CH368114A - Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Rohren - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Rohren

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CH368114A
CH368114A CH6899359A CH6899359A CH368114A CH 368114 A CH368114 A CH 368114A CH 6899359 A CH6899359 A CH 6899359A CH 6899359 A CH6899359 A CH 6899359A CH 368114 A CH368114 A CH 368114A
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CH
Switzerland
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sheet metal
metal strip
bending
abutment
punch
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Application number
CH6899359A
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English (en)
Inventor
Risse Ernst
Original Assignee
Reeuss Bergbau U Industriebeda
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/12Making tubes or metal hoses with helically arranged seams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description


  Verfahren zur     kontinuierlichen    Herstellung von Rohren    Die     Erfindung    ,bezieht sich auf die,     kontinuierliche     Herstellung vom Rohren, z. B.     Blasversatzroh        ren        odler     Rohren für andere Verwendungszwecke, aus     einem     ebenen Blechband durch     schraubenlinienförmige    Ab  biegung des Bandes schräg zu seiner Länge und Ver  schweissen der Fuge zwischen aufeinanderfolgenden       Windungen,    ferner auf eine Einrichtung zur Durch=       führung    des     Verfahrens.     



  Diese Art der     Rohrherstellung    ist an sich seit  lang     em        bekannt.    Sie hat aber erst in neuerer Zeit  praktische     Anwendung        gefunden,    nachdem es     gel'enr-          gen    war, die     schraubenlinienförmige    Verformung des  ebenen     Blechbandes    dadurch     kontinuierlich    aus  zuführen:

  ,     d'ass    das Band' längs unter     entsprechendem     Druck durch     einen        tangentialen        Schlitz    in eine zylin  drische Hohlform mit     geeignetem        Anstellwinkel        ein-          geschoben.    wird. Dieses bekannte     Verfahren    ist je  doch nicht oder     nur    beschränkt brauchbar zur Her  stellung     dickwandiger    Rohre von     vergleichsweise    ge  ringem Durchmesser. Solche Rohre, z.

   B. mit     Wand'-.     stärken     vom;    5-12 mm und 100-250 mm Durchmes  ser, werden vielfach benötigt, z. B. für den pneumati  schen oder     hydraulischen    Transport von     Schnittgut,     insbesondere     für    den     Blasversatz    im     Unterfagebetrie-          ben.     



  Die Aufgabe, auch solche     dickwandigen    und  engen Rohre aus Blechbändern     kontinuierlich    her  zustellen, wird     erfindungsgemäss        dadurch    gelöst,     dass     das Blechband in seiner     ganzen.        Breite,    jedoch in sei  ner Länge     abschnittsweise    unter     jeweiliger        über-          schreiturng    der     Elastmtätsgrenze    mittels     einer    aus       Widerlager    und Biegeorgan bestehenden Biegeein  richtung verformt wird,

   welcher das ebene Band: in  einem regelbaren     Anstellwirikel        zugeführt    wird.  



  Zur Durchführung des erfind     ngsgemässen    Ver  fahrens ist das     Widerlager    auf der     Innenseite    des ge  bogenen Bandteiles     angeordnet.            Beispielsweise        besteht    das     Widerlager    aus einem  den noch ebenen Teil des     ztigeführten    Blechbandes       übergreifenden,    senkrechten Stempel     und        einem    da  von     vorragenden;        Arne.     



  Der     Biegestempel        kann    radial und     tangential        zur     Rohrache     beweglich    angeordnet     sein.        Zweckmässig     ist der     bewegliche        Biegestempel    im     Innern    des Rohr  körpers     angeordnet,    während     dias        Widerlager    aus zwei       gegeneinander        verstellbaren        Teilen.    besteht.  



  Auf der     Zeichnung    ist die     praktische        Verwirk-          lichung    der     Erfindung    in     verschiedenen    Ausführungs  formen dargestellt.

   Es     zeigt:          Fig.    1 eine     Stirnansicht    und     teilweise        einen    senk  rechten Schnitt     durch    einen Teil einer zur     Durchfüh     rang der     Erfindung    besonders     geeigneten        Einricbr-          tung.     



       Fig.    2 ist eine Oberansicht     eines.    Teiles der Ein  richtung nach     Fig.    1.  



       Fig.    3 gibt     eine    Oberansicht     d!er    gesamten Ein  richtung,     teillweise        schematisch,        wiedier.     



       Fig.    4 zeigt die     Stirnansicht    und     teilweise    einen  Schnitt durch einen Teil einer anderen     Ausführungs-          form    und       Fig.    5 schliesslich eine     Seitenansibht    einer wei  teren     Ausführungsform.     



