CH367441A - Vollkontinuierliche Schleuder mit Siebtrommel - Google Patents

Vollkontinuierliche Schleuder mit Siebtrommel

Info

Publication number
CH367441A
CH367441A CH7007259A CH7007259A CH367441A CH 367441 A CH367441 A CH 367441A CH 7007259 A CH7007259 A CH 7007259A CH 7007259 A CH7007259 A CH 7007259A CH 367441 A CH367441 A CH 367441A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drum
screen
centrifugal separator
separator according
distributor disc
Prior art date
Application number
CH7007259A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaether Willy
Haberich Willi
Original Assignee
Braunschweigische Masch Bau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braunschweigische Masch Bau filed Critical Braunschweigische Masch Bau
Priority to CH7007259A priority Critical patent/CH367441A/de
Publication of CH367441A publication Critical patent/CH367441A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/06Arrangement of distributors or collectors in centrifuges

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Vollkontinuierliche    Schleuder mit     Siebtrommel       Es sind vollkontinuierliche Siebschleudern zur  Trennung von Feststoffen und Flüssigkeiten     bekannt.     Man kann die nachstehenden bisher     bekannten    Sy  steme der     vollkontinuierlichen    Siebschleudern nach  Schubschleudern und kontinuierlichen Siebschleu  dern, die mit einer konischen Trommel arbeiten,  trennen.  



  Die Schubschleudern bestehen im wesentlichen  aus zylindrischen rotierenden Trommeln und den  darin befindlichen Schubböden, die in pulsierenden  Bewegungen das zu zentrifugierende Gut durch die  Trommel befördern. Solche     Schubschleudern    haben  sich in der Praxis nicht überall eingeführt, weil sie  als Folge ihrer     komplizierten    Bauweise sehr kost  spielige Apparate darstellen, die in den seltensten  Fällen wirtschaftlich sind. Auf Figur 1 der Zeich  nung zeigen die Bilder unter<I>a, b,</I> c und<I>d</I> die     vier     grundsätzlichen Anordnungen von kontinuierlichen  Siebschleudern, die im Gegensatz zu den Schub  schleudern mit konischen Trommeln arbeiten.

   Bei  dieser Bauart von Siebschleudern haben Ausführun  gen nach<I>a,</I> c und<I>d</I> den Nachteil, dass sie kompli  ziert sind und darüber hinaus, z. B. bei der konti  nuierlichen     Abschleuderung    von Zucker, zu einer  Beeinträchtigung der     Kristallgrösse    und zu einer Be  schädigung der Kristall-Oberfläche führen, weil sich  innerhalb der eigentlichen konischen Schleudertrom  mel grundsätzliche Einbauten, z. B. eine mit einer  differenzierten Drehzahl     arbeitende    zweite Trommel,  befinden, welche, abgesehen von ihrem Preis, die  vorerwähnten Nachteile hervorrufen.  



  Es sind auch kontinuierliche Siebschleudern, die  nur mit einer einfachen konischen Trommel nach b  in     Fig.    1 arbeiten, gebaut worden. Diese nach b mit  einer einfachen     konischen    Trommel arbeitenden kon  tinuierlichen Siebschleudern haben jedoch den    Nachteil, dass die konische Trommel einen abge  stumpften     Kegelmantel    darstellt mit einem konstan  ten Kegelwinkel.

   Die Folge dieses konstanten Kegel  winkels ist, dass     das    zu     schleudernde    Gut eine sehr  gleichmässige Zusammensetzung     hinsichtlich    Viskosi  tät und     Feststoffgehalt    sowie     Feststofform    besitzen  muss, wenn eine wirksame und betriebssichere     Ab-          schleuderung    mit gleichbleibender Schleuderleistung,  wie es in einem kontinuierlichen Fabrikationsbetrieb  unerlässlich ist, erzielt werden soll.

   Bei unvermeid  lichen Schwankungen in der     Zusammensetzung        des     Schleudergutes aus einem der drei     angeführten    Gründe  sind auch Schwankungen in der     Arbeitsweise    der       Siebschleudern    unvermeidbar.  



