CH350072A - Retentionsgeschiebe zur lösbaren Verankerung eines Zahnprothesenteils - Google Patents
Retentionsgeschiebe zur lösbaren Verankerung eines ZahnprothesenteilsInfo
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- A61C13/225—Fastening prostheses in the mouth
- A61C13/265—Sliding or snap attachments
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Description
Retentionsgeschiebe zur lösbaren Verankerung eines Zahnprothesenteils Es hat sich gezeigt, dass wenn zur lösbaren Verankerung einer Brücke oder eines künstlichen Gebisses nur noch eine bis wenige natürliche Zahnwurzeln zur Verfügung stehen, während im übrigen das Zahnfleisch zur Abstützung der Prothese herangezogen werden muss, eine gewisse Nachgiebigkeit des Retentionsgeschiebes von Vorteil ist. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine in diesem Sinne weiterentwickelte Ausführung des im Hauptpatent beanspruchten Retentionsgeschiebes. Das Besondere dieser Ausführung liegt darin, dass in einem zwischen dem Kappenboden und der Ringkammer gelegenen Bohrungsteil des kappenförmigen Gliedes eine schraubenlinienförmig gewundene Druckfeder angeordnet und eine Federbüchse verschiebbar geführt ist, die mit einer kegeligen Innenfläche auf der zweiten kegeligen Schulter des Bolzens aufliegt, wobei der Federweg und der entsprechende Hubweg der Federbüchse mindestens so gross sind wie ein Axialspiel, das bei unbelastetem Zahnprothesenteil zwischen dem Basisteil des Bolzens und der diesem Basisteil zugewendeten Stirnfläche des kappenförmigen Gliedes vorhanden ist. Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Die einzige Figur zeigt dieses Ausführungsbeispiel im Längsschnitt. In der Zeichnung ist mit 1 wieder eine Zahnwurzel bezeichnet, in deren Wurzelkanal ein Wurzelstift 2 mit Wurzelkappe 2a verankert ist. Mit 3 ist ein Zahnprothesenteil bezeichnet, in dem eine Kappe 14, die eine gerändelte Aussenoberfläche 15 hat, einzementiert oder sonstwie unlösbar verankert ist. In diese Kappe 14 ist eine Büchse 16 fest eingeschraubt, die mit einer konvexkegeligen Fläche 1 6a satt an einer Gegenfläche 1 4a der Kappe 14 anliegt. Letztere und die Büchse 16 bilden in funktioneller Hinsicht zusammen ein einheitliches, kappenförmiges Glied. Die zylindrische Innenoberfläche 1 6b der Büchse bildet eine Führungsfläche, die zu einer an den Kappenboden 14c anschliessenden und weiteren Innenoberfläche 14b koaxial ist. Neben dem, dem Kappenboden 14c zugewendeten Ende der Büchse 16 hat die Kappe eine Ringkammer 17, in der ein Sprengring 18 mit reichlichem radialem Spiel und knappem axialem Spiel gefangengehalten ist; die toroidale Innenoberfläche 1 8a des Sprengringes hat einen Innendurchmesser, der kleiner ist als der Durchmesser der Führungsfläche 16b. Die Zweiteiligkeit des Gliedes 14 erleichtert das Einlegen des Sprengringes und ist erforderlich zur Ermöglichung des Einbau es einer schraubenförmig gewundenen Druckfeder 30 und einer Federbüchse 31, die an der Innenoberfläche 14b der Kappe 14 geführt ist und eine zu dieser Kappe kegelige Innenoberfläche 31 a hat, die sich gegen den Kappenboden 14c kegelig verengt. Mit 1 6c ist ein mit einem Scheibenfräser erhaltener Schlitz zum Ansetzen eines Werkzeuges zum Ein- und Ausschrauben der Büchse 6 bezeichnet. Ein aus den fest aneinandergeschraubten Bauteilen 19, 20 bestehender, gerader Bolzen, der ohne weiteres aus einem Stück hergestellt sein könnte, hat einen Basisteil 19a, der dazu bestimmt ist, an der Wurzelkappe 2a durch Anlöten unlösbar befestigt zu werden bzw. an dieser Wurzelkappe angelötet ist. Er hat ferner einen zylindrischen Unterteil 20a, der an den Basisteil 19a anschliesst und in die Führungsfläche 1 6b passt, ferner einen bei aufgesetztem Zahnprothesenteil gegenüber der Ringkammer 17 gelegenen, eingeschnürten Halsteil 20b und einen Wulstteil 20d. Dieser schliesst sich unter Bildung einer ersten kegeligen Schulter 20c an den Halsteil 20b an; sein grösster Durchmesser ist gleich gross wie der Durchmesser des Unterteiles 20a und auf seiner vom Halsteil 20b abgewendeten Seite bildet er eine zweite kegelige Schulter 20e, die in die Innenoberfläche 31 a der Federbüchse 31 passt. Bei unbelastetem Zahnprothesenteil liegt die Ringfeder 18 auf der dem Kappenboden 14c zugewendeten, ebenen Stirnfläche der Büchse 16 auf und übt auf die erste kegelige Ringschulter 20c einen Druck aus, dessen axiale Komponente dann mit dem Druck der Feder 30 im Gleichgewicht ist. Der Federweg dieser Feder 