CH367405A - Vorrichtung zur Erzielung von mehr als zwei wählbaren, durch Anschläge bestimmten Bearbeitungsendstellungen eines Schlittens an Präzisionswerkzeugmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzielung von mehr als zwei wählbaren, durch Anschläge bestimmten Bearbeitungsendstellungen eines Schlittens an Präzisionswerkzeugmaschinen

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CH367405A
CH367405A CH6641858A CH6641858A CH367405A CH 367405 A CH367405 A CH 367405A CH 6641858 A CH6641858 A CH 6641858A CH 6641858 A CH6641858 A CH 6641858A CH 367405 A CH367405 A CH 367405A
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Cattin Francis
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Fritz Studer Maschinenfabrik A
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    • B24B47/02Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Erzielung von mehr als zwei wählbaren, durch     Anschläge        bestimmten          Bearbeitungsendstellungen    eines     Schlittens    an     Präzisionswerkzeugmaschinen       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrich  tung zur Erzielung von mehr als zwei wählbaren,  durch Anschläge bestimmten     Bearbeitungsendstellun-          gen    eines Schlittens an Präzisionswerkzeugmaschinen.  



  Mehr als zwei Anschläge auf einer Verschiebe  strecke des Schlittens     sind    überall dort erforderlich,  wo bei rationeller Produktion ein Arbeitsvorgang mit  gleicher Werkzeug- und/oder     Werkstückeinstellung     in der     Längsrichtung    des Werkstückes genau fixiert  unterbrochen werden muss und die bekannten beiden  Endanschläge am Anfang und Ende der Verschiebe  strecke des Schlittens, die je eine Bewegung in einer  Richtung des Schlittens begrenzen, alleine nicht mehr  genügen.

   Insbesondere sind mehr als zwei Anschläge  für den Schlitten bei Präzisionsschleifmaschinen     zum     rationellen genauen Schleifen der Stirnflächen von  beispielsweise Steuerkanten an     Fühlerschiebern    oder       Längsschiebern    im     Einstechverfahren        unumgänglich.     



  Die Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet, dass die genannten beiden Endan  schläge starr miteinander verbunden auf einem paral  lel zum Schlitten     geführten    Schieber angeordnet sind,  welcher Schieber in mindestens     zwei    wählbare, eben  falls durch Anschläge bestimmte Endstellungen     ver-          fahrbar    ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein an einer       Präzisions-Rundschleifmaschine    vorgesehenes Aus  führungsbeispiel der     erfindungsgemässen    Vorrichtung  dargestellt.  



  Die     Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt der Vorrich  tung ;       Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie     II-11    in       Fig.    1 und       Fig.    3 eine Arbeitsprobe in grösserem Masstab  gezeichnet.    In den     Fig.    4 bis 7 sind schematisch die verschie  denen     Anschlagstellungen    des     Schlittens    dargestellt.  



  Die dargestellte Vorrichtung besitzt einen fix auf  dem festgestellten Maschinentisch einer Präzisions  schleifmaschine zu befestigenden Ständer 1, der     an     seiner Oberseite eine in der     Längsrichtung    verlau  fende     Schwalbenschwanzführung        aufweist,    in welcher  der eigentliche     Werkstückschlitten    2 nach     links    und  rechts verschiebbar geführt ist. Auf seiner Oberseite  trägt der Schlitten 2 einen     Spindelstock    3 und einen  Reitstock 4, zwischen welchen das zu bearbeitende  Werkstück 5, ein     Fühlerschieber        (Fig.    3), aufgenom  men wird.

   Die Unterseite des     Schlittens    2 besitzt auf  halber Länge einen nach abwärts gerichteten Vor  sprung 6, der als     Widerlager    für die eine Stirnseite  von zwei     zueinander    entgegengesetzt gerichteten, in  einer gemeinsamen, parallel zur     Schlittenführung    ver  laufenden Achse gelegenen     Plungerkolben    7, 8, deren  Zylinder mit dem Ständer 1 fest verbunden     sind.    Die  Stirnseiten des     Schlittens    2 sind mit je einer die Höhe  des Schlittens nach     unten    überragenden Frontplatte  9 versehen,

   in welchen parallel zur     Verschiebebene     des     Schlittens    je eine Stellschraube 10 bzw. 11 ein  geschraubt sind.  



