CH353618A - Schabervorrichtung mit einem mit einer Siebfläche zusammenwirkenden, drehbar angeordneten Schaber - Google Patents

Schabervorrichtung mit einem mit einer Siebfläche zusammenwirkenden, drehbar angeordneten Schaber

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CH353618A
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CH
Switzerland
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scraper
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rotation
rotatably arranged
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English (en)
Inventor
Johannes Jalkanen Matti
Original Assignee
Rauma Repola Oy
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Publication of CH353618A publication Critical patent/CH353618A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/32Washing wire-cloths or felts

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Schabervorrichtung    mit einem     mit    einer     Siebfläche        zusammenwirkenden,     drehbar angeordneten Schaber    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Schabervor-          richtung    mit     einem    mit einer Siebfläche zusammen  wirkenden, drehbar angeordneten Schaber, der dazu  bestimmt ist, auf der Siebfläche abgelagertes festes  Material von dieser zu entfernen.  



  Derartige     Schabervorrichtungen    werden vielfach  verwendet,     insbesondere    in der Papierindustrie und  bei der Herstellung von     Zellstoff,        Papierstoff    oder  dergleichen.

   Die Schaber dieser Vorrichtungen dienen  dazu, eine Schicht fester Teilchen oder Fasern von der  Oberseite eines Siebes zu entfernen, um dadurch den  Durchsatz zu     steigern    und die eigentliche Siebfunktion       aufrechtzuerhalten.    Eine der hierbei auftretenden  Schwierigkeiten liegt darin, dass beim     Überstreichen     der Siebfläche durch den Schaber sich     Teilchen    oder  Fasern zwischen Sieb und Vorderkante der Klinge  des Schabers einklemmen und dann von dem Schaber  über die Siebfläche bewegt werden. Dabei reiben die  eingeklemmten Teilchen gegen die Siebfläche und ver  ursachen einen beträchtlichen Verschleiss des Schabers  und der Siebfläche; ausserdem wird auch die Reibung  zwischen Schaber und Sieb beträchtlich erhöht.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den  Schaber so auszubilden, dass diese     Nachteile    vermie  den werden können.  



  Auch bezweckt die     Erfindung,    einen Schaber zu       schaffen,    bei dem Teilchen oder Fasern längs der  Führungskante des Schabers bewegt und nicht zwi  schen demselben und dem Sieb     eingeklemmt    werden.  



  Weiter soll erreicht werden, dass die Teilchen nur  ein Stück längs der Führungskante des Schabers  bewegt werden und so der Weg der Teilchen über die  Siebfläche verkürzt wird.  



  Nach der Erfindung bildet nun die wirksame, in  Bewegungsrichtung     vornliegende    Kante der     genannten     Klinge     des        Schabers,    auf die Siebfläche     projiziert,    eine    in bezug auf     die    Bewegungsrichtung des Schabers  nach     rückwärts    stufenförmig     unterteilte    Linie, deren  vordere Abschnitte mit den durch die inneren Ab  schnittsenden und die Drehachse des Schabers ver  laufenden     Linien    je einen spitzen     Winkel    einschliessen.  



       Vorzugsweise    ist dabei zwischen jedem inneren       Abschnittsende    und dem äusseren Ende des nächst  folgenden     Abschnittes    ein     Ausschnitt    vorgesehen.  



  Die Oberfläche der     Schaberklinge    kann mit     Füh-          rungsflügeln    versehen sein, wobei diese     Führungs-          flügel    vorzugsweise je einen Teil eines zentrisch zur  Drehachse verlaufenden Kreisbogens bilden.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform einer     Schabervorrichtung     gemäss der vorliegenden Erfindung dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht von oben auf die Schaber  vorrichtung,       Fig.    2 in grösserem Massstab einen Schnitt nach  der     Linie        II        1I    in     Fig.    1 in der     Pfeilrichtung    gesehen,  eines Teiles der     Fig.    1.  



       Fig.    3 eine Draufsicht zu     Fig.    2 und       Fig.    4 einen     Ausschnitt    aus     Fig.    3 in grösserem  Massstab.  



       In        Fig.    1 ist ein Schaber 1 dargestellt, welcher sich  von einer Seite einer Welle 5     in        seitlicher    Richtung  erstreckt und welcher     mit    dieser Welle drehfest ver  bunden     ist,    so dass beim Drehen der Welle 5 sich der  Schaber 1     in    der durch den Pfeil 4 angedeuteten Rich  tung dreht, um die Oberfläche eines Siebes 2 abzu  kratzen. Dieses Sieb 2, welches z. B. von einem       Drahtnetz    gebildet wird, liegt in einer Normalebene  zur Wellenachse im unteren Teil eines zylindrischen       Turmes    3     (Fig.    1).  



