CH355652A - Brennstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Brennstoffeinspritzpumpe für BrennkraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D1/00—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
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- F02D1/18—Adjustment of injection timing with non-mechanical means for transmitting control impulse; with amplification of control impulse
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Description
Brennstof%inspritzpumpe für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft Brennstoffeinspritzpumpen für Brennkraftmaschinen, beispielsweise Dieselma schinen oder andere Kompressionszündungsrna- schinen.
Die erfindungsgemässe Brennstoffeinspritzpumpe für eine B.rennkraftmaschine besitzt mindestens ein hin und her gehendes Pumpenelement, einen Dreh nocken, welcher bei seiner Drehung das Pumpen element betätigt, zwecks Förderung von Brenn stoff zum Pumpenauslass bei Einspritzperioden, Kupplungsmittel zur Antriebsverbindung mit der Brennkraftmaschine, eine schraubenförmige An triebsverbindung zwischen dem Drehnocken und den Kupplungsmitteln, eine Rückströmkammer, Mittel zum Fördern von Brennstoff zur Rückströmkammer am Ende jeder Einspritzperiode,
wodurch sich der Brennstoffdruck in dieser Kammer bei zunehmen der Drehzahl der Maschine erhöht, und auf den Druck in der Kammer ansprechende Mittel, um bei zunehmendem Brennstoffdruck den Beginn und das Ende der Einspritzperiode vorzuverlegen.
Diese Einspritzpumpe ist dadurch gekennzeich net, dass die Richtung der Hin- und Herbewegung des Pumpenelementes parallel zur Achse der genann ten schraubenförmigen Antriebsverbindung verläuft.
Vorzugsweise ist eine Mehrzahl Pumpenele mente längs eines Teilkreises verteilt und kann durch einen einzigen ringförmigen Drehnocken be tätigt werden, wobei der genannte Teilkreis zweck mässig konzentrisch zur Achse der schraubenför migen Antriebsverbindung verläuft und sieh der Drehnocken koaxial zu dieser Verbindung erstreckt. Die vorgesehenen Kupplungsmittel können eine axial bewegliche Welle aufweisen und die schraubenför mige Verbindung kann durch ein an der Walle an gebrachtes Schraubengewinde gebildet sein, welches mit einem Schraubengewinde zusammenwirkt, das in einer in der Welle des Drehnockens vorgesehenen Bohrung ausgebildet ist.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel einer erfindungsgemässen Einspritzpumpe. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Pumpe und Fig. 2 zeigt ein Detail.
Die genannte Pumpe weist eine Mehrzahl, bei spielsweise vier oder sechs, rings um einen Teil kreis angeordnete Pumpenelemente auf, welche jeweils einen Kolben 11 besitzen, der in einem Zylinder 12 mit Einlassöffnungen 13 und einem Auslass 14 arbeitet. Der Kolben 11 wird zur End- lage seines Ansaughubes durch eine schrauben- linienförmige Druckfeder 15 bewegt, welche am einen Ende gegen eine Unterlägscheibe 16 anliegt, die einen Kopf 17 am Kolben umfasst, während sie an ihrem anderen Ende gegen einen festen An schlag 18 andrückt.
Der Kopf 17 liegt seinerseits gegen einen Schuh 19 an, der eine Rolle 21 trägt, die an einem Stift 22 drehbar angeordnet ist und in Berührung mit einem Drehnocken 23 steht. Der Drehnocken 23 bildet ein Ganzes mit einer Hohl welle 24, die über eine axial bewegliche Welle 25 passt und in Lagern 26, 27 abgestützt ist. Die Wellen 24, 25 stehen durch schraubenlinienförmige Keile 28 in Antriebsverbindung. Die Nockenwelle; 24 ist gegen axiale Bewegung gesichert, aber die Weile 25 kann sich in axialer Richtung bewegen und ist mit geraden Keilnuten 29 versehen, so dass sie bei einer möglichen axialen Bewegung von der Maschine angetrieben werden kann.
Die Welle 25 wird in Einwärtsrichtung der Pumpe durch eine schrauben- linienförmige Druckfeder 31 gedrückt, welche zwi schen einer ortsfesten Schulter 32 und einem Kopf 33 an der Welle angreift. Der Kopf 33 liegt mittels eines Kugellagers 34 gegen die Innenfläche eines nichtrotierenden Kolbens 35 an, der sich in einem Zylinder 36 bewegt. Der Zylinder 36 steht durch einen Kanal 37 mit der Rückströmkanimer 38 in Verbindung.
Jeder Kolben 11 ist mit .einer ringförmigen Rille 41 versehen, welche .durch einen sich axial durch das Innere des Kolbens 11 erstreckenden Rückström- kanal mit der Arbeitsfläche 42 des Kolbens ver bunden ist. Während jedes Druckhubes des Kolbens 11 ist die Rille 41 durch eine Steuerhülse 43 bis zum Ende der Einspritzperiode überdeckt, welche beendet ist, sobald die Rille 41 von der Hülse 43 wieder freigegeben wird, wodurch dann der Brenn stoff, anstatt dem Auslass 14, der Rückströmkam- mer zugeführt wird.
Die Richtung des Hin- und Herbewegens des Pumpenelementes 11 verläuft par allel zur Achse der schraubenlinienförmigen Keile 28.
