CH360795A - Kunststeinplatte - Google Patents

Kunststeinplatte

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CH360795A
CH360795A CH360795DA CH360795A CH 360795 A CH360795 A CH 360795A CH 360795D A CH360795D A CH 360795DA CH 360795 A CH360795 A CH 360795A
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CH
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Wagner Karl
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I G Wagner Karl Wagner
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C1/00Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
    • E04C1/40Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings built-up from parts of different materials, e.g. composed of layers of different materials or stones with filling material or with insulating inserts
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/53After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone involving the removal of at least part of the materials of the treated article, e.g. etching, drying of hardened concrete
    • C04B41/5323After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone involving the removal of at least part of the materials of the treated article, e.g. etching, drying of hardened concrete to make grain visible, e.g. for obtaining exposed aggregate concrete
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2002/0256Special features of building elements
    • E04B2002/0271Building elements with the appearance of rock layers

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Description


  Kunststeinplatte    Kunststeinplatten mit einer unregelmässigen Fläche  wurden bisher durch Pressen in Formen erzeugt,  deren Oberflächen ein unregelmässiges Profil haben,  das sich in die zunächst plastische Steinmasse ein  prägt. Die unregelmässige Oberfläche derartiger Kunst  steinplatten wiederholt sich infolgedessen bei jeder  Platte und weist keine scharfen Konturen wie eine  gebrochene Stirnfläche auf, so     dass    mit derartigen  Platten belegte Flächen wie Wände oder dergleichen  ein unnatürliches Aussehen erhalten, weil sich die  Oberflächenkonturen von Platte zu Platte wieder  holen. Es sind ferner auch Kunststeinplatten bekannt,  deren Oberfläche geschliffen ist, so     dass    die Bestand  teile der Steinmasse an den glatten Schleifflächen  sichtbar werden.

   Schliesslich ist es auch bekannt, Na  tursteine wie     Solenhofener    Schiefer zu spalten und  daraus Platten herzustellen. Die Spaltflächen sind da  bei glatt, weil die spaltbaren Natursteine allgemein  eine     feinkömige    Struktur haben, so     dass    bei der Spal  tung glatte Flächen entstehen, die höchstens durch  Einschlüsse unterbrochen wird. Meist werden die  Spaltflächen nachträglich noch geschliffen. Es ist auch  bekannt, bei Natur- und Kunststeinen Bruchflächen  durch eine mechanische Bearbeitung mit dem Meissel  nachzuahmen. Diese Bearbeitung ist jedoch mühevoll  und zeitaufwendig und verursacht deshalb Kosten.  



  Die Erfindung betrifft eine Kunststeinplatte, bei  der die Steinmasse aus mit wetterfestem Bindemittel  gebundenem Splitt besteht und bei welcher Platte min  destens eine Fläche von einer durch Spaltung eines       Kunststeinblockes    erzeugten Bruchfläche gebildet  wird, an der der Splitt unregelmässig hervortritt. Der  artige Kunststeinplatten haben gegenüber Naturstein  platten den Vorteil,     dass    sie zuverlässig     wetter-    und  frostbeständig sind, da sie keine Risse oder unbestän  dige Einschlüsse enthalten.    Die Steinmasse kann aus     Natursteinsplitt,    der  durch ein Bindemittel, z.

   B. weissen Zement, zusam  mengehalten wird, bestehen.     Beirn    Spalten eines  Blockes liegen die     Splittkömer    unregelmässig an der  Bruchfläche frei, die ebenfalls unregelmässig ist und  deren Oberfläche bei jeder Platte verschieden ist. Da  aus einem     Kunststeinblock    eine grössere Anzahl Plat  ten durch Spalten hergestellt werden kann, weist mit  Ausnahme von zwei Platten sowohl die     Vorder-    als  auch die Rückseite die bruchförmige Oberfläche auf,  die an der Sichtseite erwünscht, aber auch an der  Rückseite von Vorteil ist, weil die     rauhe    und     iln    egel  mässige Oberfläche einen festen Halt beim Vermauern  ergibt.  



  Bei derartigen Kunststeinplatten lassen sich belie  bige Effekte erzielen, die insbesondere dadurch ent  stehen,     dass    dem     Natursteinsplitt    kristalline Bestand  teile beigemischt sind, deren Spalt- oder     Kristallüä-          chen    in zur     Spaltehene    geneigten Ebenen an der  Bruchfläche frei liegen. Verwendet man z. B. als kri  stallinen Bestandteil Kalkspat, so entstehen weisse,  glitzernde Punkte, die<B>je</B> nach der Blickrichtung oder  nach dem Lichteinfall infolge der Lichtbrechung mehr  oder weniger stark aufleuchten oder verschwinden.  



