CH367407A - Fenster mit parallel zur Fensterebene ausstellbarem Fensterflügel - Google Patents

Fenster mit parallel zur Fensterebene ausstellbarem Fensterflügel

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CH367407A
CH367407A CH7059859A CH7059859A CH367407A CH 367407 A CH367407 A CH 367407A CH 7059859 A CH7059859 A CH 7059859A CH 7059859 A CH7059859 A CH 7059859A CH 367407 A CH367407 A CH 367407A
Authority
CH
Switzerland
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window
sash
scissors
frame
scissor
Prior art date
Application number
CH7059859A
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English (en)
Inventor
Maus Julius
Original Assignee
Gretsch Unitas Gmbh
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/04Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses with ventilation wings
    • E06B7/06Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses with ventilation wings with one ventilation wing only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


  Fenster mit parallel zur Fensterebene     ausstellbarem    Fensterflügel    Bei bekannten Fenstern, bei denen der Flügel pa  rallel zur Fensterebene     ausstellbar    ist, verwendet man  zum Tragen des Flügels mit dem feststehenden Rah  men schwenkbar verbundene     Ausstellarine,    was den  Nachteil hat, dass der Flügel bei seiner Ausstellung  seine Höhenlage ändert.  



  Um nun bei der Flügelausstellung stets die glei  che Höhenlage beizubehalten, ist erfindungsgemäss  der Flügelrahmen auf beiden Seiten und oben durch  <B>je</B> ein Paar sich kreuzender Scherenstäbe mit dem  feststehenden Rahmen verbunden.  



  Damit die Scheren möglichst wenig Raum bean  spruchen, so dass sie gut im Falz eines Fensters mit  Holzrahmen oder bei einem Fenster mit Rahmen aus  Metall- oder Kunststoff in dem sowieso vorhandenen  Zwischenraum zwischen dem festen Rahmenprofil und  dem     Fensterflügelprofil    untergebracht werden können,  ist die Anordnung vorzugsweise derart getroffen, dass  bei gleich langen Scherenstäben<B>je</B> zwei gegenüberlie  gende sie mit den Rahmen gelenkig verbindende  Bolzen bei den Seitenscheren in der Höhe und bei  der oberen Schere seitlich versetzt liegen. Dem glei  chen Zweck dient eine weitere Ausbildung, bei wel  cher ein Scherenstab jeder vorhandenen Schere eine       U-förrnige    Schlaufe besitzen kann, in welche der an  dere Scherenstab bei geschlossenem Fensterflügel  eingreift.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt ein Metallfenster vom Zimmerinnern  gesehen in geschlossenem Zustand.  



       Fig.    2 und<B>3</B> zeigen das geöffnete Fenster von  der Seite und von oben gesehen.  



       Fig.    4 stellt einen Querschnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    2 in     grösserem    Masstab dar.         Fig.   <B>5</B> zeigt, ebenfalls in grösserem Masstab, einen  Querschnitt nach der Linie     V-V    der     Fig.    2, wobei  sich aber das Fenster in geschlossenem Zustand be  findet.  



  Der feststehende Rahmen ist durch die bekann  ten     Z-förmigen    Profilschienen<B>1</B> gebildet. Der Flügel  rahmen besteht aus der Profilschiene 2 und einer       Z-förmigen    Profilschiene<B>3,</B> in welche das Fenster  glas eingekittet ist. Der Einfachheit halber wird nach  stehend vom feststehenden Rahmen<B>1</B> und vom  Flügelrahmen 2 gesprochen.  



  Auf den beiden lotrechten Seiten ist der festste  hende Rahmen<B>1</B> mit dem Flügelrahmen 2 durch  eine Schere verbunden, die aus den beiden in ihrer  Mitte durch einen Bolzen 4 gelenkig verbundenen  Scherenstäben<B>5, 6</B> besteht. Die Stäbe sind vorzugs  weise durch Flacheisen gebildet. Oben sind die Stäbe  <B>5, 6</B> durch Bolzen<B>7, 8</B> gelenkig mit den Rahmen  <B>1,</B> 2 verbunden. An dem unteren Ende der Stäbe<B>5,</B>  <B>6</B> befindliche Bolzen<B>9, 10</B> greifen in Längsschlitze<B>11</B>  der Rahmen<B>1,</B> 2 ein, so dass an diesen Stellen eine  gelenkige und schiebbare Verbindung vorliegt.

   Die  senkrechten     Führüngsschlitze   <B>11</B> können am Ende  in eine kreisförmige     öffnung    übergehen, um das Aus  hängen der     Stabbolzen   <B>9, 10</B> zu ermöglichen. Im ge  zeichneten Beispiel greifen die Bolzen<B>7</B> bis<B>10</B> nicht  unmittelbar in die Rahmenprofile ein<B>;</B> vielmehr sind  zur Aufnahme der Bolzen kleine Lagerplatten 12,  <B>13</B> mit den Profilschienen der Rahmen verschraubt.  Die Schlitze<B>11</B> befinden sich in den unteren Lager  platten<B>13.</B>  



  Aus     Fig.    2 ist weiter ersichtlich, dass die gleich  langen Scherenstäbe<B>5, 6</B> so angeordnet sind, dass die  oberen Bolzen<B>7, 8</B> und die unteren Bolzen<B>9, 10</B>  in der Höhe gesehen versetzt zueinander hegen. Auf  diese Weise ist erreicht, dass die Stäbe<B>5, 6</B> bei ge  schlossenem Fenster vollkommen nebeneinander lie-      gen,     bzw.    eine sich ganz oder zum Teil deckende  Lage einnehmen. Der Platzbedarf einer einzelnen  Schere senkrecht zur Fensterebene gesehen entspricht  also bei geschlossenem Fenster nur im wesentlichen  der Breite eines einzelnen Scherenstabes.  