30 und der entsprechende Hubweg der Federbüchse 31 sind etwas grösser als das axiale Spiel x, das zwischen dem kappenförmigen Glied 14 und dem Basisteil 19a sowie auch zwischen der Stiftkappe 2a und der Zahnprothese 3 vorhanden ist; damit wird erreicht, dass wenn letztere beim Kauen belastet wird, das Glied 14 sich mit seiner Fläche 1 6b an der Mantelfläche des Bolzenteiles 20a verschieben kann, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass das voraussetzungsgemäss die Zahnprothese im übrigen abstützende Zahnfleisch etwas nachgibt. Am Anfang dieser Verschiebung kommt die Federbüchse 31 auf dem Sprengring 18 aufzuliegen, der sich dann eng am Halsteil 20b anschmiegt. Bei Wegnahme der Zahnprothese weitet die kegelige Schulter 20c den auf der benachbarten Stirnfläche 1 6d der Büchse 16 aufliegenden Sprengring 18 aus, während beim Wiederaufsetzen der Zahnprothese zuerst dieser Sprengring auf der Schulter 20e aufliegt und die Feder 30 zusammengedrückt wird, bis der Kappenboden 14c auf der Federbüchse 31 zum Anliegen kommt; letztere schiebt dann den Sprengring über den Wulstteil 20d hinweg und zuletzt schnappt der Sprengring in die Einschnürung des Halsteiles 20b ein, wobei die Feder 30 sich wieder entspannt und alle Teile in die dargestellte gegenseitige Lage kommen. Es ist zu beachten, dass die bei den Kaubewegungen aneinander gleitenden und somit einer gewissen Abnützung unterworfenen Teile 16 und 20a auswechselbar sind; letzterer ist nicht, wie in dem im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsbeispiel, untrennbar mit dem an der Wurzelkappe 2a angelöteten Basisteil 19a verbunden, sondern bildet einen Teil des kappenförmigen Bolzenstückes 20, das auf einen Schraubzapfen 19b satt aufgeschraubt ist, der zusammen mit dem Basisteil 19a das Bolzenstück 19 bildet. Das Bolzenstück 20 hat einen Querschlitz 32, an den ein Schraubenzieher angesetzt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Retentionsgeschiebe zur lösbaren Verankerung eines Zahnprothesenteiles, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zwischen dem Kappenboden (14c) und der Ringkammer (17) gelegenen Bohrungsteil (14b) des kappenförmigen Gliedes (14) eine schraubenlinienförmig gewundene Druckfeder (30) angeordnet und eine Federbüchse (31) verschiebbar geführt ist, die mit einer kegeligen Innenfläche (3 pa) auf der zweiten kegeligen Schulter (20e) des Bolzens aufliegt, wobei der Federweg und der entsprechende Hubweg der Federbüchse mindestens so gross sind wie ein Axialspiel (x), das bei unbelastetem Zahnprothesenteil zwischen dem Basisteil (19a) des Bolzens und der diesem Basisteil zugewendeten Stirnfläche des kappenförmigen Gliedes vorhanden ist.UNTERANSPRUCH Retentionsgeschiebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen aus zwei Stükken (19, 20) besteht, und zwar einem ersten, das den Basisteil und einen zentralen Schraubzapfen (19b) bildet, und einem zweiten, das kappenförmig ausgebildet und auf das erste satt aufgeschraubt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH350072T | 1957-09-03 | ||
| CH343061T | 1957-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH350072A true CH350072A (de) | 1960-11-15 |
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ID=25736915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH350072D CH350072A (de) | 1957-09-03 | 1957-09-03 | Retentionsgeschiebe zur lösbaren Verankerung eines Zahnprothesenteils |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH350072A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0387428A1 (de) * | 1989-02-14 | 1990-09-19 | IMZ-Fertigungs- und Vertriebsgesellschaft für dentale Technologie mbH | Steckverbindung zum lösbaren Anbringen eines Prothesenaufbaus |
| EP2489326A3 (de) * | 2011-02-18 | 2012-09-12 | BoneCare Biomechanics d.o.o. | Verbindungsanordnung zwischen einer Zahnprothese und einem Implantatpfosten |
-
1957
- 1957-09-03 CH CH350072D patent/CH350072A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0387428A1 (de) * | 1989-02-14 | 1990-09-19 | IMZ-Fertigungs- und Vertriebsgesellschaft für dentale Technologie mbH | Steckverbindung zum lösbaren Anbringen eines Prothesenaufbaus |
| AU627271B2 (en) * | 1989-02-14 | 1992-08-20 | Eberle Medizintechnische Elemente Gmbh | Plug connection |
| EP2489326A3 (de) * | 2011-02-18 | 2012-09-12 | BoneCare Biomechanics d.o.o. | Verbindungsanordnung zwischen einer Zahnprothese und einem Implantatpfosten |
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