CH355641A - Tabakpfeife - Google Patents

Tabakpfeife

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CH355641A
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CH
Switzerland
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pipe
insert
tobacco
mouthpiece
insert tube
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Inventor
Studer Albert
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Studer Albert
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F7/00Mouthpieces for pipes; Mouthpieces for cigar or cigarette holders
    • A24F7/02Mouthpieces for pipes; Mouthpieces for cigar or cigarette holders with detachable connecting members

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  • Thermal Insulation (AREA)

Description


      Tabakpfeife       Bei den bisherigen     Tabakpfeifen    besteht das am  Mundstück festgelegte Einsatzrohr, welches in den  Stutzen des Pfeifenkopfes eingreift, in den meisten  Fällen aus Metall. Das Einsatzrohr kommt mit sei  nem inneren Ende in den Bereich des Tabakfeuers  zu liegen und wird dadurch relativ sehr heiss. Die  grosse Leitfähigkeit des     Metalles    macht die Erhitzung  des Einsatzes auf seine ganze Länge und die nähere  Umgebung unvermeidlich.

   Der heisse Zustand des  Einsatzrohres begünstigt die     Kondenswasserbildung     beim Rauchen, ferner dehnt sich das Material unter  der Hitzeeinwirkung aus und der Ausdehnungs  koeffizient, des aus Metall bestehenden Einsatzrohres  und der aus Holz bestehenden Umgebung ist verschie  den, was ein Festsitzen des Einsatzrohres beim Rau  chen, oder einen zu losen Sitz im     Nichtgebrauchszu-          stand    hervorrufen kann. Erfahrungsgemäss ist es  schwierig, dem Einsatzrohr und den Lagerstellen im  Stutzen des Pfeifenkopfes die richtigen Dimensionen  zu geben. Man bedient sich daher einer gewöhn  lich aus Kork bestehenden Abdichtungsscheibe, welche  zwischen den Anstossseiten des Stutzens und des  Mundstückes liegt.

   Das Einsatzstück ist aus hartem  Material, und die Stellung des Pfeifenkopfes zum  Mundstück kann daher nicht geändert werden. Starke  querseitliche Druckeinwirkungen auf das Mundstück  oder den     Pfeifenkopfstutzen        können    wegen der Un  nachgiebigkeit des Einsatzrohres Beschädigungen der  Pfeife hervorrufen, welche besonders im Bereich der  Anstossseiten zwischen Mundstück und Pfeifenrohr  stutzen erfolgen.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun       eine        Tabakpfeife,    durch welche diese Nachteile auf  einfache und sichere Weise behoben werden.  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass  das Einsatzrohr zur     Hintanhaltung    der Wasser  kondensation beim Rauchen aus wärmeisolieren-    dem,     hartelastischem        Material;

      besteht, das zur  gleichmässigen Abdichtung im kalten und warmen  Zustand auf seine Lagerbohrung einen elastischen  Klemmdruck ausübt, und     ferner    zur     Änderung     der Stellung des Pfeifenkopfes zum     Mundstück     in der Längsrichtung duschbiegbar ist, wobei das  dem Pfeifenkopf     zugekehrte    Ende des Einsatzrohres  zur Erhaltung der ursprünglichen Weite der Ein  trittsöffnung des     Rauchabzugskanales    mit einem  feuerfesten     Antikorrosionsbeschlag    versehen ist.  



  In der Zeichnung ist eine     beispielsweise    Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes     darge-_     stellt, und zwar     zeigen:          Fig.    1 die     Tabakpfeife    im Längsschnitt und       Fig.    2 eine Detailvariante zu     Fig.    1.  



  Die dargestellte     Tabakpfeife    weist ein Mund  stück 1 auf, in welchem     ein    Einsatzrohr 2 für  die     lösbare    Steckverbindung mit dem Pfeifen  kopf 4 befestigt ist. Letzteres besteht aus einem  elastischen, flexiblen Kunststoff von schlechtem       Wärmeleitungsvermögen,    wie Polyamiden     in    halb  plastischem Zustand x. B.      Grilon     (eingetragene  Marke).