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    1 bis 3 ist       eine    fest im     Maschinengestell    angeordnete     Platte    1       vorgesehen.,        über    die das zu     biegende        Blechband'    2  der     Biegevorrichtung        zugeführt    wird.

   Die     Platte    1 hat  einen     länglichen        Schlitz    3, der von dem     hin    und her  gehenden Biegestempel 4     durchsetzt        wird.    Der Stem  pel 4 ist     in        einer        nicht    dargestellten     Führung    senk  recht     parallel    verschiebbar gelagert und     mit        einem          geeigneten    Antrieb, etwa     einer    motorisch     bewegten     Kurbel,     venbunden,

      so dass er sich im     Sinne    des       Doppelpfeiles    5     (Fig.    1) auf- und abwärts     bewegt.         Oberhalb des Biegestempels 4 ist an einem festen,  von der Tischplatte 1 ausgehenden Arm 6 das Wider  lager 7, vorteilhaft in der Höhe parallel verstellbar  angeordnet. Die Unterseite des     Widerlagers    7 ist um  gekehrt dachförmig ausgebildet, so     d'ass    der tiefste       Punkt    8 des     WiderIagers    etwa in der Ebene der einen  Endkante 9     .des    Biegestempels liegt.  



  Das zu biegende     Blechband    2 wird,     bevor    es in  die     Rohrbiegeeinrichtunig    eingeführt wird, in geeig  neter Weise vorbereitet. Wenn es von einem grösseren  Wickel oder     Haspell    abgenommen wird, so ist es       zweckmässig,    das Band zunächst zu     richten,        wozu          übliche        Richtwalzen    verwendet werden, das .heisst  Walzen oder     Walzengruppen,    welche das einseitig       gebogene        Blechband    hin und her biegen, bis es prak  tisch     einwandfrei    eben ist.

    



  Das so vorbereitete     Blechband    wird nun der  Biegevorrichtung, wie aus     Fig.    2 ersichtlich, in einer  gewissen einstellbaren     Winkellage    relativ zum Biege  stempel 4     und    dem     Widerlager    7 zugeführt. Das       Widerlager    7 wird relativ zum Tisch 1 in der Höhe  so eingestellt, dass das Blechband 2 mit     geringem     Spiel durch den     Schlitz    zwischen der Unterseite 8 des       Widerlagers    und der Oberseite der Tischplatte 1 ein  geführt werden kann.  



  Zu     Beginn    dies.     Verfahrens    wird das     Blechband    2  so weit in den Spalt zwischen     Widerlager    7 und Tisch  1     eingeführt,        bis    die     Endkante    des Blechbandes über  den     Bewegungsbereich    des Biegestempels 4     etwas     hinausragt. Die     Bewegung    des Blechbandes wird  dann unterbrochen     bzw.        es    wird durch eine geeignete,  nicht dargestellte     Einrichtung    festgehalten.

   Alsdann  wird der Biegestempel 4 in Tätigkeit gesetzt, der nun       mit        seiner    schräg zur     Einlaufseite    der Einrichtung       geneigten    Oberseite das auf ihm liegende Blechband  gegen die Unterseite des     Widerlagers    7 drückt und  dabei den Bereich des Blechbandes     links        vorn    der tief  sten Stelle 8 des     Wid'erlagers    unter jeweiliger     über-          schreitung    der     Elastizitätsgrenze        aufwärtsbiegt.     



  Nachdem eine Zone des Blechbandes in dieser  Weise aufwärtsgebogen ist, geht der     Stempel    4     ab-          wärts    und: es wird nunmehr das Blechband     im:    Rich  tung des Pfeiles 11     (Fig.    2) um eine gewisse Strecke,       die    in     Fig.    1 mit A bezeichnet ist,     vorwärtsgeschoben.          Dadurch        kommt    eine weitere,     noch    ebene Zone des  Blechbandes in den Bereich des Biegestempels 4, der  bei seinem nächsten Hub also einen weiteren Teil des       B:

  Iechbandes        nach    oben abbiegt.  



       Durch    dieses     fortlaufende        schrittweise    Vorschie  ben des Blechbandes 2 und     Auf-    und Abwärtsgehen  des     Biegestempels    4 wird das Blechband abschnitts  weise abgebogen, so dass es die Form eines     zylindri-          schen    Rohres     annimmt,    wie bei 12 in     Fig.    1 an  gedeutet.  



