CH351925A - Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für Gaswasserheizer - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für GaswasserheizerInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/46—Details
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Description
Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für Gaswasserheizer Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für Gas wasserheizer, deren Brennerrohre senkrecht zu einem Verteilerrohr angeordnet sind.
Bisher waren für die Brennerrohre bei Rostbren nern kreisrunde Querschnitte üblich, die jedoch den Nachteil haben, dass beim Stanzen und Bohren der Brennerlöcher eine diese umgebende trichterförmige Einsenkung entstand; denn es war nicht möglich, in das enge Brennerrohr einen Gegenhalter einzu- führen. In den Einsenkungen sammelten sich Ver brennungsrückstände, Oxyde und Schmutz. Diese Produkte setzten der Brenneröffnung allmählich zu und verursachten ausserdem unerwünschtes Nachglü hen.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, die Brennerrohre in der Achsrichtung der Brenner löcher so zu versteifen, dass die Einsenkungen um die Brennerlöcher unwesentlich klein werden und die Wandstärke der Brennerrohre verringert werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Brennerrohre mit ihrem ursprünglich runden Querschnitt in das Verteilerrohr eingefügt werden und dass vor dem Herstellen der Brennerlöcher alle Brennerrohre miteinander zwecks Erhöhung ihres Wi derstandsmomentes mittels eines zweiteiligen Press- werkzeuges zu einem birnen- oder eiförmigen, in der oberen Rohrhälfte zur Spitze auslaufenden Quer schnitt verformt werden.
Brennerrohre mit stellenweise flachgedrückten oder eiförmig gezogenen Querschnitten sind zwar bereits bekannt. Sie wurden angewendet, um der Strömung der Verbrennungsluft einen geringeren Widerstand entgegenzusetzen. Bei der Verwendung solcher, vom Kreis abweichender Querschnittsformen ergab sich jedoch der Nachteil, dass die Brennerrohre nur bis zu ihrer grössten Dicke satt passend in eine Einfräsung oder Räumnut des Verteilerrohres quer zu diesem eingelassen werden können.
Demgegenüber kann ein kreisförmiges Brennerrohr in eine Bohrung im Ver teilerrohr so eingesetzt werden, dass es von dem Ver teilerrohr ganz oder mindestens zu seinem grössten Teil von der Wandung des Verteilerrohres satt um fasst wird und dadurch einen besseren Halt, z.
B. bis zum nachfolgenden Anlöten, erhält. Das Verfahren wird beispielsweise so ausgeführt, dass die Brenner rohre mit rundem Querschnitt zunächst in Bohrungen des Verteilerrohres eingeführt und eingelötet und da nach die mit den Brennerlöchern zu versehenden oberen Rohrhälften vorzugsweise zu zwei ebenen Wänden verformt werden, die in einem spitzen Win kel zueinander geneigt sind und sich in einer Kante treffen, in der dann die Brennerlöcher angeordnet werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert. In dieser zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch die Brennerrohre nach Linie 1-I in Fig. 2, Fig. 2 eine Ansicht des Brenners von oben, Fig. 3 einen Schnitt durch die Brennerrohre und durch das Presswerkzeug nach der Linie III-III in Fig. 4,
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Verteilerrohr nach der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 eine weitere Querschnittsform des Brenner rohres und des Presswerkzeuges.
Gemäss den Fig. 1 und 2 besteht der Brenner aus einem Verteilerrohr 10 und senkrecht zu diesen angeordneten Brenrierrohren 11. Bei der Herstellung des Brenners werden in das Verteilerrohr 10 zuerst Löcher zur Aufnahme der Brennerrohre 11 gebohrt. Sie sind so bemessen, dass sich die zunächst runden Brennerrohre 11 haftend einschieben lassen, so dass keine zusätzliche Fixierung für ihre nachfolgende An lötung an das Rohr 10 erforderlich ist.
Nach dem Löten werden die Brennerrohre so dann miteinander in einem Presswerkzeug, bestehend aus den Gesenken 12 und 13, verformt, von denen das Gesenk 13 für jedes Brennerrohr eine halbkreis förmige Vertiefung 14 in einer Rippe aufweist. Zwi schen je zwei Rippen ist eine winklige Rinne 15 für die Aufnahme einer Rippe 16 des Gegengesenkes 12 vorgesehen.
