Brecher Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Bre cher, mit :einem normalerweise unbeweglichen Bre- cherelement, das mittels eines Gewindes in seinem Halter einstellbar ist, wobei der Halter durch Feder druck nachgiebig gegen einen Gestellrahmen des Brechers gedrückt wird.
Bei derartigen Brechern ist es wesentlich, dass der Zwischenraum zwischen den die Brechurig des Mate rials bewirkenden Gliedern rasch eingestellt werden kann, so dass der Abstand so genau wie möglich konstant gehalten werden kann, auch wenn sich die erwähnten Glieder zufolge des normalen Gebrauches abnützen. Beim Brechen von sehr hartem Material ist eine häufige Nachstellung notwendig und dies be dingte bisher komplizierte Mechanismen und zeit raubende Einstellarbeiten.
Da diese Brecher üblicher weise in Verbindung mit anderen Maschinen ver wendet werden, bedingt die Verzögerung in der Ein stellung eines Brechers eine Unterbrechung der ganzen Maschinenreihe, umfassend gröbere Brecher, feine Brecher, Siebe und Förderaggregate.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht demzufolge in der raschen Einstellung des Zwischenraumes zwischen den Brechergliedern. Gleichzeitig soll verhindert wer den, dass sich das Brecherelement während des nor malen Betriebes des Brechers in axialer Richtung in seinem Halter bewegen kann, um eine Beschädigung des Gewindes zu vermeiden.
Der erfindungsgemässe Brecher ist dadurch ge kennzeichnet, dass eine Anzahl Federn vorgesehen sind, die über Druckübertragungsmittel einen nach aufwärts gerichteten aufhebbaren Druck auf das Bre- cherelement ausüben,
um während des normalen Be triebes des Brechers ein relatives Hin- und Her bewegen des Brecherelementes in seinem Halter zu verhindern. In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels weise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigt: Fig. 1. einen Grundriss eines rotierenden Brechers gemäss vorliegender Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 in grösserem Massstab, Fig. 3 einen ähnlichen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 3, Fig.7 einen teilweisen Schnitt durch einen in Fig. 1 gezeigten Konstruktionsteil in grösserem Mass stab, Fig. 8 einen teilweisen Schnitt in grösserem Mass stab eines in Fig. 7 gezeigten Teiles, Fig. 9 das hydraulische Schaltschema,
und Fig. 10 einen Schnitt durch ein in der Anlage gemäss Fig. 9 verwendetes Ventil.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich, umfasst der Brecher einen äusseren Geatellrahmen 9 mit einem nach aussen .ragenden oberen Flansch 9a, welcher einen Einstellring 13 trägt, der mit einem Innen gewinde 13a versehen ist. Ein ringförmiges hohles Brecherelement 18, das mit Gewinde 19 versehen ist, gleitet mit dem letzteren in dem Gewinde 13a des Einstellringes 13.
Ein Brecherkopf 24, der mit einem entfernbaren, der Abnützung unterworfenen Mantel 26 versehen ist, ist innerhalb des Brecherelementes 18 drehbar. Dieses letztere trägt ebenfalls ein entfern bares, der Abnützung unterworfenes Futter 23. Das zu zerkleinernde Material wird durch einen Trichter 28 zwischen die Teile 23 und 26 eingebracht.
Der Einstellring 13 wird normalerweise durch Federgruppen 29 gegen den Ringflansch 9a des Rah mens 9 gedrückt. Wenn nun Material, das sich nicht brechen lässt, in den Brechraum gelangt, werden die Federn zusammengedrückt und der Ring 13 kann vom Flansch 9a abgehoben werden. Jede Federgruppe 29 umfasst beim dargestellten Ausführungsbeispiel acht vertikal angeordnete Federn; es können aber auch mehr oder weniger Federn vorgesehen sein.
