CH366155A - Waage mit projizierter Anzeige - Google Patents

Waage mit projizierter Anzeige

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Publication number
CH366155A
CH366155A CH5658458A CH5658458A CH366155A CH 366155 A CH366155 A CH 366155A CH 5658458 A CH5658458 A CH 5658458A CH 5658458 A CH5658458 A CH 5658458A CH 366155 A CH366155 A CH 366155A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
lens
scale
spring
screw
Prior art date
Application number
CH5658458A
Other languages
English (en)
Inventor
Shirley Williams Lawrence
Original Assignee
Toledo Scale Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toledo Scale Corp filed Critical Toledo Scale Corp
Publication of CH366155A publication Critical patent/CH366155A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/32Indicating the weight by optical projection means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/02Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Mounting And Adjusting Of Optical Elements (AREA)

Description


  
 



  Waage mit projizierter Anzeige
Die Erfindung bezieht sich auf eine Waage mit projizierter Anzeige.



   Bei diesen Waagen werden stark vergrösserte Abbildungen von Gewichtsangaben einer an einem schwenkbaren Hebel befindlichen Tabelle über einen Linsensatz auf einer Skala abgelesen. Das Ende des schwenkbaren Hebels bewegt sich bogenförmig, so dass zur Einhaltung der richtigen Einstellung des durch die Bogenbewegung des Hebels beeinflussten Linsensatzes viele dieser Waagen mit projizierter Gewichtsangabe komplizierte Gelenkverbindungen zwischen dem Hebel und der Tabelle besitzen, damit sich die Tabelle in einer geraden Linie bewegt. Da derartige Bildübertragungen stark vergrössert erscheinen, werden durch Schmutzablagerungen und Abnutzung hervorgerufene Ungenauigkeiten solcher Gelenkverbindungen durch den Linsensatz ebenfalls stark vergrössert. Sie erzeugen dann in der Gewichtsanzeige ausgeprägte Fehler.



   Zweck der Erfindung ist daher, Waagen mit proijzierter Anzeige von erhöhter Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu schaffen.



   Gemäss der Erfindung ist die Waage mit proijzierter Anzeige dadurch gekennzeichnet, dass eine von einem schwenkbaren Hebel getragene ebene Tabelle, die die Wiegewerte zeigt, sich bei Belastung der Waage auf einem bogenförmigen Weg in der Weise bewegt, dass sie parallel zu sich selbst verbleibt, und dass gleichzeitig ein Lichtstrahl die Wiegewerte von der Tabelle über ein Linsensystem auf eine Ableseskala wirft, wobei Mittel zur gleichzeitigen Scharfeinstellung des Linsensystems zwecks Ausgleichens der bogenförmigen Bewegung der Tabelle vorhanden sind.



   Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung veranschaulicht.



   Es zeigen:
Fig. I eine Seitenansicht der ersten Waage, mit Durchbrüchen und Schnitten zur besseren Veranschaulichung,
Fig. II eine Ansicht der vom Beschauer in Fig. I abgewandten Seite dieser Waage, wobei das Oberteil der Waage sowie gewisse zusätzliche Teile entfernt und die anderen Teile allgemein im Mittenschnitt gezeigt sind,
Fig. III eine perspektivische Ansicht des Fusses der Waage,
Fig. IV eine perspektivische Ansicht des Oberteils der Waage, wobei ein Teil des Gehäuses entfernt ist, um das Innere zu zeigen,
Fig. V eine perspektivische Ansicht der Rückseite der Waage aus einer Stelle rechts der Fig. II,
Fig. VI eine Vorderansicht der Tabellenanordnung aus der Linie VI-VI der Fig. II,
Fig. VII eine Seitenansicht der in   Fig.    VI gezeigten Tabellenanordnung,
Fig. VIII eine vergrösserte Teilansicht der in Fig. V gezeigten Linsensätze,
Fig.

   IX ein Grundriss der in Fig. VIII gezeigten Anordnung,
Fig. X eine Seitenansicht aus der Linie X-X der Fig. IX,
Fig. XI ein Schnitt entlang der Linie XI-XI der Fig. V,
Fig. XII ein Schema der in Fig. VI gezeigten Tabelle,
Fig. XIII eine perspektivische Ansicht der Vorderseite des Oberteils des Waagengehäuses,
Fig. XIV eine Vorderansicht etwa wie Fig. VI einer weiteren Ausführung. der   Tab ellen anordnung,   
Fig. XV eine Draufsicht der Tabellenanordnung nach Fig. XIV und  
Fig. XVI eine Seitenansicht der in Fig. XIV gezeigten Tabellenanordnung.



   Das Gewicht des zu wiegenden Gutes wirkt auf die Wiegeplatte 16 ein und wird von hier über ein Tragkreuz 2 und die Lastlager 3 auf einen in den Lagern 5 des Fusses 6 der Projektionswaage schwenkbaren Hebel 4 übertragen. Diese auf den Hebel 4 einwirkenden Kräfte werden von einer die Last ausgleichenden Schraubenfeder 7, die an ihrem oberen Ende durch eine Eichklammer 8 mit einem Rahmen 9 der Waage und an ihrem unteren Ende durch eine zweite Eichklammer 10 mit dem Ende des Hebels verbunden ist, übernommen. Die Feder 7 bewegt sich dabei mit dem Hebel 4 sowie relativ zum Rahmen 9.



  Vorzugsweise hat die Feder 7 rechteckigen Querschnitt. Anstelle der einfachen Ausgleichsfeder 7 können auch mehrere Federn parallel angeordnet sein, oder die Federgegenkräfte können durch eine Zwischenversteifung in verschiedene Teile aufgeteilt werden.



   Die Schwenkverbindungen zwischen dem Hebel 4, dem Tragkreuz 2 und dem Fuss 6 der Waage besitzen anstelle der sonst benutzten Messerkanten und V-Lagerungen die Kugellager 3 und 5, um dadurch die Reibung zu vermindern und das optische   Über-    tragungssystem in die jeweils richtige Einstellung zu bringen.



   Jede dieser Schwenkverbindungen besteht aus einem Stift 11, der in einer in dem Hebel 4 eingefrästen Rille 12 liegt und mittels einer am Hebel 4 angebrachten Deckplatte 13 durch Schrauben 14 festgehalten wird. Die Stifte 11 erstrecken sich seitlich nach jeder Seite des Hebels 4, wobei zwei dieser Stifte an der Anlenkachse und zwei an der Lastschwenkachse liegen. Die Stifte können je nach dem vorhandenen Raum und der erforderlichen seitlichen Stabilität von innen oder aussen angebracht sein. Die Stifte 11 liegen in den Innenlaufringen der Kugellager 3 bzw. 5, die in becherförmigen Lagerkörpern 15 gehalten werden. Diese sind ihrerseits in den Lagerböcken 16 des Fusses 6 oder in dem Tragkreuz 2 festgespannt.



   Die Lagerkörper 15 werden durch die Bügel 17 in Stellung gehalten und sind durch die Schrauben 18 befestigt. Der Haupthebel 4 wird also an seinem einen Ende durch die Anlenklager 5 und an seinem anderen Ende durch die Gewichtsausgleichfeder 7 gehalten, während das Tragkreuz 2 am Hebel 4 über die Lager 3 aufgehängt ist.



   Das Tragkreuz 2 bleibt durch ein Halteglied 19 in aufrechter Stellung. Ein Ende des Haltegliedes ist durch Kugellager schwenkbar mit einem Schenkel 20 des Tragkreuzes 2 verbunden und das andere Ende wird durch Kugellager ebenfalls schwenkbar in einem verstellbaren   Lagerblock    21 im Fuss der Waage gehalten.



