CH353147A - Laufhilfe für Kleinkinder - Google Patents
Laufhilfe für KleinkinderInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47D—FURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
- A47D13/00—Other nursery furniture
- A47D13/04—Apparatus for helping babies to walk; Baby walkers or strollers
- A47D13/043—Baby walkers with a seat
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Description
Laufhilfe für Kleinkinder Die Erfindung betrifft eine Laufhilfe für Klein kinder mit einem Verankerungsorgan, das zweck mässig die Führung der Laufhilfe innerhalb einer bestimmten Fläche gestattet, so dass es dem Klein kind möglich ist, sich auf einem Kreis um dieses Organ herumzubewegen und in seinem Sitz auf und ab zu hüpfen.
Ferner soll die Laufhilfe für Kleinkinder sich sehr billig herstellen lassen, äusserst geringes Gewicht besitzen, in völlig auseinandergenommenem Zustand versandt und leicht wieder zusammengefügt werden können.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels weise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigt: Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht der Laufhilfe für Kleinkinder, Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, wobei die Sitzvorrichtung und der Verankerungsteil zwecks besserer Übersicht entfernt sind, Fig.3 eine Seitenansicht, Fig. 4 eine Draufsicht auf den V.erankerungsteil,
Fig. 5 eine Schnittansicht nach der Linie 5-5 von Fig. 4 und Fig. 6 in grösserem Massstab einen Teilschnitt nach der Linie 6-6 von Fig. 2.
Gemäss Fig. 1 und 2 weist die Laufhilfe einander gegenüber angeordnete Vorder- und Hinterrahmen 5 bzw. 6 und ein Verankerungselement 7 auf.
Der Vorderrahmen 5 besteht aus einem U-för- migen Oberteil 15, an dessen Enden senkrecht herab reichende, gerade, parallele Zwischenteile 17 an schliessen. Jeder Teil 17 geht seinerseits an seinem unteren Ende in einen nach vorn gerichteten nach giebigen Schenkelteil 19 über, wobei die Schenkelteile nach vorn divergieren und in je einem annähernd senkrechten Endfortsatz 22 enden, an dessen freiem Ende eine übliche, seitlich schwenkbar gelagerte Laufrolle 23 angebracht ist.
Der U-förmige Oberteil 15 erstreckt sich von den Zwischenteilen 17 aus nach oben und nach vorn und kann eine Querstange 25 mit auf ihr verschieb baren Kugeln 26 tragen, mit welchen das die Lauf hilfe benützende Kleinkind spielen kann. Eine als Verstärkung dienende und den Sitz tragende Quer stange 28 erstreckt sich auch zwischen den Seiten des Teiles 15 und durchdringt diese, wobei das eine nicht gezeigte Ende der Stange 28 mit einem Kopf versehen ist, während das andere Ende ein Gewinde zur Aufnahme einer Flügelmutter 29 besitzt.
Der Hinterrahmen 6 besteht aus einem U-för- migen Oberteil 30, dessen nach unten gerichteten Seiten in horizontal nach vorwärts gerichteten, elastisch nachgiebigen Verlängerungen enden, welche als Armlehnen 31 dienen. Diese Armlehnen 31 ge hen in senkrecht nach unten gerichtete, gerade und zueinander parallele Zwischenteile 33 über.
Diese besitzen ihrerseits. nachgiebige Schenkelteile 35, die nach unten und hinten laufen und nach aussen diver gieren, wobei jeder Schenkelteil in einem senkrechten Endfortsatz 22a endet, der an seinem freien Ende eine seitlich schwenkbar gelagerte Laufrolle 23 trägt.
Um die Laufhilfe so zu verankern, dass das in ihr sitzende Kleinkind sie in einer Kreisbahn fort bewegen kann, aber jede andere Bewegungsrichtung ausgeschlossen ist, wird ein runder, ringförmiger Stoffsack 7 verwendet, dessen gegenüberliegende Sei ten<I>7a, 7b</I> bei 37 und 38 zusammengenäht sind und der einen Füllhals 39 aufweist, der mittels einer Schnur 39a verschlossen werden kann. Der Sack 7 umgrenzt eine mittlere Öffnung 40, in welcher einer der Teile 22 oder 22a und eine der Laufrollen 23 so angeordnet sind, dass diese auf dem Fussboden oder auf der Erde steht. Biegsame Bänder 42, 43 sind am Sack vorgesehen, um letzteren lösbar an einem Schenkel der Vorrichtung zu befestigen.
Das Band 42 ist mit seinen Enden am Umfang des Sackes befestigt und weist in der Mitte eine Öffnung 44 und einen Knopf 45 auf. Das Band 43 ist am einen Ende am Umfang des Sackes befestigt und erstreckt sich dann durch die Öffnung 44, worauf es um einen der Endfortsätze 22 oder 22a herum geschlungen und am Knopf 45 verankert wird. Selbst verständlich braucht der Sack nicht unbedingt eine runde Form aufzuweisen, sondern kann auch qua dratisch oder oval sein, solange er nur die Öffnung 40 aufweist, durch die hindurch die Laufrolle auf dem Fussboden oder auf der Erde steht und aus der die Laufrolle nicht entweichen kann.
