AT201415B - Schabvorrichtung, die mit einer horizontalen Siebfläche zusammenwirkt - Google Patents

Schabvorrichtung, die mit einer horizontalen Siebfläche zusammenwirkt

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AT201415B
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Inventor
Matti Johannes Dipl I Jalkanen
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Rauma Repola Oy
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  Schabvorrichtung, die mit einer horizontalen Siebfläche zusammenwirkt 
Die Erfindung betrifft eine Schabvorrichtung, die mit einer horizontalen Siebfläche zusammenwirkt und ein auf der Siebfläche rotierend angeordnetes, zur Siebfläche geneigtes Klingenblatt aufweist, dessen wirksame Schabkante in einzelne von der radialen Richtung abweichende Teilkanten aufgelöst ist. 



   Es sind bereits in Absetztanks rotierende Schabvorrichtungen bekanntgeworden, die aus einer Vielzahl von an einem über den Boden des Tanks streichenden Balken angeordneten Schaberklingen bestehen, die aufrecht stehen und deren wirksame am Boden des Tanks aufliegende Kanten mit der radialen Richtung einen von 900 abweichenden Winkel einschliessen, um das abgesetzte Material immer nach aussen zu schieben und am Verstopfen der zentralen Abflussöffnung zu hindern. 



   Schab vorrichtungen dieser Art werden   z.   B. auch in der Zellstoff- und Papierindustrie zur Entfernung einer Schicht von Feststoffteilchen oder Fasern von der Oberseite eines Siebes verwendet, um den Wirkungsgrad des Siebes zu verbessern und seine richtige Funktion zu gewährleisten. Eine der beim Betrieb einer derartigen an der Oberseite eines Siebes angeordneten Schabvorrichtung auftretenden Schwierigkeiten besteht-darin, dass bei der Bewegung der Schaberklinge über die Siebfläche einige der Teilchen oder Fasern zwischen dem Sieb und der Vorderkante der Schaberklinge eingekeilt und von der Schaberklinge über die Siebfläche mitgenommen werden. Diese eingekeilten Teilchen reiben an der Siebfläche und bewirken einen beträchtlichen Verschleiss der Klinge und Siebfläche ; ausserdem erhöhen sie die Reibung zwischen Klinge und Siebfläche. 



   Die Erfindung bezweckt die Überwindung der vorgenannten Nachteile. 



   Weiter bezweckt die Erfindung, die Schabvorrichtung derart auszubilden, dass die Teilchen oder Fasern nicht zwischen der Schaberklinge und dem Sieb eingekeilt werden, sondern sich längs der Vorderkante der Schaberklinge bewegen. 



   Ferner bezweckt die Erfindung, die Schaberklinge derart auszubilden, dass die Fasern oder Teilchen sich nur   längs   eines Teils der Vorderkante der Schaberklinge bewegen, so dass die Länge des Weges dieser Teilchen oder Fasern entlang der Siebfläche verkürzt wird. 



   Ausserdem bezweckt die Erfindung, die Bewegung der Teilchen und Fasern über der Schaberklinge während deren Bewegung über der   siebfläche   zu erleichtern. 



   In Anbetracht der vorgenannten Zwecke bildet bei der erfindungsgemässen Schabvorrichtung die als Schabkante wirkende Vorderkante des Klingenblattes, gesehen senkrecht zur Ebene der Siebfläche, eine entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Klingenblattes stufenförmig absteigende, unterteilte Linie, wobei jede Teilkante derselben ihrerseits mit dem zugehörigen, durch den inneren Anfangspunkt jeder Teilkante gehenden Radius den gleichen spitzen Winkel einschliesst. 



   In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung überdecken sich die Teilkanten an den Übergangsstellen von einer Stufe zur andern, um eine Überschneidung der Wirkungsbereiche der Teilkanten zu erzielen. 