   Damit die Waage immer genau wiegt, ist es erforderlich, dass die Länge des Haltegliedes 19 genau dem Abstand zwischen der Anlenkachse und der Lastschwenkachse des Hebels 4 entspricht und dass das Halteglied bei allen Lagen, die von dem Hebel während normaler Wiegevorgänge eingenommen werden, genau parallel zur Schwenklinie des Hebels liegt.



   Die auf diese Weise vom Hebel 4 eingenommenen Stellungen   werden    durch einen unteren Gummianschlag 22 im Fuss der Waage sowie durch einen oberen Gummianschlag 23, der an einer fest angebrachten Platte 24 oberhalb des Fusses befestigt ist, begrenzt. Die Platte 24 trägt ferner ein Nivellierinstrument 25, das zur Kontrolle der Waagenausrichtung benutzt wird.



   Ein Puffer 26 ist auf dem Fuss 6 der Waage angebracht und steht mit seinem Kolben 27 mit dem Arm 28, der sich vom Tragkreuz 2 aus erstreckt, in schwenkbarer Verbindung. Der Puffer 26 dämpft das Weiterschwingen der Hebelverbindungen nach einer Veränderung des Wiegegutes.



      Die Wiegeplatte 1 ist t abnehmbar auf vier vom    Tragkreuz 2 ausgehenden Stützen 29 angebracht. Die Oberteile zweier dieser Stützen 29 haben Rundnuten 30, während die anderen Stützen 29 zylindrische Vertiefungen 31 an ihren oberen Enden aufweisen. Zwei Klemmen 32, die an der Unterseite der Wiegeplatte 1 angebracht sind, greifen in die Rundnuten 30, und zwei Zapfen, die ebenfalls unten an der Wiegeplatte 1 sitzen, passen in die zylindrischen Vertiefungen 31.



   Um die Wiegeplatte von der Waage abzunehmen, wird das Vorderende der Platte gehoben, um so die Zapfen aus den Vertiefungen zu ziehen. Darauf wird die Platte nach vorn bewegt, um die Klemmen 32 von den Stützen 29 zu entfernen.



   Der Hebel 4 trägt eine Tabelle 34, die die erforderlichen Angaben, die zur Feststellung des Gewichtes, des Preises der Einheit und des für die auf der Waage gewogene Ware berechneten Preises erforderlich sind, besitzt. Zu diesem Zweck ist die Tabelle 34 auf einem im allgemeinen rechteckigen Rahmen 35 befestigt, der an das von der Feder 7 getragene Ende des Hebels 4 durch eine obere Federlamelle 36 schwenkbar angebracht und der ausserdem durch ein unteres Paar Federlamellen 38 ebenfalls schwenkbar an einem Ende des Hebels 37 angeordnet ist. Der Hebel 37 ist wiederum an seinem anderen Ende mit dem Fuss der Waage schwenkbar durch ein Paar Federlamellen 39 verbunden.



   Stark vergrösserte Wiedergaben der Werte auf der Tabelle werden mittels eines optischen Linsensystems auf eine Skala geworfen, auf der sie von dem Personal   undloder    den Kunden abgelesen werden können.



   Die Federlamellen können durch einen Endanschlag 40 geschützt sein, damit sie sich bei ungewöhnlich starken, auf sie einwirkenden Kräften nicht zu stark ausbiegen. Jeder dieser Schutzanschläge 40 besteht aus einem Paar Klemmteile auf der einen Seite der Federlamelle und   einem    weiteren Paar Klemmteile auf der anderen Seite der Federlamelle, wobei die Klemmteile eines jeden solchen Paares etwas voneinander abstehen und entsprechend der Biegung der Federlamelle eine leichte Aussparung aufweisen, damit sich die Federlamellen biegen können, ohne die   Schutzteile innerhalb der festgelegten Toleranzen zu berühren.



   Die Schrauben, die die Klemmteile   zusammen    halten und diese Teile an den verschiedenen Punkten der Waage festhalten, halten zu gleicher Zeit auch die Federlamellen zwischen den Klemmteilen als eine Art Schicht fest.



   Die Tabelle 34 ist über einer grossen Öffnung 41 einer rechteckigen Platte 42 durch Klammern 43 festgehalten, wobei zwischen den Klammern noch eine Glasplatte 44 liegt, um die Tabelle zu schützen. Die Tabelle 34, die Glasplatte 44 und die Platte 42 bilden zusammen einen Tabellenaufbau, der während des Erstzusammenbaues der Waage zuerst auf dem Tabellenrahmen 35 mittels zweier exzentrischer Schrauben 45 verstellbar befestigt und dann mit Hilfe der Schrauben 45 so ausgerichtet wird, dass die Tabelle 34 winklig zur Bewegung der Waage liegt, um danach    mit Hilfe der vier Klemmschrauben 46 fest t an dem    Tabellenrahmen 35 angeschraubt zu werden.



   Der Haupthebel 4 und der Tabellenhebel 37 bilden die gegenüberliegenden Seiten eines Parallelogramms 47. Dieses Parallelogramm bleibt in allen Stellungen der Hebel während der normalen Wiegevorgänge erhalten. Die die Tabelle tragende Seite des Parallelogramms 47 wird durch die gestrichelte Linie 48 angedeutet, die von der Mitte des Anlenkachsenstiftes 11 durch die tatsächliche Mitte der oberen Tabellenrahmenlamelle 36 gezogen ist. Die die Tabelle führende Seite des Parallelogrammes ist durch die gestrichelte Linie 49 angedeutet, die von der Mitte der Tabellenhebellamelle 39 durch die Mitte der unteren Tabellenrahmenlamelle 38 gezeichnet ist. Die Ebene der die Werte tragenden Tabelle 34 bildet die rechte Seite des Parallelogrammes 47.

   Die linke Seite wird durch die gestrichelte Linie 50 angedeutet, die von der Mitte des Anlenkachsenstiftes 11 durch die Mitte der Tabellenhebellamelle 39 gezogen ist. Die die Werte tragende Tabelle 34 bewegt sich auf einer Bogenlinie, so dass die Tabelle den gleichen Bewegungsablauf hat wie die Enden der Hebel 4 und 37.



  Die Tabelle 34 bleibt sich auf Grund der Wirkung des Parallelogramms auf der ganzen Bogenlinie parallel.



  Dadurch wird das optische Übertragungssystem in der jeweils richtigen Einstellung erhalten.



   Die Verlängerung der das Wiegegut ausgleichenden Feder 7, die in Proportion zum Wiegegut auf der Wiegeplatte 1 steht, erlaubt es, dass das von der Feder gestützte Ende des Haupthebels 4 proportional zum Gewicht des Wiegegutes abfällt. Diese Bewegung wird auf die unmittelbar am Hebel befestigte Tabelle 34 übertragen.



   Das obere Ende der Feder 7 ist durch die Eichklemme 8 fest mit einem Gewindebolzen 51 verbunden, der an seinem oberen Ende 52 in einer Achse horizontal liegende   Stifte    53 aufweist, die in den V-förmigen Lagerstellen 54 eines Gabelteiles 55 eines Winkelhebels 56 liegen, wobei der Schraubenbolzen
51 um die Achsen der Stifte 53 schwingen kann. Der Winkelhebel 56 schwingt um die Achsen der konisch angespitzten Schrauben 57, die durch Ansätze 58 eines Halteteils 59 geschraubt sind. Das Halteteil 59 ist auf einem Verbindungsstück 60 angebracht, das von vier Stützen 61, die im Fuss 6 der Waage stehen, getragen wird. Die Stützen 61 und das Verbindungsstück 60 bilden den Rahmen 9, der von einem entsprechenden Gehäuse 62 umkleidet ist.