  Der Schaber 1 weist eine zur Ebene des Siebes 2  geneigte obere Fläche 6 auf. Der in der Bewegungs-           richtung    vordere Teil des Schabers, ist als eine von  der radialen Richtung abweichende Klinge mit einer  Kante 8 ausgebildet. Diese Kante 8 des Schabers     bil-          det,    auf die     Siebfläche        projiziert,    eine     in        bezug    auf die  Bewegungsrichtung des Schabers nach rückwärts stu  fenförmig     unterteilte    Linie, deren vordere Abschnitte  <I>7a, 7b,</I> 7c mit den durch die inneren Abschnittsenden  13a, 13b,

   13c und die Drehachse der Welle 5 des  Schabers 1 verlaufenden Linie r je einen     spitzen    Win  kel a einschliessen. Die obere Fläche 6 des Schabers  ist zur Siebfläche geneigt, und die vorderen Ab  schnitte, im folgenden     Vorderkantenteile   <I>7a, 7b, 7c</I>  genannt, liegen auf dem Sieb auf. Die äusseren Enden  <I>14 a, 14b</I> usw. jedes     Vorderkantenteiles   <I>7a, 7b</I> usw.

    sind mit den     inneren        Endren    13b, 13c usw. der benach  barten     Vorderkantenteile    7b, 7c usw. über je einen  Kantenteil 9 verbunden, welcher in der Nähe des  inneren Endes jedes     Vorderkantenteiles    mit einem  Ausschnitt 11     (Fig.    4) versehen ist, so dass sich die       Vorderkantenteile    in radialer Richtung etwas über  lappen. Auf der Oberseite 6 des Schabers sind     Füh-          rungsflügel    12 angebracht, die senkrecht zur Ober  seite 6 angeordnet sind und je einen Teil eines zen  trisch zur Welle 5 verlaufenden Kreisbogens bilden  und am inneren Ende jedes     Vorderkantenteiles    enden.

    



  Der beschriebene Schaber wirkt mit der Siebfläche  wie folgt zusammen:  Wenn der Schaber 1 von der Welle 5 auf der  Oberfläche des Siebes 2 gedreht wird, werden z. B.       Faserteilchen,    welche auf dem Sieb 2 in einer Schicht       aufliegen,    vom     Schaber    1     angehoben    und bewegen sich  über dessen Oberseite 6. Einzelne     Faserteilchen    nei  gen dazu, an der Vorderkante 8 der Klinge zu ver  bleiben. Ein     solchesTeilchen    m wird mit einer Kraft  gegen die Vorderkante des Schabers gepresst, welche  durch den Vektor R in     Fig.4    dargestellt ist.

   Die  durch den Vektor R dargestellte Kraft kann in eine  Komponente senkrecht und in eine Komponente H  parallel zur Vorderkante des Schabers zerlegt werden.  Die in der Richtung der Komponente H wirksame  Kraft bewegt das Teilchen m nun längs einem Weg  10, der in     Fig.    4 gestrichelt dargestellt ist. Das Teil-         chen    wird also     längs    dem betreffenden Vorderkanten  teil gegen das äussere Ende desselben und längs dem  Kantenteil 9 gegen das innere Ende des benachbarten       Vorderkantenteiles    zu bewegt.

   Dann löst sich das  Teilchen vom Kantenteil 9 und     bewegt    sich bei wei  terem Drehen     des    Schabers auf den     Vorderkantenteil     zu, von welchem es auf die Oberseite 6 des     Schabers     angehoben wird.  



  Die Führungsflügel 12 verhindern dabei eine Quer  bewegung der angehobenen Faserteilchen und führen  dieselben parallel     zueinander    über den Schaber.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schabervorrichtung mit einem mit einer Sieb fläche zusammenwirkenden, drehbar angeordneten Schaber, welcher eine zur Siebfläche geneigte obere Fläche aufweist, wobei der in Drehrichtung vordere Teil des Schabers als eine von der radialen Richtung abweichende Klinge ausgebildet ist, die dazu bestimmt ist, auf der Siebfläche abgelagertes festes Material von dieser zu entfernen, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame, in Bewegungsrichtung vornliegende Kante (8) der genannten Klinge des Schabers (1), auf die Siebfläche (2) projiziert,
    eine in bezug auf die Bewe gungsrichtung des Schabers nach rückwärts stufen förmig unterteilte Linie bildet, deren vordere Ab schnitte<I>(7a, 7b,</I> 7c) mit den durch die inneren Ab schnittenden (13a, 13b,<B>13e)</B> und die Drehachse (5) des Schabers (1) verlaufende Linie (r) je einen spit zen Winkel (a) einschliessen. UNTERANSPRÜCHE 1. Schabervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jedem inneren Abschnittsende und dem äusseren Ende des nächstfol genden Abschnittes ein Ausschnitt (11) vorgesehen ist.
    2. Schabervorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (6) des Schabers (1) mit Führungsflügeln (12) ausgestattet ist, die je einen Teil eines zentrisch zur Drehachse ver laufenden Kreisbogens bilden.
CH353618D 1956-06-05 1956-06-05 Schabervorrichtung mit einem mit einer Siebfläche zusammenwirkenden, drehbar angeordneten Schaber CH353618A (de)

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