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Durchflussregler Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Durchflussregler zum Steuern und, oder Aufrechterhalten des Durchflussvolumens eines Mediums in einer Leitung, insbesondere in Luftleitungen, welche eine zentrale Luftkonditionierungsanlage mit einer Mehrzahl einzelner Verteiler verbinden.
Bekanntlich bewirken Änderungen des Mediumdruckes in einer Verteilleitung Ungleichförmigkeiten im Durchfluss. In Luftkonditionierungsanlagen, insbesondere in solchen mit einem zentralen Kondi- tionierungsapparat, von welchem aus die Luft einer Mehrzahl einzelner Verteiler zugeführt wird, treten häufig in den Luftzufuhrleitungen Druckänderungen auf, welche ihren Ursprung im stets wechselnden Bedarf in den konditionierten Räumen haben.
In Doppelleitungssystemen beispielsweise, und insbesondere in solchen, welche mit hohem Druck arbeiten, kann der Durchfluss in den Leitungen für Warm- und Kaltluft je nach dem Bedarf an solcher über grosse Bereiche variieren und dies kann erhebliche Druckunterschiede in den Leitungen zur Folge haben. Diese Druckunterschiede bewirken Störungen in der Luftverteilung, Geräusche und andere unerwünschte Effekte, es sei denn, dass der Durchfluss reguliert wird.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Durchflussreglers einfacher und billiger Konstruktion, der sich speziell dafür eignet, in zuverlässiger Weise den Luftdurchfluss in Zufuhrleitun- gen von Luftkonditionierungsanlagen, welche häufig wechselnden Drücken unterworfen sind, konstant zu halten oder dessen Regulierung innerhalb eines grossen Bereiches zu .ermöglichen, wobei die Abhängigkeit vom Druck durch die spezielle Form eines Reglerteiles vorbestimmt werden kann.
Der erfindungsgemässe Durchflussregler in me- diumführender Leitung ist gekennzeichnet durch eine Begrenzungsschikane und eine im Strömungsweg des Mediums angeordnete, flexible Schikane, welch letztere gegen die Begrenzungsschikane zu und von ihr weg bewegbar ist, um den Durchfluss des Mediums durch die genannte Leitung zu regeln, wobei mindestens eine der Schikanen Durchlässe für das Medium aufweist.
Mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung beispielsweise dargestellt; es zeigt: Fig. 1 eine teilweise geschnittene, perspektivische Ansicht eines Reglers, Fig. 2 in kleinerem Massstab eine Schnittansicht einer Variante, in welcher die flexible Platte infolge einer Drucksteigerung in der Leitung bewegt worden ist, Fig.3 eine Teilansicht in Richtung der Pfeile 3-3 in Fig.2, mit Platten mit Durchbrechungen, wobei die flexible Platte in Berührung mit der ortsfesten Platte ist, Fig. 4 in kleinerem Massstab eine Schnittansicht entsprechend der Fig. 1, jedoch mit einer Variante der ortsfesten Platte,
Fig.5 eine Teilansicht einer Variante der Anordnung der Durchbrechungen, Fig. 6 eine Ansicht entsprechend der Fig. 5 einer weiteren Ausführungsform der Anordnung der Durchbrechungen, Fig. 7 eine Teilansicht einer Variante der Feder der Fig. 2, Fig.8 eine Seitenansicht der Fig.7. Fig.9 einen Teil der Fig. 1 mit abgeänderten Details, Fig. 10 eine teilweise Draufsicht auf eine ortsfeste Platte mit einer weiteren Anordnungsart der Durchbrechungen,
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Fig. 11 eine Seitenansicht im Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 12 durch eine Leitung mit einem Durchflussregler anderer Ausführung, Fig. 12 eine Ansicht des Durchflussreglers in Fig. 11 mit teilweise weggebrochenen Teilen in Richtung der Linie 12-12 der Fig. 11 gesehen, Fig. 13 ein Schnitt nach der Linie 13-13 in Fig. 12, Fig. 14 eine vergrösserte, perspektivische Ansicht in Richtung der Linie 14-14 in Fig. 11 gesehen, Fig.15 eine perspektivische Ansicht der Verbindung der Arme mit der Stange des Widerstandsmechanismus,
Fig. 16 eine Ansicht entsprechend der Fig. 11 der Schwenkglieder mit den flexiblen Platten in einer Lage, in welcher sie den grössten Teil der Durchflussöffnung abschliessen, Fig.17 einen Teilschnitt durch eine Variante mit Mitteln zum Einstellen der Feder des Widerstandsmechanismus von der Aussenseite der Leitung her, Fig. 18 in kleinerem Massstab eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Durchflussreglers, Fig. 19 eine Seitenansicht mit Schnitt einer anderen Anordnung der Federn, und Fig. 20 eine Teilansicht eines Reglergehäuses mit Leitflächen.