Die acht Federn einer Federgruppe können in üblicher Weise so angeordnet werden, dass sich drei Federn in einer inneren Reihe, zwei in einer mittleren Reihe und drei in einer äusseren Reihe befinden, wobei jede Reihe auf einer Kreislinie um die vertikale Achse des Brechers verläuft. Die beiden äusseren Federn in der äusseren Reihe einer jeden Gruppe umschliessen Bol zen 32 (siehe Fig. 1 und 3) und die mittlere Feder in der äusseren Reihe umschliesst einen Führungs bolzen 34. Die mittlere der drei Federn der inneren Reihe umschliesst einen Bolzen 36.
Die drei Bolzen 32 und 36 durchsetzen eine Platte 38 und sie werden durch Muttern gehalten, so dass die Federn den Ring 13 mit einem vorbestimmten Druck auf den Rahmen 9 drücken.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, sind eine Reihe ähnlicher Druckübertragungsmittel 40 über den Umfang des Rahmens 9 verteilt. In Fig. 1 sind vier derartige Vorrichtungen dargestellt, aber es kann jede gewünschte Anzahl verwendet werden und der gegenseitige Abstand sowie die Anordnung derselben kann den gegebenen Verhältnissen angepasst werden.
Jedes Druckübertragungsmittel 40 steht in Verbin dung mit einer der Federgruppen 29 und umfasst, wie aus Fig. 2 ersichtlich, einen Kipphebel 42, der ober halb einer Federgruppe 29 auf dem Ring 13 ange ordnet ist. Der Kipphebel 42 besitzt zwei nach aussen ragende Lappen 44, welche durch Bolzen 46 nieder gehalten werden. Diese letzteren können Verlängerun gen von zwei Bolzen 32 der äusseren Federreihen der Federgruppe sein. Die Bolzen tragen an ihren Enden Muttern 49 bzw. 49a.
Der Kipphebel 42 schwenkt um die Stelle 54a (siehe Fig. 2) auf dem Ring 13 und er ist mit einer innen gelegenen Nase 56a versehen, welche die Kante eines Sperringes 58a untergreift. Der mittlere Teil des Kipphebels 42 besitzt eine Öffnung 59, für den Kopf des Schraubenbolzens 36 der inne ren Reihe der Federgruppen 29. Eine Mutter 62a ist auf jedem der äusseren Bolzen 46=vorge.sehen, wobei diese Mutter auf einer Unterlagscheibe 64a und diese wiederum auf dem Ring 13 aufliegt.
Die obere Mutter 49 sollte so angezogen sein, :dass :die Mutter 62a die Unterlagscheibe 64a während des normalen Betriebszustandes des Brechers gerade nicht berührt.
Die Druckübertragungsmitte@l 40 üben, als ge trennte Gruppen einen nach oben gerichteten Druck auf den Sperring 58a aus, welcher Druck bestrebt ist, den erwähnten Ring anzuheben. Der Druck wird durch die äusseren Federn der äusseren Reihe der Federgruppe 29 erzeugt. Der Sperring 58a ist an seinem inneren Umfang mit Gewinde 65a versehen, welches in das Gewinde 19 des Brecherelementes 18 (Fig. 2) eintritt. Das B:recherelement 18 ist mit einer nach oben gerichteten Verlängerung 66a verschweisst.
Ein Leitblech 68a (Fig.2) ist bei 70 auf dem Brecherelement befestigt und auf dem Sperring 58a ist eine Einstellkappe 72 angeordnet, die über eine Dichtung 74 gegen das Leitblech 68a anliegt, um das Eindringen von Fremdstoffen zwischen die Kappe 72 und dem Leitblech 68a zu verhindern. Die Kappe 72 umfasst eine oder mehrere nach innen gerichtete Rippen 76; welche in Nuten 78 der Verlängerung 66a passen. Dadurch sind die letztere und die Kappe 72 miteinander drehfest verbunden, während sie sich aber in vertikaler Richtung in bezug aufeinander be wegen können. Wenn die Kappe 72 rotiert, wird da durch die Verlängerung 66a und damit das Brecher element 18 in Drehung versetzt.
Diese Drehung be wirkt, dass das Brecherelement 18 auf dem Ring 13 entweder nach oben oder nach unten geschraubt wird. Der untere Rand der Einstellkappe 72 ist zweck mässig mit einem Flansch oder Ring 80 versehen, welcher auf dem Ring<I>58a</I> aufliegt.