   Die Konstruktion und Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes sowie weitere Zwecke und Vorteile desselben werden am besten aus der nachstehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung verständlich. In dieser zeigt Fig. l eine Draufsicht einer auf der Oberseite eines Siebs montierten erfindungsgemässen Schabvorrichtung, Fig. 2 einen Teilschnitt nach der Linie II - II der Fig. l, in Pfeilrichtung gesehen, Fig. 3 eine Teildraufsicht der Schabvorrichtung und Fig. 4 eine schematische Teildraufsicht der Schaberklinge. 

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   Fig. 1 zeigt die Schaberklinge   1,   die sich auf der einen Seite der Welle 5 seitlich von dieser erstreckt und von der Welle getragen wird und zum Abschaben der Oberfläche eines Siebes 2 in der Richtung des Pfeils 4 um die Wellenachse herumbewegt werden kann. Diese z. B. aus einem Drahtgeflecht bestehende Siebfläche 2 erstreckt sich am Boden eines zylindrischen Behälters oder Turms 3 normal zur Wellenachse. 



   Die Deckfläche 6 der in Fig. 2 und 3 im Detail gezeigten Schaberklinge 1 ist gegen die Ebene des Siebes 2 geneigt. Die Klinge 1 wird in der Pfeilrichtung 4 gedreht und hat einen in der Bewegungsrichtung voreilenden gestuften Teil 8, der mehrere Vorderkantenteile 7a, 7b, 7c aufweist, die an der Siebfläche 
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 der Teilkante 7a ist mit 13a, ihr Aussenende mit 14a bezeichnet. Die Innenenden der Teilkanten 7b und 7c sind mit 13b bzw. 13c, ihre Aussenenden mit 14b bzw. 14c bezeichnet. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass das Innenende 13b der Teilkante 7b bei Drehung der Klinge in der Richtung des Pfeils 4 dem Aussenende 14a der Teilkante 7a nachläuft. Die Teilkanten 7a, 7b und 7c sind gegen die durch den Pfeil 4 angedeutete Bewegungsrichtung und gegen die entsprechende Linie r geneigt, die sich von der Wellenachse radial durch die Vorderenden 13a, 13b bzw. 13c erstreckt.

   Die Teilkanten 7a, 7b und 7c schliessen mit der entsprechenden Linie r einen Winkel ein, der für alle Teilkanten gleich ist. Das Aussenende jeder Teilkante steht mit dem Innenende der benachbarten Teilkante über ein Verbindungskantenstück 9 in Verbindung, das im Bereich des Innen- bzw. Vorderendes jedes Vorderkantenteils mit einer Hinterschneidung 11 (Fig. 4) ausgebildet ist, so dass sich die Vorderkantenteile leicht überlappen. An der Deckfläche 6 der Schaberklinge 1 sind mehrere Führungsstege 12 befestigt, die sich im wesentlichen normal zu der Fläche 6 und im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung vom Innenende jedes Vorderkantenteils erstrecken. 



   Die vorstehend beschriebene Schabvorrichtung arbeitet wie folgt :
Wenn die Klinge 1 von der Welle 5 auf der Oberfläche des Siebes 2 gedreht wird, werden die meisten der auf der Sieboberfläche 2 einen Kuchen oder eine Schicht bildenden Teilchen oder Fasern von der Klinge 1 angehoben und wandern über deren geneigte Deckfläche 6. Einige Fasern werden nicht angehoben, sondern trachten, an dem Vorderkantenteil 8 der Klinge haften zu bleiben. Ein derartiges Teilchen m wird gegen den Vorderkantenteil mit einer Kraft gedrückt, die in Fig. 4 durch den parallel zur Bewegungsrichtung gerichteten Vektor R dargestellt ist. Infolge der Neigung des Vorderkantenteils gegen diese Bewegungsrichtung kann die durch den Vektor R dargestellte Kraft in eine normal zu der Teilkante gerichtete Komponente und in eine zu der Teilkante parallele Komponente aufgelöst werden.

   Die in der Richtung der Komponente wirkende Kraft zwingt das Teilchen m, längs eines in Fig. 4 strichliert angedeuteten Weges 10 zu wandern. Das Teilchen wandert daher längs eines Vorderkantenteils zu dessen Aussenende und längs des   Verbindungskantenstücks   9 zum Innenende des benachbarten Vorderkantenteils. 



