CH352128A - Aus mindestens einem Aussen- und wenigstens einem Innenträgerteil bestehender, teleskopartig verlänger- und verkürzbarer Träger - Google Patents
Aus mindestens einem Aussen- und wenigstens einem Innenträgerteil bestehender, teleskopartig verlänger- und verkürzbarer TrägerInfo
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Description
Aus mindestens einem Aussen- und wenigstens einem Innenträgerteil bestehender, teleskopartig verlänger- und verkürzbarer Träger Aus mindestens einem Aussen- und wenigstens einem Innenträgerteil bestehende, teleskopartig ver- länger- bzw.
verkürzbare Träger, insbesondere Scha- lungsträger, mit die gegenseitige Lage der Träger teile festlegendem, zwischen den Untergurten des Aussen- und des Innenträgerteiles wirksamem Keil stück sind bereits bekannt. Durch Anordnung des Keiles zwischen den beiden Untergurten entstanden jedoch Bedienungsschwierigkeiten. Darüber hinaus wurden durch das Eintreiben des Keiles die an sich parallelen unteren Flächen von Innen- und Aussen trägerteilen unzulässig verformt.
Der zur Vermeidung dieser Nachteile erfindungs gemäss vorgeschlagene, aus mindestens einem Aussen- und wenigstens einem Innenträgerteil bestehende, teleskopartig verlänger- bzw. verkürzbare Träger, ins besondere Schalungsträger, mit die gegenseitige Lage der Trägerteile festlegendem, zwischen dem Aussen- und dem Innenträgerteil wirksamem Keilstück, kenn zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch, dass ein Teil des Keilstückes durch den Untergurt des Aussen trägerteiles durchgeführt ist.
Unter Untergurt wird dabei nicht nur der Teil eines Fachwerkträgers ver standen, der bei üblicher Belastung auf Zug be ansprucht ist, sondern unter diesem Begriff werden auch diejenigen Teile eines Vollwandträgers, bei spielsweise eines Kastenträgers, verstanden, die bei üblichen Belastungsverhältnissen die gezogene Faser enthalten.
Ist das Profil des Aussenträgerteiles so gestaltet, dass es als Untergurt ein geschlossenes Gurtband auf weist, so ist ein Teil des Keilstückes durch eine vorzugsweise schlitzartige Ausnehmung dieses Unter gurtes des Aussenträgerteiles hindurchgeführt. Be sondere Vorteile ergeben sich dann, wenn nur der als Keil wirksame Teil des Keilkörpers durch den Untergurt des Aussenträgerteiles hindurchgeführt ist, so dass in diesem Falle ein besonderes, vom Aussen trägerteil getragenes Widerlager die Keilkräfte auf zunehmen hat.
Dadurch erspart man die Anordnung besonderer Keilrampen innerhalb des Aussenträger teiles, die eine Vergrösserung des Zwischenraumes zwischen dem Aussen- und dem Innenträgerteil zur Folge hätten, womit sich unerwünscht grosse Bau höhenunterschiede in beiden Trägerteilen ergeben würden;
ausserdem deformieren diese Keilrampen den Innenträgerteil im eingetriebenen Zustande des Keiles. Verbreitert man den zwischen den Untergurten des Aussen- und des Innenträgerteiles befindlichen Teil des Keilstückes gegenüber dem durch den Untergurt des Aussenträgerteiles durchgeführten Teil des Keil stückes, so wird auf einfachste Weise ein Durch fallen des Keilstückes durch die im Untergurt des Aussenträgerteiles vorgesehene Ausnehmung hindurch verhindert.
Das Widerlager selbst wird vorzugsweise als ein den Aussenträgerteil ganz oder teilweise umspan nendes Band ausgebildet, so dass es die Keilschräge aufzunehmen vermag; das ist deshalb besonders fort schrittlich, weil diese Neigung durch entsprechend geneigtes Anschweissen ohne Schwierigkeiten zu er reichen ist, so dass das Band aus Bandeisen bzw. aus Bandeisenabfällen herstellbar ist.