   Die Schrauben 57 arbeiten mit konischen Vertiefungen im Winkelhebel 56 zusammen und werden gegen Verdrehung durch die Gegenmuttern 63 gehalten, die so eingestellt werden, dass der Winkelhebel sich frei hin und her bewegen kann, aber nur ein Mindestmass an Spiel besitzt.



   Der Winkelhebel 56 kann durch das Drehen eines Taraknopfes 64, der ausserhalb des Gehäuses 62 am Ende einer buchsenförmigen Schraube 65 liegt, verstellt werden. Hierbei ist die Schraube 65 durch das   Halteteil    59 geschraubt. Sie bewegt das Ende einer zweiten Schraube 66, die innerhalb der buchsenförmigen Schraube liegt und zu dem unteren Arm des Winkelhebels   hingeschraubt    oder zurückgeschraubt werden kann. Der Winkelhebel kann auch unmittelbar durch das Drehen der zweiten Schraube 66 verstellt werden, wobei die buchsenförmige Schraube 66 festgehalten wird. Der durch die Feder 7 ausgeübte Druck zwingt den Winkelhebel 56 immer gegen das Ende der zweiten Schraube 66 und die   Stifte    53 gegen die Lagerstellen 54 des Gabelteiles 55 des Winkelhebels.

   Sobald die buchsenförmige Schraube 65 durch den Taraknopf 64 gedreht wird, dreht sich die zweite Schraube 66 immer als eine Einheit mit, weil die zweite Schraube auf ihrer Innenseite mit einem Gewinde versehen und in ein Gewindeteil der buchsenförmigen Schraube eingeschraubt ist. Die Schraube 66 kann relativ zur Schraube 65 gedreht werden, indem man den Knopf 64 mit einer Hand festhält und die Schraube 66 mit einem Schraubenzieher dreht, wobei der Schlitz 67 der Schraube 66 mit der Aussenfläche des Taraknopfes 64 etwa bündig liegt.



   Damit das Taragewicht eines auf die Wiegeplatte 1 gestellten Behälters abgesetzt wird, wird der Taraknopf 64 im Uhrzeigersinn   gedreht,    um das Ende der Schraube 66 zum Winkelhebel 56 vorzuschrauben, bis die Skala 68   NuBgewicht    anzeigt. Die Skala ist auf einem Stützenpaar 69, das auf dem Verbindungsstück 60 des Rahmens 9 steht, fest angebracht. Die Vorwärtsbewegung der Schraube 66 schwingt den Winkelhebel 56 um die Achsen der konisch angespitzten Schrauben 57 und hebt das von der Feder gestützte Ende des Haupthebels 4 und die mit ihm zusammenwirkende Tabelle 34 um den gleichen Weg nach oben, wie sich das Ende des Hebels unter dem Einfluss des Taragewichtes des auf der Wiegeplatte befindlichen Behälters nach unten bewegt.

   Zur Nulleinstellung hält man den Taraknopf 64 fest und dreht die Schraube 66, um dadurch den Winkelhebel 56 zu schwenken und so die Feder 7 und das von der Feder gestützte Ende des Hebels 4 mit den anderen gemeinsam arbeitenden Teilen in Stellung zu bringen.  



   Vor dem Wiegen wird die Nulleinstellung so vorgenommen, dass man den Taraknopf 64 festhält und die Schraube 66 dreht, bis die Skala 68 Nullgewicht anzeigt, wenn auf der Wiegeplatte 1 kein Wiegegut liegt. Ein zu füllender Behälter wird dann auf die Platte gestellt und der Taraknopf   gedreht,    bis sich auf der Skala 68 wiederum die Nulleinstellung zeigt.



  Wenn dann der Behälter gefüllt wird, zeigt die Skala 68 das richtige Gewicht der Nettofüllung des Behälters.



   Die   Eichklemmen    8 und 10 bestehen aus je einem Block 70, einem Klemmteil 71 und einer Klemmschraube 72, wobei ein Ende der Feder 7 zwischen den Block und den Klemmteil geklemmt wird, die dann gemeinsam durch die Klemmschraube gehalten werden. Jeder Block 70 hat eine Klemmfläche 73, die so gebogen ist, dass sie zum flachen Ende der Feder 7 passt. Jeder der Klemmteile 71 hat eine Klemmfläche 74, die zu einem eingespannten Teil des Endes der Feder 7 relativ so abgesetzt ist, dass am Ende der Feder zwei Angriffsflächen vorhanden sind. Der abgesetzte Teil der Klemme 71 ist bei 75 in Fig. II gezeigt.

   Dies gibt die Gewähr dafür, dass sich das Ende der Feder in der Eichklemme während der Bedienung der Waage verschiebt, so dass sich die auf die Klemmschraube ausgeübten Kräfte an zwei Angriffspunkten auswirken und es auf keinen Fall möglich ist, dass sich die durch die Schraube ausgeübten Kräfte über die Klemmflächen 73 und 74 verteilen. So wird die   Klemmwirkung der r Eichklemme auf die Feder immer    viel grösser sein als die Scherkraft auf die Feder an ihrer   Abgangssteile    von der Eichklemme. Die obere Klemme 8 ist an dem unteren Ende des Gewindebolzens 51 befestigt. Die untere Klemme 10 ist an dem Ende des Hebels 4 durch eine Schraube 76 angebracht.

   Die kräftige Befestigung der Enden der Wiegefeder 7, die jede Möglichkeit eines Verschiebens der Feder in ihren Befestigungen während des Wiegens ausschliesst, macht praktisch jeden Wiegefehler der Waage unmöglich. Das gleiche gilt für Rückwiegefehler, das heisst für den Unterschied zwischen der Gewichtsangabe, wenn die Last erhöht wird, und der Gewichtsangabe, wenn die Last verringert wird.



   Da es normalerweise unmöglich ist, Federn zu wickeln, die bei einer bestimmten Ausdehnung eine bestimmte Belastbarkeit aufweisen, werden die Eichklemme 8 und 10 auch dazu benutzt, die Lage der Angriffspunkte an der Feder 7 wahlweise zu bestimmen. Dies geschieht dadurch, dass man die Klemmschrauben 72 löst, indem man die Verbindungen zwischen den Blöcken 70, dem Hebel 4 und dem Bolzen 51 aufhebt, und die Blöcke um ihre vertikale Achse dreht. Wenn die Feder 7 zu steif ist, können eine oder beide   Eichklemmen    relativ zur Feder so gedreht werden, dass ihre wirksame oder nutzbare Länge erhöht wird, wodurch ihre Durchbiegung für ein auf die Wiegeplatte gelegtes Gewicht sich vergrössert.

   Im umgekehrten Falle, wenn die Feder zu schwach ist und die Ausdehnung der Feder zur richtigen Gewichtsanzeige zu gross ist, können eine oder beide Eichklemmen relativ zur Feder gedreht werden, um ihre wirksame oder nutzbare Länge zu verkürzen und dadurch ihre Ausdehnung für eine auf die Wiegeplatte 1 gelegte Last zu verringern.



   Die Waage besitzt ein optisches Linsensystem, das einfach arbeitet und leuchtende, leicht zu lesende Angaben über Gewicht, Preis oder Einheit und den berechneten Preis auf die Skala 68 projiziert. Das System besitzt einen Rahmen 77, der schwenkbar mittels Federlamellen 78 an drei fest mit dem Fuss 6 der Waage verbundenen Füssen 79 befestigt ist. Einer der Füsse 79 liegt nahe der Mitte des Waagenfusses 6, und die anderen zwei Füsse liegen hinten im Waagenfuss. Jede der Federlamellen 78 hat zwei Biegestellen, die durch Klemmvorrichtungen 80 gebildet sind. Dabei sind zwei untere Klemmteile 81 vorhanden, die mittels einer Schraube 82 an einem Fuss 79 befestigt sind.

