CH359733A - Schienengliederzug - Google Patents

Schienengliederzug

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CH359733A
CH359733A CH359733DA CH359733A CH 359733 A CH359733 A CH 359733A CH 359733D A CH359733D A CH 359733DA CH 359733 A CH359733 A CH 359733A
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CH
Switzerland
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coupling part
trailer
forces
bearing
forerunner
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Inventor
Ernst Werner
Leutwyler Walter
Original Assignee
Schweiz Wagons Aufzuegefab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D17/00Construction details of vehicle bodies
    • B61D17/04Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
    • B61D17/20Communication passages between coaches; Adaptation of coach ends therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description


      Schienengliederzug       Die vorliegende Erfindung betrifft einen aus min  destens drei     Gliedern    bestehenden Schienenglieder  zug mit räderlosem, kastenförmigem Kuppelteil.  



  Es sind Schienengliederzüge mit räderlosem Kup  pelteil bekannt, bei welchen dieser gelenkig auf den  Drehgestellen der     benachbarten    Wagen, das heisst des  Vorläufers und des Nachläufers, abgestützt ist. Dabei  werden die von Kurvenüberhöhungen und unsymme  trischen Belastungen durch elastische Organe her  rührenden Kräfte jeweils mehr oder weniger auf  genommen. Es lässt sich aber hierbei nicht vermei  den, dass bei unsymmetrischer Belastung des Kuppel  teils eine unerwünschte Schräglage entsteht. Ferner  ist es möglich, dass durch die elastische Stabilisierung  des Kuppelteils unbeabsichtigte Drehschwingungen  auftreten können.  



  Es ist Ziel der vorliegenden Erfindung, diese  Nachteile dadurch zu eliminieren, dass der Kuppel  teil durch ein Gestänge mit seinem Vor- und seinem  Nachläufer so verbunden ist, dass sich     seine    Vertikal  achse, z. B. bei beginnender oder auslaufender Kur  venüberhöhung, zu den Vertikalachsen des Vor- und  des Nachläufers jederzeit selbsttätig in die winkel  halbierende Lage zwischen diesen beiden Vertikal  achsen     einstellt.     



  Bei kurzem Kuppelteil ist das Gestänge vorteil  haft so ausgebildet, dass es nur die Kräfte für die Ein  stellung des Kuppelteils in die winkelhalbierende  Lage, jedoch keine Längskräfte aufnimmt. Bei lan  gem Kuppelteil hingegen ist das Gestänge vorzugs  weise so ausgebildet, dass es das Gewicht des Kuppel  teils und die Kräfte für die Einstellung des Kuppel  teils in die winkelhalbierende Lage, jedoch keine  Längskräfte aufnimmt.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht schematisch zwei  beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes. Es zeigt:    Fig. 1 einen Ausschnitt eines Schienenglieder  zuges mit kurzem Kuppelteil im Grundriss,  Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der  Fig. 1 mit Blickrichtung zum Vorläufer,  Fig. 3 einen Ausschnitt eines Gliederzuges mit  langem Kuppelteil in Ansicht und  Fig. 4 einen Grundriss zur Fig. 3.  



  In den Fig. 1, 3 und 4 sind Vorläufer und Nach  läufer mit<I>-A</I> bzw.<I>D</I> bezeichnet.  



  Gemäss Fig. 1 ist ein kurzer Kuppelteil B, der vor  teilhaft als Einstieg ausgebildet ist, vermittels tragen  der Kugelgelenke 1 und 2 mit dem benachbarten  Drehgestell des Vorläufers A bzw. des Nachläufers  D verbunden. Der Übergang des Vorläufers A bzw.  des Nachläufers D zum Kuppelteil B ist mit je einem  Faltenbalg 3, 4 versehen.  



  An der     Dachpartie    des Vorläufers A ist ein Lager  5 befestigt und an der     Dachpartie    des     Kuppelteils    B       Bind        Winkelhebel    6 und 7 angebracht, welche in  Punkten 8 bzw. 9 drehbar gelagert sind. Ein Gelenk  punkt 10 des     Winkelhebels    6 ist durch eine Zugstange  11     nut    einem Gelenkpunkt 12 des     Winkelhebels    7  verbunden. Eine Stange 13 ist     einenends    gelenkig am  Lager 5 geführt und     andernends        am        Gelenkpunkt    14  des Winkelhebels 6 befestigt.