In Fig. 1 ist ein allgemein mit 11 bezeichneter Durchflussregler in einer Leitung 10 angeordnet. Diese Leitung kann sowohl Flüssigkeit wie auch Gas führen und es kann der Durchfluss durch den Regler 11 gesteuert werden, doch ist letzterer speziell für die Verwendung in Zufuhrleitungen von Luftkonditionierungsanlagen geeignet, welche Luft von einem zentralen Apparat zu einer Mehrzahl Verteiler leiten. In den Fig. 1 und 2 wie auch in Fig. 4 ist die Richtung des Durchflusses durch die Leitung 10 mit einem Pfeil F angegeben.
Der Regler 11 umfasst eine Begrenzungsschikane, welche durch eine ortsfeste Platte 12 gebildet ist, die in den Strömungsweg ragt. Sie erstreckt sich quer durch die Leitung 10 von einer Stelle nahe der Unterseite bis zur Oberseite derselben und unter einem Winkel zur Vertikalen. Die Platte kann jedoch auch in anderer Weise und Lage angeordnet sein. Diese Platte 12, welche aus Metall oder einem anderen Material hergestellt ist, verläuft schräg zur Durchflussrichtung F. Sie besitzt eine Reihe Durchbrechungen 13 und ihr unterer Rand verläuft mit Zwischenraum von einem Leitblech 14, das so dimensioniert ist, dass ein Gewicht 20 in diesem Zwischenraum Platz hat.
Das ortsfeste Leitblech 14 ist am Boden der Leitung 10 angeordnet und erstreckt sich quer über letztere. Es verläuft von einem Punkt, welcher sich senkrecht unter dem oberen Rand der ortsfesten Platte 12 befindet, aufwärts gekrümmt bis zur Platte 12. Der Durchflussregler 11 umfasst ferner eine flexible Platte 16, welche aus einem plattenförmigen Kunststoff hergestellt sein kann und quer durch die Leitung stromaufwärts der Platte 12 angeordnet ist. Die Platte 16 besitzt eine Reihe Durchbrechungen 17 und ist an der oberen Wand der Leitung 10 unmittelbar neben dem oberen Rand der Platte 12 befestigt. Die Platte 16 kann auch ohne Durchbrechungen ausgebildet sein.
Wie aus Fig.l ersichtlich, sind die ortsfeste Platte 12 und die flexible Platte 16 durch ein Winkelstück 18 an der Oberseite der Leitung 10 befestigt, welches quer über die Wandfläche der Leitung verläuft und durch Bolzen 19 so befestigt ist, dass der obere Rand der Platte 12 und der Platte 16 zwischen einem Schenkel des Winkelstückes 18 und der Leitung 10 eingeklemmt sind. Der untere Rand der Platte 16 ist durch ein Gewicht belastet, das durch eine geschlitzte Hülse 20 gebildet ist, welche entlang dem unteren Rand der Platte verläuft und diese umschliesst. Wie in den Fig. 2 und 8 dargestellt, kann der Regler jedoch auch ohne dieses Gewicht ausgeführt werden.