Sind das vollständige Auseinanderziehen von Aussen und Innenträgerteilen verhindernde An schläge vorgesehen, so ist stets die für die Trab fähigkeit erforderliche überlappung vorhanden, und es ist der Gefahr des zufälligen Aus.einanderfallens des Trägers vorgebeugt.
Besonders zweckmässig ist es, den Aussen- und den Innenträgerteil aus C-Profilen herzustellen, die zueinander so angeordnet sind, dass dem Steg des einen C-Profils der Steg des anderen C-Profils gegenüberliegt. In diesem Fall wird das Keilstück teilweise durch einen Schlitz im unten liegenden Seitenschenkel des äusseren C-Profils hindurch geführt.
Die Zeichnung gibt eine Ausführungsmöglichkeit der Erfindung am Beispiel eines Schalungsträgers wieder.
Fig.l zeigt die Seitenansicht auf den Aussen trägerteil mit in ihn eingeführten Innenträgerteil. Fig. 2 zeigt nur den Aussenträgerteil in derselben Ansicht.
Fig. 3 entspricht einem Querschnitt durch diesen Aussenträgerteil.
Fig.4 gibt die Seitenansicht auf den Innen trägerteil wieder, während Fig.5 einem Querschnitt durch diesen Innen trägerteil entspricht.
Fig. 6 zeigt in vergrösserter Darstellung die Stelle, an der sich beide Trägerteile überlappen, in Seiten ansicht.
Fig. 7 entspricht einem senkrechten Querschnitt durch den Schalungsträger nach Fig. 1 gemäss der Schnittlinie VII-VII und Fig. 8 entspricht einem senkrechten Querschnitt durch die Träger nach Linie VIII-VIII der Fig. 1. Wie den Figuren entnommen werden kann, be sitzt der Aussenträgerteil ein C-Profil, das somit aus dem geschlossen ausgeführten Mittelschenkel 1, den sich anschliessenden, als Ober- und Untergurt wirksamen Schenkeln 2 und 3 und den sich an diese Schenkel ansetzenden, kurzen Schenkeln 4 und 5 besteht.
Laschen 6, die aus noch näher zu erör ternden Gründen etwas ausgewölbt sind, schliessen das C-Profil des Aussenträgerteiles an einzelnen Stel len der Längserstreckung desselben. An der über lappungsstelle mit dem noch zu beschreibenden Innenträgerteil liegt das etwas ausgedehntere Schliess blech 7. Auch der Innenträgerteil besteht, wie Fig. 5 erkennen lässt, wieder aus einem C-Profil, und zwar aus dem Mittelschenkel 8, den als Ober- und Untergurte wirksamen Schenkeln 9 und 10 sowie den Schenkelansätzen 11 und 12.
Auch das C-Profil des Innenträgerteiles ist durch Laschen 13 an ein zelnen Stellen überbrückt. Vorhanden ist weiter ein etwas ausgedehnteres Schliessblech bei 14 und ent gegengesetzt zum Schliessblech 14 ist eine Auflager- pratze 15 angeordnet, die zweckmässig gegabelt aus geführt ist. Eine derartige Auflagerpratze 16 besitzt auch der Aussenträgerteil 1, 2, 3, 4, 5.
Die Auf- lagerpratzen 15, 16 ermöglichen die Auflagerung des Trägers auf bereits errichteten Mauern, bereits ver legten Trägern, Stützen, Konsolen, Masten, Türmen, Spundwänden, Gerüsten usw., so dass der Träger als Schalungsträger verwendbar ist.
Aussen- und Innen trägerteil sind dabei so zueinander angeordnet, dass den Schenkelansätzen 11, 12 des Innenträgerteiles der geschlossen ausgeführte Mittelschenkel 1 des Aussenträgerteiles unmittelbar gegenüberliegt und dass weiter der geschlossen ausgeführte Schenkel 8 des Innenträgerteiles den Schenkelansätzen 4 und 5 des Aussenträgerteiles gegenüberliegt. Die beiden Trä gerteile sind zur Veränderung der Trägerlänge teleskopartig ineinander verschiebbar.
