CH351925A - Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für Gaswasserheizer - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für Gaswasserheizer

Info

Publication number
CH351925A
CH351925A CH351925DA CH351925A CH 351925 A CH351925 A CH 351925A CH 351925D A CH351925D A CH 351925DA CH 351925 A CH351925 A CH 351925A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
burner
tube
tubes
section
burner tubes
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Henrichsen Karl
Original Assignee
Junkers & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Junkers & Co filed Critical Junkers & Co
Publication of CH351925A publication Critical patent/CH351925A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für     Gaswasserheizer       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur  Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für Gas  wasserheizer, deren     Brennerrohre    senkrecht zu einem  Verteilerrohr angeordnet sind.  



  Bisher waren für die     Brennerrohre    bei Rostbren  nern kreisrunde     Querschnitte    üblich, die jedoch den  Nachteil haben, dass beim     Stanzen    und Bohren der       Brennerlöcher    eine diese umgebende trichterförmige  Einsenkung entstand; denn es war nicht möglich,  in das enge     Brennerrohr    einen Gegenhalter     einzu-          führen.    In den Einsenkungen sammelten sich Ver  brennungsrückstände, Oxyde und Schmutz. Diese  Produkte     setzten    der Brenneröffnung     allmählich    zu  und verursachten ausserdem unerwünschtes Nachglü  hen.  



  Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht,  die     Brennerrohre    in der Achsrichtung der Brenner  löcher so zu versteifen, dass die Einsenkungen um die       Brennerlöcher    unwesentlich klein werden und die  Wandstärke der     Brennerrohre    verringert werden  kann.

   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht,  dass die     Brennerrohre    mit ihrem ursprünglich     runden     Querschnitt in das     Verteilerrohr    eingefügt werden  und dass vor dem Herstellen der     Brennerlöcher    alle       Brennerrohre    miteinander     zwecks    Erhöhung ihres Wi  derstandsmomentes     mittels    eines     zweiteiligen        Press-          werkzeuges    zu einem     birnen-    oder     eiförmigen,    in der  oberen Rohrhälfte zur Spitze auslaufenden Quer  schnitt verformt werden.  



       Brennerrohre    mit stellenweise     flachgedrückten    oder  eiförmig gezogenen     Querschnitten    sind zwar bereits  bekannt. Sie wurden angewendet, um der Strömung  der Verbrennungsluft einen geringeren Widerstand  entgegenzusetzen. Bei der Verwendung solcher, vom  Kreis abweichender     Querschnittsformen    ergab sich  jedoch der     Nachteil,    dass die     Brennerrohre    nur bis zu  ihrer grössten Dicke     satt    passend in eine     Einfräsung       oder Räumnut des Verteilerrohres quer zu diesem  eingelassen werden können.

   Demgegenüber kann ein  kreisförmiges     Brennerrohr    in eine Bohrung im Ver  teilerrohr so     eingesetzt    werden, dass es von dem Ver  teilerrohr ganz oder mindestens zu seinem grössten  Teil von der Wandung des Verteilerrohres     satt    um  fasst wird und dadurch einen besseren Halt, z.

   B. bis  zum nachfolgenden Anlöten,     erhält.    Das Verfahren  wird beispielsweise so ausgeführt, dass die Brenner  rohre mit     rundem    Querschnitt zunächst in Bohrungen  des Verteilerrohres eingeführt und eingelötet und da  nach die mit den     Brennerlöchern    zu versehenden  oberen Rohrhälften vorzugsweise zu     zwei    ebenen  Wänden verformt werden, die in einem spitzen Win  kel zueinander geneigt sind und sich     in    einer Kante       treffen,    in der dann die     Brennerlöcher    angeordnet  werden.  



  Die Erfindung wird nachstehend an     Hand    der  Zeichnung beispielsweise erläutert. In dieser zeigen:       Fig.    1 einen     Schnitt    durch     die        Brennerrohre    nach  Linie     1-I    in     Fig.    2,       Fig.    2 eine Ansicht des     Brenners    von oben,       Fig.    3 einen Schnitt durch die     Brennerrohre    und  durch das     Presswerkzeug    nach der Linie     III-III    in       Fig.    4,

         Fig.    4 einen     Querschnitt    durch das     Verteilerrohr     nach der     Linie        IV-IV    in     Fig.    3,       Fig.    5 eine weitere     Querschnittsform    des Brenner  rohres und des     Presswerkzeuges.     