Um das Eindringen von Schmutz und Staub in die Gewinde 13a, 19 und 65a zu verhindern, ist eine Dichtung 82 auf der Unterseite des Sperringes 58a angeordnet. Diese Dichtung, welche beim dargestell- ten Ausführungsbeispiel aus einem runden Schlauch gebildet ist, ist so ausgebildet, dass ein begrenzter Zwischenraum zwischen den Ringen 58a und 13 vor handen ist, ohne dass die dichtende Wirkung aufge hoben wird.
Der nach oben gerichtete Druck der Drucküber- tragungsmittel 40 kann den Sperring 58a anheben und dieser seinerseits kann das Brecherelement 18 anheben, so dass ein kleiner Zwischenraum zwischen den Gewindegängen 19 und den Gewindegängen 18a des Ringes 13 entsteht. Dieser Zustand ist in Fig. 2 dargestellt, wobei der Zwischenraum zwischen den Gewindegängen auf dem Grund der Gewindegänge 19 vorhanden ist, wo es sich während des Brechens nicht auswirkt. Auf diese Weise wird ein relatives Hin- und Herbewegen der Teile 18 und 13 während des Brechens vermieden, damit die Gewindegänge durch Schläge nicht beschädigt werden.
Eine Drehung des Brecherelementes 18 bewirkt, dass es im Ring 13 entweder gehoben oder gesenkt wird. Zwei Sperrelemente 84 (Fig. 1) dienen dazu, das Brecherelement 18 in jeder eingestellten Lage fest, aber lösbar zu halten. Wenn der Mantel 26 und das Futter 23 etwas abgenützt sind, sollte das Bre- cherelement etwas gesenkt werden und wenn der abgenützte Mantel sowie das abgenützte Futter durch neue ersetzt worden sind, sollte das Brecherelement gehoben werden.
Die beiden Sperrelemente 84, die um 180 in bezug aufeinander versetzt sind, sind in Fig. 1 und 3 dargestellt. Es könnten aber auch ent weder mehr oder weniger solche Sperrelemente ver wendet werden. Jedes Sperrelement ist oberhalb einer Federgruppe 29 angeordnet, und umfasst ein Klemm- joch 86 (Fig.3), das in einem Gehäuse 87 unter gebracht ist, welches aufrecht stehende Seitenwände 88 besitzt, welche am Ring 13 angeschweisst oder sonstwie befestigt sind.
Das Klemmjoch 86 ist so angeordnet, dass es sich um sein äusseres Ende 90 auf einem Querglied 92 verschwenken kann, welch letz teres zwischen den Seitenwänden 88 angeordnet ist. Das als Nase ausgebildete innere Ende 94 des Jochs 86 passt in eine von mehreren Kerben 96 des Flan sches 80 (Fig. 3, 4), welcher einen Teil der Einstell- kappe 72 bildet. Ein Bolzen 98, der durch die mitt lere Feder der inneren Reihe einer Federgruppe 29 hindurchgeführt ist, erstreckt sich nach oben durch das Klemmjoch 86. Vermittels einer Mutter 100 kann das Joch 86 niedergedrückt werden, so dass die Nase 94 in eine der Kerben 96 der Einstellkappe 72 ein tritt.
Unterhalb der Federgruppen 29 sind hydraulische Hebevorrichtungen 102 vorgesehen, welche auf Kon solen 104 ruhen, die ihrerseits aus einem Stück mit dem Rahmen 9 bestehen oder an demselben befestigt sind. Die hydraulischen Hebevorrichtungen sind in Fig. 1 in gestrichelten Linien dargestellt und sie sind paarweise um jeweils 90 in bezug aufeinander ver setzt, so dass über den ganzen Umfang vier Paare von hydraulischen Hebevorrichtungen vorgesehen sind. Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, ist jede Hebevor- richtung 102 unterhalb einer Federgruppe 29 ange ordnet.
