über    die   Perforation ein    Klebebandstreifen   aufgebracht. Das    belichtete   Negativpapier wird Schicht auf Schicht mit Hilfe des durch die Perforation wirksamen Klebestreifens    passgerecht   auf die Vorderseite der Folie bei 10 aufgeklebt. Anschliessend klappt man das Negativ einmal über die Klebekante    hinweg   um und    falzt   bei 11.

   Beim Zurücklegen des Negativs bildet sich eine Wölbung 12 aus, die    nunmehr   an den abgeschnittenen Ecken ein Einführen der Papiere an den Leitschienen    derart       3rmöglicht,   dass das oben liegende Papier (die Folie) in der    Führungsrille   7 gefasst wird, während das Negativ von den Leitelementen abgehoben und getrennt durch den Entwickler geführt wird. Da die einmal vorgegebene Krümmung während des ganzen Durchlaufes über die Fläche der Papiere hinweg erhalten bleibt, wird diesen eine genügende    Steifigkeit   verliehen, die ein sonst mögliches Zusammenfallen oder -knicken in der Längsrichtung während des Durchlaufs unterbindet.

   Der freie Raum zwischen den Leitschienen beträgt aus diesem Grunde etwa 1 bis 5 cm    weniger   als das zur Verarbeitung vorgesehene Negativ breit ist, und entspricht etwa der Länge der nach dem Abschneiden der Ecken des Negativs verbleibenden Klebekante. Die Papiere werden durch den Entwickler hindurch an die    Walzen   geführt und erreichen diese in dem durch das Verkleben vorgegebenen Zustand. Bei sachgemässer Anordnung der Leitschienen werden die Papiere auch gerade erfasst und verzerrungsfrei von den Walzen durchgezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Herstellung von Reproduktionen nach dem Silbersalz-Diffusionsverfahren, in der die mittels Leitelementen getrennt in das Entwicklerbad eingeführten Schichtträger auf einer gebogenen Bahn einem oberhalb des Flüssigkeitsspiegels angeordneten Quetschwalzenpaar zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Leitelemente aus zwei Leitschienen besteht, die zu beiden Seiten des Einführungsschlitzes angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Leitelement aus Leitschienen besteht. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschienen aus dem Einführungsschlitz herausragen. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Leitelemente als Leitschienen ausgebildet sind.
CH7663659A 1958-08-28 1959-08-05 Vorrichtung zur Herstellung von Reproduktionen nach dem Silbersalz-Diffusionsverfahren CH370314A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA30183A DE1091432B (de) 1958-08-28 1958-08-28 Entwicklungsgeraet fuer das Silbersalz-Diffusionsverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH370314A true CH370314A (de) 1963-06-30

Family

ID=6927136

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7663659A CH370314A (de) 1958-08-28 1959-08-05 Vorrichtung zur Herstellung von Reproduktionen nach dem Silbersalz-Diffusionsverfahren

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE582024A (de)
CH (1) CH370314A (de)
DE (1) DE1091432B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3316267A1 (de) * 1983-05-04 1984-11-08 Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen Verfahren und vorrichtung zur entwicklung von photographischen zweiblattdiffusionsmaterialien

Also Published As

Publication number Publication date
DE1091432B (de) 1960-10-20
BE582024A (fr) 1960-02-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1260295B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kopien
DE1798412B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur abnahme eines fingerabdruckes
CH370314A (de) Vorrichtung zur Herstellung von Reproduktionen nach dem Silbersalz-Diffusionsverfahren
DE3934491A1 (de) Band-ausrichtvorrichtung
DE1834870U (de) Entwicklungsgeraet fuer das silbersalz-diffusionsverfahren.
EP0052071B1 (de) Einrichtung zum Führen von endlichen Filmstreifen während ihres Transportes
US3062124A (en) Developing apparatus for the silver salt diffusion process
DE2711844C2 (de) Vorlagenbühne für ein Kopiergerät zur Herstellung kompositorischer Kopien
CH686500A5 (de) Siebdruckschablonentraeger.
DE2445279C3 (de) Druckvorrichtung mit mehreren elektromechanisch in die gewünschte Druckstellung einstellbaren kreisscheibenförmigen Zeichenträgern
EP0150445B1 (de) Einrichtung zur passgenauen Filmmontage für die Herstellung von Druckplatten für Kleinoffsetmaschinen
DE596361C (de) Kopierapparat fuer die Anfertigung von photographischen Abzuegen mit einkopierten Schablonenmustern
DE669484C (de) Umdruckvorrichtung
DE69817525T2 (de) Blattzuführvorrichtung für zweiseitiges Kopieren und damit verbundenes Verfahren
EP0829762B1 (de) Vorrichtung zum Entwickeln von fotografischem Material
DE69807974T2 (de) Fördervorrichtung für fotografisches Behandlungsgerät
EP0008122B1 (de) Verfahren zum Kopieren einer Anzahl gerahmter Diapositive und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE388699C (de) Verfahren zum Herstellen farbiger Kinofilme
DE69406322T2 (de) Auswringwalzen
DE618246C (de) Bildfensterfuehrung fuer kinematographische Apparate
DE283913C (de)
DE2450049C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Photokopien mit Ablagehllfe
AT137401B (de) Kinoaufnahmeapparat mit Kasette.
DE952147C (de) Verfahren zum Herstellen von Kopiervorlagen fuer die Anfertigung autotypisch gerasterter Tiefdruckformen
DE2119985C3 (de) Transport- und Führungseinrichtung für bandförmige Vorlagen, insbesondere für Mikrofümaufnahmegeräte