   Ausserdem sind für jede der Federlamellen 78 zwei obere Klemmteile 83 vorhanden, die an dem Rahmen 77 mittels einer Schraube 84 angebracht sind, sowie zwei mittlere Klemmteile 85, die mittels Schrauben 86 an der Federlamelle 78 befestigt sind, wobei die Federlamellen 78 zwischen die Klemmteile eingelegt sind. Die Enden der Mittelklemmteile 85 sind von den benachbarten Enden der Endklemmteile 81 und 83 entfernt, damit jede der Federlamellen 78 zwei Biegestellen hat. Die Klemmenden besitzen eine abgesetzte Fläche neben den Federlamellen, um die Klemmenden so weit von den Federlamellen abzuhalten, dass sich die Federlamellen biegen können, ohne die Klemmteile innerhalb bestimmter Grenzen zu berühren. Hierdurch wird verhindert, dass sich die Federlamellen bei ungewöhnlicher Belastung ver  beulen.   



   Eine verstellbar angebrachte Gleitschiene 87 ist an dem schwenkbaren Rahmen 77 dicht neben und parallel mit der Tabelle 34 befestigt. Das linke Ende der Gleitschiene 87 ist schwenkbar an einem Auge 88 des Rahmens 77 befestigt, wobei der Rahmen eine V-förmige Lagerfläche 89, die mit einer zylindrischen Fläche 90 der Gleitschiene zusammenwirkt, besitzt.



  Die Schraube 91 hält die Flächen 89 und 90 zusammen. Das rechte Ende der Gleitschiene 87 ist verstellbar an dem Auge 92 des Rahmens 77 mit Hilfe eines Bolzens 93, der in das Auge 92 hineingeschraubt ist und durch eine vergrösserte Öffnung in der Gleitschiene locker hindurchgeht, befestigt. Auf dem Bolzen 93 gegen jede Seite der Gleitschiene 87 angeschraubte Gegenmuttern 94 halten die Gleitschiene auf dem Bolzen verstellbar entlang der Bolzenachse in Stellung, wobei eine durch die Gleitschiene geschraubte Verstellschraube 95 gegen den Bolzen 93 drückt und denselben nach einem Teil 96 verschiebt, das in einem vertikalen zylindrischen Loch an der Unterseite der Gleitschiene angebracht ist und durch eine Schraubenfeder 97 gegen den Bolzen gedrückt wird. Hierbei wird die Feder durch eine Schraube 98 in ihrer Lage gehalten.

   Sobald die Schraube 91 am linken Ende der Gleitschiene 87 und die Gegenmuttern 94 am rechten Ende der Gleitschiene gelöst  sind, kann die Gleitschiene um die horizontale Achse der Schraube 91 durch Drehen der Verstellschraube 95 geschwenkt werden. Sie kanh aber auch um die vertikale Achse zwischen der V-förmigen Lagerfläche 89 des Auges 88 am Rahmen und der zylindrischen Fläche 90 der Gleitschiene gedreht werden. Die Schraube 91 und die Gegenmuttern 94 werden dann wieder angezogen, um die Gleitschiene in der eingestellten Position zu halten.   



   Das optische System ist in eine das Gewicht t über-    tragende Teilgruppe 99, die am rechten Ende des Rahmens 77 eingebaut ist, und in eine den Einheitspreis und den berechneten Preis übertragende Teilgruppe 100, die verstellbar am linken Ende der Gleitschiene 87 angebracht ist, unterteilt. Die das Gewicht übertragende Teilgruppe 99 besitzt ein im wesentlichen U-förmiges Halteteil 101, das mit den Schrauben 102 an den Rahmen 77 neben dem Auge 92 angeschraubt ist, wobei die Schenkel des U-förmigen Halteteiles über einem Ende der Tabelle 34 liegen.



  Auf dem Halteteil 101 ist eine Projektionslinse 103 verstellbar auf einer Seite der Tabelle 34 befestigt.



  Ein erster Spiegel 104, eine Sammellinse 105 und ein zweiter Spiegel 106 sind verstellbar auf der anderen Seite der Tabelle angebracht.



   Die den Einheitspreis und den berechneten Preis übertragende Teilgruppe 100 enthält einen im wesentlichen U-förmig gestalteten Schlitten 107 mit einem Hakenteil 108, der auf der Gleitschiene 87 läuft. Die Schenkel des Schlittens sitzen rittlings über einem Ende der Tabelle 34. Das Hakenteil 108 des Schlittens besitzt eine entsprechende Anzahl von Gleitköpfen 109. Die Schwerkraft bringt den Schlitten 107 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Gleitschiene 87 zur Drehung, so dass die Köpfe laufend gegen die Gleitschiene gedrückt werden und kein Spiel zulassen, während die in Fig. X gezeigte Partie des Hakenteiles 108 am Schlitten auf der rechten Seite der Gleitschiene den Schlitten am Abgleiten von der Gleitschiene hindert.

   Die Endanschlagscheiben 110 an der Unterseite 111 der Gleitschiene 87 verhindern, dass der Schlitten innerhalb der gesetzten Grenzen von der Gleitschiene abgehoben wird. Eine   Projektionslinse    112 ist auf dem Schlitten 107 auf einer Seite der Tabelle 34 verstellbar angebracht und eine Sammellinse 113 sowie ein Spiegel 114 sind auf dem Schlitten an der anderen Seite der Tabelle verstellbar befestigt.



  Ein feststehender Spiegel 115 ist auf dem Rahmen 77 verstellbar neben dem Auge 88 des Rahmens angeordnet.



   Der Schlitten 107 ist wahlweise auf der Gleitschiene 87 parallel zur Tabelle 34, wie es der doppelköpfige Pfeil in Fig. IX anzeigt, mittels eines Schnurtriebes verschiebbar. Der Schnurtrieb besitzt eine obere Schnur 116, die über ein Paar Leerrollen 117 läuft. Die Leerrollen sind auf den Halteteilen 118a, die verstellbar an dem Verbindungsstück 60 des Rahmens 9 angebracht sind, befestigt. Die Schnur geht von den Leerrollen 117 um eine Spule 118, die auf einer Welle 119 ruht. Diese Welle 119 liegt an ihren Enden in einem Lagerteil 120 auf einem von dem Verbindungsstück 60 ausgehenden Stützenpaar 121. Über eine dritte freilaufende Rolle, die nicht gezeigt ist, aber in ihrer Ausführung den Rollen 117 ähnlich ist und die auf einem Lagerteil 122 des Verbindungsstücks 60 in der gleichen Höhe wie die Spule 118 liegt, läuft die Schnur bis zu ihrem Ende weiter.



  Die   obere    Schnur 116 ist an ihren Enden an Federn 124 befestigt. Diese befinden sich an den Enden der unteren Schnur 125, die die gleiche Länge wie die obere Schnur aufweist. Die   Federn-124    halten die Schnüre unter Spannung und verhindern dadurch ein Rutschen des Schnurtriebs.



   Die untere Schnur 125 läuft über ein Paar Rollen 126, von denen je eine an jedem Ende der Gleitschiene 87 befestigt ist Die Schnur ist am Schlitten 107 mittels einer Schraube 127 und einer Scheibe 128, die in Fig. VIII durch eine Öffnung 129 in der Gleitschiene sichtbar ist, fest angebracht. Der Schlitten 107 kann auf der Gleitschiene 87 durch Drehen eines Preisauswahlknopfes 130 hin und her bewegt werden, wobei der Knopf fest am Ende der Welle 119, die die Spule 118 dreht und die   Sohnüre    116 und 125 in der gewählten Richtung antreibt, ausserhalb des Gehäuses angebracht ist. Eine Haupt- und eine Reservelichtquelle sind für die Gewichtsübertragungsteilgruppe 99 sowie für die den Einheitspreis und den berechneten Preis übertragende Teilgruppe 100 vorgesehen. Sie bestehen aus einer Birne 131 in Doppelfadenausführung.