  Um zu gewährleisten, dass das Teilchen nicht in dem Winkel zwischen dem Verbindungskantenstück 9 und dem benachbarten Vorderkantenteil aufgefangen wird, ist das Verbindungskantenstück bei 11 hinterschnitten. Das Teilchen kommt daher von dem Verbindungskantenstück 9 frei und bewegt sich bei weiterer Drehung der Klinge gegen den benachbarten Vorderkantenteil, von dem es über die Deckfläche der Klinge angehoben wird. 



   Bei der Drehung einer erfindungsgemässen Klinge über der Siebfläche werden die meisten auf der Siebfläche ruhenden Teilchen oder Fasern angehoben und über die Deckfläche der Klinge zur Rückseite der Klinge bewegt. Dabei verhindern die Führungsstege 12 eine Querbewegung der angehobenen Teilchen, die in parallelen Strömen über die Klinge geführt werden. Teilchen, die an der Vorderkante der Klinge zu haften trachten, werden, wie beschrieben, längs der gestuften Vorderkantenteile der Klinge bewegt. 



  Infolge der in den   Verbindungskantenstücken   9 der Klinge vorgesehenen Hinterschneidungen 11 lösen sich diese Teilchen von den   Verbindungskantenstücken   und gelangen bei weiterer Drehung der Klinge mit dem benachbarten Vorderkantenteil der Klinge in Berührung. Dadurch wird jegliches Einkeilen von Teilchen oder Fasern zwischen der Sieboberfläche und den Vorderkantenteilen verhindert und der Weg der einzelnen Fasern längs der Vorderkantenteile verkürzt. 



   Es versteht sich, dass jedes der vorstehend beschriebenen Elemente oder zwei oder mehrere von ihnen in andern als den vorstehend beschriebenen Schabvorrichtungen vorteilhaft verwendet werden können. 



   Die Erfindung wurde anHand einer Schabvorrichtung beschrieben und dargestellt, die zum Abschaben von Teilchen oder Fasern von der Oberseite eines Siebes verwendet wird und eine gestufte Vorderkante hat. Sie ist jedoch nicht auf die dargestellten Details beschränkt, da im Rahmen des Erfindungsgedankens zahlreiche Ab- und Veränderungen möglich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schabvorrichtung, die mit einer horizontalen Siebfläche zusammenwirkt und ein auf der Siebfläche rotierend angeordnetes, zur Siebfläche geneigtes Klingenblatt aufweist, dessen wirksame Schabkante in einzelne von der radialen Richtung abweichende Teilkanten aufgelöst ist, dadurch gekend- zeichnet, dass die als Schabkante wirkende Vorderkante (8) des Klingenblattes (1), gesehen senkrecht zur Ebene der Siebfläche, eine entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Klingenblattes stufenförmig absteigende, unterteilte Linie bildet, wobei jede Teilkante (7a, 7b, 7c) derselben ihrerseits mit dem zugehörigen, durch den inneren Anfangspunkt (13a, 13b, 13c) jeder Teilkante gehenden Radius den gleichen spitzen Winkel einschliesst.
    2. Schabvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Teilkanten (7a, 7b, 7c) an den Übergangsstellen von einer Stufe zur andern überdecken, um eine Überschneidung der Wirkungsbereiche der Teilkanten zu erzielen.
    3. Schabvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Teilkanten (7a, 7b, 7c) einspringende Ausnehmungen (11) vorgesehen sind.
    4. Schabvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Siebfläche (2) abgekehrte Seite (6) des Klingenblattes (1) zwischen den Teilkanten (7a, 7b, 7c) ausgehende Führungsstege (12) zur Verhinderung einer Seitwärtsbewegung des bei der Rotation auf das Klingenblatt (1) geführten Materials aufweist.
AT201415D 1956-05-24 1956-05-24 Schabvorrichtung, die mit einer horizontalen Siebfläche zusammenwirkt AT201415B (de)

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