CH366898A - Gleichstromwandler für sehr hohe Stromstärken - Google Patents
Gleichstromwandler für sehr hohe StromstärkenInfo
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Description
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Gleichstromwandler für sehr hohe Stromstärken Hohe Gleichströme können bekanntlich indirekt mit Hilfe einer vormagnetisierten Drosselspule gemessen werden, wobei der Kern der Drosselspule durch den zu messenden Gleichstrom vormagnetisiert wird. Auf diesem Kern befindet sich noch eine Wechselstromwicklung, die von einem Hilfswechselstrom konstanter Spannung durchflossen wird. Die Grösse des Hilfswechselstromes, auch Sekundärstrom des Gleichstromwandlers genannt, ist von der Grösse der Vormagnetisierung durch den Gleichstrom abhängig und bildet somit ein Mass für den zu messenden Gleichstrom.
Will man nun sehr hohe Gleichströme auf diese Art messen, so erreichen die Abmessungen des Kernes, dessen Länge annähernd proportional mit dem zu messenden Gleichstrom ansteigt, Werte, die den Einbau des Wandlers schwierig machen. Dagegen erfordert eine Verringerung der Abmessungen bei vergrössertem Kernquerschnitt eine starke Erhöhung der Magnetisierungsscheinleistung.
Diese Nachteile werden bei einem Gleichstromwandler mit einer vormagnetisierten Drossel für sehr hohe Stromstärken, bei dem ein Teil der vom Primärstrom erzeugten Durchflutung mittels eines Hilfsgleichstromes kompensiert wird, nach der Erfindung dadurch vermieden, dass der Hilfsgleichstrom und der gleichgerichtete Sekundärstrom des Wandlers als Summenstrom über die Nutzbürde geleitet werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt.
In Fig. 1 wird die den Messgleichstrom J1 führende Schiene S von dem Eisenkern E des Gleichstromwandlers umgeben. Der von der Wechselspannung U;" ausgehende Hilfswechselstrom wird über die Wechselstromwicklung W und den Gleichrichter G zur Nutzbürde R, beispielsweise ein Messinstrument, geführt.
Gibt man dem Gleichstromwandler zusätzlich eine Gleichstromwicklung K, die einen Strom 12' führt, dessen Durchflutung der Primärdurchflu- tung durch den Strom Il entgegengerichtet ist, und leitet man diesen Kompensationsstrom, der beispiels- weise 90% der Primärdurchflutung aufheben möge, über die Nutzbürde R, so kann man durch diese Parallelschaltung des Sekundärkreises des Gleichstromwandlers zur Nutzbürde R den sekundären Wandlerstrom d12 zu dem Kompensationsstrom 12' addieren.
Zur Vereinfachung der Darstellung seien sämtliche Übersetzungsverhältnisse gleich 1 : 1 gewählt. Dann ist jetzt beim fehlerfreien Wandler 11=12-12'-I-412. Ein Fehler kann nur noch im Wandlerstrom 412 auf- treten. Da aber d12. im Beispiel nur noch 10% der gesamten Durchflutung entspricht, wird der resultierende Fehler E12 sehr klein. Eine Stabilisierung des Hilfsstromes 12 ist nicht notwendig,
da Änderungen durch d12 korrigiert werden und immer 11=12-1-E12=12 -1-d12 gilt. Darin ist der Fehler E12 nur an d12 gebunden. Da der Wandler nicht immer einen praktisch konstanten Primärstrom messen wird, wird man mit Vorteil den Hilfsgleichstrom 12' in seiner Grösse dem Primärstrom Il anpassen. Dies geschieht gemäss Fig. 2 durch einen Magnetverstärker MV in Selbstsätti- gungsschaltung, der vom Wandlerstrom d12 gesteuert wird.
Hierbei kann man den für die Auslegung des Wandlers angenehmen Betriebszustand verwirklichen, dass bei veränderlichem Primärstrom 11 der Wandlerstrom d12 und damit auch sein Fehler E12, konstant bleiben. Hierzu erhält der Magnetverstärker MV eine annähernd konstante Vorerre- gung 1K von einem Hilfsgleichrichter, den die Netzspannung Ub speist.
Da der Kompensationsstrom 12' immer um den Betrag 1K kleiner sein soll als die Pri-
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märdurchflutung 1i bzw. der resultierende Sekundärstrom 12, (ü = 1!), gilt für den Steuerstrom ist =(12 +IK)-12,;12=d12+12. Damit ist Ist = IK - d12; d12.-; IK.
