CH354597A - Temperaturfühler mit Widerstandsdraht - Google Patents

Temperaturfühler mit Widerstandsdraht

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CH354597A
CH354597A CH354597DA CH354597A CH 354597 A CH354597 A CH 354597A CH 354597D A CH354597D A CH 354597DA CH 354597 A CH354597 A CH 354597A
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CH
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temperature sensor
resistance wire
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tube
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Inventor
Scheurer Ernst
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K7/00Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements
    • G01K7/16Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements
    • G01K7/18Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements the element being a linear resistance, e.g. platinum resistance thermometer

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  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description


      Temperaturfühler        ndt    Widerstandsdraht    Die Erfindung betrifft einen Temperaturfühler     zur     elektrischen     Bestimmung    von Temperaturen     bzw.     Temperaturdifferenzen, bei dem als temperaturemp  findliches Element ein Draht verwendet wird, dessen  Widerstandsänderung zur     Temperaturbestimmung     dient.  



  Derartige Temperaturfühler werden meistens     in     der     Form    von in Glas eingeschmolzenen oder in kera  mischem Material eingebetteten Nickel- oder Platin  drahtwicklungen hergestellt, die zylinderförmig sind  und sich mit verhältnismässig grossem Spiel     in    einem       Fühlerrohr    befinden, welches in ein Schutzrohr ein  geschoben wird.

   Diese Temperaturfühler haben den  Nachteil, dass sie mechanisch empfindlich und zer  brechlich sind und wegen des zum Ausgleich des  relativ grossen     Durchmesserstreubereiches    erforder  lichen Spiels im     Fühlerrohr    eine schlechte thermische       Ankopplung    an das gemessene Medium aufweisen,  wodurch die Reaktionsgeschwindigkeit und die Eigen  erwärmung im ungünstigen Sinne beeinflusst werden.  



  Es ist eine Ausführung bekannt, bei welcher der  Widerstandsdraht auf einen plattenförmigen Isolier  körper aufgewickelt ist, der sich zwischen     zwei    Iso  lierplatten befindet und über diese durch geeignet ge  formte Flachfedern an die Wandung eines Fühler  rohres thermisch gekoppelt ist. Bei dieser     Ausführung     wird zwar der Nachteil der mechanischen Empfind  lichkeit beseitigt und die     thermische        Ankopplung     einigermassen verbessert, die Ausführung ist jedoch  nicht für höhere Temperaturen geeignet, bei denen  die Spannkraft der Federn verlorengeht.  



  Ausserdem haben alle bekanntgewordenen Aus  führungen den Nachteil, dass bei ihnen ein Unter  bringen von zwei selbständigen Widerstandswicklun  gen in ein und demselben     Fühlerrohr,    wie dies bei  Doppelfühlern nötig ist, auf Schwierigkeiten stösst.  Bei der erstgenannten Ausführung muss die     aktive       Länge des Fühler- und auch des Schutzrohres ver  grössert werden, was zu grossen Tauchlängen führt.  Bei der zweiten Ausführung würde sich durch das  Aufeinanderlegen von zwei mit     Wicklungen        ver-          sehenen    Isolierkörpern eine     schlechte        thermische    An  kopplung an die     Fühlerrohrwandung    ergeben.

    



  Bei der vorliegenden     Erfindung    werden die er  wähnten Nachteile dadurch beseitigt, dass der mit der  Wicklung versehene     Isolierkörper        unter    Zwischen  lage einer Isolierschicht mit einem anliegenden Blech  mantel umschlossen ist, welch letzterer mit dem     Füh-          lerrohr    in direkter metallischer Verbindung steht.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    schematisch dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt     eines    Temperaturfüh  lers,       Fig.2    einen Querschnitt zu     Fig.l    in einem  grösseren Massstab,       Fig.3    und 4 Schnitte nach den     Schnittlinien          A-A    bzw.     B-B    in     Fig.    1 und       Fig.    5 eine Ansicht     in        Pfeilrichtung    S     in        Fig.    1  in einem grösseren     Massstab.     



  Auf einen plattenförmigen Isolierkörper 1 ist eine  Wicklung 2 aus Widerstandsdraht aufgewickelt. Der  Isolierkörper 1 ist     seiner    Länge nach     mit    zwei Öff  nungen 3 versehen,     in    denen Zuleitungsdrähte 4 und  ein Endstück 5 befestigt sind. Die rechten Enden der  Drähte der Wicklung 2, die     im    vorliegenden Fall       bifilar    gewickelt ist, sind     mit    je einem der Zu  leitungsdrähte 4 verbunden, wozu     diese,    mit Aus  biegungen 6 (s.     Fig.    4) versehen sind.

   Die beiden     lin-          ken    Enden der Wicklungsdrähte     sind    an dem End  stück 5 befestigt, das     mit        einer        ähnlichen        Ausbie-          gung    versehen ist (s.     Fig.    3 und 5). Der     Isolierkörper     1 ist an seinem rechten Ende mit zwei     ungleich    tie  fen     Einschnitten    7 und 8 versehen,     die    zur Abstützung      der     Ausbiegungen    6 der Zuleitungsdrähte 4 dienen.  Dadurch wird ein Verdrehen derselben vermieden.