Bei 17 weist der Mittelschenkel 8 des Innenträgerteiles eine Schraube auf, die beim Ausziehen des Innenträger teiles am Schliessblech 7 zur Anlage kommt, um die grösstmögliche Länge des Trägers zu bestimmen. Aus diesem Grunde sind die Laschen 6 ge wölbt auszuführen, um das Vorbeiführen der Schraube 17 zu ermöglichen, die sonst beim Aus ziehen des Innenträgerteiles an einer dieser Laschen anschlagen würde.
Zur Festlegung der gegenseitigen Lage des Innen- und des Aussenträgerteiles sind folgende Einrichtun gen vorgesehen: In dem Zwischenraum 18 zwischen dem Innen- und dem Aussenträgerteil, der sich dadurch ein stellt, dass der Seitenschenkel 9 des Innenträgerteiles an dem Seitenschenkel 2 des Aussenträgerteiles an liegt, befindet sich ein Keilkörper. Dieser hat, wie Fig. 8 erkennen lässt, T-förmige Ausbildung.
Im we sentlichen liegt nur der waagrechte Schenkel 19 des T im Zwischenraum 18, während der Steg 20 des T durch einen Schlitz 21 im als Untergurt wirksamen Schenkel des C-Profils 1, 2, 3, 4, 5 des Aussen trägerteiles durchgeführt ist. Bei 22 besitzt der Keil körper 19, 20 eine Keilnase, auf die die Kräfte ausgeübt werden können, die zum Ein- und Aus treiben des Keiles erforderlich sind.
Demgemäss weist die äussere Begrenzungsfläche 23 des Keil steges 20 die erforderliche Keilschräge auf, und ein dieser Keilschräge angepasstes Widerlager in Form des Bandes 24 überträgt die auftretenden Keilkräfte auf den Aussenträgerteil. Zu diesem Zwecke ist das Band 24 in entsprechender Schrägstellung mit dem Aussenträgerteil verschweisst bzw. an dessen Mittel schenkel 1 und Schliessblech 7 bei 25 angeschweisst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aus mindestens einem Aussen- und wenigstens einem Innenträgerteil bestehender, teleskopartig ver- länger- und verkürzbarer Träger mit die gegen seitige Lage der Trägerteile festlegendem, zwischen dem Aussen- und dem Innenträgerteil wirksamem Keilstück, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Keilstückes durch den Untergurt des Aussenträger teiles durchgeführt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Träger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teil des Keilstückes durch eine schlitzartige Ausnehmung des Untergurtes des Aussenträgerteiles durchgeführt ist. 2.Träger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der als Keil wirksame Teil des Keilstückes durch den Untergurt des Aussenträger teiles durchgeführt ist, wobei ein besonderes, vom Aussenträgerteil getragenes Widerlager die Keilkräfte aufnimmt. 3.Träger nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der zwischen den Untergurten des Aussen- und des Innenträgerteiles befindliche Teil des Keilstückes gegenüber dem durch den Unter gurt des Aussenträgerteiles durchgeführten Teil des Keilstückes verbreitert ist, so dass das Durchfallen des Keilstückes durch die Ausnehmung im Untergurt des Aussenträgerteiles hindurch verhindert ist. 4. "Träger nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Widerlager als den Aussen trägerteil mindestens teilweise umspannendes Band ausgebildet ist. 5.Träger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das vollständige Auseinander ziehen von Aussen- und Innenträgerteil verhindernde Anschläge vorgesehen sind. 6. Träger nach Patentanspruch, bei welchem der Aussen- und der Innenträgerteil je ein C-Profil be sitzen, die so zueinander angeordnet sind, dass dem Steg des einen C-Profils der Steg des anderen C-Profils gegenüberliegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Keilstück teilweise durch einen Schlitz im unten liegenden Seitenschenkel des äusseren C- Profils durchgeführt ist. 7.Träger nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger an den Enden Auf- lagerpratzen zum Abstützen auf Auflagern, z. B. Stützen, Mauern, bereits verlegten Trägern, auf weist, so dass er als Schalungsträger verwendet wer den kann.
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