Bei Betätigung der Hebevorrichtung übt sie einen nach oben gerichteten Druck auf die Feder gruppe aus. Bei der dargestellten Ausführungsform sind Hebevorrichtungen 102 unter allen Drucküber- tragungsmitteln 40 und Sperrelementen 84, wie auch unter zwei weiteren Federgruppen 29 angeordnet, so dass insgesamt acht Hebevorrichtungen vorhanden sind. Jede Hebevorrichtung 102 wirkt gegen die Platte 38 einer Federgruppe 29.
Die Hebevorrichtungen 102, die unter den Sperrelementen 84 angeordnet sind, heben die in den inneren Federn angeordneten Bolzen 98, und zwar vermittels der Stege 106, die in den Fig. 3 und 6 dargestellt sind. Eine Mutter 108 auf jedem Bolzen 98 unterhalb der Klemmjoche 86 ist dazu bestimmt, das letztere um sein äusseres Ende zu kippen, so dass die Nase 94 aus der Kerbe 96 in der Einstellkappe 72 herausgehoben werden kann. Die Muttern<B>100</B> und 108 sind mit sphärischen Sitzflächen versehen, welche in entsprechend geformten Auflage flächen auf dem Klemmjoch 86 zusammenwirken.
Auf jeden Bolzen 98 ist eine Mutter 110 aufgeschraubt, welche während des Zusammenbaues auf einer Unter- lagscheibe 111 auf dem Ring 13 liegt. Die obere Mutter 100 wird dann genügend herabgeschraubt, um die Mutter 110 gerade von der Unterlagscheibe 111 abzuheben.
Die Hebevorrichtungen 102 sind an ein hydrau lisches System angeschlossen, derart, dass sie gemein sam betätigt werden können, um gleichzeitig einen nach oben gerichteten Druck auf die Sperrelemente 84 und die Druckübertragungsmittel 40 auszuüben.
Einzelne der Federgruppen 29 sind mit Stoss stangen 112 (Fig. 1 bis 3) versehen, welche in den beiden Federn der mittleren Reihe der Federgruppen angeordnet sind. In jeder der Federgruppen 29 unter- halb welche Hebevorrichtungen 102 angeordnet .sind, sind je zwei derartige Stossstangen 112 vorgesehen. Jede Stossstange ruht auf der Platte 38 und erstreckt sich nach oben durch einen Durchgang 114 (Fig. 3) des Flansches 9a und endigt gerade unter dem Ring 13. Zwischen dem oberen Ende der Stossstange 112 und dem Ring 13 ist normalerweise :ein kleiner Ab stand 116 vorhanden.
B ei der B etätigung der Hebevorrichtungen 102 wer den die Federgruppen 29 zusammengedrückt und die Stossstangen 112 werden angehoben, bis sie am Ring 13 anliegen. Die Sperrelemente 84 geben die Einstell- kappe 72 und das Brecherelement 18 frei und der nach oben gerichtete Druck :
der Druckelemente 40 auf den Sperring 58a wird vermindert. Der Abstand <B>116</B> zwischen dem oberen Ende der Stossstangen 112 und dem Ring 13 sollte derart bemessen sein, dass die Klemmjoche 86 die Einstellkappe 72 freigeben und der nach oben gerichtete Druck auf den Sperring 58o. sollte aufgehoben werden, bevor die Stossstangen 112 den Ring 13 berühren.
Es ist zu beachten, dass, sobald die Hebevorrich tungen 102 die Stossstangen 112 in eine Lage bewegt haben, in welcher sie den Ring 13 gerade berühren, aber noch nicht anheben, die Sperrelemente 84 das Brecherelement 18 freigelben, so dass es verdreht werden kann, um :es im Ring 13 zu heben oder zu senken. Der aufwärts gerichtete Druck auf .den Sperr ring 58a wird ebenfalls aufgehoben, so dass das Brecherelement 18 leicht verdreht werden kann.
Wenn sich :die Hebevorrichtungen weiter nach oben bewegen, wird der Ring 13 angehoben, aber die Sperrelemente 84 und die Druckübertragungsmittel 40 bleiben gelöst.