Solange kein oder nur ein ganz geringer Strom durch die Leitung 10 fliesst, hängt die flexible Platte 16 im wesentlichen senkrecht in der Leitung, wobei zwischen der Hülse 20 und dem Leitblech 14 eine Durchflussöffnung 21 verbleibt. Die ortsfeste Platte 12 verläuft stromabwärts (Fig. 1) von der flexiblen Platte weg, derart, dass letztere über ihre ganze Länge im Abstand von der ortsfesten Platte verläuft. Durch die Leitung 10 strömendes Fluidum gelangt frei durch alle Durchbrechungen 17 der Platte 16 und durch die Öffnung 21 zwischen der Hülse 20 und dem Leitblech 14 und hierauf durch alle Durchbrechungen 13 der Platte 12 und durch die Öffnung 15, wobei der Durchfluss nur ganz wenig gedrosselt wird.
Sobald der Durchfluss zunimmt, wirkt der Druck auf die flexible Platte 16 und drückt diese bei weiterer Zunahme stromabwärts, das heisst gegen die ortsfeste Platte 12. Die flexible Platte schliesst dabei die Durchbrechungen der ortsfesten Platte in bestimmter Weise zunehmend ab. Diesem Vorgang wirkt das Gewicht 20 oder Federn entgegen, so dass der Durchfluss durch die Leitung 10 geregelt wird. Der auf die flexible Platte wirkende Druck erteilt der letzteren eine bogenförmige Form, welche in Fig.2 dargestellt ist und stromabwärts konvex gewölbt ist.
Bei weiterem Zunehmen des Durchflusses mit dadurch bewirkter zunehmender Druckdifferenz vor und nach dem Regler bewegt sich die Platte 16 weiter gegen die ortsfeste Platte 12 und berührt diese an dem oberen Rand beginnend gegen den unteren Rand hin mehr und mehr. Der Zwischenraum 15 kann dabei mit Rücksicht auf das Gewicht 20 so bemessen werden, dass die Öffnung praktisch vollständig geschlossen wird.
In voll geöffneter Stellung braucht die Platte 16 nicht unbedingt senkrecht zu hängen, sondern kann durch Federmittel aus der vertikalen Lage wegbewegt sein.
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In einer Ausführungsform sind die Durchbrechungen 13 in der Platte 12 und 17 in der Platte 16 so angeordnet, dass, wenn letztere vollständig gegen die Platte 12 anliegt, die Durchbrechungen 17 auf vollen Teilen der Platte 12 aufliegen und entsprechend die Durchbrechungen 13 der letzteren durch volle Teile der Platte 16 abgedeckt sind.
Wenn bei dieser Ausführungsform die Platte 16 gegen die Platte 12 bewegt wird, wobei die abgedeckte Fläche des letzteren mit zunehmendem Durchfluss durch die Leitung 10 zunimmt, und die Durchbrechungen 13 und 17 der sich berührenden Teile der Platten geschlossen werden, wird die wirksame Querschnittsfläche innerhalb der Leitung, durch welche das Fluidum strömen kann, entsprechend verringert, und der Durchfluss wird so weit abgedrosselt, dass er einen konstanten, auf einen vorbestimmten Wert einstellbaren Wert beibehält.
In einer anderen Ausführungsform sind die Durchbrechungen 17A der Platte 16A (Fig.5) bezüglich der Durchbrechungen 13A der ortsfesten Platte 12A versetzt.
In einer weiteren, in Fig.6 dargestellten Ausführungsform besitzt die ortsfeste Platte 12B eine grosse Zahl verhältnismässig kleiner Durchbrechungen 13B, und die Platte 16B weist eine geringere Zahl grösserer Öffnungen 17B auf. In dieser Ausführungsform verbleiben auch bei vollständig aneinanderliegenden Platten miteinander übereinstimmende Durchbrechungen,welche noch einen geringen Durch- fluss gewährleisten.
In einer weiteren Ausführungsform können Reihen von Durchbrechungen in verschiedener Art und Weise angeordnet werden, oder verschiedene Grösse besitzen, um, wie in Fig. 10 dargestellt, verschiedene Steuerungsarten des Reglers zu gestatten.