  Parallel und unterhalb dem Kolbenpaar 7, 8 ist  ein dem erstgenannten     ähnliches    zweites     Kolbenpaar     12, 13 im Ständer 1     angeordnet,    deren eine Stirn  seiten an     zwei        gegenüberliegenden    Seiten eines Vier  kantstabes 14 anliegen. Dieser     Vierkantstab    14 ist  auf halber Länge eines im Ständer 1     parallel    zum       Schlitten    2 geführten, durch einen     Rundstab    gebil  deten Schiebers 15, von demselben radial abstehend  angeordnet und bildet einen dem Vorsprung 6 ana  logen Vorsprung des genannten Schiebers.

   An beiden       Stirnseiten    ist auch der Schieber 15 mit je einer  Stirnplatte 16 versehen, in welchen je ein Stehzapfen      17 bzw. 18     eingewindet    ist. Die Stellschrauben 10,  11 sind     derart    in ihren Stirnplatten 9 angeordnet, dass  sie in ihrer     Berührungsstellung    mit ihrem freien Ende  an einer der Stirnplatten 16 des Schiebers 15 anlie  gen, die Stehzapfen 17, 18 in ihrer Berührungsstel  lung hingegen an der ihnen benachbarten Anlageflä  <I>che 19</I> des Ständers 1.

       Schliesslich    ist jeder Zylinder  der Kolben 7, 8 und 12, 13 über eine Rohrleitung  mit einem Steuerorgan 20 bekannter Art einer nicht  gezeichneten     hydraulischen    Anlage verbunden, mit  tels welch letzteren jeder der genannten Zylinder  auf Druck oder auf Rücklauf, in paarweiser Abstim  mung     selbstverständlich,    geschaltet werden kann.  



  Die     Arbeits-    und Wirkungsweise der dargestellten  Vorrichtung ist folgende  Der in     Fig.    3 als     Werkstückbeispiel    gezeigte       Fühlerschieber    5 mit Schulterbreite d soll an seinen       Steuerkanten    I,     II,        III        und    IV     serienmässig        feinge-          schliffen    werden.

   Das Mass a der     Schulterstufe    sowie  der     Schulterzwischenraum        a-d    sind dabei auf     1/i4ostel          Millimeter    genau einzuhalten. Mit 22 ist die     ausrück-          bare    Schleifscheibe einer     Rundschleifmaschine    be  zeichnet, auf welcher die beschriebene Vorrichtung  für den Arbeitsvorgang angeordnet ist. c gibt die  Breite der Schleifscheibe 22 an, während das Mass b  die Summe aus<I>c</I>     -f-   <I>d</I> darstellt.

   Nachdem durch Ein  schrauben die Stellschrauben 10, 11 sowie die Stell  zapfen 17, 18 an ihren Anschlägen 16 bzw. 19 an  liegen und dadurch der Schlitten 2 allseitig     blockiert     ist und ferner die Schleifscheibe 22 auf das Mass c       seitlich    abgerichtet wurde, wobei c etwas kleiner sein  muss als     a-d,    ist das Werkstück 5 bei ausgerückter       Schleifscheibe    22 in einer zur     Fig.    3 analogen Stel  lung zur     Schleifscheibe    aufgespannt worden.

   In die  ser Stellung     liegt    die rechte     Stirnseite    der Schleif  scheibe 22 in der Ebene die nach dem Schleifvor  gang durch     die        Stirnfläche    I des Werkstückes 5 führt.  



  Das Mass a wird nun am     Schieber    15 durch Zu  rückschrauben des Stehzapfens 18 von seiner     An-          schlagfläche    19 um dieses Mass eingestellt. Zur Ein  stellung der Schulterbreite d ist dann weiter erforder  lich, die Stellschraube 11 um das Mass<I>d</I>     -I-   <I>c = b</I>  (Schulterbreite plus Scheibenbreite) von ihrem An  schlag 16     zurückzuschrauben    (siehe     Fig.    1).

   Mit die  ser     Einstellung    und der nichtgezeichneten     Hydraulik     lassen sich     nun    alle vier Stellungen des Werkstückes  5 in bezug zur Schleifscheibe 22, durch Anschläge  bestimmt     und    deshalb immer gleich genau, durch  einfaches Verdrehen des     Schaltgriffes    21 am Steuer  organ 20 nach Wunsch, auch ausserhalb der     wertmäs-          sigen    Reihenfolge, einstellen.

   Sind die Schalterstel  lungen des     Griffes    21 gleich bezeichnet wie die  Stirnseiten der Schultern des Werkstückes 5, so be  stehen die nachfolgenden     Zustände    innerhalb der       Vorrichtung.     