Die Steuerhülsen 43 aller Pumpenelemente wer den von einem Teil 44 abgestützt und können zu sammen mit letzterem alle gemeinsam bewegt werden. Der Teil 44 wird durch den in der Rück- strömkammer herrschenden Brennstoffdruck ent gegen der Einwirkung einer schraubenlinienför- migen Druckregl.erfeder 45 bewegt,
welche zwi schen einem am Steuerstift 47 vorgesehenen An schlag 46 und einem nach innen gerichteten Rand 48 am Teil 44 angreift. Der übergeströmte Brenn stoff wird durch einen Durchlass 51 und einer zwischen dem Innern des Teiles 44 und einem ko nischen Teil des Stiftes 46 gebildeten Öffnung 52 zum Förderkreis 49 der Pumpe zurückgeleitet. Der wirksame Querschnitt der Öffnung 52 und so mit der dem Brennstoffstrom entgegenwirkende Widerstand lässt sich ändern, indem der Stift 47 zum Verändern der relativen Lagen der Öffnung 52 und des konischen Teiles des Stiftes bewegt wird.
Die geregelte Drehzahl der Maschine wird durch die Lage des Stiftes 47 bestimmt, der durch einen Hebel 53 eingestellt werden kann, wobei die Drehzahl zunimmt, wenn der Stift 47 so bewegt wird, dass die Reglerfeder 45 zusammengedrückt wird. Dies ruft einen Rückströmdruck hervor, der sich gemäss der Maschinendrehzahl erhöht.
Der in der beschriebenen Weise auf den Kol ben 35 wirkende Rückströmdruck hat eine Kolben bewegung zur Folge, so lange, bis ein Gleich gewichtszustand zwischen der Rückströmdruckkraft, die auf den Kolben 35 wirkt, und der an letzterem angreifenden Feder 31 erzielt ist. Jede Bewegung des Kolbens 35 ruft eine entsprechende Axialbewe- gung der Welle 25 hervor, wobei infolge der schrau- benlinienförmigen Keilnuten 28 eine sich ergebende Änderung in der zwischen der Nockenwelle 24 und der Welle 25 vorhandenen, relativen Winkellage eintritt.
Der Drehnocken 23 wird somit mit Bezug auf den Antrieb von der Maschine entsprechend verdreht und dadurch wird auch der Einspritzbe- ginn bei einer Zunahme der Maschinengeschwindig- keit vorverlegt und bei abnehmender Maschinen geschwindigkeit wiederum zurückverlegt.
Die Erfindung ist nicht auf die Einzelheiten des beschriebenen Beispiels beschränkt.
Der Druck in der Rückströmkammer ändert sich beim beschriebenen Beispiel auch gemäss der Be lastung der Maschine, so dass der Einspritzbeginn mehr vorverlegt werden kann, als dies bei verhält nismässig hohen Maschinendrehzahlen und verhält nismässig leichten Belastungen wünschenswert sein kann. Der Hub des Kolbens 35 kann jedoch be grenzt werden, so dass die automatische V orverle- gung des Einspritzbeginns nur bis zu einer vorbe stimmten Drehzahl wirksam ist und über dieser Drehzahl keine weitere Vorverlegung mehr erfolgt.
Die Erfindung kann auch für andere Arten von Brennstoffeinspritzpumpen für Brennkraftmaschinen angewandt werden, zum Beispiel auch für Pumpen mit in geraden Reihen angeordneten Pumpen elementen.
Der Steuerstift 47 muss nicht notwendigerweise konisch ausgebildet sein, sondern kann auch einen gleichförmigen Durchmesser aufweisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Brennstoffeinspritzpumpe für eine Brennstoff kraftmaschine mit mindestens einem hin und her gehenden Pumpenelement, einem Drehnocken, wel cher bei seiner Drehung das Pumpenelement be tätigt, zwecks Förderung von Brennstoff zum Pum- penauslass bei Einspritzperioden, Kupplungsmitteln zur Antriebsverbindung mit der Brennkraftmaschine, einer schraubenförmigen Antriebsverbindung zwi schen dem Drehnocken und den Kupplungsmitteln, ,einer Rückströmkammer, Mitteln zum Förd--rn von Brennstoff zur Rückströmkammer am Ende jeder Einspritzperiode,wodurch sich der Brennstoffdruck in dieser Kammer bei zunehmender Drehzahl der Maschine erhöht, und mit auf den Druck in der Kammer ansprechenden Mitteln, um bei zuneh mendem Brennstoffdruck den Beginn und das Ende der Einspritzperiode vorzuverlegen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Richtung der Hin- und Her bewegung des Pumpenelementes (11) parallel zur Achse der genannten schraubenförmigen Antriebs verbindung (28) verläuft.UNTERANSPRÜCHE 1. Brennstoffeinspritzpumpe nach Patentanspruch, in welcher mehrere Pumpenelemente vorgesehen sind, die längs eines Teilkreises verteilt sind und durch einen einzigen, ringförmigen Drehnocken betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Teilkreis konzentrisch zur Achse der schrauben förmigen Antriebsverbindung (28) verläuft und der Drehnocken (23) koaxial zu dieser Antriebsverbin dung (28) angeordnet ist.z. Brennstoffeinspritzpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Kupp lungsmittel eine axial bewegliche Welle (25) auf- weisen und die schraubenförmige Antriebsverbin dung (28) durch ein an der Welle (25) vorhan denes Schraubengewinde gebildet ist, welches mit einem Schraubengewinde in einer Bohrung der Welle (24) des Drehnockens (23) zusammenwirkt. 3. Brennstoffeinspritzpumpe nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel zur Verhinderung einer axialen Bewegung der Welle (24) des Drehnok- kens (23).
Applications Claiming Priority (2)
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| CH (1) | CH355652A (de) |
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1957
- 1957-07-09 CH CH355652D patent/CH355652A/de unknown
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