   Diese ist in einer Fassungsplatte 132 befestigt, die an den   Fassungsblock    133, der auf den Achsen eines Paares gegenüberliegender, konisch zugespitzter Schrauben 134 ruht, angeschlossen ist.



  Die Schrauben 134 sind dabei durch ein Halteteil 135 geschraubt, das auf der Rückseite einer Platte 136, die an der Rückseite des Verbindungsstückes 60 des Rahmens 9 hängt, angebracht ist. Die Birne 131 ragt aus der Fassungsplatte 132 durch eine Öffnung in die Platte 136. Ein fest an dem Fassungsblock 133 angebrachter Bolzen 137 erstreckt sich durch eine zweite Öffnung zur Platte 136. Zusätzlich zu den zwei Stützpunkten für den Fassungsblock 133, die durch die konisch angespitzten Schrauben 134 gebildet werden, ist sie noch mit einem dritten   Stützpunlct    in Form einer   Gelenkfeder    138 verbunden, die zwischen einer, Klammer 139 auf dem   Fassungsblock    und einem Gelenkanker 140, der am Rücken der Platte 136 befestigt ist, angebracht ist.



   Der   Fassungsblock    133 kann aus einer durch eine Einstellschraube 141 bestimmten Stellung in eine zweite, durch die Einstellschraube 142 bestimmte Stellung geschwenkt werden, wobei diese Einstellschrauben durch die Platte 136 geschraubt sind und die Schwenkung durch Fingerdruck auf den Bolzen 137 erfolgt. Es wird nur ein geringer Fingerdruck benötigt, weil die Feder 138 ein über der Mitte liegendes Gelenk bildet, das beim   Überlaufen    seiner Mitte den Fassungsblock 133 gegen die eine oder die  andere der Einstellschrauben 141 und 142 schnappen lässt.



   Das Anschlussende der Birne 131 ist mit den Lampenkontakten 143 verbunden. Der eine oder der andere der Lampenkontakte 143 steht je nach der Stellung des Fassungsblockes mit den Kontakten 144 eines Glühfadenschalters 145, der mit dem Halteteil 135 dicht neben dem Rücken des Fassungsblockes 133 befestigt ist, in Verbindung. Hierdurch wird immer nur einer der Fäden in der Birne 131 zur gleichen Zeit mit Strom versorgt. Die Glühfadenschalter 145 und die Fassungsplatte 132 sind jeweils mittels der Drähte 146 und 147 mit der Sekundärwicklung eines entsprechend angebrachten Transformators verbunden.



   Zwei Sammellinsen 149 und 150 sind auf der Platte 136 verstellbar aufgebaut. Die schwenkbare Anbringung des Fassungsblockes 133 ermöglicht es, entweder den einen oder den anderen der Glühfäden der Birne 131 in genaue Ausrichtung oder Einstellung zur optischen Achse der Linsen 149 und 150 zu bringen. Der Abstand zwischen den Glühfäden ist von Birne zu Birne verschieden. Deshalb werden diese Fäden während des Zusammenbaues der Waage in der Fabrik oder durch einen Monteur durch entsprechende Verstellung der Schrauben 141 und 142 vorfixiert.



   Die Leuchtkraft und die Helligkeit der von den Werten auf der Tabelle 34 ausgehenden, auf die Skala 68 geworfenen Angaben wird durch die Einstellung der Schrauben 141 und 142 bestimmt. Wenn einer der vorfixierten Glühfäden in der Birne 131 versagt, drückt der die Waage bedienende Verkäufer einfach den Bolzen 137 in seine zweite, vorfixierte Stellung und dadurch den Reservefaden automatisch in die genaue Einstellung mit der optischen Achse der Sammellinsen 149 und 150. Deshalb unterbricht ein Versagen der Lichtquelle die Verwendung der Waage nicht. In der einen vorfixierten Stellung des Fassungsblockes 133 fliesst der Strom durch den geschlossenen Schaltkontakt 144 und versorgt einen der Glühfäden in der Birne 131 mit Lichtstrom. 

   Ein Schwenken des Fassungsblockes 133 um die Achsen der konisch angespitzten Schrauben 134 in die zweite vorfixierte Stellung unterbricht den Stromdurchlauf durch den geschlossenen Schaltkontakt 144. Die Leitung über den   zweiten    der Schaltkontakte 144 schliesst sich statt dessen, wodurch der andere   Glübfaden    in der Birne mit Strom versorgt wird. Die Einstellschrauben 141 und 142 werden in ihrer eingestellten Lage durch die Muttern 151 und die konisch angespitzten Schrauben 134 durch die Muttern 152 gehalten.



   Ein Lichtstrahl, der die Gewichtsangaben überträgt und durch die langgestrichelte Linie 153 der Fig. I angedeutet wird, tritt aus der Birne 131 aus.



  Er geht zuerst durch die Sammellinse 149 hindurch zum Spiegel 104, der ihn horizontal  Tabelle 34 in den optischen Achsen der Projektionslinsen 103 und 112. Die Nullangabe in der Gewichtssäule 163 wird als umgekehrtes Bild durch die Gewichtsübertragungsteilgruppe 99 auf die Skala 68 gegen die Ableselinie 158 in dem    Gewicht -Fenster    geworfen. Über die Ableselinie 158 in dem Fenster sieht man die Wiedergabe eines Teiles des Taraabschnittes 164 der Gewichtssäule. Unterhalb der Ableselinie 158 ist die Wiedergabe anderer Angaben der Gewichtssäule 163 zu sehen. Die Nullangabe in einer der Wertsäulen 165 wird als umgekehrtes Bild durch die Einheitswert- und   Berechnungswert-Über-    tragungsteilgruppe 100 auf die Skala 68 gegen die Ableselinie 158 in dem    Wert -Fenster    geworfen.



  Über der Ableselinie 158 in dem Fenster   sieht    man die Wiedergabe einer oder vielleicht zweier Einheitspreisangaben in der Preisklasse 166. Unterhalb der Ableselinie 158 ist die Wiedergabe eines Teiles der Angaben in einer der Wertsäulen 165 zu sehen, da ja die Tabelle 34 einen grossen Bereich von Einheitspreisen einschliesslich einer vertikalen Säule für verschiedene Gewichte der betreffenden Waren und berechneter Einzelpreise für jeden Einheitspreis aufweist.



   Die Wiedergabe des jeweiligen Einheitspreises und die Wiedergabe des auf Grund dieses Einheitspreises berechneten Einzelpreises hängt von der Stellung des wahlweise einstellbaren Schlittens 107, der die Pro   jektionslinse 112 an der Gleitschiene 87 entlang g führt,    ab. Wie in Fig. XIII gezeigt, erscheint der Einheitspreis     100     in dem  Wert -Fenster als der Preis von einem Franken pro Kilo der zu wiegenden Ware.