    Auf der Wicklung 2 ist eine dünne Isolierschicht, z. B.  eine Folie 9 aus Isoliermaterial angebracht, wie dies  aus der     Fig.2    ersichtlich ist. Das Ganze ist mit  einem     zweiteiligen    Blechmantel 10, 11 vollkommen  umschlossen, der     mit    der inneren Wandung eines       Fühlerrohres    12 verlötet oder verschweisst ist. Der  Teil 10 des Blechmantels ist U-förmig ausgebildet, der  Teil 11 ist ebenfalls     U-förmig    in den Teil 10 hinein  schiebbar und     vorteilhafterweise    mit U-förmig ge  bogenen     Rändern    13 versehen, die die Schenkel des  Teiles 10 umfassen.

   Das     Fühlerrohr    12 ist an seinem  linken Ende     mit    einem Boden 14 (s.     Fig.    1) ver  schlossen und an seinem rechten Ende mit einem Ge  windenippel 15 versehen, der zwei     Anschlussröhrchen     16 trägt, an die die Zuleitungsdrähte 4 angeschlossen  sind. Das     Fühlerrohr    ist durch Löten bzw. durch  Ausgiessen mit Kunstharz luftdicht abgeschlossen und  wird in ein nicht gezeichnetes Schutzrohr, in das es  mit wenig Spiel hineinpasst und welches von dem  zu überwachenden Medium umspült wird, einge  schoben.  



  Durch die beschriebene Anordnung wird neben  einem robusten Aufbau eine sehr gute     thermische    An  kopplung der Widerstandsdrähte 2 an das zu über  wachende Medium erreicht, weil das metallische     Füh-          lerrohr    12 mit enger Passung in das Schutzrohr ein  geschoben werden kann und weil die Widerstands  drähte 2 über den Blechmantel 10, 11 und dessen  Lötverbindung mit dem     Fühlerrohr    in enger ther  mischer Verbindung stehen.

   Dadurch ergibt sich der       Vorteil,    dass der Temperaturfühler bei einer verhältnis  mässig     kleinen    Eigenerwärmung grössere     Messströme     zulässt und dass seine Reaktionsgeschwindigkeit er  heblich     verbessert    wird.  



  Soll der beschriebene Temperaturfühler in Luft  kanälen usw. verwendet werden, so ist ein Schutz  rohr nicht notwendig. In diesem Fall ist es zweck  mässig, das     Fühlerrohr    mit Rippen zu versehen, wo  durch eine weitere     Verbesserung    der Wärmeübertra  gung an den Widerstandsdraht des Temperaturfüh  lers erzielt wird.  



  Wie aus der     Fig.    2 ersichtlich ist, wird durch die  beschriebene Ausführung des Temperaturfühlers die  Anordnung von zwei voneinander unabhängigen Wick  lungen 2 in ein und demselben Fühler ermöglicht,    und zwar ohne seine Tauchlänge zu     vergrössern.    Bei  einem solchen Doppelfühler können die beiden Wick  lungen z. B. in verschiedene Zweige einer Brücken  schaltung geschaltet werden, wodurch die an der  Brückendiagonale zur Verfügung stehende Steuer  spannung verdoppelt wird, was besonders für Regel  zwecke von     Vorteil    ist.  



  Durch die     beschriebene    Ausführung des zwei  teiligen Blechmantels 10, 11 wird ein festes, vollkom  menes Umschliessen der Wicklung 2 an ihrer ganzen  Oberfläche erzielt. Nach dem Einlegen des mit Wick  lung und Isolierschicht versehenen Isolierkörpers in  den     Blechmantelteil    10 wird der     Blechmantelteil    11  aufgelegt. Hierauf wird das Ganze zusammengepresst  und die     ineinandergreifenden    Ränder in die darge  stellte Endform gebogen, worauf das so gebildete       Fühlerelement    in das     Fühlerrohr    eingelötet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Temperaturfühler mit Widerstandsdraht zur elek trischen Bestimmung von Temperaturen, bei welchem der Widerstandsdraht auf einen Isolierkörper aufge wickelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Wicklung (2) versehene Isolierkörper (1) unter Zwi schenlage einer Isolierschicht (9) mit einem anliegen den Blechmantel (10, 11) umschlossen ist, welch letz terer mit dem Fühlerrohr (12) in direkter metalli scher Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Temperaturfühler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (1) plat- tenförmig ausgebildet und seiner Länge nach mit min destens einer Öffnung (3) für einen Zuleitungsdraht (4) versehen ist. 2.
    Temperaturfühler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Blechmantel aus zwei U-förmigen Teilen (10, 11) besteht, wobei der eine Teil (11) mit seinen Rändern (13) die Schenkel des andern Teiles (10) umfasst. 3. Temperaturfühler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Fühlerrohr (12) mit Rippen versehen ist. 4. Temperaturfühler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Fühlerrohr (12) zwei voneinander unabhängige Wicklungen (2) enthält.
CH354597D 1958-01-31 1958-01-31 Temperaturfühler mit Widerstandsdraht CH354597A (de)

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