Um die Bewegung der flexiblen Platte 16, mindestens wenn der untere Teil infolge einer hohen Druckspitze im Durchfluss in die Nähe der ortsfesten Platte 12 gelangt, zu begrenzen, ist der Regler 11 mit einer Vorrichtung 22 versehen, welche .einen nachgiebigen Zug auf den Unterrand der Platte 16 ausübt, sobald diese einen vorbestimmten Weg aus ihrer freihängenden bzw. voll geöffneten Lage (Fig. 1) gegen die Platte 12 hin zurückgelegt hat. In der Ausführungsform gemäss Fig. 1 umfasst die Vorrichtung 22 ein L-förmiges Winkelstück 23, dessen horizontaler Schenkel gegen die Unterseite der Leitung 10 anliegt, während sein vertikaler Schenkel aufwärts durch einen länglichen Schlitz 24 in der Leitung in diese hineinragt.
Das Winkelstück 23 ist so an der Leitung 10 befestigt, dass es längs derselben, beispielsweise durch Bolzen 25, welche durch den horizontalen Schenkel des Winkelstückes und durch den Schlitz 24 der Leitung ragen, in verschiedenen Lagen festgelegt werden kann. Am vertikalen Schenkel des Winkelstückes 23 ist eine schraubenförmige Druckfeder 26 befestigt, welche sich auf einer Scheibe 27 abstützt und durch welche sich zentral ein mit einer Öse versehener Bolzen 28 erstreckt. Auf das mit Gewinde versehene Ende des Bolzens 28 ist eine Mutter 29 gegen die Scheibe 27 geschraubt. Von der Öse des Bolzens 28 erstreckt sich eine Kette 30 bis zur Hülse 20, an welcher zu diesem Zweck an gegenüberliegenden Enden ebenfalls Ösen 31 befestigt sind.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist die Länge der Kette 30 so gewählt, dass sie lose herabhängt, bis sich bei Bewegung der Platte die Hülse 20 dem unteren Rand der Platte 12 nähert. Sobald die Kette 30 gespannt ist, kann sich der untere Rand der Platte 16 nur nach Überwindung der Federkraft der Feder 26 weiter gegen die Platte 12 hin bewegen. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, kann die Lage der Platte 16, bei welcher die Feder 26 wirksam wird, um einer weiteren Bewegung der Platte 16 gegen die Platte 12 Widerstand zu leisten, durch Verschieben des Winkelstückes 23 nach Lösen der Bolzen 25 längs der Leitung 10 verändert werden.
Wird beispielsweise das Winkelstück 23 stromabwärts verschoben, so kann der Moment des Wirk- samwerdens der Feder 26 verzögert oder sogar ganz aufgehoben werden, während ein Verschieben des Winkelstückes stromaufwärts das Wirksamwerden der Feder 26 auf einen früheren Zeitpunkt der Bewegung der Platte 16 verlegt, das heisst die Feder wird bereits bei geringerem Druckunterschied in der Leitung 10 wirksam. Es muss hier hervorgehoben werden, dass die Feder 26 auch dazu dient, den unteren Rand der Platte 16 von der Platte 12 entfernt zu halten, wenn der Druck im Anschluss an eine hohe Druckspitze sich wieder verringert und dadurch ein Anhaften der Platten aneinander verhindert.
Obschon die oben beschriebene Einstellbarkeit des Winkelstückes 23 die Wirksamkeit der Platte 16 bei hohen Druckspitzen in der Leitung 10 variieren lässt und damit auch die Eigenschaften der Durchflusssteuerung verändert, so muss doch berücksichtigt werden, dass diese Eigenschaften nicht nur durch den Grad der Verformung der Platte 16 in Abhängigkeit vom Druck in der Leitung beeinflusst werden, sondern auch durch die Form des Leit- bleches 14, welches die Grösse des Durchganges 21 zwischen der Hülse 20 und dem Blech- 14 festlegt, zwischen der Lage, in welcher die Platte 16 gemäss Fig. 1 frei herabhängt und der anderen End- stellung,
in welcher sie ganz an die Fläche der ortsfesten Platte 12 anliegt. Diese Eigenschaften sind ferner abhängig von der Form der Platte 12, welche bestimmt, bis zu welchem Grade eine Verformung der Platte 16 dieselbe in Berührung mit der Platte 12 bringt, um die Durchbrechungen 17 und 13 zu schliessen.