  In Schaltstellung I des     Steuerventils    20 wirkt die       Druckflüssigkeit    auf die Kolben 7 und 12 ein, wäh  rend die Zylinder der Kolben 8 und 13 mit der Rück-    Laufleitung der Hydraulik verbunden sind. Der Kol  ben 12 hält den Schieber 15, der Kolben 7 den  Schlitten 2 je in ihrer rechten Endstellung, wie in       Fig.    1 und 4 dargestellt ist.  



  Auf Schalterstellung     1I    des Steuerorgans 20 ste  hen die Kolben 8 und 12     unter    dem     Einfluss    der       Druckflüssigkeit,    während die Zylinder der Kolben 7  und 13 mit der     Rücklaufleitung    verbunden sind. In  dieser Position befindet sich der Schieber 15 in seiner  rechten, der     Schlitten    2 in seiner linken Endstellung,  wie in     Fig.    5 schematisch dargestellt ist.  



  Auf Schalterstellung     III    des Steuerorgans 20 ste  hen die Zylinder der Kolben 7 und 13 unter     Druck,     während die Zylinder 8 und 12 an den Rücklauf  angeschlossen sind. Der Schieber 15 befindet sich  hierbei in seiner linken, der Schlitten 2 in seiner  rechten Endstellung     (Fig.    6).  



       Schliesslich    stehen in Stellung IV die Kolben 8  und 13 unter     Druck,    die Zylinder 7 und 12 hingegen  sind mit dem Rücklauf verbunden. Wie     Fig.    7 zeigt  befinden sich der Schieber 15 und der Schlitten 2 je  in ihrer linken     Endstellung.       Ausser dem dargestellten und beschriebenen       Ausführungsbeispiel    der Vorrichtung, bei welchem  der Schieber 15 als nach zwei Seiten verstellbarer  Anschlag für den Schlitten 2 Verwendung findet und  dadurch derselbe vier Anschlagmöglichkeiten besitzt,  wäre auch eine weitere     Ausführung    denkbar, bei wel  cher zwischen dem Schieber 15 und dem Ständer 1  (siehe     Fig.    4-7) ein weiterer,

       konstruktiv    dem Schie  ber 15 ähnlicher Schieber angeordnet wäre, der, ana  log dem Schieber 15, über zwei weitere Schlauchlei  tungen und über das Steuerorgan 20, welches in  diesem Fall sechs Schaltstellungen aufweisen würde,  an der hydraulischen Anlage angeschlossen wäre.  



  Bei dieser Ausführung wären dann die     Stellzap-          fen    17 und 18 des Schiebers 15 an je einer von zwei  einander gegenüberliegenden Stirnplatten des zusätz  lichen Schiebers     anlegbar    und der letztere selbst in  zwei     Endstellungen    durch Anschlagen am Ständer 1  fixierbar, womit der Schlitten 2 im Endeffekt sechs  gesteuerte Anschlagmöglichkeiten auf einer Geraden  aufweisen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Erzielung von mehr als zwei wählbaren, durch Anschläge bestimmten Bearbei- tungsendstellungen eines Schlittens an Präzisions werkzeugmaschinen unter Anwendung von zwei End- anschlägen, von denen je einer die Bewegungsrich tung des Schlittens in einer Richtung begrenzt, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Endan- schläge (16) starr miteinander verbunden, auf einem parallel zum Schlitten geführten Schieber (15) ange ordnet sind, welcher Schieber (15) in mindestens zwei wählbare,
    ebenfalls durch Anschläge bestimmte Endstellungen verfahrbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch mit hy draulisch verfahrbarem Schlitten und hydraulischer Betätigung des Anschlagschiebers, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hydraulik des Schlittens (2) und diejenige des Anschlagschiebers (15) an ein ihnen gemeinsames Steuerorgan (20) angeschlossen sind, dessen Betätigung die Verschiebung des Schlittens (2) in die gewählte der möglichen Anschlagstellungen bewirkt. 2.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge des Schiebers (15) selbst wieder gesteuert verschiebbar ausgeführt sind.
CH6641858A 1958-11-20 1958-11-20 Vorrichtung zur Erzielung von mehr als zwei wählbaren, durch Anschläge bestimmten Bearbeitungsendstellungen eines Schlittens an Präzisionswerkzeugmaschinen CH367405A (de)

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