  Da z. B. in einer Zuckerfabrik die Zusammen  setzung von zur     Schleuderung        gelangender        Füllmasse     nach Viskosität,     Kristallgehalt,        Kristallgrösse        und     Konzentration aus den     betrieblichen        Gründen    nicht  gleichgehalten werden     kann,    wäre es notwendig, den  Kegelwinkel einer konischen Trommel zu verändern  und den jeweiligen Betriebsbedingungen     anzupassen.     Das gleiche gilt bei jeder anderen Trennung, z. B.

    Kohlschlamm und Kalkschlamm, bei der     Abschleu-          derung    von Salzkristall aus Salzlaugen und der Tren  nung von Schlämmen     sonstiger    Art.  



  Die vorliegende     Erfindung    befasst sich mit einer  solchen Anpassungsmöglichkeit der konischen Trom  mel an die jeweils vorliegenden Betriebsbedingungen.  



  Dies ist     erfindungsgemäss    bei einer vollkonti  nuierlichen Schleuder     mit    Siebtrommel dadurch er  reicht, dass der     axiale    Schnitt der umlaufenden  Trommel gekrümmt verläuft oder aus mehreren ge  raden Teilen verschiedener Neigung zusammenge  setzt ist, und in der Trommel eine rotierende Ver  teilerscheibe angeordnet ist, deren Rotationsebene      senkrecht zur Längsachse der Trommel     liegt,    und  welche     Verteilerscheibe    in Richtung dieser Längs  achse verschiebbar ist.  



  Im folgenden wird eine so ausgebildete Trommel  als     glockenförmiger    Trommelkörper bezeichnet im       Gegensatz    zu den bisher     bekannt    gewordenen, einfa  chen konischen Trommelkörpern nach     Fig.        1b,    die       einen    abgestumpften Kegelmantel darstellen. Die       Fig.    2, 3 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel und  eine Variante der     erfindungsgemässen    Siebschleuder.

    Innerhalb eines glockenförmigen Trommelkörpers 1       (Fig.    2) ist eine rotierende     Verteilerscheibe    2 für das  Schleudergut angeordnet, die in der Längsachse des  glockenförmigen     Trommelkörpers    1 verschiebbar ist,  z. B. in die     Stellen    I,     1I    und     III.    Diese Verschiebbar  keit der rotierenden Verteilerscheibe 2 erfolgt ver  mittels     einer    Welle 4, die mit der verschiebbaren  und rotierenden Verteilerscheibe 2 fest verbunden ist.

    Dabei kann es zweckmässig sein, zum besseren Ver  teilen des Schleudergutes die ebene     Verteilerscheibe     mit     rippenartigen    Erhöhungen 20 vorzusehen. Um  die     Verschiebbarkeit    und das Rotieren der Verteiler  scheibe 2 bei variierendem Schleudergut mit der glei  chen Drehzahl zu ermöglichen, ist die mit ihr fest  verbundene Welle 4 durch die hohle Hauptantriebs  welle 3 geführt, die gleichzeitig den glockenförmigen  Trommelkörper 1 trägt und antreibt. Um nun die       Verschiebbarkeit    der Welle 4 mit der Verteiler  scheibe 2 und, z.

   B. bei     nicht    sehr variierendem       Schleudergut,    deren gleichzeitige Rotation zu ermög  lichen, ist die Welle 4     mit    einer Verzahnung 5 ver  sehen, die     mit    zwei Hülsen 6 korrespondiert, die  ihrerseits mit der     Hauptantriebswelle    3 fest ver  bunden ist. Die     Fig.    3 ist der Schnitt     B-B    in     Fig.    2.  Die Welle 3 und mit ihr der glockenförmige Trom  melkörper 1 werden in bekannter Weise über einen  Elektromotor 7 und einen Treibriemen 8 angetrie  ben.

   Die     Verschiebbarkeit    der Welle 4 mit an     ihr          befestigten    und mit ihr rotierenden     Verteilerscheibe     kann z. B. über einen     feststehenden    und nicht mit  rotierenden Hydraulikzylinder 9 erfolgen.  