Bei der Anordnung nach Fig.4, welche eine mit 11C bezeichnete Variante des Durchflussreglers darstellt, sind Teile, welche mit gleichen Teilen des Reglers 11 nach Fig. 1 übereinstimmen, mit dem gleichen Bezugszeichen und dem Index C bezeichnet. Der Durchflussregler 11C unterscheidet sich vom
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Regler 11 durch die Form der ortsfesten Platte 12C und der Leitfläche 14C.
Während die Platte 12 des Durchflussreglers 11 der Fig. 1 und 2 im wesentlichen eben ist und mit gleichbleibender Neigung von der Platte 16 weg verläuft, wenn letztere frei herabhängt, ist die Platte 12C der Variante der Fig. 1 mit einem gekrümmten Teil versehen, welcher so ausgebildet ist, dass der Abstand von der freihängenden Platte 16C ungleichförmig ist und entsprechend andere Steuereigenschaften zur Folge hat.
Allgemein gesprochen hat die ortsfeste Platte 12C der Fig.4 gegenüber der Platte 12 der Fig. 1 das Bestreben, das Schliessen der Durchbrechungen 13C und 17C bei relativ kleinen und relativ hohen Druckspitzen zu verzögern, während die Eigenschaften bei mittleren Druckänderungen mehr oder weniger den entsprechenden Teilen der Steuercharakteristik der Platte 12 der Fig. 1 entsprechen.
Es ist klar, dass die Stärke und die Anordnung der Feder 26, das Gewicht der Hülse 20, die Form und Schräglage der Platte 12, die Grösse und Anzahl der Durchbrechungen 13 und 17 sowie die Form und Lage der Leitfläche 14 die Steuercharakteristik des Durchflussreglers beeinflussen, und diese verschiedenen Faktoren können so gewählt werden, dass sie einen im wesentlichen konstanten Durchfluss durch die Leitung 10 gewährleisten, wenn die Drücke variieren oder, um einen Durchfluss zu erhalten, der mit änderndem Druck in einem vorbestimmten Verhältnis ebenfalls ändert, wobei die Ausführungsformen der Fig. 1,
2 und 4 nur Beispiele für einige Anwendungsmöglichkeiten darstellen. Statt der in Fig. 1 und 4 verwendeten Schraubenfeder sind in Fig.2, 7 und 8 Blattfedern verwendet. Diese sind mit 35 bezeichnet und an Schenkeln 36, welche den entsprechenden Teilen des Winkelstückes 23 der Fig. 1 entsprechen, befestigt. An der flexiblen Platte 38 (Fig.7 und 8) können Ketten 37 befestigt sein, deren andere Enden an Stangen 39 verankert sind, die bei 39A schwenkbar am Schenkel 36 gelagert sind. Bei dieser Ausführungsform ist die Kette normalerweise gespannt.
Eine zweite, kürzere Blattfeder 41 ist am Mittelteil der Feder 35 durch Bolzen 42 gehalten. Abstandshalter 43 halten die Blattfedern im Abstand vom Schenkel 36. Die Stangen 39 sind mit einstellbaren Anschlägen 44 versehen, welche mit der Feder zusammenwirken, wobei die Lage dieser Anschläge den Widerstand der Feder gegen Bewegungen der flexiblen Platte steuern. Die Anschläge sind längs ihrer Stange verstellbar. Vorzugsweise sind die Ketten so an der flexiblen Platte befestigt, dass sie gegen dessen Zentrum hin verlaufen.