   Das     Einsatzrohr    2 ist gegen     sein    in den       Schaftteil    3 des Pfeifenkopfes 4 lösbar eingesteck  tes Ende zu konisch verjüngt und weist ebenfalls  einen gegen dieses Ende zu' konisch verjüngten  Rauchabzugskanal 5 auf, an welchen sich der  Abzugskanal 5' des Mundstückes 1     anschliesst.    Das  Mundstück 1 ist mittels     eines    Einsatzrohres 2  in ,eine konische Bohrung 6 des     Schaftteiles    3  formschlüssig eingesteckt,

       in    welcher dank der  elastischen     Beschaffenheit    des Rohres 2 ein guter       Reibungsschluss    der     Verbindungsteile    gegen Ver  drehung oder Herausziehen erreicht     wird.    Das mit  der     Tabakglut    im     Pfeifenkopf    in Berührung kom  mende Ende des Rohres 2 ist gegen Deformie  rung durch     Hitzeeinwirkung    oder Verbrennung und      die damit verbundene Veränderung der Eintritts  öffnung des Kanals 5 durch eine feuerfeste, korro  sionsbeständige Metall- oder Keramikbüchse 7  beschlagen.

   Selbstredend kann das Ende des Roh  res 2, wie in     Fig.    2 gezeigt ist, auch durch eine  das Rohrende innen und aussen verkleidende Me  tallöse oder ein Keramikprofil 7'     armiert    sein.  An der dem Pfeifenkopf zugekehrten Seite befin  det sich zwischen dem Einsatzrohr 2 und der  Bohrung 6 ein sich gegen den Stutzen verjüngen  der Zwischenraum 8, der zum Sammeln von all  fällig im Pfeifenkopf sich bildendem Rauchwasser  dient.  



  Dank der wärmeisolierenden Eigenschaft des  Kunststoffes tritt im Einsatzrohr 2 keinerlei     Kon-          densationswasserbildung    auf. Das Einsatzrohr 2  ist gerade an seinem empfindlichsten Teil ausser  ordentlich widerstandsfähig gegen Bruch durch  Biegen bei     querseitlicher    Druckeinwirkung, wie dies  in     Fig.    2 in strichpunktierter Linie veranschaulicht  ist.

   Die Biegsamkeit des     Einsatzrohres    2 ermöglicht  auch eine Deformierung des Einsatzrohres, sowie  ein Aufstecken des Pfeifenkopfes auf das defor  mierte Rohr, womit der Raucher in der Lage ist,  sich beispielsweise zum     Liegendrauchen    eine geeig  nete Pfeifenform zurecht zu biegen und     hernach     wieder zurück zu biegen. Ist das Einsatzrohr gegen  über dem Mundstück stark abgebogen, so befin  det sich der Stutzen im Abstand zu diesem.  



  Durch die Verwendung eines elastischen,     tlex-          iblen    Einsatzrohres aus wärmeisolierendem Kunst  stoff, ist die     Tabakpfeife    an ihrer bisher empfind  lichsten Stelle nahezu unverwüstlich geworden. Ein  weiterer Vorteil ist die wärmeisolierende Eigen-    Schaft des Einsatzrohres, durch welche jegliche       Kondensationswasserbildung    im Pfeifenrohr ver  hütet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tabakpfeife mit Mundstück und Einsatzrohr, welches in den Stutzen des Pfeifenkopfes heraus ziehbar eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzrohr zur Hintanhaltung der Wasserkonden sation beim Rauchen aus wärmeisolierendem, hart elastischem Material besteht, das zur gleichmässi gen Abdichtung im kalten und warmen Zustand auf seine Lagerbohrung einen elastischen Klemm druck ausübt, und ferner zur Änderung der Stel lung des Pfeifenkopfes zum Mundstück in der Längsrichtung d'urchbiegbar ist" wobei das dem Pfeifenkopf zugekehrte Ende des.
    Einsatzrohres zur Erhaltung der ursprünglichen Weite der Eintritts öffnung des Rauchabzugskanales mit einem feuer festen Antikorrosionsbeschlag versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Tabakpfeife nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzrohr (2) an seinem, dem Hohlraum des Pfeifenkopfes zugekehrten Ende mit einer die Mündung seines Rauchkanales (5) schützenden, in diese eingesetzten Büchse (7) aus hitzebeständigem Material versehen ist. 2. Tabakpfeife nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse (7) zugleich die Aussenwandung des Einsatz rohres teilweise umgreift und schützt.
    3. Tabakpfeife nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzrohr aus einem Polyamid besteht.
CH355641D 1957-11-12 1957-11-12 Tabakpfeife CH355641A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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ID=4510914

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CH355641D CH355641A (de) 1957-11-12 1957-11-12 Tabakpfeife

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