  Das     Widerlager    7 ist auf der dem gebogenen Teil  des Blechbandes zugewandten Seite 13 so     abgerun-          det,    dass das Blechband durch die Tätigkeit des Bie  gestempels 4 entsprechend dem gewünschten Durch  messer des     herzustellenden    Rohres     abgebogen    wird.

      Dadurch, dass das Blechband 2 in einen bestimm  ten     Winkel    zum Biegestempel 4 und dem damit par  allel liegenden     Widerlager    7 vorgeschoben wird, er  hält man eine     schraubenlinienartige        Verformung    des       Blechbandes.,    wobei die     Windungen,    wie :bei 14 in       Fig.    2     angedeutet,    sich nahezu berühren     'bzw.    nur eine  so schmale Fuge freilassen, dass diese durch elek  trische     Verschweissung    oder dergleichen     verschlossen     werden kann.

   Die Breite der Fuge zwischen     aufein          anderfolgenden    Windungen des Blechbandes hängt  dabei<B>ab</B> von     denn        Winikel    4, mit dem     d'ais    Blechband  in die Vorrichtung eingeführt wird, und von der  Breite des Blechbandes.     Durch        Veränderung    des An  stellwinkels hat man es dabei in der Hand, Schwan  kungen in der Breite des Blechbandes 2 auszuglei  chen.  



       Fig.    3 zeigt eine dazu geeignete Einrichtung. Hier  ist     unterhalb    des     Tisches    1 ein Lagerzapfen 15 vor  gesehen,     dessen    Achse mit der     senkrechten    Mittel  achse des Biegestempels 4 übereinstimmt. Auf dem       Lagerzapfen    15 ist     schwenkbar    die eine Seite eines  Gestelles 16 gelagert, das anderseits mittels Laufrol  len 17 auf der gebogenen     Schienenbahn    18     abgestützt     ist, so dass es im Sinne des Doppelpfeiles 19 um den  Zapfen 15     verschwenikt    werden kann.  



  Auf dem Gestell 16 werden die     Vorschubeinrich-          tun@g    für     :das    Blechband mit Antrieb, die     Richtwalzen          einrichtunig    und der Vorratswickel, von dem das zu       verformende        Blechband        abgenommen    wird,     angeord@          net.    Die     Vorschubeinrichtung    kann entweder aus  einem     Walzenpaar    bestehen,     welches    das gerichtete  Blechband auf .der Ober-     und    Unterseite     umfasst,

       oder auch ein Paar endlose, mit geeigneten Schuhen  versehene Ketten oder dergleichen, deren Schuhe  durch     Andrückrollen    mit regelbarem Druck, ähnlich  wie die     Vorschubwalzen,    gegen die Ober- bzw.  Unterseite des     geraden,    ebenen Blechbandes     aalie-          gend    gehalten werden. Diese     Vorschube.inrichtung     wird     mit        einemgeeigneten    Antrieb zur stetigen oder       sch.rittnveisen        Vorschiebung    des Blechbandes aus  gestattet.  



  Bei     schrittweisem    Vorschub des     Blechbandes,    bei  spielsweise um die Teilstrecke A     (Fig.    1)     erfährt    der  gebogene Wandteil 12 eine Hin und     Herbewegung,     die durch die gestrichelten Linien 12' in     Fig.    1 an  gedeutet ist. Am Ende jedes     Vorschubschrittes        nimmt     dann das     gebogene    Blechband die Stellung 12' ein.  Durch die dann einsetzende Tätigkeit des Biegestem  pels 4 wird das     Blechba.ad    in die Stellung 12 zurück  gebogen, wobei sein     Umfang    um die Strecke A im  Sinne des Uhrzeigers weitergewandert ist.

    



  Wird die Einrichtung mit kontinuierlichem Vor  schub des     Blechbandes    2     benutzt,    so ist die Hubzahl  des     Biegestempels    4 entsprechend zu     erhöhen.    Es ist  dann ferner unter     Umständen    vorteilhaft, den. Biege  stempel in einer     Kurvenführung    derart zu bewegen,  dass er während des Biegehubes     synchron    mit dem       Blechband    2 sich     zusätzlich    seitlich bewegt.

   In ent  sprechender Weise kann auch das     Widerlager    7 bei       kontinuierlichem    Betrieb während des Biegehubes des      Stempels 4 mit diesem seitlich wandern, um     während     des Rückhubes des Biegestempels     in    die dargestellte       Ausgangslage        (Fig.l)    zurückzugehen.  