Für den Gebrauch kann der Sack mit Sand oder anderem körnigem und genügend schwerem Material gefüllt werden; beim Verschicken jedoch und wenn er nicht benutzt wird, kann der Sack entleert, zu sammengedrückt und wie jedes andere Stück Stoff zusammengefaltet werden.
Der Sitz 47 für das Kleinkind besteht aus einer Gewebebahn mit hülsenförmigen Randteilen 48, durch welche die Gestellteile 30 und 31 hindurch geführt sind. Der Sitz besitzt einen Rücklehnenteil 47a, welcher vom U-förmigen Oberteil 30 teilweise umgrenzt wird, einen Sitzbodenteil 47b und eine vordere Verlängerung 47c mit .einem hülsenförmigen Randteil 47e, durch den die Querstange 28 hindurch läuft. Die vordere Verlängerung 47c weist Ausspa rungen 49 für die Schenkel des Kindes auf.
Die Zwischenteile 17 des Rahmens 5 sind durch Schrauben und Flügelmuttern 50 mit den Zwischen teilen 33 des Rahmens 6 in zueinander paralleler Lage fest verbunden. Diese Zwischenteile besitzen eine Länge, welche mindestens dem Abstand ent spricht, der zwischen dem Boden des Sitzteiles 47b und den Armlehnen vorhanden ist.
Die Schenkelteile 19 laufen annähernd horizontal oder bilden mit der Horizontalen einen verhältnismässig kleinen Winkel, der vorzugsweise etwa 10 Grad nicht überschreitet, so dass sich diese Schenkelteile beim Auf- und Niederhüpfen des Kleinkindes in dem Sitz trotz dessen geringem Körpergewicht ohne weiteres federnd durchbiegen.
Der Vorderrahmen 5 und der Hinterrahmen 6 werden je aus drei Teilen hergestellt, wie am besten aus den Fig. 2 und 6 zu ersehen ist; der Querteil 60 der U-förmigen Teile 15 bzw. 30 besteht in diesem Fall aus den nur wenig über die Biegung 60a vor stehenden, gegeneinander gerichteten Endteilen 62, 63 der beiden Rahmenseiten und aus einem Zwischen stück 64, das diese zusammenhält und konische Enden 65 besitzt, welche in die Endteile 62, 63 eingepasst sind.
Wie ersichtlich, kann die Laufhilfe in zerlegtem Zustand versandt und am Verwendungsort leicht wieder zusammengefügt werden. Da das Belastungs material aus dem Verankerungsteil 7 bei Nicht- gebrauch entfernt werden kann, erhöht dieser das Versandgewicht äusserst wenig. Wenn die Laufhilfe in Gebrauch genommen wird, muss nur der Anker sack durch die Einfüllöffnung 39 gefüllt und dann eine der Laufrollen in der mittleren Aussparung 40 auf den Fussboden gesetzt werden.
Es ist nicht immer erforderlich, den Verankerungsteil mittels der Bän der 42, 43 an einen Schenkel der Laufhilfe anzu binden, da die Laufrolle schwerlich aus der mittleren Aussparung 40 seitlich entweichen kann, aber im Bedarfsfalle kann der Anker ohne weiteres mittels der Bänder 42, 43 am Schenkel der Laufhilfe be festigt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Laufhilfe für Kleinkinder, gekennzeichnet durch einen Vorderrahmen und einen diesem gegenüber an geordneten Hinterrahmen, wobei der Vorderrahmen einen nach vorn gerichteten U-förmigen Oberteil, nach vorn und seitlich nach aussen gerichtete, nach giebige Schenkelteile, welche jeweils in einem an nähernd senkrechten Fortsatz enden, und gerade, senkrechte Zwischenteile besitzt, die die genannten Schenkelteile mit dem genannten Oberteil verbinden, während der Hinterrahmen einen nach oben ge richteten Oberteil von der Form eines umgekehrten U aufweist, der eine Rückenlehne mindestens teil weise umgrenzt,ferner horizontal nach vorn ge richtete und als Armlehnen dienende, nachgiebige Teile, nach hinten und seitlich nach aussen gerich tete, nachgiebige Schenkelteile, und gerade, senk rechte Zwischenteile besitzt, ferner gekennzeichnet durch einen aus Gewebe bestehenden Sitz für das Kleinkind mit hülsenförmigen Teilen, die am U- förmigen Teil des Hinterrahmens und an den Arm lehnen angebracht sind, durch an den freien Enden der Endfortsätze der genannten Schenkelteile seitlich schwenkbar gelagerte Rollen, durch Mittel, um die genannten Zwischenteile der beiden Rahmen in par alleler Lage zusammenzuhalten,und durch ein Ver- ankerungsorgan, das einen der Endfortsätze eines der genannten Schenkelteile umgibt. UNTERANSPRüCHE 1. Laufhilfe für Kleinkinder nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch biegsame Bänder zur Befesti gung des Verankerungsorgans am Schenkelteil. 2. Laufhilfe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorder- und Hinterrahmen aus Metallrohr besteht.3. Laufhilfe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verankerungsorgan aus einer zusammenlegbaren Hülle mit einer verschliessbaren Einfüllöffnung zur Aufnahme von Belastungsmaterial besteht, und eine Aussparung, durch welche hindurch eine der Laufrollen auf den Fussboden abgestellt werden kann, und Mittel zu ihrer Befestigung an dem die Laufrolle tragenden Schenkel aufweist.
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