Um das Brecherelement 18 zu verdrehen und einzustellen, sind mehrere hydraulische Verstellvor- richtun:gen 118 vorgesehen. In Fig. 1 ist eine Ver- stellvorrichtung <B>118</B> dargestellt und die Abstützung 119 für eine zweite ist angedeutet. Es. ist zweckmässig, zwei Verstellvorrichtungen zu verwenden, um seitliche Drücke zu kompensieren.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist jede Verstellvorrichtung 118 auf einem nach aussen gerichteten Träger 120 angeordnet, welch letzterer aus einem Stück mit dem Ring 13 besteht. Der Träger 120 umfasst eine Büchse 122, welche mit einer nach oben gerichteten Verlängerung 124 versehen ist. Ein mit einem Kopf versehener Stift 126 wird durch eine Schraube 128 in :der Büchse 122 gehalten und die Verstellvorrichtung 118 selbst ist schwenkbar auf dem Kopf dieses Stiftes angeordnet.
Eine der Verstellvorrichtungen 118 ist im Detail in Fig. 8 dargestellt. Sie umfasst eine Kolbenstange 125, die mit einem Ring 127 verschweisst oder sonst wie verbunden ist. Dieser Ring 127 erstreckt sich um den Kopf des Stiftes 126. Die Kolbenstange 125 trägt einen äusseren Zylinder 130 und einen vorstehenden Arm 132. In die Kolbenstange 125 sind Kanäle 134 und 136 mit Anschlüssen 138 und 140 für das hydraulische Medium gebohrt oder sonstwie ange bracht.
Die Kanäle 134 und 136 münden auf ent- gegengesetzten Seiten eines Kolbens 142, welcher mit Gleitsitz im Zylinder 130 untergebracht ist. Zwischen dem Umfang der Stange 125 und der Innenwand des Zylinders 130 ist ein Zwischenraum vorhanden. Eine hülsenförmige Abdichtung 144, die durch einen Sprengring 146 oder dergleichen in ihrer Lage ge sichert wird, schliesst das innere Ende des erwähnten Zwischenraumes ab.
Der vorstehende Arm 132 wird durch eine Stell schraube 148 einstellbar gehalten. Ein Bund 150 schliesst das vordere Ende des Zylinders 130 ab, während die Abdichtung an einem Bund bei 152 herbeigeführt wird.
Wenn dem Kanal 134 über die Bohrung<B>138</B> Druckmedium zugeführt wird, werden der Zylinder 130 und der Arm 132 nach aussen gedrückt. Wenn sich die Presse in ihrer gestreckten Lage befindet und Druckmedium durch die andere Bohrung 136 über Anschluss 140 zugeführt wird, wird ein Druck auf den Dichtungskolben 144 ausgeübt, welcher den Zylinder 130 zurückzieht. Der Arm 122 kann daher hin und her bewegt werden, wenn den Anschlüssen 138 und 140 abwechselnd Druckmedium zugeführt wird.
Die Kolbenstange 125 ist mit einem radial ab stehenden Finger 154 versehen. Eine Feder 156 ist mit diesem Finger 156 und mit einem Haken 158 oder dergleichen verbunden, welch letzterer auf einer Platte 160 befestigt ist. Die Platte 160 ist wiederum mit dem Ring 13 verschweisst oder sonstwie verbun den. Der Haken 158 ist längs einer radialen Linie durch den Schwenkpunkt der Vorrichtung 118 und die Achse des Brechers angeordnet. Die Vorrichtung 118 kann somit auf jede Seite dieser Linie ver- schwenkt werden, je nach der Richtung, in welcher sie wirken soll.
An der Einstellkappe 72 ist ein, Zahnkranz 162 (Fig. 7) durch Schweissen oder anderswie befestigt und dieser Zahnkranz befindet sich auf der gleichen Höhe wie die Vorrichtung 118. Die Feder 156 zieht daher an der Vorrichtung 118, bis eine Nase 166 des Armes 132 am Zahnkranz 162 anliegt. Die Nase weist einen oberen und einen unteren vorspringenden Steg auf, die über bzw. unter dem Kranz 162 liegen. Bei einer Betätigung der Vorrichtung 118 greift daher der mittlere Teil der Nase in die Zähne 164 und der Zahnkranz 162 wird schrittweise verdreht.