  Gemäss den     Fig.    1 und 2 besteht der Brenner  aus     einem        Verteilerrohr    10 und senkrecht     zu    diesen  angeordneten     Brenrierrohren    11. Bei der Herstellung  des Brenners werden in das     Verteilerrohr    10 zuerst  Löcher zur Aufnahme der     Brennerrohre    11     gebohrt.     Sie sind so bemessen, dass sich die zunächst runden       Brennerrohre    11 haftend einschieben lassen, so dass      keine     zusätzliche    Fixierung für ihre nachfolgende An  lötung an das Rohr 10 erforderlich ist.  



  Nach dem Löten werden die     Brennerrohre    so  dann     miteinander    in einem     Presswerkzeug,    bestehend  aus den     Gesenken    12 und 13, verformt, von denen  das     Gesenk    13 für jedes     Brennerrohr    eine halbkreis  förmige Vertiefung 14 in einer Rippe     aufweist.    Zwi  schen je     zwei    Rippen ist eine     winklige    Rinne 15 für  die Aufnahme einer Rippe 16 des     Gegengesenkes    12  vorgesehen.

   Im     Gesenk    12 ist gegenüber jeder Ver  tiefung 14 eine durch ebene Flächen 17 gebildete       Rinne.    18 angeordnet. Der Winkel der Rinne 18 be  trägt etwa 60 , jedoch sind auch Abweichungen da  von möglich. Das     Gesenk    12 greift bei der Verfor  mung der     Brennerrohre    11 so tief in     das    Gegen  gesenk 13 ein, dass der grösste Teil der Wand des  oberen Rohrteils zu zwei ebenen Wänden 19 ge  presst wird. Die Kante 20 des     Brennerrohres    11 wird  durch den     Pressvorgang    mit sehr kleiner Rundung  ausgebildet und wölbt sich gegen die     Pressrichtung.     



  Beide     Gesenke    12 und 13 müssen zur Aufnahme  des     Verteilerrohres    10 und der Lötnähte im Bereich  des Mittelteils der     Brennerrohre    11     ausgespart    sein,  wobei     zweckmässig    bei den     Brennerrohren    11 zwi  schen dem prismatischen     Oberteil    und dem Oberteil  des zylindrischen Mittelstückes des     Brennerrohres     eine stetige Übergangsfläche 21 vorgesehen ist.  



  Durch die spitzwinklig zueinander verlaufenden  Wände 19 wird das     Widerstandsmoment    des Brenner  rohres 11 erhöht, so dass das nachfolgende Herstel  len der     Brennerlöcher    22 ohne inneren Gegenhalter  möglich ist und auch ein Brenner erzielt wird, der  in Richtung senkrecht zur Rostfläche biegesteif ist.  



  Ausser der beschriebenen Formänderung können  auch die unteren, ursprünglich halbkreisförmigen  Rohrhälften zu ellipsenförmigem oder ähnlichem  Querschnitt umgeformt werden, wie     Fig.5    bei 23  zeigt, so dass ein     strömungsgünstiger    Querschnitt der       Brennerrohre    erreicht wird. Die der Erfindung zu  Grunde liegende Aufgabe der Versteifung der     Bren-          nerrohre    wird auch dann noch erreicht, wenn an  Stelle der ebenen Wände 19 leicht gewölbte Wände  24 gebildet werden.