  Das Blechband wird bei der beschriebenen Ar  beitsweise     schraubenlinienförmig    zu dem in     Fig.    3 mit  19 bezeichneten Rohrkörper gebogen. Dieser Rohr  körper wird     vorteilhaft    durch Stützrollen 20, die ein  stellbar im Maschinengestell gelagert sind,     gehalten.,     bis die Fuge zwischen den     aufeinanderfolgenden     Blechwindungen verschweisst ist.  



  Arbeitet die Maschine mit     schrittweisem    Vor  schub des     Blechbandes,    so macht der Rohrkörper 19  eine entsprechende seitliche     Hirn    und     Herbewea        ng.     Es ist dann     vorteilhaft,    die     Verschweissung    erst in  einem gewissen Abstand von dem Biegestempel 4       auszuführen,    beispielsweise - wie in     Fig.    3 dargestellt  -     etwa    bei 21.

   Zu diesem     Zweck    ist in der geeigneten  Entfernung von Biegestempel 4 im     Maschinengestell     ein     Lagerzapfen    22     angeordnet,    um den das. Gestell  23, welches die     Stützrollen    20 trägt, schwenkbar ist.

    Diese Anordnung gestattet dem Rohrkörper 19, nahe  der Biegestelle die aus     Fig.    1 ersichtliche     Hirn    und       Herbewegung    auszuführen, ohne dass an der Schweiss  stelle 21 eine ins Gewicht     fallende    Veränderung der  Lage des Rohrkörpers zu den     Schweisseinrichtungen     eintritt.     Gegebenenfalls    ist es auch möglich; die       Schweisseinrichtung    mit auf     dem        schwenkbaren        Ge-          stellteil    23 anzuordnen.  



  Anstatt den Biegestempel 4, wie in,     Fig.    1 dar  gestellt,     senkrecht    zur Ebene der zugeführten     Blechr     bahn 2     anzuordnen,    kann er auch in einem geeigne  ten, vorteilhaft einstellbaren Winkel,     zweckmässig     radial zur Achse des herzustellenden Rohres 12, in  einer entsprechenden     Führung    beweglich     sein.    Diese  schräge Anordnung des Biegestempels erleichtert  unter     Umständen    den Biegevorgang, insbesondere  auch bei     kontinuierlichem    Vorschub des Blech  bandes.  



  Anstatt den Biegestempel 4 in einer festen Füh  rungsbahn     anzuordnen,    kann     man,    ihn auch unter  Umständen am Ende     eines    Schwenkarmes vorsehen.  



  Bei der Ausführungsform nach der     Fig.    4 ist der  Biegestempel, hier mit 40     bezeichnet,    auf der Innen  seite des gebogenen Blechkörpers 12 angeordnet.  Auf dem Tisch sind hier zwei Vorsprünge 24 an  geordnet, die     Gewindebohrungen    für     Stellschrauben     25 haben. Die Stellschrauben 25 tragen     Wid'erlager-          teile    26 und 27, die sich auf den Tisch 1     abstützen.     Die Oberseite 26' des     Widerlagers    2.6 ist hierbei vor  teilhaft dem Verlauf der Aussenseite des gebogenen  Rohrteiles 12 angepasst. Das     Widerlager    27 ist oben       zweckmässig    eben.

   Die Krümmung des herzustellen  den Rohrteiles 12 ist bei dieser     Ausführungsform    ab  hängig von dem Abstand der     Widerlagerteile    26 und  27 voneinander und von dem Biegehub des     Stempels     40.  



  Der     Verformungsvorgang    der     Ausführungsform          nach        Fig.    4 ergibt, dass das Blechband 2 zwischen den       Widerlagerteilen    etwas nach unten durchgebogen  wird!, wie durch die gestrichelte     Linie    28 angedeutet.

           Hierbei        erfährt    das     Blechband    in     dem    dem Wider  lager 27     zugewandten        Teil    eine     entgegengesetzte          Durchbiegung.    Diese     entgegengesetzte        Durchbiegung     erleichtert unter Umständen die     Verformung,        nament-          lieh    dickerer Bleche, zu einem     Rohrkörper,

      da das       Blechband    nach dem Vorschub durch den Biegestem  pel 40 um einen grösseren Betrag abwärts gebogen  wird und daher der     Übergang    von der elastischen zur  plastischen     Verformung    bereits erreicht ist, wenn der  vorher     negativ    gebogene     Bandteil    wieder seine ebene       Ausgangsform    angenommen hat.