Bei dieser Verdrehung des Zahnkranzes wird die Einstellkappe 72 verdreht, die ihrerseits, durch die Keilverbindung 76, 78 das Brecherelement verdreht, das dadurch ent weder aufwärts oder abwärts geschraubt wird. Die Länge des Verstellhubes, die Teilung der Zähne 164 auf dem Kranz 162 und die Winkelstellung der Vor richtung 118 sind derart, dass die Nase 166 ausser Berührung mit einem Zahn des Kranzes 162 kommt, wenn der nächste Zahn in eine Stellung bewegt wor den ist,
in welcher er von dem ganz zurückgezogenen Arm 132 erfasst werden kann. Das Mass der Drehung des Brecherelementes 18 wird automatisch für jeden Schritt der Vorrichtung bestimmt und der Hub ist derart, dass immer eine der Kerben im Flansch 80 der Einstellkappe 72 unter der Nase der Klemmjoche 86 anhält. Falls die erwähnten Teile nicht aufeinander ausgerichtet sein sollten, kann der Arm 132 der Vor richtung 118 verkürzt oder verlängert werden, indem der mit Gewinde versehene Bund 150 im Zylinder 130 verdreht wird. Wenn der Arm 132 zurückgezogen wird, gleitet die Nase<B>166</B> längs des Kranzes 162 zum nächsten Zahn 164, da die Feder 156 jederzeit die Anlage am Kranz 162 sichert.
Einer der grossen Vorteile dieser Anordnung liegt darin, dass die Vor richtung 118 rasch über die Mitteilinie verschwenkt werden kann, um das Brecherelement 18 ohne irgend welche Umstände entweder aufwärts oder abwärts zu schrauben.
Wenn die Verstellvorrichtung 118 das Brecher element 18 verdreht, hat der Sperring 58a die Ten denz, sich mit ihm zu verdrehen. Dies wird jedoch durch Blöcke 168 (Fig. 3 bis 5) verhindert, welche auf den Ring 58a aufgeschweisst oder sonstwie mit demselben verbunden sind. Diese Blöcke sind zwi schen vorstehenden Lappen 170 der Seitenwände 88 des Gehäuses 87 angeordnet. Diese Blöcke 168 halten den Sperring 58a in bezug auf den Ring 13 derart, dass bei einer Drehung des Brecherelementes 18 durch die Vorrichtung 118 der Sperring 58a in seiner Lage in bezug auf den Ring 13 verharrt und sich nicht dreht.
Es können zwei derartige Blöcke 168 verwen det werden, nämlich je einer für jedes Sperrelement.
Eine geeignete hydraulische Anlage zur Betäti gung der Verstellvorrichtung 118 und der Hebevor richtungen 102 ist in Fig. 9 schematisch dargestellt. Eine Pumpe 172 fördert hydraulisches Druckmedium durch eine Leitung 174 zu einem Hauptsteuerschieber 176. Eine Leitung 178 leitet Druckmedium vom Hauptsteuerschieber 176 durch eine Einwegdrossel 180 zu einer Anzahl von Sicherheitsventilen 182, von welchen je eines mit einer Hebevorrichtung 102 verbunden ist.
Der Einlass 184 von der Zuleitung 178 zu jedem der Sicherheitsventile 182 verläuft aufwärts (Fig.10) über ein federbelastetes überdruckventil 186 und dann durch einen Auslass 188 zu den Hebe vorrichtungen 102.
Es .besteht eine Möglichkeit, dass, wenn ein unge wollter Druckabfall im hydraulischen System auftritt, wenn sich alle Hebevorrichtungen 102 in ihrer ge streckten Lage befinden, die Federn der verschiedenen Gruppen 29 das Brecherelement 18 mit erheblicher Kraft auf den Hauptrahmen 9 niederschlagen würden. Dies könnte die Anlage beschädigen und Bedienungs personal verletzen. Um dies zu verhindern, halten die Überdruckventile 186 Druckmedium in den Hebevor richtungen 102 zurück und sie halten das Brecher element 18 in ihrer angehobenen Lage, wenn ein sol cher Druckabfall auftreten sollte.