   Ein Gelenkpunkt 15  des Winkelhebels 7 ist durch eine Stange 16 mit  einem am Nachläufer D     befestigten    Lager 17 verbun  den, wobei die Stange 16 am Lager 17 drehbar ge  führt ist. Die Querstangen 13 und 16     verhindern    eine       Übertragung    von Längskräften.  



  Befindet sich der Vorläufer A beispielsweise in  einer Linkskurve, währenddem der Nachläufer D  noch in     horizontaler    Lage steht, so ergeben sich La  gen,     wie    sie in     Fig.    2 durch die     Vertikalachsen   <I>a, b,</I>  ,d der Wagenkasten angedeutet     sind.    Die Vertikal  achse a entspricht hierbei dem sich in der Kurven-      überhöhung befindlichen Vorläufer A, während die  Vertikalachse<I>d</I> dem Nachläufer<I>D</I>     zugeordnet    ist.  



  Dis Kurvenüberhöhung verursacht eine Schwen  kung des Wagenkastens vom Vorläufer A um seine       ,Längsachse    durch     die        Kugelgelenke    1 und 2. Das  Lager 5 stösst dadurch die Stange 13 in dieser  Schwenkrichtung. Als Folge davon versucht der     Win-          kelhebel    6, sich um seinen Lagerpunkt 8 im Gegen  uhrzeigersinn zu drehen. Dadurch wird die Zugstange  11 unter Zug gesetzt und versucht seinerseits den  Winkelhebel 7 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Da  sich der Nachläufer D     immer    noch in horizontaler  Lage befindet, macht das Lager 17,     infolge    der Träg  heit des Nachläufers D, keine Bewegung.

   Die Stange  16     verhindert    somit ein Drehendes Winkelhebels 7  um den Lagerpunkt 9. Durch die Stosswirkung der  Stange 13 verschieben sich demzufolge die Lager  punkte 8 und 9 und der Kuppelteil B führt eine  Drehbewegung um die Achse durch die Kugelgelenke  1, 2 aus. Durch die Verschiebung des     Lagerpunktes     9 wird der Winkelhebel 7 um den feststehenden Ge  lenkpunkt 15 verdreht, desgleichen auch der Winkel  hebel 6 um den Lagerpunkt B. Durch die Relativ  bewegungen der     Winkelhebel    6 und 7 verschiebt sich  aber die Vertikalachse b des Kuppelteils B nur in die  in Fig. 2 gezeigte winkelhalbierende Lage zwischen  ,den     Vertikalachsen   <I>a</I> und<I>d</I> des Vorläufers<I>A</I> bzw.  des     Nachläufers    D.  



  In Fig. 3 ist ein Gliederzug mit einem langen  Kuppelteil C dargestellt; letzterer ist durch nichttra  gende Gelenke 20 und 21 mit dem Drehgestell des  Vorläufers<I>A</I> bzw. des Nachläufers<I>D</I> verbunden.  Der Vorläufer<I>A</I> und der Nachläufer<I>D</I> sind durch  Faltenbälge 22 bzw. 23 mit dem Kuppelteil C ver  bunden. Dieser     ist    an Parallelgestängen aufgehängt,  welche im folgenden näher beschrieben werden.  



  Am Vorläufer A     sind    Lager 24 und 25 befestigt,  in welchen Stangen 26 bzw. 27 pendelnd geführt sind.  Am Kuppelteil C sind Winkelhebel 28, 29 und 30,  31 angebracht, die in Lagerpunkten 32 bzw. 33 dreh  bar sind. Die Stangen 26 und 27 sind im Punkt 34  an den Winkelhebeln 28 bzw. 29 angelenkt. Eine  Zugstange 38 verbindet die Gelenkpunkte 36 und 37  ,der Winkelhebel 28 bzw. 30 und eine Zugstange 39  .die entsprechenden Gelenkpunkte der     Winkelhebel     29 bzw. 31.     Am    Nachläufer D befestigte Lager 40  und 41 sind durch Stangen 42 bzw. 43 mit Gelenk  punkten 35 der     Winkelhebel    30 bzw. 31 verbunden.  Ein bei 44 am Kuppelteil C drehbar gelagerter Hebel  45 verbindet die Gelenkpunkte 46 und 47 der Zug  stangen 38 und 39.

