CH367231A - Spannungsregler mit Stabilitätswinkelbegrenzungseinrichtung für einen Wechselstromgenerator - Google Patents

Spannungsregler mit Stabilitätswinkelbegrenzungseinrichtung für einen Wechselstromgenerator

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CH367231A
CH367231A CH6702858A CH6702858A CH367231A CH 367231 A CH367231 A CH 367231A CH 6702858 A CH6702858 A CH 6702858A CH 6702858 A CH6702858 A CH 6702858A CH 367231 A CH367231 A CH 367231A
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CH
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voltage
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CH6702858A
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English (en)
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Helmut Dipl Ing Eggeling
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/10Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load
    • H02P9/105Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for increasing the stability

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


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 Spannungsregler mit Stabilitätswinkelbegrenzungseinrichtung    für   einen Wechselstromgenerator Gegenstand der Erfindung ist ein Spannungsregler mit einer Stabilitätswinkelbegrenzungseinrichtung für einen Wechselstromgenerator, welche, wie bekannt ist, die statische Stabilitätsgrenze durch denjenigen Polradwinkel bestimmt, für welchen das synchronisierende Moment ein Minimum erreicht. Unter Polradwinkel pp (Fig. 1) ist hier der Winkel zwischen der Polradspannung E (induzierte EMK) und der Klemmenspannung UK verstanden. Der Stabilitätswinkel ist angenähert bestimmt durch die synchrone Reaktanz des Generators und die äussere    Reaktanz   des Netzes.

   Ausserdem ist für den Stabilitätswinkel noch der Winkel pN wichtig, welcher unter anderem durch die Netzreaktanz gegeben ist, also der Winkel zwischen der Klemmenspannung UK und der Spannung an einem bestimmten Netzpunkt UN. Der Stabilitätswinkel pS ist dann der Winkel zwischen der Polradspannung E und dieser Netzspannung UN, also    #pP   +    #N   =    #pS.   Im eng vermasehten Netz ist die Netzreaktanz XE klein gegenüber der synchronen Reaktanz xD der Maschine, so dass die Klemmenspannung Uh annähernd gleich der Netzspannung UN in vielen Fällen gesetzt werden kann. Die statische Stabilitätsgrenze liegt bei Vollpolmaschinen bei    #s   = 90 , bei Schenkelpolmaschinen bei etwa 1000.

   Wie durch theoretische Untersuchungen und praktische Versuche nachgewiesen worden ist, kann eine Synchronmaschine bei Anwendung eines Spannungsschnellreglers über die statische Stabilitätsgrenze hinaus bis zur dynamischen Stabilitätsgrenze betrieben werden, ohne ausser Tritt zu fallen. Da bei wachsendem Stabilitätswinkel die Klemmenspannung ansteigt, so regelt der Spannungsregler die Erregung herunter. Hierdurch wird die Polradspannung verkleinert, aber der Stabilitätswinkel weiter vergrössert, so dass die Gefahr des Aussertrittfallens wächst. Es muss also eine Zusatz- einrichtung vorgesehen werden, welche bei einer Überschreitung der statischen Stabilitätsgrenze die Spannungserniedrigung verhindert. Es sind nun Schaltungen bekanntgeworden, bei denen die Mindesterregung, von    Synchronmaschinen   begrenzt wird.

   Es wird hierfür eine    Messgrösse   verwendet, welche durch die    Vektorsumme   zweier Spannungen gebildet wird. Bei Erreichen des statischen Stabilitätswinkels von 900 wird diese    Vektorsumme   Null, wodurch der Spannungsregler derart    beeinflusst   wird, dass er nicht weiter    herunterregelt.   Es werden bei dieser Anordnung die Spannung UN und der Spannungsabfall des Stromes 1 in der synchronen    Reaktanz      xD   und der    Netzreaktanz   XE miteinander nach der Gleichung verglichen:

   1    (xD      +   XE)    cos      e   -UN, wobei    z9   der Winkel zwischen dem Spannungsabfall in den    Reaktanzen   und der Netzspannung ist    (Fig.   1). Hierbei ist zwar der Stabilitätswinkel von 900 richtig festzustellen. Es ist aber nicht    möglich,   die Grösse der Abweichung vom Stabilitätswinkel richtig zu    ermitteln.   Wenn der Winkel grösser oder kleiner als    qgs   ist, dann entsteht eine    Differenzspannung,   welche nicht proportional dem    Stabilitätswinkel   ist. Dadurch ist es nicht möglich, den    Ansprechwinkel   für die Zusatzeinrichtung auf einen anderen Wert    als   900 einzustellen.

   Man kann zwar den Regler in der richtigen Richtung betätigen, aber die Regelgrösse nicht eindeutig erfassen. Diesen Nachteil soll die Anordnung nach der Erfindung vermeiden. Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, zur Feststellung des Stabilitätswinkels ein    Winkelmesssystem   zu verwenden, das beim Überschreiten des Stabilitätswinkels seinen Drehsinn umkehrt und einen vom Phasenwinkel zwischen der    Polradspannung   und der Netzspannung abhängigen Geber betätigt, der den    Spannungsregler   beeinflusst. 