  Es ist bekannt, den     Kunststeinmassen,    insbeson  dere zur Herstellung von     gepressten    Kunststeinen  Farbzusätze beizumischen. Eine solche Farbbeimi  schung erzeugt jedoch bei den echten Bruchflächen.  der Kunststeinplatten nach der Erfindung erhebliche  lebhaftere Farbtöne.  



  Ein besonderer, dem Gebrauchszweck der Plat  ten dienender Effekt wird erreicht, wenn der     Kunst-          steinmasse    bunter     Natursteinsplitt    oder Glassplitt bei  gemischt ist, der an der Bruchfläche unregelmässig  frei liegt. Hierbei können in besonderen Fällen z. B.  auch leuchtende Gläser Verwendung finden.      Es lassen sich durch Spalten aus     Kunststeinblök-          ken    Platten herstellen, deren Flächen die Grösse von  z. B.<B>100</B> X 20 cm haben und deren Stärke z. B. 2 bis  <B>3</B> cm beträgt. Die Platten sind nach Fertigstellung ohne  weitere Bearbeitung verwendbar.

   Es können ohne  weiteres Platten mit unterschiedlicher Zusammenset  zung der Steinmasse und unterschiedlicher Grösse<B>zu</B>  einer Gesamtfläche zusammengesetzt werden, um eine  gewünschte architektonische Wirkung zu erzielen.  



  Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbei  spiele der erfindungsgemässen Platte dargestellt, an  deren Bruchfläche die Bestandteile bezeichnet sind.  Die Bruchflächen sind mit a und die glatten Form  flächen mit<B>b</B> bezeichnet. Alle Ausführungsbeispiele  haben auf zwei Seiten echte Bruchflächen a, während  am Umfang an den Schmalseiten glatte Formflächen<B>b</B>  vorhanden sind.

   Bei dem Ausführungsbeispiel nach       Fig.   <B>1</B> besteht die Steinmasse aus Jurasplitt<B>1</B> und  Kalksplitt 2 und dem Bindemittel<B>3.</B> Bei dem Aus  führungsbeispiel nach     Fig.    2 ist Splitt aus rotem Mar  mor 4 mit Bindemittel<B>3</B> und bei dem Ausführungs  beispiel nach     Fig.   <B>3</B> Jurasplitt<B>5</B> vermischt mit Splitt  aus Glas<B>6</B> in dem Bindemittel<B>3</B> aus hochwertigem  Zement z. B.     Dykerhoff-Weiss-Zement    eingebettet.  Die Erfindung ist nicht auf die beispielsweisen     Splitt-          arten    beschränkt.

   Es können der Masse auch     Farb-          zusätze    beigegeben werden, um künstliche Färbungen  zu erhalten. Die Abmessungen der Platten können  verschieden und die Bruchfläche kann an der Schmal  seite einer dicken Platte vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Kunststeinplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die Steinmasse aus mit wetterfestem Bindemittel gebun denem Splitt besteht und mindestens eine Fläche von einer durch Spaltung eines grösseren Kunststeinblok- kes erzeugten Bruchfläche gebildet ist, an der der Splitt unregelmässig hervortritt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Kunststeinplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steinmasse aus in Bindemittel eingebettetem Natursteinsplitt besteht, der an der Bruchfläche frei liegt. 2.
    Kunststeinplatte nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass dem Natursteinsplitt kristalline Bestandteile beigemischt sind, deren Kristallflächen in zur Spaltebene geneigten Ebenen an der Bruchfläche frei liegen. <B>3.</B> Kunststeinplatte nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Stein masse durch farbigen Natursteinsplitt getönt ist. 4. Kunststeinplatte nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Stein masse durch Farbzusätze getönt ist.
    <B>5.</B> Kunststeinplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steinmasse farbiger Glassplitt beigemischt ist, der an der Bruchfläche unregelmässig frei liegt.
CH360795D 1958-03-12 1958-07-21 Kunststeinplatte CH360795A (de)

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DE360795X 1958-03-12

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CH360795D CH360795A (de) 1958-03-12 1958-07-21 Kunststeinplatte

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0028868A3 (de) * 1979-11-13 1981-10-07 Cimenteries C.B.R. Cementbedrijven Baublock aus Beton

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0028868A3 (de) * 1979-11-13 1981-10-07 Cimenteries C.B.R. Cementbedrijven Baublock aus Beton

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