  Bei stark variierendem Schleudergut kann es       zweckmässig    sein,     die        Verteilerscheibe    2 gegenüber  der     glockenförmigen    oder     stufenförmig    konischen  Trommel     (Fig.    4) selbständig mit einer variierenden  Drehzahl     anzutreiben.        Diese    Drehzahl     wird    so ge  wählt,     dass        eine    genügende     Zentrifugalkraft    für das  Schleudergut erzeugt wird, um den Spalt zwischen       Verteilerscheibe    und Trommel zu überbrücken, also,

    das Schleudergut der Trommel zuzuführen. Dadurch  wird ein variables Verhältnis     zwischen    dem Durch  messer der Verteilerscheibe und dem der Stellung der       Verteilerscheibe        zugehörigen        Durchmesser    der     glok-          kenförmigen    oder     stufenförmigen    Trommel über  brückt. Das zu zentrifugierende Schleudergut wird  der Siebschleuder durch ein an sich bekanntes Zu  führungsrohr 10     zugeführt    und von dem rotierenden       Verteilerteller    2 durch die Rotationswirkung an den       ebenfalls    rotierenden glockenförmigen Trommelkör  per 1 abgegeben.

   Die     Verteilerscheibe    besitzt eine    hervorragende Wirkung, indem sie eine Variation der  Schleuderzeit bzw. der Menge     ermöglicht.    Je nach  Lage der Verteilerscheibe 2, z. B. in der Stellung I,       1I    oder 111, kann das Schleudergut seiner Konsistenz  entsprechend dem glockenförmigen Trommelkörper  an Stellen mit verschiedenen     Neigungswinkelberei-          chen    a und     ss    und in verschiedenen Entfernungen  vom Eintritt bzw. Austritt des     Trommelkörpers    zu  geführt werden. In     Fig.    2     führt    z.

   B. die Stellung     III     der     Verteilerscheibe    2 zu einem mittleren Winkel  bereich     a,    während die Stellung I zu einem mittleren  Winkelbereich ss des Trommelkörpers     führt.     



  Eine so ausgebildete     kontinuierliche    Siebschleu  der, die im Sinne der Erfindung mit einer derar  tigen Verteilerscheibe ausgerüstet ist und mit einem  glockenförmigen oder stufenförmig konischen Trom  melkörper arbeitet, ermöglicht eine weitgehende An  passung an das Schleudergut im Gegensatz zu bisher  bekannten kontinuierlichen Siebschleudern, die aus  schliesslich mit einer einfachen konischen Trommel  arbeiten und nicht für die     Abschleuderung    von in  seiner Zusammensetzung     unterschiedlichem    Schleu  dergut geeignet sind.

   überhaupt sind     unterschiedliche     Winkelbereiche und vor allem grössere Winkel zum  Trommelausgang hin günstig, weil das Schleuder  gut mit zunehmender Wanderung zum Austritt hin  trockener wird, also schwerer durch die Trommel  wandert.  



  Erfindungsgemäss wird des weiteren vorgeschla  gen, den glockenförmigen Trommelkörper auch so  auszubilden, dass nach     Fig.    4 der Trommelkörper  aus mehreren in axialer Richtung     aneinandergereih-          ten    und miteinander verbundenen abgestumpften  Kegelmänteln 1', 1", 1<B>'</B> verschiedener Kegelwinkel  besteht. Die sonstigen Vorteile, die sich durch die  rotierende Verteilerscheibe ergeben, bleiben     sinnge-          mäss    bei Verwendung eines solchen stufenförmigen  Trommelkörpers bestehen.  



  Durch die Verstellung der Verteilerscheibe in der  Längsrichtung des     Trommelkörpers    lässt sich auch  eine unterschiedliche Aufenthaltsdauer des Schleu  dergutes in dem     Trommelkörper    erreichen. Konti  nuierliche Schubschleudern haben nun ebenso wie  die bisher bekannten einfachen     konischen    Siebschleu  dern nach<I>a, b,</I> c und<I>d</I> in     Fig.    1 des weiteren den  Nachteil, dass das     abzuschleudernde    Gut, z. B. ein  Zuckerkristall, mit hoher Geschwindigkeit die Trom  mel verlässt und auf den zylindrischen Auffangman  tel auftrifft.

   Solche     zylindrische    Auffangmäntel sind  an sich bekannt und in den     Fig.   <I>b,</I> c und<I>d</I> der     Fig.    1  dargestellt.  