   Derartige, im Unterteil von der         Halbkreisform    abweichende     Formen    sind so weit  möglich, wie das     Gesenk    13 eine     Ellipsenstreckung     gegen die Richtung der     Gesenkbewegung    zulässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, ins besondere für Gaswasserheizer, deren Brennerrohre senkrecht zu einem Verteilerrohr angeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass die Brennerrohre mit ihrem ursprünglich runden Querschnitt in das Verteilerrohr eingefügt werden und dass vor dem Herstellen der Brennerlöcher alle Brennerrohre miteinander zwecks Erhöhung ihres Widerstandsmomentes mittels eines zweiteiligen Presswerkzeuges zu einem Birnen- oder eiförmigen,
    in der oberen Rohrhälfte zur Spitze aus laufenden Querschnitt verformt werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerrohre zu beiden Seiten des Verteilerrohres jeweils nur bis zu ihrer Einspannstelle im Verteiler rohr in der oberen Rohrhälfte zu einem spitzwinklig zulaufenden Querschnitt verformt werden. 2.
    Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der spitzwinkligen Verformung der oberen Brennerrohrhälfte auch die untere Brenner rohrhälfte durch das Gesenk für die Unterseite der Brennerrohre in solcher Weise verformt wird, dass das Brennerrohr einen windschnittigen Querschnitt er hält.
    PATENTANSPRUCH I1 Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Gesenk für die Aufnahme und Verformung der mit den Brennerlöchern zu versehenden oberen Bren- nerrohrhälften prismatische Vertiefungen und das Ge- gengesenk Ausnehmungen zur Aufnahme der Bren- nerrohre aufweist.
CH351925D 1956-04-25 1957-04-01 Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für Gaswasserheizer CH351925A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE351925X 1956-04-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH351925A true CH351925A (de) 1961-02-15

Family

ID=6271912

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH351925D CH351925A (de) 1956-04-25 1957-04-01 Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für Gaswasserheizer

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH351925A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2939306A1 (de) Haltegriff fuer haushaltsgeraete
DE10004159C2 (de) Düsenstock für Gasbrenner
CH351925A (de) Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für Gaswasserheizer
AT200298B (de) Verfahren zur Herstellung von rostförmigen Brennern, insbesondere für Gaswasserheizer
DE1475049A1 (de) Selbstbohrende Blechschraube
DE3440270C2 (de)
DE1243472B (de) Flachzylindrischer, huelsenfoermiger Seilklemmrohling zur Herstellung einer Seiklemme
DE3207267C2 (de) Ziehdüse zum Herstellen von Mehrkanalrohren
DE3114287C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines prismatischen Querschnitt aufweisenden Hohlformlings als Stützteil zur Schweißverbindung
CH202036A (de) Verfahren zur Herstellung von zur Hauptsache aus Rohrstücken zusammengesetzten Ventilgehäusen.
DE868810C (de) Nageltuelle zum Abbiegen der Spitze des Nagels beim Einschlagen
DE69615084T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Fütterungsgitterhebels, ein dadurch hergestellter Hebel und ein Futterungsgitter mit einem solchen Hebel
DE388116C (de) Verfahren zur Herstellung von Spielzeugpistolen
DE497494C (de) Verfahren zur Herstellung von schmiedeeisernen, winkelfoermigen Rohrverbindungsstuecken
DE332151C (de) Verfahren zur Verbindung des Schraubfusses mit der Befestigungsschraube des Karbidbehaelters bei Azetylenlaternen
DE1064761B (de) Passstift mit geriffeltem Schaft
DE823840C (de) Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von sich verjuengenden Hohlkoerpern mit geringer Wandstaerke, vorzugsweise Stockzwingen
DE415150C (de) Herstellung von Dexeln
DE1250386B (de) Verfahren zum Herstellen von rostförmigen Brennern für gasbeheizte Wassererhitzer
CH280261A (de) Bauteile verbindendes, von der Setzkopfseite aus verformbares Niet.
DE535141C (de) Verfahren zur Herstellung von zickzackfoermigen Blechkoerpern
AT216312B (de) Aus einem Blechstreifen hergestellter Spaten
DE1954115A1 (de) Gasbrenner
DE557160C (de) Verfahren zur Herstellung von Wannen mit einer oberen, nach dem Innern der Wanne zeigenden Wulst
DE475709C (de) Verfahren zur Herstellung von Rohrbuendeln mit nicht geradlinigen Rohrstraengen, dieauf verschiedenen Hoehen liegen