Das untere Ende der ortsfesten Platte kann wie in Fig. 9 dargestellt ausgebildet sein, um einen Bypass 15' zu erhalten.
In der Ausführungsform der Fig.ll-20 ist ein Regler zur Verwendung in einer Zufuhrleitung einer Luftkonditionierungsanlage beschrieben, bei welchem zwei schwenkbare Platten den Luftdurch- fluss durch zwei benachbarte Durchlässe steuern. Selbstverständlich ist es möglich, auch nur eine Platte zur Steuerung des Durchflusses zu verwenden und die Lage derselben in der Luftleitung je nach den zu erfüllenden Bedingungen zu verändern. Es ist auch gleichgültig, ob die Luftleitung vertikal, horizontal oder unter einem beliebigen Winkel verläuft.
In Fig. 11 besitzt das Regl.ergehäuse 120 Begrenzungsschikanen 121, welche Luftdurchlässe aufweisen. Diese Durchlässe sind durch Öffnungen 122 gebildet, durch welche die Luft strömt, sofern der Durchgang nicht durch die flexiblen Platten 123 unterbrochen ist. Die Platten 123 sind bei 124 zwischen dem Gehäuse 120 (Fig.ll, 13) und geeigneten Klemmorganen 125 festgelegt. Diese Klemmorgane werden durch C-förmige Bänder gebildet, welche durch Schrauben 126 am Gehäuse 120 befestigt sind. Die Platten schwenken somit um eine Achse 124, welche an den Rändern der Klemmorgane 125 entlang verläuft. Die Platten 123 können, wie dargestellt, aus einem einzigen Stück bestehen, oder aber aus zwei Teilen hergestellt sein.
Der freie Rand 123B jeder Platte wird in seiner Bewegung durch einen allgemein mit 127 bezeichneten Führungsrahmen geführt. Dieser besitzt eine querverlaufende Stange 127A, welche an Armen 128 befestigt ist, die bei 127B schwenkbar an einem Winkelstück 130 oder am Gehäuse befestigt sind. Das Winkelstück 130 besitzt abgewinkelte Enden 133 und erstreckt sich abwärts bis zu einer Querverbindung 132, welche als Stütze und Führung für den nachfolgend beschriebenen Widerstandsmechanismus dient. Die querverlaufende Stange 127A und die Arme 128 bilden einen Schwenkarm, der die Bewegung der flexiblen Platte gegen die Platte 122 und von dieser weg steuert. Dieser Rahmen kann selbstverständlich auch in anderer Weise hergestellt sein.
Die Arme 128 sind kürzer als der Abstand zwischen der Achse 124 und der querverlaufenden Stange 127A. Wenn daher die Platten 123 in der in Fig. 11 gezeichneten Stellung sind, sind sie nach einwärts gerichtet, verglichen mit der Lage, in welcher die Arme, wie in Fig. 16 gezeigt, auswärts geschwenkt sind. Infolge dieser Schwenkbewegung werden die flexiblen Platten durch die Rahmen immer mehr gegen die Luftdurchlässe zu bewegt. Der Schwenkradius (127B-127A) der Stange 127A ist kleiner als derjenige (124-127A) der Platte 123.
Arme 129 sind schwenkbar am einen Ende an der Mitte der querverlaufenden Stange 127A gelagert und mit ihrem anderen Ende bei 130A an einer Stange 131 angelenkt. Wie aus Fig. 15 ersichtlich, sind die oberen Enden der Arme 129 gegabelt. An der auf und ab beweglichen Stange 131 ist eine Feder 132A angeordnet, die einenends am Gehäuse 120 verankert ist und mit ihrem anderen Ende einen verstellbaren Anschlag berührt, welcher auf der Stange 131 aufgewindet ist. Die Feder 132A ist so angeordnet, dass sie die Stange aufwärts drückt und
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das Bestreben hat, die Platten 123 gegeneinander zu bewegen, um die Luftdurchlässe voll zu öffnen.