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 Als    Winkelmesssystem   kann beispielsweise ein Ferraris-Messwerk verwendet werden, dem die Polradspannung E und die Spannung eines bestimmten Punktes im Netz UN zugeführt wird.

   Die Fig. 2 stellt das Schema eines entsprechenden Ausführungsbeispieles nach der Erfindung dar. Eine Synchronmaschine l speist ein Dreiphasennetz RST. Als Messgrössen stehen die Klemmenspannung UK und der Strom I zur Verfügung. Das Ferraris-Messsystem 3 entwickelt ein Drehmoment MD = Il I2 sin    #12K,   das heisst bei gleich- oder gegenphasigen Strömen in den zugehörigen Wicklungen wird das    DrehmomentNull.   Es muss also in der Schaltung eine getreue Abbildung der Polradspannung E und der Netzspannung U nach Grösse und Richtung    derart   vorgenommen werden, dass bei dem Stabilitätswinkel die Ströme Il, I2 gleich- oder gegenphasig werden. Der zu erfassende Grenzwinkel ist dann durch Umkehr des Drehmomentes im    Mess-      werk   gekennzeichnet.

   Bei Änderung des Stabilitätswinkels soll eine Regelgrösse entstehen, welche sich proportional mit dem Sinus des Stabilitätswinkels ändert. Um dies zu erreichen, werden die Polrad- und Netzspannung als Messgrösse herangezogen. Sie werden dem    Ferraris-System   so    zugeführt,   dass ihr Produkt Null wird, wenn sie miteinander einen Winkel cpl2 gleich dem Stabilitätswinkel cps bilden; die Polradspannung E wird aus der Klemmenspannung UK, welche aus dem Spannungswandler 2 gewonnen wird, und dem Spannungsabfall des Stromes in einer Ersatzimpedanz gleich der synchronen Reaktanz des Generators zusammengesetzt.

   Es wird eine Sternspannung, beispielsweise die Klemmenspannung UK der Phase S, welche mit UKs bezeichnet wird, mit dem Spannungsabfall des Dreieckstromes ITR, welcher über die Stromwandler 4 und 5 im Widerstand 7 (RxD) gebildet wird, zusammengesetzt. Dieser Spannungsabfall JTR RxD ist phasengleich mit dem Spannungsabfall des Stromes JS in der synchronen Reaktanz XD. Daher ist JTR RxD ein Abbild des wirklichen Spannungsabfalles im Generator. Die vektorielle Summe dieser beiden Spannungen, also UKSs-jITR RxD bildet daher die Polradspannung E ab. Sie wird den Wicklungen 31 und 32 des    Ferraris-      Gliedes   zugeführt. Zur Gewinnung der Netzspannung UN kann ebenfalls die Klemmenspannung UK benutzt werden. Es wird aber die Sternspannung UKTR gewählt, weil diese Spannung senkrecht auf der Spannung UKSs steht.

   Hierdurch wird erreicht, dass bei einem Polradwinkel 0 beide Spannungen senkrecht zueinander stehen, also das Ferraris-System maximales Drehmoment MD hat. Es wird ferner der Strom IS gewonnen und dieser über dem Wandler 6 dem Widerstand 8 (RxE) zugeführt, dessen Wert der Netzreaktanz XE bis zu dem Punkte entspricht, dessen Spannung der Regeleinrichtung zugeführt werden soll. Es liegt also an den Wicklungen 33 und 34 des Ferraris-Systems die vektorielle Summe UKTR jISRxE = UN. Auf diese Weise wird erreicht, dass bei einem Stabilitätswinkel von 90  die beiden in den Spulen    fliessenden      Ströme      Il,      1z   gleich- oder entgegengesetzt gerichtet sind, also einen Winkel von 0 oder 180  haben.

   In diesem Fall ist das Drehmoment Null und das    Ferraris-System   kippt in die andere Drehrichtung um. Die Einrichtung ist nun so getroffen, dass bei Stabilitätswinkeln kleiner als 90  keine Betätigung erfolgt, während bei Winkeln über 90  der Widerstand 10 verstellt wird, welcher mit dem Einstellwiderstand 12 des    Spannungsschnellreg-      lers   11 in Reihe liegt. Der Widerstand 10 ist im Beispiel durch einen Wälzsektor 13 veränderbar gemacht, welcher mit dem Drehsystem des    Messwer-      kes   3 gekuppelt ist. Je nach der Stärke der Auslenkung des    Ferraris-Systems   wird der Widerstand mehr oder weniger verstellt. Durch diese Massnahme wird die Spannung am Regler 11 herabgesetzt, so dass der Regler die Tendenz erhält, die Spannung höher zu regeln.

   Dadurch wird erreicht, dass beim Überschreiten des Stabilitätswinkels die    Polradspan-      nung   so lange erhöht wird, bis die Stabilitätsgrenze wieder unterschritten wird, dann arbeitet der Spannungsregler wieder normal. 