Es wird also der Magnetverstärker über zwei Steuerwicklungen in Gegenschaltung (ü = 1) von dem Wandlerstrom dJ2 und einem annähernd konstanten Hilfsstrom JI; vormagnetisiert, wobei jetzt ist = Js - dJ2 (ii = 1) die Regelgrösse ist. Es ist also der Wandler- strom d12 an den Hilfsstrom Il; gebunden und damit praktisch konstant.
Das Problem der Schirmung ist jetzt wesentlich vereinfacht, da die Primärdurchflutung, die sonst den Schirm vorsättigt, im Beispiel bis auf 1011/a kompensiert ist. Der Scheinleistungsverbrauch des Wandlers sinkt auf 1011/a. Auch die Scheinleistung des Magnetverstärkers beträgt nur einen Bruchteil des bei der bisher üblichen Schaltung erforderlichen Betrages. Besondere Anforderungen an die Wechselspannungs- quelle werden nicht mehr gestellt.
Die Abschirmung gegen Fremdfelder nach Fig. 3 umgibt beide Kerne des Gleichstromwandlers. Um ihre Vormagnetisierung durch das restliche Gleichfeld herabzusetzen, ist es vorteilhaft, die Schirmzylinder in regelmässigem Abstand mit kleinen Luftspalten zu versehen. Man kann den Zylinder beispielsweise bei Parallelschaltung der Wandlerkerne aus übereinandergeschichteten Ringkernen aufbauen, oder ihn aus dünnem Bandeisen auf einen Tragzylinder aus Hartpapier aufwickeln. Die Kompensationswicklung für den Hilfsstrom 12" wird auf den Schirmzylinder gewickelt.
Bei sehr grossen Stromstärken, bei denen man zur Verkleinerung der Windungs- zahlen in der Kompensationswicklung für 12' grössere Ströme wählt, nimmt man die Summenbildung von 12' und dI2, in einem Hilfsgleichstromwandler hoher Genauigkeit mit geeignetem übersetzungsverhältnis vor.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gleichstromwandler mit einer vormagnetisierten Drossel für sehr hohe Stromstärken, bei dem ein Teil der vom Primärstrom erzeugten Durchflutung mittels eines Hilfsgleichstromes (12) kompensiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsgleichstrom und der gleichgerichtete Sekundärstrom des Wandlers (d12) als Summenstrom über die Nutzbürde geleitet werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Gleichstromwandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsgleichstrom (12) und der gleichgerichtete Sekundärstrom (d12) einem zusätzlichen Hilfsgleichstromwandler zugeführt sind. 2.Gleichstromwandler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsgleichstrom einem Magnetverstärker entnommen wird, der so beaufschlagt wird, dass er die Primärdurchflutung des Gleichstromwandlers bis auf einen Restbetrag kompensiert. 3. Gleichstromwandler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetverstärker durch die Differenzmagne- tisierung eines annähernd konstanten Gleichstromes (1K) und des Sekundärstromes des Gleichstromwandlers (d12) geregelt wird. 4.Gleichstromwandler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abschirmung gegen Fremdfelder Schirmzylinder vorhanden sind, die in regelmässigen Abständen mit Luftspalten versehen sind. 5. Gleichstromwandler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schirmzylinder aus Bandeisen gewickelt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL29145A DE1056736B (de) | 1957-11-26 | 1957-11-26 | Gleichstromwandler fuer sehr hohe Stromstaerken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH366898A true CH366898A (de) | 1963-01-31 |
Family
ID=7264772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6620758A CH366898A (de) | 1957-11-26 | 1958-11-14 | Gleichstromwandler für sehr hohe Stromstärken |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH366898A (de) |
| DE (1) | DE1056736B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1126988B (de) * | 1960-05-30 | 1962-04-05 | Licentia Gmbh | Stromwandler zum Messen und formgetreuen UEbertragen eines Gleich- oder Wechselstromes |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE732882C (de) * | 1937-04-30 | 1943-03-13 | Koch & Sterzel Ag | Messvorrichtung fuer Gleichstrom |
| DE893091C (de) * | 1941-03-07 | 1953-10-12 | Siemens Ag | Einrichtung zum Messen starker Gleichstroeme |
-
1957
- 1957-11-26 DE DEL29145A patent/DE1056736B/de active Pending
-
1958
- 1958-11-14 CH CH6620758A patent/CH366898A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1056736B (de) | 1959-05-06 |
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