   Eine     entsprechende     negative     Vorbiegung    kann auch .bei der Ausführungs  form nach     Fig.    1 dadurch erreicht werden,     d@ass    das  Blechband oberhalb des     Formtisches        etwas    vor dem       Widerlager    7 fest gegen eine     vorspringende    Leiste  oder dergleichen     des.    Tisches anliegend gehalten     wird,          beispielsweise    mittels eines. besonderen beweglichen  Stempels.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    5 dient zum  Biegen des     Blechbandes        ein    gebogener Hebel 29, der  um seinen Lagerzapfen 30 schwenkbar ist, der zweck  mässig parallel zur Rohrachse angeordnet ist. Der       Lagerzapfen    ist     in        einem    festen Lagerbock 31     des          Maschinengestelles    angeordnet.

   Zum Hin     und:    Her  bewegen des Biegehebels 29 dient hier ein     Knie-          herbelantrieb    32, der durch die     Stange    33 beispiels  weise mit einem nicht wiedergegebenen     Kurbeltrieb     oder dergleichen in     Verbindung    steht. Das Wider  lager 7' ist bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    5 ent  sprechend dem     Widerlager    7 der     Ausführungsform     nach     Fig.    1 vorgesehen.

   Seine dem Rohrteil 12     :zu-          gewandte    gebogene Seite 34 ist so     ausgeführt,    dass  sich das Blechband nach dem Biegehub des Hebels  29 satt gegen die     Widerlagerfläche    34 anlegt, um sich       beim        Rückwärts'bewegen    des     Biegehebels    um das  Mass der elastischen     Verformung    von der Fläche 34  wieder     abzuheben.     



  Die genaue     Stellung    des     Schwenkzapfens    30     für     den     Biegehebel,    29 ist zweckmässig einstellbar,       namentlich    der Höhe     und    der Seite     nach.     



  Um den     Anstellwinkel    entsprechend der jeweili  gen Breite des Bandes     richtig    wählen     zu        können,    ist  es auch möglich, die     Bandzuführeinrichtung    stationär       anzuordnen    und     statt    dessen den Tisch 1 nebst der  Biegevorrichtung und der sich     anschliessenden        Rohr-          körperfü'hrung        schwenkbar    vorzusehen. Diese     letztere     Anordnung ist z.

   B. dann vorteilhaft, wenn der ge  fertigte Rohrstrang     unmittelbar    nach der     Verfesti-          gung    des Schweissnaht in vergleichsweise     kurze          Scheisse        unterteilt    wird.  



  Das zu verarbeitende Blechband wird der Biege  vorrichtung in der Regel kalt     zugeführt.    Es     kann:    aber  unter     Umständen        auch    vorteilhaft sein, das Band hin  ter der     Vorschwbeinrichtung    und vor der Biegevor  richtung     vomzuwärmen,    etwa     induktiv    oder durch     eine          Brennereinrichtung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜ(CHE I. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Rohren aus einem ebenen Blechband durch schrau- benlinienförmige Abbiegung des Bandes schräg zu seiner Länge und Verschweissen der Fuge zwischen aufeinanderfolgenden. Windungen, dadurch gekennr zeichnet, dass das Blechband in seiner garen Breite,
    jedoch in seiner Länge abschnittsweise unter jeweili ger Überschreitung dir Elastizitätsgrenze mittels. einer aus Widerlager und Biegeorgan bestehenden.. Biege vorrichtung verformt wird, welcher das ebene Band in einem regelbaren Anstellwinkel zugeführt wird.
    1I. Einrichtung zur Durchführung nies Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager auf der Innenseite des gebogenen Bandteiles (12) angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrcichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager aus einem den noch ebenen Teil des zugeführten Blechbandes Über- greifenden, senkrechten Stempel (6) und einem davon vorragenden Arm (7) besteht.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegestempel radial und tan- gential zur Rohrachse beweglich ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Biegestempel im Innern des Rahmkörpers angeordnet ist und das Widerlager aus zwei gegeneinander verstellbaren Tei len (26, 27) besteht (Fig. 4).
CH6899359A 1958-12-11 1959-01-31 Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Rohren CH368114A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2034302A1 (de) * 1969-07-24 1971-02-11 Durand Texte, Gerard, Paris Verfahren und Vorrichtung zum Biegen und Aufrollen von Metallbandern, Metall streifen od dgl

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DE2034302A1 (de) * 1969-07-24 1971-02-11 Durand Texte, Gerard, Paris Verfahren und Vorrichtung zum Biegen und Aufrollen von Metallbandern, Metall streifen od dgl

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