  Ausser den beiden Seitenscheren<B>5, 6</B> ist der fest  stehende Rahmen<B>1</B> noch oben durch eine waagrecht  liegende Schere mit dem Flügelrahmen 2 verbunden.  Diese besonders aus     Fig.   <B>3</B> ersichtliche Schere besteht  aus den beiden Scherenstäben 14,<B>15,</B> die an der  Kreuzungsstelle durch einen Gelenkbolzen<B>16</B> mit  einander verbunden sind. Im übrigen entspricht die  Verbindung der Scherenstäbe 14,<B>15</B> mit den Rah  men der beschriebenen Anordnung bei einer Seiten  schere, so dass es zu sagen genügt, dass die Stäbe  14,<B>15</B> in     Fig.   <B>3</B> rechts durch Bolzen<B>17, 18</B> gelenkig  mit den Rahmen<B>1,</B> 2 und links durch Bolzen<B>19,</B> 20  gelenkig und verschiebbar mit den Rahmen<B>11</B> 2  verbunden sind.

   Wie     Fig.   <B>3</B> zeigt, sind auch hier die  rechten Bolzen<B>17, 18</B> und die linken Bolzen     19,-20     in der waagrechten Ebene gesehen versetzt zueinan  der angeordnet.  



  Bei jeder Seitenschere ist im gezeichneten Bei  spiel der Scherenstab<B>5</B> an seinem unteren Ende mit  einer     U-fönnigen    Schlaufe versehen. Diese Schlaufe  wird durch das untere Ende des Stabes<B>5</B> und einen  seitlich zweimal rechtwinklig umgebogenen Lappen  21 gebildet, was am besten aus     Fig.    4 ersichtlich ist.  Diese U-förmige Schlaufe, die auch als Bügel bezeich  net werden könnte, wird nachstehend kurz mit 21  bezeichnet. Der Gelenkbolzen<B>10</B> greift nur in den  Lappen 21 ein. Mit einer gleichen     U-förmigen     Schlaufe ist der Scherenstab 14 an seinem verschieb  baren Ende versehen.

   Wie     Fig.   <B>5</B> zeigt, greift bei  geschlossenem Flügel der Scherenstab<B>6</B> in die     U-för-          mige    Schlaufe 21 ein. Ebenso greift der Scherenstab  <B>15</B> der waagrechten Schere bei geschlossenem Flügel  in die     U-förrnige    Schlaufe am Ende des anderen  Scherenstabes 14 ein. Durch die beschriebenen An  ordnungen ist erreicht, dass jede Schere bei geschlos  senem Fenster den geringsten Platz beansprucht.  



  Die Parallelbewegung des Flügels 2 erfolgt durch  einfache Ausübung eines Druckes     bzw.    eines Zuges  auf irgendeine Stelle des Flügelrahmens 2.  



  Der Flügelrahmen 2 ist in an sich bekannter  Weise mit einem Zentralverschluss ausgerüstet. Durch    den unten am Flügelrahmen 2 drehbar gelagerten  Handhebel 22 werden waagrecht und senkrecht lie  gende Riegelstangen<B>23</B> in an sich bekannter Weise  verschoben, die mit entsprechenden     Beschlagteilen          bzw.    Löchern des feststehenden Rahmens<B>1</B> zusam  menarbeiten. An den     Fensterflügelecken    sind die  Riegelstangen<B>23</B> in bekannter Weise gelenkig mit  einander verbunden.

   Wird der Handhebel 22 aus  seiner waagrechten Lage in     Fig.   <B>1</B> in seine senkrechte  Lage nach     Fig.    2     verschwenkt,    dann ist der Flügel  rahmen 2 entriegelt und der Handhebel 22 wird  gleichzeitig zur Bewegung des Flügelrahmens 2 ver  wendet.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Fenster mit parallel zur Fensterebene ausstellba- rem Fensterflügel, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügelrahmen (2) auf beiden Seiten und oben durch <B>je</B> ein Paar sich kreuzender Scherenstäbe<B>(5, 6 ;</B> 14, <B>15)</B> mit dem feststehenden Rahmen<B>(1)</B> verbunden ist. UNTERANSPROCHE <B>1.</B> Fenster nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet dass bei gleich langen Scherenstäben <B>je</B> zwei gengenüberliegende sie mit den Rahmen<B>(1,</B> 2) gelenkig verbindende Bolzen<B>(7, 8 ; 17, 18)</B> bei den Seitenscheren in der Höhe und bei der oberen Schere seitlich versetzt liegen. 2.
    Fenster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass bei jeder Schere ein Scherenstab<B>(5,</B> 14) eine U-förrnige Schlaufe (21) besitzt, in welche der andere Scherenstab<B>(6, 15)</B> des Paares bei ge schlossenem Flügelrahmen eingreift. <B>3.</B> Fenster nach Patentanspruch, bei welchem die beiden Rahmen aus Metall- oder Kunststoff bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheren bei ge schlossenem Fensterflügel verdeckt im Zwischenraum zwischen dem festen Rahmenprofil<B>(1)</B> und dem Fensterflügelprofil (2) liegen.
CH7059859A 1958-05-16 1959-03-09 Fenster mit parallel zur Fensterebene ausstellbarem Fensterflügel CH367407A (de)

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BE577521A (fr) 1959-07-31

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