   Der Bedienungsmann an der Waage steht nun vor der Waage und stellt den erforderlichen Einheitspreis der zu wiegenden Ware ein, indem er den Preisauswahlknopf 130, der den Schlitten 107 entlang der Gleitschiene 87 führt, dreht. Hierdurch gleitet dann der die Anzeige des Einheitspreises   undjoder    des berechneten Einzelpreises tragende Strahl über die entsprechenden Angaben auf der Tabelle, bis schliesslich die gewünschten Preise in dem    Wert  -Fenster    erscheinen. Wie bereits angedeutet, können eventuell zwei gleiche Preisangaben in der Preisklasse 166 erscheinen. Das kommt dadurch, dass in jeder der Preissäulen identische Einheitspreisangaben auftreten.



   Nachdem der richtige Einheitspreis durch die Bedienung ausgesucht wurde und auf der Skala 68 im    Wert -Fenster    sichtbar ist, wird der Behälter für die zu wiegende Ware auf die Wiegeplatte 1 gestellt.



  Dadurch wird das von der Feder gehaltene Ende des Hebels 4 veranlasst, sich nach unten zu bewegen, wobei er die Tabelle 34 mit sich führt. Die nach unten gehende Bewegung der Tabelle 34 bewegt die Null Linie 162 auf der Tabelle aus den optischen Achsen der Projektionslinsen 103 und 112 hinaus und die Angaben in der Gewichtssäule 163 werden in dem    Gewicht -Fenster    zusammen mit den Wertangaben, die aus der Wertsäule 165 ausgesucht und in dem    Wert  -Fenster    gezeigt werden, angegeben. Das Gewicht des Behälters wird dabei durch die Ableselinie 158 sichtbar. Dann dreht der Bedienungsmann den Taraknopf 64, damit sich der von der Feder gestützte Hebel 4 hebt, bis die Skala wieder Nullgewicht angibt.



   Die zu wägende Ware wird dann in den tarafreien Behälter gebracht. Die Tabelle 34 bewegt sich wieder nach unten, bis das Nettogewicht der Ware in dem     Gewicht  -Fenster    angezeigt wird und der Wert, der ebenfalls auf Grund des vorher ausgesuchten Einheitspreises genau ausgerechnet wurde, in dem  Wert  Fenster erscheint. Diese nach unten gehende Bewegung der Tabelle 34 bewegt die Preisklasse 166 auf der Tabelle vollständig aus dem Blickfeld der Projektionslinse 112, so dass die Skala 168 keine Einheitspreise mehr zeigt.



   Wenn der Bedienungsmann das Taragewicht des Behälters schon vor dem Beginn des Wiegevorganges kennt, kann er den Taraknopf 64 drehen, bis das betreffende Taragewicht in dem     Gewicht  -Fenster    erscheint, und dann erst den gefüllten Behälter auf die Wiegeplatte 1 steilen. Das genaue Nettogewicht der Ware erscheint dann ebenfalls in dem    Gewicht -    Fenster. Sobald der gefüllte Behälter von der Wiegeplatte 1 abgenommen wird, wird das Taragewicht des Behälters wieder über das Tarateil 164 der Gewichtssäule 163 in das    Gewicht -Fenster    projiziert.



   Neben dem Taraauswahlknopf 64 und dem Preisauswahlknopf 130, die beide ausserhalb des Gehäuses 62 liegen, befindet sich ein Schaltknopf 167 zum Ein- und Ausschalten der Birne 131. Wie bereits beschrieben, liegt die vertikale Prallwand 160 zwischen dem  Gewicht -Angabeteil der Skala 68 und deren    Wert -Angabeteil,    um jedmögliche Störung unter den verschiedenen Lichtstrahlen mit ihren verschiedenen Bildübertragungen innerhalb des optischen Systems zu verhindern. Am Ausgangspunkt der   Über-    tragungen werden solche Störungen dadurch verhindert, dass die Wertsäulen 165 von den Gewichtssäulen 163 durch eine   freigelassene    Stelle 168 auf der Tabelle 34 getrennt sind.



   Um die Bewegungskomponente der Tabelle zu kompensieren, sind Mittel angebracht, die sich entweder mit dem Hebel 4 oder dem Hebel 37 bewegen und mit dieser Bewegung das optische System entsprechend beeinflussen. Derartige Mittel sind der Rahmen 77, der schwenkbar an den drei Füssen 79, die an dem Fuss 6 der Waage fest angeordnet sind, angebracht ist. Der schwenkbar angebrachte Rahmen 77 ist mit einer Federlamelle 169 verbunden und durch die Abdeckungen 170 geschützt, wobei die Federlamelle die Verbindung zu einem Antriebs glied 171 darstellt. Dies steht wiederum schwenkbar über ein Kugellager 172 mit einem Gabelteil 173 am Hebel 37 in Verbindung.

   (Wahlweise könnte das Antriebsglied 171 auf ähnliche Weise mit dem Hebel 4 und dem Rahmen 77 verbunden sein, indem man das Glied aus seiner in Fig. 2 gezeigten Stellung nach oben in eine Stellung an der Oberseite des Rahmens verschiebt).



   Die Federlamelle 169 ist mit dem Rahmen 77 durch eine Schraube 174 und mit dem Antriebsglied  durch eine Schraube 175 verbunden. Wenn die Tabelle 34 mit dem Hebel 37 sich hin und her bewegt, bewegt der Hebel den Rahmen 77 im gleichen Abstand hin und her, um den Abstand zwischen den Projektionslinsen 103 und 112 auf dem Rahmen 77 und der Tabelle 34 annähernd konstant zu halten. So bleibt das optische System in der richtigen Einstellung.



   Zur Erhaltung der besten Einstellung, bei der die Zahlen der Tabelle auf der Skala am schärfsten erscheinen, werden die Projektionslinsen so weit bewegt, dass ihr Weg ein ganz klein wenig grösser ist als die Komponente der Tabellenbewegung, die sie korrigieren sollen.



   Das optische System hat verschiedene Einstellungsmöglichkeiten zum Einstellen und Einrichten seiner verschiedenen Elemente. Wie bereits beschrieben, ist die Gleitschiene um eine vertikale Achse zwischen der V-förmigen Lagerfläche 89 des Auges 88 des Rahmens 77 und der zylindrischen Fläche 90 der Gleitschiene 87 schwenkbar, um die Gleitschiene relativ zur Tabelle 34 so zu verstellen bzw. einzustellen, dass die Projektionslinse 112 durch den Schlitten 107 einen Weg zurücklegt, der parallel zur Tabelle liegt, um einen gleichmässigen Abstand zwischen der Tabelle und der Projektionslinse zwecks besserer Linseneinstellung zu erreichen.

   Die Gleitschiene 87 ist ferner um die horizontale Achse der Schraube 91 schwenkbar, um die projizierten Bilder der Nullen in den Wertsäulen 165 auszurichten, so dass bei der Bewegung des Schlittens 107 entlang der Gleitschiene 87 alle Nullen an der Ableselinie 158 im  Wert -Fenster erscheinen, wenn die Wiegeplatte 1 keine Last trägt.



   Die Sammellinsen 149 und 150 sind in den Halteteilen 176 befestigt und haben geschlitzte Fussteile, die mittels Schrauben an der Platte 136 befestigt sind, so dass die Linsen scharf eingestellt werden können. Die Sammellinsen 105 und 113 sind zur Scharfeinstellung ebenfalls verstellbar an ähnlich befestigten Halteteilen 178 angebracht, wobei das Halteteil für die Sammellinse 105 an einem Schenkel des U-förmigen Halteteils 101 und das Halteteil für die Sammellinse 113 an einen Schenkel des U-förmigen Schlittens 107 angeordnet ist.