  Ein besonderer Vorteil der gewählten Anordnung ist, dass es bei der Wahl der genannten    Messgrössen   möglich ist, den verlangten    Ansprechwinkel   und die Impedanzen in weiten Grenzen einstellen zu können. Die Ersatzimpedanzen 7 und 8 können verstellt werden.    Die   Drehwiderstände 9 ändern die Höhe des    Ansprechwinkels.   Der Winkel zwischen den dem    Ferraris-System   zugeführten Strömen entspricht nur dann dem verlangten    Stabilitätswinkel,   wenn die    Impedanzwinkel   in den Kreisen beider    Mess-      grössen   gleich sind.

   Will man also den verlangten    Ansprechwinkel   ändern, so müssen beide Kreise zugleich verstellt werden, und zwar sind beide Widerstände gegensinnig zu    verändern,   um einen anderen    Ansprechwinkel   wie 90  zu erhalten. 



  In der    Fig.   3 ist eine weitere Zusatzordnung beschrieben, welche eine stromabhängige, zusätzliche Grösse in den    Messkreis   einführt. Dies ist nötig, wenn man die    Auslenkung   des Drehsystems der    Ansprechwinkelüberschreitung   proportional machen will. Diese Abhängigkeit entspricht der Statik eines üblichen Reglers. Sie wird durch eine zweite Kontaktbahn 14 erhalten, welche gleichzeitig mit dem Sektor 13 betätigt wird. Der zweite Sektor wird von der Sternspannung    Us   über einen Einstellwiderstand 15    gespeist.   Je nach der    Auslenkung   wird eine höhere oder niedrige Spannung über den    Wand-      ler   16 in den Kreis für die Messung der Polradspannung eingespeist.

   In der    Endlage   des Sektors ist die am    Wandler   16 entstehende Spannung Null. Spricht der Regler an, so wird die Spannung grösser. Da diese Zusatzspannung U7 senkrecht zur Polradspannung steht, wird hierdurch die    resultierende   Spannung verdreht. Damit wird das Drehmoment kleiner, als der Überschreitung des    Stabilitätswinkels   entspricht. Durch    Verändern   des Einstellwiderstandes 15 kann die Statik verändert werden. 



  Die    vorgeschlagene   Anordnung hat den Vorteil, dass die    Auslenkung   des    Messgliedes   weiter ausge- 

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 nützt werden kann, indem eine Statik geführt wird, welche den    Regelkreis   stabiler macht als bei den bekannten Ausführungen. Ferner ist eine Einstellung des Ansprechwinkels möglich, so dass auch Stabilitätswinkel berücksichtigt werden können, welche grösser oder kleiner als 90  sind. Hiermit kann man also auch Schenkelpolmaschinen besser ausnützen, bei denen der Stabilitätswinkel etwa 100  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spannungsregler mit Stabilitätswinkelbegrenzungs- einrichtung für einen Wechselstromgenerator, welche beim Überschreiten des Stabilitätswinkels auf den Spannungsregler in spannungserhöhendem Sinne wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Winkelmess- system vorgesehen ist, das beim Überschreiten des Stabilitätswinkels seinen Drehsinn umkehrt und einen vom Phasenwinkel zwischen der Polradspannung (E) und der Netzspannung (UN) abhängigen Geber betätigt, der den Spannungsregler beeinflusst. UNTERANSPRÜCHE 1. Regler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Winkelmesssystem ein Ferraris- Messwerk verwendet ist, dem die Polradspannung und die Spannung eines bestimmten Punktes im Netz zugeführt wird. 2.
    Regler nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polradspannung aus der Klemmenspannung und dem Spannungsabfall in einer Ersatzimpedanz gleich der Netzimpedanz zusammengesetzt wird, wobei die eine Spannung eine Drehung um 90 erhält. 3. Regler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ersatzimpedanzen einstellbar sind. 4. Regler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansprechwinkel des Winkelmess- systems durch einen in jedem Messkreis befindlichen Widerstand veränderbar ist, derart, dass beide Widerstände gemeinsam betätigt werden. 5.
    Regler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Messsystem einen Widerstand verstellt, welcher mit dem Widerstand der Sollwertein- stellung des Spannungsreglers hintereinandergeschal- tet ist. 6. Regler nach Unteranspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Messsystem mit einem Kontaktsegment eines Wälzreglers verbunden ist, das den Widerstand verstellt. 7.
    Regler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Geber einen weiteren Widerstand verstellt, welcher in einem Stromkreis liegt, der eine der Messwerkauslenkung proportionale Spannung liefert, und dass diese Spannung derart in einen der beiden Messzweige eingeführt wird, dass eine feste Zuordnung von Messwerkauslenkung und Ansprechswinkelüberschreitung entsteht.
CH6702858A 1958-12-08 1958-12-08 Spannungsregler mit Stabilitätswinkelbegrenzungseinrichtung für einen Wechselstromgenerator CH367231A (de)

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