Im Gesenk 12 ist gegenüber jeder Ver tiefung 14 eine durch ebene Flächen 17 gebildete Rinne. 18 angeordnet. Der Winkel der Rinne 18 be trägt etwa 60 , jedoch sind auch Abweichungen da von möglich. Das Gesenk 12 greift bei der Verfor mung der Brennerrohre 11 so tief in das Gegen gesenk 13 ein, dass der grösste Teil der Wand des oberen Rohrteils zu zwei ebenen Wänden 19 ge presst wird. Die Kante 20 des Brennerrohres 11 wird durch den Pressvorgang mit sehr kleiner Rundung ausgebildet und wölbt sich gegen die Pressrichtung.
Beide Gesenke 12 und 13 müssen zur Aufnahme des Verteilerrohres 10 und der Lötnähte im Bereich des Mittelteils der Brennerrohre 11 ausgespart sein, wobei zweckmässig bei den Brennerrohren 11 zwi schen dem prismatischen Oberteil und dem Oberteil des zylindrischen Mittelstückes des Brennerrohres eine stetige Übergangsfläche 21 vorgesehen ist.
Durch die spitzwinklig zueinander verlaufenden Wände 19 wird das Widerstandsmoment des Brenner rohres 11 erhöht, so dass das nachfolgende Herstel len der Brennerlöcher 22 ohne inneren Gegenhalter möglich ist und auch ein Brenner erzielt wird, der in Richtung senkrecht zur Rostfläche biegesteif ist.
Ausser der beschriebenen Formänderung können auch die unteren, ursprünglich halbkreisförmigen Rohrhälften zu ellipsenförmigem oder ähnlichem Querschnitt umgeformt werden, wie Fig.5 bei 23 zeigt, so dass ein strömungsgünstiger Querschnitt der Brennerrohre erreicht wird. Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe der Versteifung der Bren- nerrohre wird auch dann noch erreicht, wenn an Stelle der ebenen Wände 19 leicht gewölbte Wände 24 gebildet werden.
Derartige, im Unterteil von der Halbkreisform abweichende Formen sind so weit möglich, wie das Gesenk 13 eine Ellipsenstreckung gegen die Richtung der Gesenkbewegung zulässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, ins besondere für Gaswasserheizer, deren Brennerrohre senkrecht zu einem Verteilerrohr angeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass die Brennerrohre mit ihrem ursprünglich runden Querschnitt in das Verteilerrohr eingefügt werden und dass vor dem Herstellen der Brennerlöcher alle Brennerrohre miteinander zwecks Erhöhung ihres Widerstandsmomentes mittels eines zweiteiligen Presswerkzeuges zu einem Birnen- oder eiförmigen,in der oberen Rohrhälfte zur Spitze aus laufenden Querschnitt verformt werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerrohre zu beiden Seiten des Verteilerrohres jeweils nur bis zu ihrer Einspannstelle im Verteiler rohr in der oberen Rohrhälfte zu einem spitzwinklig zulaufenden Querschnitt verformt werden. 2.Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der spitzwinkligen Verformung der oberen Brennerrohrhälfte auch die untere Brenner rohrhälfte durch das Gesenk für die Unterseite der Brennerrohre in solcher Weise verformt wird, dass das Brennerrohr einen windschnittigen Querschnitt er hält.PATENTANSPRUCH I1 Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Gesenk für die Aufnahme und Verformung der mit den Brennerlöchern zu versehenden oberen Bren- nerrohrhälften prismatische Vertiefungen und das Ge- gengesenk Ausnehmungen zur Aufnahme der Bren- nerrohre aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE351925X | 1956-04-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH351925A true CH351925A (de) | 1961-02-15 |
Family
ID=6271912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH351925D CH351925A (de) | 1956-04-25 | 1957-04-01 | Verfahren zur Herstellung von Rostbrennern, insbesondere für Gaswasserheizer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH351925A (de) |
-
1957
- 1957-04-01 CH CH351925D patent/CH351925A/de unknown
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