   Der Spiegel 115 ist schwenkbar auf einer im allgemeinen vertikalen Stütze 179, die in den Rahmen 77 eingeschraubt ist, angebracht, so dass die Stütze
179 nach oben, nach unten und um ihre Achse verstellbar ist. Der Spiegel 115 kann um eine im allgemeinen horizontale Achse geschwenkt werden, wenn eine in das Oberteil der Stütze 179 eingeschraubte Setzschraube 180 gelöst wird. Die Stütze 179 kann durch Drehen nach oben und unten verstellt werden, wenn eine Gegenmutter 181 gelöst wird. Diese drei Verstellungsmöglichkeiten für den Spiegel 115, nämlich das Schwenken des Spiegels auf dem Rahmen, das Schwenken des Spiegels auf seiner Stütze sowie die vertikale Verstellung der Stütze gestatten die Einstellung des Strahles 153a vom   Spiegel    115 auf die Mitte der Sammellinse 113.



   In gleicher Weise und aus dem gleichen Grunde ist der Spiegel 104 schwenkbar auf einer im allgemeinen vertikalen Stütze 182, die in das U-förmige Halteteil 101 eingeschraubt ist, befestigt. Der Spiegel 104 kann um eine im allgemeinen horizontale Achse geschwenkt werden, wenn eine in das Oberteil der Stütze 182 geschraubte Setzschraube 183 gelöst wird. Die Stütze 182 kann auf- und abwärts bewegt werden, wenn eine Gegenmutter 184 gelöst wird. Die drei Einstellungsmöglichkeiten für den Spiegel 104, nämlich das Schwenken des Spiegels auf seiner Stütze, das Schwenken der Stütze auf dem Halteteil 101 und die Aufund Abwärtsbewegung der Stütze gestatten das Einstellen des Strahles 153 aus dem Spiegel 104 auf die Mitte der Sammellinse 105.



   Der Spiegel 106 sitzt in einem Halter 185, der mit Hilfe eines Zapfens in ein Loch des U-förmigen Halteteils 101 steckt und durch eine Setzschraube 186 gehalten wird. Die im allgemeinen vertikale Achse des Loches in dem Halteteil hat dieselbe Längsrichtung wie die optische Achse der Projektionslinse 103, die ebenfalls auf dem Halteteil aufgebaut ist, so dass nach Lösung der Setzschraube 186 und Schwenkung des Halters 185 der Strahl 153 aus der Sammellinse 105 unmittelbar durch die Tabelle 34 entlang der optischen Achse der Projektionslinse 103 geleitet werden kann.



   In ähnlicher Weise sitzt der Spiegel 114 in einem Halter 187 mit einem Zapfen in einem Loch des Uförmigen Schlittens 107, wobei der Zapfen durch eine Setzschraube 188 gehalten wird. Die im allgemeinen vertikale Achse des Loches im Schlitten liegt unmittelbar in der gleichen Längsrichtung wie die optische Achse der Projektionslinse 112, die ebenfalls auf dem Schlitten aufgebaut ist, so dass beim Lösen der Setzschraube 188 und Schwenken des Halters 187 der Strahl   1 53a    aus der Sammellinse 113 zur Tabelle 34 entlang der optischen Achse der Projektionslinse 112 gesteuert werden kann.



   Die Projektionslinse 103 wird in einer V-förmigen Nut 189 in dem U-förmigen Lagerteil 101 und die Projektionslinse 112 in einer ähnlichen Nut 190 in dem U-förmigen Schlitten 107 gehalten. Die Platten
191 halten die Linsen 103 und 112 in den jeweiligen Nuten 189 unnd 190 fest. Jede der Linsen 103 und 112 hat eine Nut 192, die den normalen fassförmigen Halter der Linse umläuft. Eine exzentrische Schraube 193 besitzt einen in diese eingepassten Zapfen und erfüllt die Aufgabe, die Linse in ihrer V-förmigen Nut in Richtung zur oder von der Tabelle 34 zur Scharfeinstellung zu verschieben.



   Der Spiegel 154 ist in einem C-förmigen Halteteil 194, das mit einem Zapfen 195 in einem Loch des U-förmigen Halteteils 101 sitzt, gelagert. Eine Setzschraube 196 hält den Zapfen 195 in seinem Loch.



  Sobald die Setzschraube 196 gelöst wird, kann der Spiegel 154 um die Achse des Zapfens 195 geschwenkt werden, um die projizierten Bilder der Gewichtsangaben winklig zum    Gewicht -Fenster    vorn an der Skala 68 auszurichten. Der Abstand zwischen  den Schenkeln des C-förmigen Halteteils 194 kann durch Drehen der Schraube 197 verändert werden.



  Die Schraube 195 geht durch den oberen Schenkel und ist in den unteren Schenkel eingeschraubt, um den Spiegel 154 um eine im allgemeinen horizontale Achse zu schwenken und dadurch den Spiegel vertikal zwecks Nulleinstellung der in das  Gewicht -Fenster projizierten Gewichtsdaten zu kippen.



   In ähnlicher Weise wird der Spiegel 159 in einem C-förmigen Lagerteil 198, das mit einem Zapfen 199 in einem Loch des Schlittens 107 steckt, gehalten.



  Eine Setzschraube 200 hält den Zapfen 199 im Loch.



  Wenn die Setzschraube 200 gelöst wird, kann der Spiegel 159 um die Achse des Zapfens 199 geschwenkt werden, um die projizierten Bilder der Preiseinheitsangaben und/oder berechneten Preise der einzelnen Waren winklig zum  Wert -Fenster vor der Skala 68 zu übertragen. Der Abstand zwischen den Schenkeln des C-förmigen Halteteils 198 kann durch Drehen einer Schraube 201 verändert werden. Die Schraube 201 reicht durch den oberen Schenkel und ist in den unteren Schenkel eingeschraubt, um den Spiegel 159 um eine im allgemeinen horizontale Achse zu schwenken und den Spiegel vertikal zur Nulleinstellung der projizierten Bilder der Wertangaben im  Wert -Fenster der Skala zu kippen.



   In einer anderen Ausführungsform kann die Waage so gebaut sein, dass der Rahmen 77 fest am Waagenfuss angebracht ist, anstatt ihn schwenkbar auszuführen. Indessen ist dann die in den Fig. XIV bis XVI gezeigte Tabellen anordnung nötig, weil der feststehende Rahmen 77 in der abgeänderten Waage den körperlichen Abstand zwischen der Tabelle und den Projektionslinsen nicht so annähernd konstant hält und andere Mittel als der schwenkbare Rahmen angebracht sein müssen, um das optische System automatisch so einzustellen, dass es den bogenförmigen Weg der Tabelle kompensiert.



   Die Mittel zur gleichzeitigen Scharfeinstellung des optischen Systems zur Kompensierung des bogenförmigen Weges der Tabelle enthalten eine Sammellinse 202   (Fig.    XIV bis XVI) und eine Zerstreuungslinse 203, die nebeneinander stehen und sich als eine Einheit mit der Tabelle 34a bewegen. Die Sammellinse 202 steht hierbei den Projektionslinsen gegenüber.



  Die Projektionslinsen befinden sich in der Darstellung nach Fig. XIV auf der linken Seite der Sammellinsen.



   Die Sammellinse 202 hat den Zweck, den optischen Abstand zwischen der Tabelle 34a und den Projektionslinsen konstant zu halten und das optische System automatisch scharf einzustellen, sobald die Tabelle 34a auf ihrem bogenförmigen Weg an den Projektionslinsen vorbeiläuft. Die Zerstreuungslinse 203 verfolgt demgegenüber den Zweck, die Drehung der die Gewichtseinheiten, Einheitspreise und Einzelpreise übertragenden Lichtstrahlen zu korrigieren oder zu neutralisieren, da sie sonst die Sammellinse verlassen könnten.