Die Hilfsfedern 135, welche vorzugsweise Blattfedern sind, sind einenends durch Platten 137 und Schrauben 138 an einem Block 136 befestigt. Dieser sitzt gleitbar auf der auf und ab beweglichen Stange 131. Das äussere Ende der Blattfeder ist, wie in Fig. 14 gezeigt, gekrümmt, um in .einen Schlitz 139 des Armes 129 zu passen und dadurch am Schwenkrahmen befestigt zu werden.
Der Führungsrahmen oder die Hilfsfedern 135 können so ausgebildet sein, dass in der Offenstellung der Luft- durchlässe (Fig. 11) die ganze Länge der Federn wirksam ist, bei Bewegung des Rahmens jedoch die Federn aufwärts gebogen und in einem mittleren Punkt 135A (Fig. 16) am Arm 129 aufliegen. Die Form und Charakteristik der Federn können natürlich verschiedener Art sein.
Wie bereits erwähnt, können die Luftdurchlässe in den Begrenzungsschikanen verschiedene Form besitzen, beispielsweise durch Stege usw. gebildet sein. Die Luftdurchlässe können dabei wie in Fig. 18 gezeigt angeordnet sein, in welcher die Randpartien 150 der flexiblen Platten 151 sich in Schliessstellung an die Innenränder der Durchlässe anlegen.
Statt der einzelnen Feder 132A gemäss Fig. 11 können wie in Fig. 19 hintereinanderliegende Federn vorgesehen werden, welche auf die Federstange wirken. Bei dieser Ausführungsform sind Teile, welche der Ausführungsform der Fig. 11-16 entsprechen, mit gleichen Bezugszeichen versehen. Gemäss Fig. 19 besitzt die Federstange 131 eine einstellbare Mutter 152 und eine Feder 153 zwischen einer Fläche dieser Mutter und einer Buchse 154 am Gehäuse 120.
Eine zweite Feder 155 kann zwischen der oberen Fläche der Mutter 152 und dem einstellbaren Organ 156 angeordnet sein, wobei das Organ 156 in einem am Gehäuse 120 befestigten Winkelstück 157 befestigt ist. Die Federart und die Federcharakteristik kann so gewählt werden, dass das erwünschte Resultat erzielt wird, und die Federn können durch Einstellorgane 152 und 156 relativ zueinander eingestellt werden.
Eine Art der Einstellung der Federkraft der Feder 132B geht aus Fig. 17 hervor, in welcher diese Feder zwischen einstellbaren Anschlägen 160 und 161 eingesetzt ist. Der einstellbare Anschlag 161 ist in geeigneter, nicht dargestellter Weise an einer Buchse 162 befestigt, derart, dass er sich nicht dreht, wenn das Ritzel 163 durch ein Ritzel 164 gedreht wird. Das Ritzel 164 wird durch einen ausserhalb der Luftleitung angeordneten Griff 165 verstellt. Die einstellbare Mutter 160 kann für die Ersteinstellung verstellt werden und hierauf die Federkraft durch Verstellen des Griffes 165 verändert werden.
In einigen Fällen hat es sich als wünschenswert erwiesen, am Eingang des Reglers Leitbleche vorzusehen, um eine gleichförmige Verteilung der Luft zu gewährleisten. Eine solche Ausführungsform ist in Fig.20 dargestellt, in welcher im unteren Teil des Reglergehäus.es 120 quer dazu verlaufende, durchlochte Platten 165 angeordnet sind. Das Gehäuse 120 ist im übrigen mit dem gleichen Steuermechanismus wie in den bisher beschriebenen Ausführungsformen versehen. Um die Bewegung der Arme 128 gegeneinander zu begrenzen, können Anschläge 166 vorgesehen sein (Fig. 11). Falls solche nicht vorhanden sind, kann das Winkelstück 130 zur Begrenzung der Bewegung herangezogen werden.
Die Arme können, wie dargestellt, durch Zapfen oder durch flache Federn an die Schwenkrahmen angelenkt sein. In den Seitenwänden des Gehäuses 120 kann je ein Bypassschlitz vorgesehen sein.