  Besonders vorteilhaft ist es daher, den rotieren  den, glockenförmigen oder     stufenförmig    konischen       Trommelkörper        nicht    mit einem zylindrischen Auf  fangmantel zu umgeben, sondern     anstelle    des     zylin-          drischen    Mantels einen besonders geformten Auf  fangring 12 zu setzen, der das mit hoher Geschwin  digkeit ankommende     abgeschleuderte    Gut in der Art  einer     Strömungsumlenkung    bis zu etwa 900 umlenkt.

    Dabei ist es zweckmässig, die innere Seite     dieses         Auffangringes 12 möglichst glatt zu gestalten.     Das          abgeschleuderte    Gut trifft also nicht wie bisher an  nähernd senkrecht auf einen zylindrischen Auffang  mantel, sondern auf einen Auffangring 12, der kon  kav gestaltet ist und dessen     Einlaufseite        richtungs-          mässig    etwa der Flugrichtung des     abgeschleuderten     Gutes angepasst ist.

   Das durch diesen Auffangring  12 umgelenkte Schleudergut verliert nun dadurch,  dass es umgelenkt und hochgeschleudert wird, durch  den Luftwiderstand und die Erdbeschleunigung nach  einer gewissen Laufzeit in Pfeilrichtung D seine kine  tische Energie, um alsdann mit stark verminderter  Geschwindigkeit aufgefangen zu werden. Dabei kann  es auch zweckmässig sein, den Auffangring 12 durch  einen zweiten koaxial zum ersten Auffangring 12 an  geordneten     Umlenk-    und Auffangring 13 oder noch  mehrere     Umlenk-    und Auffangringe die kinetische  Energie des     Schleudergutes    zu vernichten. Dabei ist  es z.

   B. möglich, den zweiten Auffangring 13 ober  halb des Auffangringes 12 anzuordnen und so zu  formen, dass wiederum nach Art einer     Strömungs-          umlenkung    eine weitere Umlenkung des     abgeschleu-          derten    Gutes in Richtung der endgültig gewünschten  Auffangstelle des     abgeschleuderten    Gutes erfolgt.  



  Der     glockenförmige    oder stufenförmig konische  Trommelkörper und die verstellbare Verteilerscheibe  können in sinngemässer Weise nicht nur bei einer  stehenden Zentrifuge, wie sie auf den     Fig.    2 und 4  dargestellt ist, sondern ebenso bei einer liegenden  oder hängenden Zentrifuge angewendet werden.  



  Es kann nun bei einer so ausgebildeten Sieb  schleuder vorkommen, dass sich das Schleudergut  zwischen dem Verteilerteller 2 und dem Grunde der  glockenförmigen oder stufenförmig konischen Trom  mel ansammelt. Der unterhalb der Verteilerscheibe  vorhandene Durchmesser wird immer kleiner sein als  der Durchmesser in der Ebene der     Verteilerscheibe.     Daher kann der Fall eintreten, dass die Schleuder  kraft unterhalb der     Verteilerscheibe    nicht ausreicht,  um einen Transport des unbeabsichtigt unter die  Verteilerscheibe geratenen Schleudergutes in Rich  tung des normalen Weges des Schleudergutes zu be  werkstelligen.  



  Es empfiehlt sich daher, in dem Bereich unter  halb des Verteilertellers entweder an der Innenseite  der Trommel 1 ein     gröberes    Sieb als an dem Barüber  liegenden Teil anzubringen, oder im untersten Teil  sieblos zu arbeiten, so dass das unbeabsichtigt unter  die     Verteilerscheibe    gelangte Schleudergut durch in  der Trommel angebrachte Bohrungen oder Schlitze  die     Trommel    wieder verlassen und der Siebschleuder  erneut zugeführt werden kann. Zu diesem Zweck  wird an dem äusseren Auffangmantel 14 koaxial ein  zweiter     Auffangmantel    19 angeordnet, der das zwi  schen Verteilerscheibe 20 und Grund 17 der Trom  mel gelangte Schleudergut dann aufnimmt.  



  Es gibt nun Schleudergüter, die noch während  des eigentlichen Schleudervorganges ein sog. Decken  erfordern. Dieses Decken ist ein Nachwaschen des  bereits von der Mutterlauge im wesentlichen befreiten         abgeschleuderten    Gutes, z. B. durch Dampf oder  Wasser noch innerhalb des rotierenden Zentrifugen  körpers.