Um die Hebevorrichtungen 102 zu senken, führt eine zweite Leitung 190 aus dem Hauptsteuerschieber 176. Sie ist über einen Einlass 192 mit jedem Sicher heitsventil 182 verbunden. Wenn der Schieber 176, der von Hand betätigt werden kann, so eingestellt ist, dass Druckmedium über die zweite Leitung 190 zuge- führt wird, wird ein Kolben 194 in jedem Sicherheits ventil 182 aufwärts gedrückt. Dieser Kolben ist mit einer Verlängerung 196 versehen, welche das über druckventil 186 anhebt.
Das ermöglicht ein geregeltes Entweichen von Druckmedium aus den Hebevorrich tungen 102, wobei dieses Druckmedium durch den Einlass 184 und die Leitung 178 zurückfliesst.
Der Hauptsteuerschieber 176 beherrscht auch eine Leitung<B>198,</B> welche zu einem ähnlichen Steuer schieber 200 führt, so dass Druckmedium über Lei tungen 202 und 204 den entgegengesetzten Seiten der Kolben in den Verstellvorrichtungen 118 zuge- führt wird. Beide Steuerschieber 176 und 200 werden von Hand betätigt.
Die hydraulische Einrichtung um fasst einen Ölsumpf 206, ein Manometer 208, ein Rückschlagventil 210, einen Filter 212, der in der Zuleitung zur Pumpe 172 angeordnet ist und die übrigen üblichen Bestandteile.
Die Drossel 180 kann ein Rückschlagventil 214 aufweisen, das parallel zu einer Drosselöffnung 216 angeordnet ist, um den vollen Fluss des hydraulischen Mediums in der einen Richtung, und einen verminderten Fluss in der ande ren Richtung zu ermöglichen.
Einer der Vorteile des beschriebenen Brechers besteht darin, dass das Brecherelement 18 durch die Federgruppen 29 gegen Drehung in bezug auf den Ring 13 gesichert wird, wobei die Federn so ange ordnet sind, dass sie den Ring 13 fest gegen den Flansch 9a des Hauptrahmens halten.
Dadurch wird das Brecherelement 18 und sein Futter 23 gegen eine unerwünschte Bewegung vom Brecherkopf weg ge sichert. Wenn jedoch Eisenstücke oder anderes nicht brechbares Material in den Zwischenraum zwischen dem Futter 23 und dem Manuel 26 gelangt, geben die Federn so weit nach, dass sich .der Ring 13 und das Brecherelement 18 in bezug auf den Hauptrahmen 9 nach oben bewegen können.
Die hydraulischem Hebevorrichtungen 102 erfül len verschiedene wichtige Funktionen. Eine anfäng liche Aufwärtsbewegung der Hebevorrichtung 102 löst den normalen anfänglichen Druck zwischen den Gewindegängen 13a und. 19 und löst auch die übrigen beschriebenen Sperrvorrichtungen, so dass das Bre- cherelement 18 in bezug auf den Ring 13 vermittels der Veinstellvorrichtungen 118 eingestellt werden kann.
Wenn die gewünschte Bewegung oder Drehung des Elementes 18 beendigt worden ist, gelangen die Hebevorrichtungen 102 und die Verstellvorrichtungen 118 in ihre unwirksame Lage, so dass das Brecher element 18 nunmehr in seiner neuen Lage nachgiebig gegen eine Drehung in bezug auf den Hauptrahmen 9 gehalten ist.
Die Hebevorrichtungen 102 können auch, abgesehen von ihrer Verwendung zur Freigabe des Brecherelementes 18 zum Zwecke ihrer Einstel lung auch verwendet werden, um das B.recherelement 18 vom Rahmen 9 nach oben abzuheben, so dass nicht brechbares Material, das sich zwischen dem Brecherelement 18 und dem Kopf 24 befindet, ent weichen oder rasch entfernt werden kann.