   Die Pendelstangen 26, 27, 42  und 43 verbinden wieder eine Übertragung von Längs  kräften.  



  Befindet sich beispielsweise der Vorläufer A in  einer Linkskurve und der Nachläufer D noch in hori  zontaler Lage, so nimmt auch bei diesem Beispiel die    Vertikalachse des Kuppelteils C die winkelhalbie  rende Lage zwischen den Vertikalachsen des Vor  läufers<I>A</I> und des Nachläufers<I>D</I> ein.  



  Durch die     Kurvenüberhöhung    wird nämlich das  Lager 25 gehoben, währenddem sich das Lager 24  ,um einen gleichen Betrag senkt. Demzufolge stösst  die Stange 26 den     Winkelhebel    28, das heisst dieser  versucht sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Die  ,Stange 27 zieht am Winkelhebel 29 und dieser ver  sucht somit, sich im Uhrzeigersinn zu drehen. Aus  dem gleichen Grunde, wie für Fig. 1 bereits beschrie  ben     wurde,    können sich aber die Winkelhebel 30 und  31 nicht um die Lagerpunkte 33 drehen.

   Es     erfolgen     deshalb Bewegungen um die Gelenkpunkte 35, das  heisst es erfolgt eine     Verschiebung    der Lagerpunkte  32 und 33 sowie eine gleichzeitige Drehbewegung der       Winkelhebel    28, 29, 30 und 31. Die Bewegungen  dauern so lange, bis sich der Kuppelteil in die win  kelhalbierende Lage zwischen Vorläufer A und Nach  läufer D gestellt hat. Durch die erwähnten gegensin  nigen Drehbewegungen der Winkelhebel 28 und 29  bzw. 30 und 31 bewegen sich die Zugstangen 38 und  39 in entgegengesetzten Richtungen.  



  In den obigen Beispielen wurde beschrieben, wie  der Kuppelteil in die winkelhalbierende Lage     ge-          zwungen    wird, wenn sein Vorläufer in     eine    Kurven  überhöhung fährt. Bei der darauffolgenden     Einfahrt     des Nachläufers erfolgt selbstverständlich eine Rück  führung des Kuppelteils aus dieser Lage in die gleiche  Schräglage wie diejenige des Vor- und des Nachläu  fers. Der analoge Vorgang ergibt sich bei der     Weiter-          fahrt    von der Kurvenüberhöhung in die Normallage.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus mindestens drei Gliedern bestehender Schie nengliederzug mit räderlosem, kastenförmigem Kup pelteil, dadurch gekennzeichnet, dass der Kuppelteil (B bzw. C) durch ein Gestänge mit seinem Vorläufer <I>(A)</I> und seinem Nachläufer<I>(D)</I> so verbunden ist, dass sich seine Vertikalachse zu den Vertikalachsen von Vorläufer<I>(A)</I> und Nachläufer<I>(D)</I> jederzeit Selbsttätig in die winkelhalbierende Lage zwischen diesen beiden Vertikalachsen einstellt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schienengliederzug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gestänge so ausgebil det .ist, dass es nur die Kräfte für die Einstellung des Kuppelteiles in die winkelhalbierende Lage, jedoch keine Längskräfte aufnimmt. 2. Schienengliederzug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gestänge so ausgebil det ist, dass es das Gewicht des Kuppelteils und die Kräfte für die Einstellung des Kuppelteils in die win- kelhalbierende Lage, jedoch keine Längskräfte auf nimmt.
CH359733D 1957-12-06 1957-12-06 Schienengliederzug CH359733A (de)

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