   Bei den bisher bekannten     kontinuierlichen     Siebschleudern, die     mit    einer einfachen konischen  Trommel arbeiten, nach b     Fg.    1, hat dieses Decken  nicht zum Erfolg     geführt,    weil kontinuierliche Sieb  schleudern dieser Art als Folge     physikalischer    Ge  setze sog.     Dünnschicht-Zentrifugen    sind, d. h. dass  das Schleudergut an der Innenseite der rotierenden  Trommel nur eine sehr dünne Schicht bildet, die  häufig bis nur     etwa    1 bis 2 mm stark     ist.     



  Zweckmässig wird daher Waschwasser, Wasch  dampf oder Waschlösung in einer oder mehreren       Stufen    übereinander an die Innenseite des oberen       Teiles    der Trommel zugeführt (siehe unter E der       Fig.    2 und 4), und in einer oder mehreren Auffang  rinnen 15 aufgefangen, welche an dem äusseren Auf  fangmantel 14 befestigt sind, oder     einen    Teil     dieses     Auffangmantels bilden.  



  Das Waschmedium wird dabei in einer oder meh  reren Stufen in der Weise ausgegeben, dass das von  der     Aufgabestelle    e angegebene Waschmedium  durch das Schleudergut in die oberste     Auffangrinne     abgeführt wird und von dort     mittels    eines     Förder-          Aggregates,    beispielsweise einer Pumpe 16, über die       Aufgabestelle        f    durch das Schleudergut in die zweite       Auffangrinne    gelangt. Nach Bedarf können eine  dritte Stufe, z. B. über die     Aufgabestelle    g, und wei  tere Stufen durchgeführt werden.  



  Des weiteren     kann    die Waschung bzw. Reini  gung     des        abgeschleuderten    Gutes so durchgeführt  werden, dass als Waschmedium eine gesättigte Lö  sung oder Lauge benutzt wird, die den an dem ab  geschleuderten Gut noch anhaftenden Film von Mut  terlösung oder Mutterlauge ablöst und     ersetzt,    ohne  das     abgeschleuderte    Gut selbst anzugreifen, z. B.  verbleibt bei     Abschleuderung    einer     Zuckerfüllmasse     ein     Film    von Muttersirup um das     einzelne    Zucker  kristall.

   Bei der Waschung dieser Kristalle mit einer       gesättigten    Zuckerlösung von hoher Reinheit, d. h.  einer Lösung, die keinen weiteren Zucker auflöst,  wird der anhaftende Film von Muttersirup von nied  riger Reinheit durch einen Film Waschsirup von ho  her Reinheit verdrängt und ersetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vollkontinuierliche Schleuder mit Siebtrommel, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Schnitt der umlaufenden Trommel gekrümmt verläuft oder aus mehreren geraden Teilen verschiedener Neigung zu sammengesetzt ist, und in der Trommel eine rotie rende Verteilerscheibe angeordnet ist, deren Rota tionsebene senkrecht zur Längsachse der Trommel liegt, und welche Verteilerscheibe in Richtung die ser Längsachse verschiebbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Siebschleuder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerscheibe an ihrer der Zuflusseite des Schleudergutes zugekehrten Seite von ihrer Mitte nach aussen hin verlaufende und mit einer geraden oder einer gebogenen freien Längs- schmalseite versehene rippenartige Erhöhungen be- sitzt. 2. Siebschleuder nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich über den rippenartigen Erhöhungen ein zylindri scher oder konischer koaxial zur Verteilerscheibe an geordneter Mantel befindet. 3.
    Siebschleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerscheibe mit einer anderen Dreh zahl als die Trommel umläuft. 4. Siebschleuder nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerscheibe mit der gleichen Drehzahl wie die Trommel umläuft. 5. Siebschleuder nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle der Verteilerscheibe durch die An triebswelle der Trommel geführt ist. 6. Siebschleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle der Verteilerscheibe und die Antriebswelle der Trommel durch eine Längsver zahnung miteinander verbunden sind. 7.
    Siebschleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Drehzahl der Trommel und der Verteilerscheibe zu variieren. B. Siebschleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Schnitt der Trommel stufenförmig verläuft, wobei jede einzelne Stufe der Trommel für sich einen abgestumpften Kegelmantel darstellt. 9. Siebschleuder nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 5, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Verteilerscheibe an der Innenseite der Trommel ein gröberes Sieb als oberhalb der Ver teilerscheibe oder gar kein Sieb angeordnet ist. 10.
    Siebschleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2, 5 und 7-9, dadurch gekennzeich net, dass zur Aufnahme des abgeschleuderten Gutes ein oder mehrere koaxial zur Längsseite der umlau fenden Trommel angeordnete konkave Auffangringe (12, 13) vorgesehen sind, deren Einlaufseite rich- tungsmässig etwa mit der Randfläche der Trommel bzw. des vorangestellten Ringes übereinstimmt. 11. Siebschleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2, 5 und 7-10, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel zur Zuführung eines Wasch mediums in einer Stufe oder in mehreren Stufen übereinander an der Innenseite des weiteren Teiles der Trommel vorgesehen sind. 12.
    Siebschleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2, 5 und 7-11, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Auffangen des auf das Schleu dergut auftreffenden Waschmediums mindestens eine Auffangrinne vorgesehen ist. 13. Siebschleuder nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2, 5 und 7-12, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Zurückführung des Waschmediums ein Förderaggregat, beispielsweise eine Pumpe, vor handen ist.
CH7007259A 1959-02-25 1959-02-25 Vollkontinuierliche Schleuder mit Siebtrommel CH367441A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7007259A CH367441A (de) 1959-02-25 1959-02-25 Vollkontinuierliche Schleuder mit Siebtrommel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7007259A CH367441A (de) 1959-02-25 1959-02-25 Vollkontinuierliche Schleuder mit Siebtrommel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH367441A true CH367441A (de) 1963-02-15