   Die Sammellinse 202 und die Tabelle 34a sind im
Verhältnis zu den Projektionslinsen bei halber Leistung der Waage so angebracht, dass die optischen Achsen der Linsen gegenüber dem Mittel der Sammellinse und der Tabelle liegen und entsprechend fluchten. Bei dieser halben Leistung der Waage gehen die Lichtstrahlen durch die Tabelle und die Sammellinse 202   parallel    einer Linie, die durch den Pfeil in Fig. XIV gekennzeichnet ist. Sie wandern dann weiter über die optischen Achsen der Projektionslinsen.



  Ohne die Zerstreuungslinse 203 würde die Sammellinse 202 die durch sie hindurchgehenden Lichtstrahlen brechen, sobald die Tabelle 34a vom Wiegemechanismus bewegt würde. Bei Bewegung des Wiegemechanismus aus seiner Stellung würden daher bei Halbleistung die Lichtstrahlen im scharfen Winkel auf die Projektionslinsen treffen, anstatt   entlang    der optischen Achsen dieser Linsen zu verlaufen. Ein solches Brechen der Strahlen ist an den   Nullpunkten    und den Vollast-Stellungen der Tabelle besonders schlecht. Es beeinflusst die Leuchtkraft und Schärfe der übertragenen Bilder sehr zum Nachteil.



   Um die Lichtstrahlen, die sonst gekrümmt aus der Sammellinse austreten würden, zu neutralisieren, wirft die Zerstreuungslinse 203 entgegengerichtete Brechungen in den Lichtweg, um die entstandenen Fehler auszugleichen, ehe sie die Sammellinse erreichen, so dass die durch die Zerstreuungslinse geworfenen, gebrochenen Lichtstrahlen durch die Lichtbrechungen der Sammellinse wieder ausgeglichen werden. Die Kombination der   Zerstreuungs- und    Sammellinsen ergibt Lichtstrahlen, die sich in allen Stellungen der Tabelle 34a entlang der optischen Achsen der Projektionslinsen bewegen und somit Mittel darstellen, die mit den Hebeln sich bewegen und das optische System automatisch scharf einstellen, um so den Bogenweg der Tabelle auszugleichen.



   Die Tabelle 34a wird durch ein Paar Klammern 204 auf einer   Tabelleuplatte    42a, die mit einer Glasscheibe 44a zwischen der Platte und der Tabelle zum Schutz der Tabelle versehen ist, gehalten. Der Rücken der Tabelle 34a wird von der negativen Linse 203 bedeckt, die mit den Klammern 205 an der Tabelle befestigt ist. Die   Klammern    sind an der Platte 42a mit Schrauben 206 angebracht, wobei die Tabelle 34a und die Zerstreuungslinse 203 über einer grossen rechteckigen Öffnung 207 in der Platte liegen. Die Sammellinse 202 ist an der Tabellenplatte 42a über der Öffnung 207 mit den Klammern 208 befestigt.



   Die Tabelle 34a, die Scheibe 44a, die Tabellenplatte 42a, die Zerstreuungslinse 203 und die Sammellinse 202 ergeben einen   Tabellenaufbau,    der anstelle der in den Fig. VI und VII gezeigten Ausführung eingesetzt werden kann, indem man das Paar exzentrischer Schrauben 45 und die vier Klemmschrauben 46 vom Rahmen 35 entfernt und dann den   Aufbau    auswechselt. Dieser weitere Aufbau wird zuerst während des Zusammenbaues der Waage mittels der exzentrischen Schrauben 45 verstellbar an dem Tabellenrahmen befestigt und dann mit Hilfe dieser Schrauben 45 so ausgerichtet, dass die Tabelle 34a winklig zur Bewegung der Waage liegt, worauf dann  die Tabelle durch die Klemmschrauben 46 fest an den   Tab ellen rahmen    angeschraubt wird.



   Zur Sperrung der Hebels und Tragkreuzkugellager während des Transportes der Waage sind nach Fig. III für die Hebelkugellager 5 Schrauben 209 vorgesehen, wobei diese horizontal durch die Lagerböcke 16 geschraubt werden. Eine der Schrauben 209 wird von Hand gegen eine Seite des Haupthebels 4 neben dem Lager 5 geschraubt und dient als Anschlagteil. Die andere der Schrauben 209 wird mit einem Werkzeug gegen die andere Seite des Hebels neben dem anderen Lagergehäuse geschraubt, um so die Lager während des Transportes zu sperren. Der Druck der von Hand bewegten Schraube, die als Anschlagteil dient, ist nicht so stark, dass er die Lager beschädigen würde.



  Das Anziehen mit Hilfe eines Werkzeuges auf der gegenüberliegenden Seite konzentriert den Druck auf diese von Hand eingedrehte Schraube und nicht auf die Lager. Ein zweites Paar Schrauben 210 ist durch das Tragkreuz 2 geschraubt und sperrt die Tragkreuzlager 3 in ähnlicher Weise. Beim Entsperren der Waage werden zuerst die mit dem Werkzeug angezogenen und dann die von Hand angezogenen Schrauben gelöst.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Waage mit projizierter Anzeige, dadurch gekennzeichnet, dass eine von einem schwenkbaren Hebel getragene ebene Tabelle, die die Wiegewerte zeigt, sich bei Belastung der Waage auf einem bogenförmigen Weg in der Weise bewegt, dass sie parallel zu sich selbst verbleibt und dass gleichzeitig ein Lichtstrahl die Wiegewerte von der Tabelle über ein Linsensystem auf eine Ableseskala wirft, wobei Mittel zur gleichzeitigen Scharfeinstellung des Linsensystems zwecks Ausgleichens der bogenförmigen Bewegung der Tabelle vorhanden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tabelle durch einen zweiten schwenkbaren Hebel parallel geführt ist.
    2. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Tabelle tragende Hebel auf Kugellagern ruht.
    3. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur gleichzeitigen Scharfeinstellung des optischen Systems einen schwenkbaren Hebel aufweisen, der sich nach Aufbringen einer Last auf die Waage bewegt.
    4. Waage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare Hebel, der sich nach Aufbringung einer Last bewegt und gleichzeitig das optische Linsensystem scharf einstellt, der die Tabelle tragende Hebel ist.
    5. Waage nach den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare Hebel, der sich nach Aufbringung einer Last bewegt und gleichzeitig das optische Linsensystem scharf einstellt, der die Tabelle führende Hebel ist.
    6. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das optische System eine Linse enthält, die in einem schwenkbaren Rahmen, der durch den die Tabelle tragenden Hebel bewegt wird, befestigt ist, so dass die gleichzeitige Scharfeinstellung des optischen Systems durch einen Wechsel der Stellung der Linse in Übereinstimmung mit einem Wechsel der Stellung der Tabelle erfolgt zwecks Aufrechterhaltens einer annähernd gleichmässigen Entfernung zwischen der Linse und der Tabelle.
    7. Waage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das optische System eine Linse enthält, die in einem schwenkbaren Rahmen, der durch den die Tabelle führenden Hebel bewegt wird, befestigt ist, so dass die gleichzeitige Scharfeinstellung des optischen Systems durch einen Wechsel der Stellung der Linse in Übereinstimmung mit einem Wechsel der Stellung der Tabelle erfolgt zwecks Aufrechterhaltens einer annähernd gleichmässigen Entfernung zwischen der Linse und der Tabelle.
    8. Waage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiegewerte auf der Tabelle in Säulen angeordnet sind.
    9. Waage nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auswahl einer Säule zwecks Projektion der darin enthaltenen Werte Mittel vorgesehen sind, die wahlweise einen Teil des optischen Systems so verschieben, dass der Weg parallel zur Tabelle verläuft.
CH5658458A 1957-03-04 1958-03-04 Waage mit projizierter Anzeige CH366155A (de)

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