Family

ID=4530004

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7007259A CH367441A (de) 1959-02-25 1959-02-25 Vollkontinuierliche Schleuder mit Siebtrommel

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH367441A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2930581A1 (de) Zentrifuge zum sortieren und trennen von feststoffen
DE2302601A1 (de) Separator, insbesondere fuer die aufbereitung von altpapier
DE1040459B (de) Schleudertrommel mit einem Trommelraum von relativ grosser Laenge
DE2834491C2 (de) Siebzentrifuge mit gekrümmten Siebtaschen
DE3540591C2 (de)
DE2608911A1 (de) Kontinuierlich arbeitende zuckerzentrifuge, insbesondere fuer mittelprodukt und/oder weisszuckerfuellmassen
DE2542236A1 (de) Duennschichtapparat
DE3415519A1 (de) Kontinuierlich arbeitende siebzentrifuge
DE593290C (de) Schleudermaschine mit senkrechter, sich nach unten kugelfoermig erweiternder Siebtrommel und einer die Bewegung des Schleudergutes verzoegernden Austragsschnecke
CH367441A (de) Vollkontinuierliche Schleuder mit Siebtrommel
DE1087978B (de) Schubzentrifuge
DE2013499A1 (de) Anordnung für einen Zyklonenabscheider mit einer Entleerungskammer
DE2306302C3 (de) Zentrifugenrotor mit um seine Achse angeordneten schaufelartig gekrümmten Siebflächen
DE2246155A1 (de) Zentrifuge mit kontinuierlicher entleerung zum filtrieren von materialien beliebiger art, insbesondere von faserstoffen
DE689951C (de) Einlaufvorrichtung fuer eine Schleuder mit Schubboden
DE3112585A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum trennen eines zweistoffgemisches
AT254219B (de) Vorrichtung zum Trennen der festen von den flüssigen Bestandteilen von Suspensionen
DE963409C (de) Schneckenzentrifuge fuer schlammige oder feinstkoernige Fluessigkeits-Feststoff-Gemische
DE2459796A1 (de) Zentrifuge (prallringzentrifuge)
DE1760883U (de) Zentrifuge zum trennen von suspensionen mit einem gegenueber der fluessigkeit spezifisch leichreren feststoff.
DE969917C (de) Ununterbrochen arbeitende stehende Siebzentrifuge
DE505249C (de) Ununterbrochen wirkende Schleuder fuer Rohzucker
DE29708311U1 (de) Siebvorrichtung
DE1079551B (de) Schubzentrifuge mit einem scheibenfoermigen Schubboden und einem das Schleudergut auf dem Trommelmantel verteilenden Einlauftrichter
AT210846B (de) Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge mit konischem Siebkorb und senkrechter Antriebswelle, z. B. für Zuckersäfte